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xXYumeXx
Hallo zusammen!
Ich mal wieder.
Und wie immer das gleiche Problem,ich kann es selber schon nicht mehr hören. -.-
Aber die Angst vor einer Herzmuskelentzündung ist doch wieder viel stärker, als ich dachte.
Ich war grade mal 15 Minuten joggen, weil ich einfach total unruhig und verängstigt war.
Jetzt sitze ich hier, versuche mich durch lesen, Musik und fernsehen abzulenken.
Aber hilft nichts. Schwindel kommt durch. Die Angst ernsthaft erkrankt zu sein, wieder voll da.
Und das obwohl ich bis vor 3 Tagen ca. 20 Kilometer Fahrrad fahren war und sogar mehr als 30 Minuten ohne Anzeichen joggen.

Es ist zum Mäusemelken....gibt es hier jemanden, der damit auch so seine Problemchen hat?
Oder kennt jemand eine wirksamerer Ablenkung?
Ich treff mich gleich mit ner Freundin, aber der Weg dahin wird schon die Hölle -.-......

P.S. Auf Anraten meiner (zukünftigen) Psychologin habe ich auch einen Termin beim Kardiologen gemacht, um mich mal genau und professionell über diese Krankheit aufklären zu lassen und vllt auch mal einfach durchchecken zu lassen. Mein Wissen darüber ist ja leider ergoogelt und aufgepusht von Medien.

02.10.2012 14:45 • 10.10.2012 #1


8 Antworten ↓


HeikoEN
Zitat von xXYumeXx:
P.S. Auf Anraten meiner (zukünftigen) Psychologin habe ich auch einen Termin beim Kardiologen gemacht, um mich mal genau und professionell über diese Krankheit aufklären zu lassen und vllt auch mal einfach durchchecken zu lassen. Mein Wissen darüber ist ja leider ergoogelt und aufgepusht von Medien.


Ich empfehle Dir eine Liste anzulegen, mit Fragen an den Kardiologen.

KEINE Frage ist zu dumm und je mehr Du weisst, desto besser. Das ist zumindest MEINE Erfahrung in Sachen psychische Probleme bzw. Erkrankungen ganz allgemein.

02.10.2012 17:36 • #2



Ablenkungsversuche scheitern kläglich

x 3


xXYumeXx
Ja das mit der Frageliste hatte ich mir auch überlegt.
Wo ich mir auch nicht so sicher bin, ob ich der Kardiologin sagen soll, das ich Angstpatientin bin....
Ich befürchte, wenn ich es ihr sage, dass sie mich nicht ernst nehmen könnte.
Wie schon sooft -____-

03.10.2012 15:12 • #3


xXYumeXx
Mag mir keiner einen kleinen Tipp oder eine kleine Erfahrung mitteilen?
Ich sitze echt auf heißen Kohlen.
Könnte von Tag zu Tag mehr durchdrehen vor Angst, dass der gar nicht alten Pumpe (bin ja grad mal 22,auch wenn das ja leider nichts heißt) irgendetwas fehlt. .
Selbst das ''sich der Angst stellen'', was bei mir auf Laufen trotz Angst vor HME hinausläuft, funktioniert ganz und gar nicht mehr.
War auch gerade grad mal 10 Minuten laufen, schon bekam ich im Bauch ein Stechen und Schmerzen in der Halsgegend.
Musste abbrechen und bin normal nach Hause gegangen,mit Schmerzen. Dadurch das die Schmerzen mittlerweile wieder fast weg sind, festigt sich leider der Gedanke, das etwas nicht stimmt, wenn diese nur bei Belastung auftauchen. Allerdings war ich gestern auch laufen und hatte da keine Schmerzen.
Ich muss auch angeben,das ich mit ziemlich starken Rückenverspannungen zu kämpfen habe. Aber wie das nun mal so ist als Angstpatient, ich kann mir leider zeitweise nicht mehr vorstellen, dass das alles nur der Rücken ist. .___.

Der Termin bei der Kardiologin mag irgendwie nicht näher kommen, und ich bin mir immer noch unschlüssig, ob ich ihr gestehen soll, Angstpatientin zu sein.....

Wäre echt nett,wenn ihr mir da eure Erfahrungen berichten könntet.
Oder gibt es hier auch Sportler,die ständig Angst vor einer HME haben und deswegen sich ständig schonen?

09.10.2012 15:50 • #4


Zitat von xXYumeXx:
Ja das mit der Frageliste hatte ich mir auch überlegt.
Wo ich mir auch nicht so sicher bin, ob ich der Kardiologin sagen soll, das ich Angstpatientin bin....
Ich befürchte, wenn ich es ihr sage, dass sie mich nicht ernst nehmen könnte.
Wie schon sooft -____-


Das wird der Arzt eh nach kurzer zeit wissen, auch wenn du es nicht sagst, daher ist es denke ich egal. Auch wird man in der Regel nicht abgestempelt oder weniger ernst genommen, dass fühlt sich für viele nur so an, weil sie verzweifelt nach einer medizinischen Erklärung suchen auch wenn die nicht zu finden ist. Es könnte dir helfen, jetzt in der Situation direkt wieder zum Sport zu gehen und dann kannst du feststellen, dass es dir hinterher auch nicht schlechter geht als vorher. Aktive VT eben.

09.10.2012 16:11 • #5


Warst oder bist Du momentan erkältet oder so? Weil, wenn nicht, dann brauchst Du Dir wegen einer HME keine Sorgen zu machen. Dann ist Joggen und dergleichen eigentlich sogar ziemlich gut ! Stärkt Körper und Immunsystem!
Ich hab zur Zeit auch verstärkte Herzangst und vor HME; fühl mich aber auch seit 4-5 Wochen leicht kränklich, so als ob ich etwas ausbrüte, das dann aber nicht rauskommt. Daher trau ich mich auch nicht, mich sportlich anzustrengen, könnte ja auf's Herz gehen... Aber Sport hat mir bislang zumindest gut gegen andere Ängste geholfen. Aber jetzt ist der ganze schei. wieder da.

09.10.2012 17:13 • #6


Hey, hab mich auch gerade hier angemeldet, weil ich gerade mal wieder akut zu kämpfen habe mit meiner Angst. Schön, dass es so ein Forum gibt! Das mit den Ärzten kenne ich auch nur zu gut! Ich hatte vor 5 Jahren aufgrund massiver Magenprobleme einen Termin zum Magenspiegeln. Der Ärztin erzählte ich auch von meiner Angststörung und die Untersuchung war damit vorbei: mit dem "netten" Komentar "ich solle doch öfters am Tag lächeln!" Seitdem bin ich auch demotiviert zu nem Arzt zu gehen. Wie soll man denn psychogene Beschwerden von organischen auseinanderhalten?!

09.10.2012 19:54 • #7


xXYumeXx
Zitat von miss.wilde:
Warst oder bist Du momentan erkältet oder so? Weil, wenn nicht, dann brauchst Du Dir wegen einer HME keine Sorgen zu machen. Dann ist Joggen und dergleichen eigentlich sogar ziemlich gut ! Stärkt Körper und Immunsystem!

Das ist bei mir leider der schei..Ich war ungefähr um 12.09.12 ein wenig erkältet. Also ein bisschen Halsweh,was nach einem Tag weg war und Schnupfen. Als ich nur die Halsschmerzen hatte war ich für eine kurze Strecke mit dem Fahrrad unterwegs. Als ich gemerkt habe, dass das mir nicht so gut tut, hab ich mich natülich sofort ins Bett gelegt und mich ausgeruht. Da zu der Zeit ein Urlaub bevorstand, habe ich 2 Tage lang Grippostad genommen.
Nach den 2 Tagen habe ich nach 3 Tagen (in denen ich Tablettenfrei war) angefangen 10 Minuten leicht zu laufen.
Da das auch nicht so gut geklappt hat,hab ich es natürlich wieder ein paar Tage gelassen Tage gelassen.

Kaum 3 Tage später bin ich mit dem Fahrrad zu meiner Mutter gefahren, hatte eine Panikattcke mit Druck auf der
Brust und Atemnot undich dachte nur ''mist,jetzt isset vorbei''
War es ja natürlich nicht
Aber verständlicherweise war ich danach wieder total drin.Mache mir sorgen, das ich meinem Körper zuviel zugemutet habe.
Ich habs dann einen Tag später mit Joggen versucht und siehe da, 30 Minuten ohne jegliche Beschwerden.Das ist jetzt aber auch mdehr als eine Woche her.
In den letzten Tagen gehen kaum mehr 10 Minuten ohne Schmerzen und Panik.
Ich komm überhaupt nicht mehr klar.
Ich hab das Vertrauen in meinen Körper mittlerweile total verloren...

Zitat von Chrizzle:
Der Ärztin erzählte ich auch von meiner Angststörung und die Untersuchung war damit vorbei: mit dem "netten" Komentar "ich solle doch öfters am Tag lächeln!" Seitdem bin ich auch demotiviert zu nem Arzt zu gehen. Wie soll man denn psychogene Beschwerden von organischen auseinanderhalten?!

Das kenne ich -.-
War auch mal bei einer Ärztin und hab die gebeten, mir zu helfen wegen einer Psychologin. Hab ihr das halt erklärt, das ich ständig Angst vor HME hab,grade kurz nach Erkältungen. Sie meinte nur:'' Ich sehe bei Ihnen jetzt keine Notwenigkeit einer Behandlung.Sie sind ja nicht suizidgefährdet.''
Eeeeeeeeeeeeeeeeeeeeh....jaaaaaaa...muss ich erst soweit sein und mit aufgeschnittenen Pulsadern kommen oder wie?
Und mir fällt es besonders momentan schwer, psychisch von physisch zu unterscheiden.....

Zitat von Casadero:
Ja, ich kenne das im Moment auch zu gut... auseinanderhalten ist schwer... sehr schwer... hilft nur, den Körper umzutrainieren, sich zu verausgaben bis nix mehr geht, aber ich selbst schaffe das auch noch nicht so ganz. Schau mal hier:

http://www.panik-attacken.de/index.php/ ... ainmenu-46

Oder für den schlimmen Notfall erst einmal etwas beruhigendes... ist ja sehr bezeichnend: Wenn ich etwas entängstigendes nehme, sind zu 99% meine körperlichen Symptome weg. Da sollte ja eigentlich klar sein das es Angst ist... aber so ganz macht sich das im Hirn noch nicht breit...


Das Problem daran ist ja, ich versuche mich ja jeden Tag zu bewegen indem ich Joggen gehe.
Aber dameione Angst ja die einer HME ist, kann ich das immer so schlecht abschalten....
Sobalds weh tut, kann ich mich gar nicht mehr auf meinen Lieblingssport konzentrieren....

10.10.2012 12:18 • #8


Ich empfehle Dir eine Liste anzulegen, mit Fragen an den Kardiologen.

10.10.2012 12:28 • #9




Prof. Dr. Heuser-Collier