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201221.08




Hallo,

kurz zu mir ich leide seit ca 10JAhren an einer Angststörung mit starken Zwangsgedanken die sich immer um tödliche Krankheiten drehen die ich haben könnte. In den letzten 12 Monaten ist es so schlimm geworden das ich es nun nicht mehr ohne Medikamente ausgehalten habe.
Ich hatte alle 1-2 Wochen schlimme Angstattacken die in tagelangen Angstzuständen gipfelten an denen ich nichts essen und nicht schlafen konnte und mich ständig übergeben musste.
Ich habe mir daraufhin einen Psychiater gesucht welcher mir Paroxetin verschrieben hat, was mir auch sehr gut hilft, ich nehme es jetzt 4 Wochen und will es noch lange nehmen bis ich wirklich stabil bin(das letzte Jahr war Horror)... und einen VT bei dem ich vor 2 Jahren schonmal eine Therapie gemacht habe.

Nun das Problem ist er hat während der 5 "Probesitzungen" erstmal klargestellt das er keine Medikamente akzeptiert und das er will das ich diese sobald wie möglich "ausblende" also absetze.
Er behaart darauf das ich alles mit Ausdauersport und Jacobson auf die Reihe kriege und Angstfrei werde, nun das habe ich das letzte Jahr versucht bis ich fast in der Klapse gelandet bin und mit Paroxetin angefangen habe.

Ich bin fast täglich eine Stunde gelaufen und habe die Übungen gemacht und zur Belohnung gab es Abends eine fette Attacke, die Angst hat mit mir gemacht was Sie wollte. Ich war praktisch unbewaffnet der Angst gegenüber und habe mittlerweile auch eine starke Angst vor der Angst entwickelt(mehr wie vor Krankheiten mittlerweile).

Am 18.Septemter ist jetzt die erste Sitzung von der genehmigten Therapie und ich weiss nicht was ich machen soll, ich will die Medikamente jetzt auf keinen Fall absetzen sondern noch einige Zeit nehmen und ich habe Angst vor der Reaktion meines Therapeuten(er meint sonst kann man nicht den Erfolg einer Therapie sehen), ich bin schon am überlegen mir direkt einen neuen zu suchen...
Ich fühle mich ohne Medikamente nicht Therapiefähig weil ich dann wie gesagt an tagelangen Angstzuständen ohne ersichtlichen Grund leide...und ich habe wenig Lust auf weitere Angstzustände/attacken und diese nur mit Gesprächen mit dem Therapeuten zu bekämpfen, da ich während der Angstzustände auch sehr depressiv bin und es einfach nicht mehr aushalten und ertragen will.

Ich bitte um Rat
Vielen Dank



  22.08.2012 08:57  
Hallo treas,

ich halte diese Vorbedingung bei Deinem Krankheitsbild fachlich für nicht verständlich und nicht akzeptabel. Grundsätzlich ist diese alte Diskussion Medikament oder Psychotherapie inzwischen abzulehen, da es Krankheitsbilder gibt, wo nachgewiesen ist, dass eine Kombinationsbehandlung die besten Erfolge zeitigt. Depressive, zwanghafte und mit Abstrichen auch Angsterkrankungen gehören dazu.
Ich weiß nicht, welche Therapierichtung der Therapeut vertritt. In der Verhaltenstherapie kann ich mir nicht vorstellen, dass heute noch seriös so argumentiert würde.

Ich würde mich auf eine solche Vorbedingung nicht einlassen.

Herzlichen Gruß

Bernd Remelius

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