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Zitat von andrea71:
Zitat von Marvorius:
Zitat von andrea71:
Meine skills die ich erlernt habe,helfen irgendwie nicht mehr.


Was machst du denn was jetzt nicht mehr funktioniert? Was sind deine skills, tricks, hilfen?

Ein Gummiband am arm,kaltes Wasser ,schnell umher laufen oder im Haus rumlaufen. Manchmal gerade ich bei einer Attacke in einen Streit mit meinem Mann und dann geht es schlagartig besser. Das ist aber auch keine Lösung. Was noch neu dazu gekommen ist,hab das Gefühl nicht richtig Luft holen zu können.

Wurde dir das gezeigt oder hast du dir das selbst angeeignet? Klingt für mich nur eher untypisch für einen professionellen Tipp um wieder runter zu kommen

13.03.2016 17:25 • #21


andrea71
Zitat von Marvorius:
Zitat von andrea71:
Zitat von Marvorius:

Was machst du denn was jetzt nicht mehr funktioniert? Was sind deine skills, tricks, hilfen?

Ein Gummiband am arm,kaltes Wasser ,schnell umher laufen oder im Haus rumlaufen. Manchmal gerade ich bei einer Attacke in einen Streit mit meinem Mann und dann geht es schlagartig besser. Das ist aber auch keine Lösung. Was noch neu dazu gekommen ist,hab das Gefühl nicht richtig Luft holen zu können.

Wurde dir das gezeigt oder hast du dir das selbst angeeignet? Klingt für mich nur eher untypisch für einen professionellen Tipp um wieder runter zu kommen

Hat mir meine Therapeutin gesagt. Kennst du welche die besser helfen? Wäre lieb von dir. Hast du auch einen tip was das mit der Luft sein kann?

13.03.2016 17:53 • #22



Wie fühlen sich eure Attacken an?

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Zitat von andrea71:
Hat mir meine Therapeutin gesagt. Kennst du welche die besser helfen? Wäre lieb von dir. Hast du auch einen tip was das mit der Luft sein kann?

Ok, hab ich noch nie gehört, aber man lernt nie aus wenns hilft is es ja gut!

Als ich noch unter Panikattacken litt hat mir es immer geholfen meine Atmung zu kontrollieren: Eine Hand am Bauch und dann gezielt darauf achten wie sich der Bauch bei jedem Atmen hebt und wieder senkt. Dazu meinen Hund zu mir ins Bett(der strahlt sowieso immer absolute ruhe aus).
Das Problem war damals aber immer von den Gedanken weg zu kommen. Da war es egal ob der Fernseher läuft, oder man ein Buch oder Artikel liest. Man kann sich einfach nicht auf das (Buch, Fernsehen) konzentrieren und das rieselt so an einem vorbei...

Richtig gut war es erst als ich etwas training in "Bildvorstellung" hatte- katathym imaginativer ansatz
Dazu brauchte ich aber erst etwas training gemeinsam mit meiner damaligen Therapeutin damit das wirkt.

Das mit dem "nicht richtig Luft" kriegen ist eben ein Symptom deiner Attacke.
Versuch dich da auch mal mehr auf die Atmung zu konzentrieren. Und nicht nur auf das ein, sondern vorallem auf das Ausatmen.
Ich glaube 4sekunden ein, und 7 sekunden ausatmen sind da optimal.
Die meisten machen nämlich auch den Fehler noch zusätzlich in Panik zu geraten wenn sie denken sie bekommen keine luft, und atmen noch mehr ein.
Aber da geht nix mehr rein. Also auch richtig ausatmen.

13.03.2016 18:16 • x 1 #23


ArcticFox
Mir wird plötzlich ganz schwindelig und übel. Meine Hände werden taub, im linken Arm entsteht ein eigenartiges Kribbelgefühl, meine Knie werden weich. Ich habe Angst, um zu fallen un ohnmächtig zu werden, dann da zu liegen, und niemand kommt mir zu Hilfe. Mein Herz beginnt zu rasen, ich spüre einen Druck auf der Brust und fürchte, dass ich einen Herzinfarkt bekomme und sterben muss. Mir wird ganz heiß, das Blut steigt von unten nach oben. Ich beginne zu schwitzen, auf einmal überfällt mich ein Kälteschauer am ganzen Körper. Ich beginne zu zittern, am liebsten würde ich davon laufen aber ich bin wie gelähmt. Meine Kehle schnürt sich zusammen. Ich ringe ständig nach Luft. Ich bin dann gar nicht mehr richtig da und und glaube gleich über zu schnappen und verrückt zu werden. Alles erscheint so unwirklich. Ich stehe komplett neben mir und weiß nicht wohin mit meinen Gedanken.

Ich habe Angst die Kontrolle über meinen Körper zu verlieren und bin kurz davor mich zu übergeben. Am liebsten würde ich sofort den Notarzt rufen.

Genau SO fühlt sich für mich eine Attacke an.

lg ArcticFox

13.03.2016 21:11 • #24


Cathy79
Auf Toilette muss ich nicht immer. Kam aber auch schon vor. Was Digo schreibt mit dem innerlichen glühen hatte ich auch schon öfter.
Notfallmedi hab ich keines, da meine Attacken wie gesagt nur sehr kurz sind. Ich nehme das Citalopram und hoffe ja wenn ich erhöhen kann dass sie dann wieder auf ein Minimum zurück gehen.

13.03.2016 21:45 • #25


Früher, als ich noch nicht wusste dass diese Zustände Panikattacken sind,
fühlten sie sich so an, als ob ich jeden Augenblick verrecken würde.
Heute sind es " nur " noch Unruhezustände.
Da wird mir übel, schummrig, Sehstörungen,mir schmerzen alle möglichen Muskeln usw
Manchmal kann ich gut damit umgehen, manchmal gar nicht.
Da muss ich warten bis der Dreck vorüber ist.

13.03.2016 22:21 • #26


Hi,
also bei mir ist es unterschiedlich. Bei meinen starken Panikattacken, von denen ich Gott sei Dank bis jetzt erst 2 hatte, habe ich Todesangst, die haben beide damit begonnen, dass mir plötzlich in der Brust so schubartig warm wurde, dann rast mein Herz, mir wird schwindelig, ich kann kaum noch reden, zittere immer so krampfartig, teile meines Körpers werden taub und kribbeln, das hängt aber vermutlich damit zusammen, dass ich meistens auch denke keine Luft zu bekommen und mehr Sauerstoff zu mir nehme als nötig.
Ansonsten hatte ich öfter noch "schwache" Attacken, die halten meist auch kürzer an. Da zittere ich aber auch und ich habe Herzklopfen und Herzrasen und oft so ein Gefühl als würde Wasser in meiner Brust runterlaufen, vermutlich Sensibilitätsstörungen der Nerven...
Und ja momentan halt auch meistens Nachts, wach dann auf und habe das Gefühl mein Herz explodiert, versuch mich aber mittlerweile dann auch zu beruhigen indem ich kontrolliert atme. Schreck halt leider trotzdem noch öfters mal nass geschwitzt hoch habe Herzrasen usw.

LG

13.03.2016 22:54 • #27


ArcticFox
Zitat von Bobo2711:
Und ja momentan halt auch meistens Nachts, wach dann auf und habe das Gefühl mein Herz explodiert, versuch mich aber mittlerweile dann auch zu beruhigen indem ich kontrolliert atme. Schreck halt leider trotzdem noch öfters mal nass geschwitzt hoch habe Herzrasen uswLG


Das kenne ich nur zu gut. Ich schrecke immer wieder nachts auf ..es fühlt sich an als hätte ich im Schlaf keine Luft bekommen..sobald ich aufwache ist die "Atemnot" wieder weg.
Doch das passiert mir 20-30 mal ..bevor ich richtig einschlafen kann..

13.03.2016 23:34 • #28


Zitat von ArcticFox:
Das kenne ich nur zu gut. Ich schrecke immer wieder nachts auf ..es fühlt sich an als hätte ich im Schlaf keine Luft bekommen..sobald ich aufwache ist die "Atemnot" wieder weg.
Doch das passiert mir 20-30 mal ..bevor ich richtig einschlafen kann..


Ohje mist, so häufig ist es bei mir Gott sei Dank nicht. Was vielleicht daran liegt, dass ich das Schlafen immer so lange wie möglich rauszögere und dann halb tot ins Bett falle...

13.03.2016 23:51 • #29


ArcticFox
Zitat von Bobo2711:
Ohje mist, so häufig ist es bei mir Gott sei Dank nicht. Was vielleicht daran liegt, dass ich das Schlafen immer so lange wie möglich rauszögere und dann halb tot ins Bett falle...


Das habe ich auch schon versucht ..doch dann geht es mir Tagsüber richtig schlecht ....
Ich stehe dann erst recht total neben mir.
Verzwickte Sache

13.03.2016 23:57 • #30


Zitat von ArcticFox:
Das habe ich auch schon versucht ..doch dann geht es mir Tagsüber richtig schlecht ....
Ich stehe dann erst recht total neben mir.
Verzwickte Sache


Ja, also die beste Lösung ist das noch nicht.
Man muss halt irgendwie versuchen dem Gehirn beizubringen positiver zu denken, aber das ist natürlich leichter gesagt als getan...
Das braucht leider alles seine Zeit, man will natürlich am liebsten das alles sofort wie beim Alten ist. Aber man muss sich damit anfreunden, dass dies nicht möglich ist. Man muss kleine Schritte machen, sich selbst loben und sein Ziel vor Augen haben, dass alles wieder gut wird. Momentan ist es bei mir leider noch so, dass ich mich ständig frage, ob ich überhaupt nochmal ein normales Leben führen kann. Ich ziehe in einem knappen Monat aus und habe schon richtig Angst davor, da ich mich momentan eigentlich nirgends alleine hin traue

14.03.2016 00:06 • #31


herzrasen, herzstolpern, Todesangst, zittern, Druck auf der Brust, schweres Atem, Schwäche im ganzen Körper,das Gefühl haben jeden Moment umzukippen, Umwelt wirkt unrealistisch, keinen klaren Gedanken mehr fassen können, einfach einer macht ausgeliefert zu sein.

Bei mir ist es echt heftig habe immer das Gefühl das ich diesmal Sterbe weil mein Körper mir das Gefühl gibt. Hab das schon über 4 Jahre und finde es echt krass.

14.03.2016 00:41 • #32


Hallo,
mitlerweile bin bereits 68 jahre geworden, und hatte meine ersten Panikattacken vor ca.30 Jahren mit all diesen unangenehmen "Nebenwirkungen" die hier bereits genannt wurden.
Bin dabei gefühlt 1000x gestorben und irgendwann wurden sie weniger und hielten sich über Jahre zurück. Aber die Grundangst davor war und ist immer vorhanden .Es hat sich dabei über die Jahre eine sog. Generelle Angststörung entwickelt,besonders auf das Herz bezogen.
Zig Therapien,KHAufenthalte sowie unmengen von Medis haben bis heute keine wesentliche dauerhafte positive Änderung gebracht.Mal gings über Wochen oder Monate gut, dann gings wieder los,aber ohne echte Panikattacken.Allerdings extreme ständige Angst vor dem plötzlichen Herztod mit extremer Unruhe und Rastlosigkeit sowie schlaflose Nächte.
Nun ging es länger gut und seit einigen Monaten überwiegt wieder die ständige Herzangst mit der Rennerei von Arzt zu Arzt.
Vor ca.1 Stunde hatte ich meine erste "richtige " Panikattacke seit Jahren aus einem Kurztraum heraus und war drauf und drann den Notarzt zu rufen.
Habe versucht mich davon zu überzeugen - wie früher auch- das es ja bisher 1000sende male immer gut gegangen ist und ich ja nicht gestorben bin und organisch ja alles gesund sei.
Diesmal -also jetzt- hat dies nicht so ganz geklappt und ich musste mit einer 1/2 Tavor nach helfen.
Jetzt gehts einigermaßen,aber die Angst im Hinterkopf ist immer präsend und bereit mich anzufallen.
Übrigens werde ich bzgl. meiner langjährigen (leider) Erfahrung mit Tavor in den nächten Tagen ein neues Thema eröffnen.
Euch allen noch eine hoffentlich angehme Nacht.
Ich werde wohl wieder-wie seit Längerem- wieder schlaflos "durchmachen.

Liebe Grüsse
Wolfgang

14.03.2016 01:00 • #33


Zitat von Wolf79:
Hallo,
mitlerweile bin bereits 68 jahre geworden, und hatte meine ersten Panikattacken vor ca.30 Jahren mit all diesen unangenehmen "Nebenwirkungen" die hier bereits genannt wurden.
Bin dabei gefühlt 1000x gestorben und irgendwann wurden sie weniger und hielten sich über Jahre zurück. Aber die Grundangst davor war und ist immer vorhanden .Es hat sich dabei über die Jahre eine sog. Generelle Angststörung entwickelt,besonders auf das Herz bezogen.
Zig Therapien,KHAufenthalte sowie unmengen von Medis haben bis heute keine wesentliche dauerhafte positive Änderung gebracht.Mal gings über Wochen oder Monate gut, dann gings wieder los,aber ohne echte Panikattacken.Allerdings extreme ständige Angst vor dem plötzlichen Herztod mit extremer Unruhe und Rastlosigkeit sowie schlaflose Nächte.
Nun ging es länger gut und seit einigen Monaten überwiegt wieder die ständige Herzangst mit der Rennerei von Arzt zu Arzt.
Vor ca.1 Stunde hatte ich meine erste "richtige " Panikattacke seit Jahren aus einem Kurztraum heraus und war drauf und drann den Notarzt zu rufen.
Habe versucht mich davon zu überzeugen - wie früher auch- das es ja bisher 1000sende male immer gut gegangen ist und ich ja nicht gestorben bin und organisch ja alles gesund sei.
Diesmal -also jetzt- hat dies nicht so ganz geklappt und ich musste mit einer 1/2 Tavor nach helfen.
Jetzt gehts einigermaßen,aber die Angst im Hinterkopf ist immer präsend und bereit mich anzufallen.
Übrigens werde ich bzgl. meiner langjährigen (leider) Erfahrung mit Tavor in den nächten Tagen ein neues Thema eröffnen.
Euch allen noch eine hoffentlich angehme Nacht.
Ich werde wohl wieder-wie seit Längerem- wieder schlaflos "durchmachen.

Liebe Grüsse
Wolfgang



Hallo Wolfgang
30jahre leidest du unter diesen Symptomen, ich hab diese Störung seit 4 Jahren jnd es macht mich extrem fertig aber ich versuche damit zu leben. Und ich finde die 4 Jahre sind extrem schnell vergangen. Eine blöde Frage Hast du das Gefühl das die letzen 30 Jahre sehr schnell vergangen sind?

14.03.2016 01:05 • #34


Ob die Jahre schnell oder langsam vergingen kann ich so nicht sagen.
Mit zunehmenden Alter rast die Zeit allerdings gefühlt schneller.
Während der gespannten unter Panik und Ängsten gestandenen Zeiten ist die Zeit aus meiner Sicht normal abgelaufen.

Allerdings hatte ich während meiner PanikAngst Hochzeiten auch viel beruflichen und familieren Stress und bin kaum zur Ruhe gekommen und das hat sich leider bis heute nicht viel geändert.
Auch war mein Lebenswandel nicht gerade gesundheitsförderlich und haben die Attacken praktisch gefördert,obwohl ich Leistungssport betrieben habe.
Habe auch viele Therapien schleifen lassen wenns mir gut ging.

Will damit sagen, das ich kein Beispiel dafür bin, das man seine Ängste usw. nicht irgendwann ablegen könnte. Lasst Euch - vor allem die Jüngeren hier- nicht durch meinen Beitrag verunsichern bzw. entmutigen.

Panikattacken entsprechend behandelt haben immer eine gute Prognose, aber man muss selber mit daran arbeiten, auch wenn es mal länger dauert und der Weg steinig/hart werden könnte.

14.03.2016 01:49 • #35


Sarahkay94
Hallo bin neu hier

Also bei mir kommen auch immer die Typischen Symptome wie: Herzrasen, Atemnot, Zittern, Schwindel bis Ohnmachtsanfälle, Würgereiz, Magenprobleme bis hin zu Durchfall, weiche Knie, einfach extreme Benommenheit.
Hatte die letzte Attacke Leider erst vor ein paar Minuten -.-

14.03.2016 04:05 • #36


Yasmon
Hallo zusammen,

meine Panikattacken fingen vor fast einem Jahr an. Sehr heftig mit starken Armschmerzen, Herzrasen, Benommenheit, Schwindel, Piepen auf den Ohren, hab die Umgebung nicht wahr genommen, bin nur rumgerannt, musste als auf Toilette, Druck und Brennen auf der Brust. Einfach völliger Kontrollverlust. Bin am Anfang auch jedes Mal zum Arzt gefahren. Wusste ein knappes halbes Jahr nicht das es Panikattacken sind. Danach hab ich aber gleich einen Therapieplatz bekommen und seitdem wird es immer besser was zumindest die krassen Panikattacken angeht. Die kommen nicht mehr so schlimm und gehen schnell. Dafür plage ich mich mit anderen Dingen rum die nicht besser sind.

15.03.2016 23:07 • #37



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