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Anuschka1102

Anuschka1102


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@Icefalki

Angstkariere

Richtig cooles Wort
Da fühlt man sich fast ein bisschen stolz

06.09.2019 12:16 • x 1 #21


Icefalki

Icefalki


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Zitat von Anuschka1102:
@IcefalkiAngstkariere Richtig cooles Wort Da fühlt man sich fast ein bisschen stolz


Grins. Man vergisst eben, wie mutig wir eigentlich sind, weil mit Angst leben wirklich nix für Warmduscher ist.

06.09.2019 12:31 • x 3 #22


Anuschka1102

Anuschka1102


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Das stimmt. Schwache Menschen leiden nicht an Panikattacken.
Oberflächliche Menschen leiden nicht unter Angst Störungen.
Wir sind schon was besonderes.

Wie kann ich hier Smileys setzen ?

06.09.2019 12:36 • x 1 #23


Magi


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Zitat von Icefalki:
Grins. Man vergisst eben, wie mutig wir eigentlich sind, weil mit Angst leben wirklich nix für Warmduscher ist.



Ihr seid cool, man sollte manches echt anders sehen, dann gehts einem schon viel besser

06.09.2019 13:19 • x 2 #24


Lunaa

Lunaa


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@Icefalki
Sehr schön beschrieben
Und jetzt heißt es den ganzen Mist wieder wegbekommen und am besten sich so ändern dass man nie wieder da rein rutscht.
Mit Angst zu leben bedeutet jeden Tag zu kämpfen.
Gestern beim Finanzamt ne Panikattacke vom aller feinsten geschoben und heute schon wieder ganz mutig alleine im Netto einkaufen gewesen. Dafür an der Schlange bei der Post schon wieder Herzrasen und weiche Knie bekommen.... und so kämpft man sich von Tag zu Tag und hofft dass es mit der Zeit besser wird.

06.09.2019 14:53 • x 2 #25


Magi


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Zitat von Lunaa:
@Icefalki Sehr schön beschrieben Und jetzt heißt es den ganzen Mist wieder wegbekommen und am besten sich so ändern dass man nie wieder da rein rutscht. Mit Angst zu leben bedeutet jeden Tag zu kämpfen. Gestern beim Finanzamt ne Panikattacke vom aller feinsten geschoben und heute schon wieder ganz mutig alleine im Netto einkaufen gewesen. Dafür an der Schlange bei der Post schon wieder Herzrasen und weiche Knie bekommen.... und so kämpft man sich von Tag zu Tag und hofft dass es mit der Zeit besser wird.


oh man das kenne ich alles zu gut, wie biste damit umgegangen "Panikattacke beim Finanzamt"

Dieser Kampf täglich , komme mir vor wie eine Schlacht zu besiegen, vielleicht ist es auch so

Niemals aufgeben, und immer positiv denken.

06.09.2019 15:06 • #26


Chiara0401


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Danke ihr lieben für diese ganzen tollen Nachrichten. Ich wünsche natürlich niemanden sich so zu fühlen aber es ist auch irgendwie beruhigend zu wissen dass ich damit nicht alleine bin.
Ich habe gestern noch lange darüber nachgedacht wann es bei mir anfing und was der Auslöser dafür gewesen ist. Ich denke ich weiß wann ich das erste Mal in meinem Leben richtig Angst hatte. Also mein Sohn ca 6 Monate alt war, hörte er nachts einfach auf zu atmen. Zum Glück hatten wir owlet (ein Strumpf zur Überwachung der Herzfrequenz) der direkt Alarm schlug. Aber die Zeit von Alarm bis der Notarzt da war, war die schlimmste in meinem ganzen Leben. Danach war ich, im Bezug auf meine Kinder, immer schon ängstlicher als andere Mütter. Ich weiß das. Die meisten bezeichnen mich als absolute übertrieben vorsichtig. Wenn andere kinder sich beim planschen verschlucken sagen die Mutter sowas wie "halb so wild" ich fahre dann in die Klinik weil es könnte ja Wasser in die Lunge gekommen sein.
Also übertrieben ängstlicher war ich bei meinen Kindern immer schon aber nie bei mir.
Dieses völlig in Panik ausarten und Angst vor allem zu haben kenne ich so nicht. Das hat mich überrannt wie eine Lawine. Ich bin mittlerweile einfach so dermaßen am Ende weil es sich anfühlt als würde mir mein Leben entgleisen. Ich bekomme ja schon angst wenn ich dusche. Ich könnte ja ohnmächtig werden. Das ist so absurd dass ich darüber selbst den Kopf schütteln muss. Alles ist irgendwie schwer geworden. Die Dinge die ich noch vor einigen Monaten geliebt habe machen mir jetzt eine Heidenangst.
Ich muss ab Dezember wieder arbeiten gehen und ich habe keine Ahnung wie ich das tun soll. Keinen blassen Schimmer wie ich jeden Tag überleben soll. Mir ist dieses ständige Angst haben ja sogar vor meinem Mann peinlich. Wenn ich vor meinen Kollegen eine Panikattacke bekommen würde, würde ich danach im Erdboden versinken.
Ich habe jetzt Medikamente von meinem Hausarzt bekommen, nachdem ich heute in seiner Praxis völlig in Tränen ausgebrochen bin. Die Kur will er aber nicht bewilligen. Ich würde so gerne in eine Mutter Kind Kur fahren aber er sagt nein. Was kann ich dagegen denn tun? Ich kann ihn ja schließlich nicht zwingen mir einen Antrag auszufüllen. Ich denke einfach die 4 Wochen in einer Klinik die auf Angststörungen ausgelegt ist, würde mir vielleicht helfen besser damit umgehen zu können. Ich möchte bloß dass ich Stück für Stück aus dieser Angst raus komme.

Ich hoffe für euch alle dass es euch irgendwann gut gehen wird. Dass alles irgendwann besser wird und wir einfach wieder "normal" sein können.
Ich möchte wieder in den Wald joggen gehen ohne Angst dass ich dort umkippe und niemand würde es mitbekommen. Ich will morgens wieder aufstehen, die Sonne sehen und froh sein. Nicht wie jetzt aufstehen und denke ich muss mich übergeben. Alles läuft im Moment nicht wie ich es gewohnt bin.
Ich habe jetzt noch eine Überweisung zur Magenspiegelung, es könnte ja ein Magengeschwür sein dass diese ständige Übelkeit auslöst. Glaube ich zwar nicht aber mein Arzt will es trotzdem abklären lassen. Dann habe ich noch einen Termin beim Nervenarzt. Er soll schauen unter was genau ich eigentlich leide. Erst dann hält mein Arzt es für sinnvoll einen Therapeuten aufzusuchen.
Alles total verwirrend.

06.09.2019 15:24 • #27


Lunaa

Lunaa


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@Magi
Im Nachhinein könnte ich dadrüber lachen aber gestern in dem Moment wollte ich nur noch sterben.
Meine Schwester hat mich mitgeschleppt. Sie hatte was zu erledigen. Nummer gezogen und in der großen Wartehalle gewartet. Vor uns eigentlich nur eine Person.
Nach uns kamen dann immer mehr Leute rein. Die Wartehalle wurde immer voller und mein Herz schlug immer schneller.
Die sch. Nummer wollte einfach nicht umspringen. Während der Warterei habe ich mich so hinein gesteigert dass mir schwindelig wurde, fing an zu zittern und meine Beine verkrampften und waren voll steif. Dann kam die Angst dass ich nicht mehr laufen kann dazu, dann steigerte ich mich noch mehr rein weil ich dachte alle gucken mich jetzt an.
Flehte meine Schwester an dass wir gehen sollen. Aber nein... sie sagte ganz kalt da musst jetzt durch und sch. auf die anderen. Wenn sie gucken dann gucken Sie halt und dann...
Am liebsten wäre ich raus gelaufen aber mein Kopf und mein Denken waren so blockiert dass ich nicht hätte alleine raus gehen können. Zumal ich heftig zitterte und meine Beine Stock steif waren.
Aber meine Schwester wollte auf gar keinen Fall weg da wir ja als nächstes dran waren und auf nochmal warten hatte sie kein Bock.
Somit war meine Flucht auch nicht möglich...

Wir liefen kurz zur Eingangstüre um frische Luft zu schnappen und sie redete permanent auf mich ein. Ich beruhigte mich dann nach einigen Minuten aber mir kam alles wie Stunden vor.
Naja, insgesamt haben wir auch fast ne Stunde dadrauf gewartet bis wir dran waren und ich hatte genug Zeit zum mich reinsteigern.
Zum Glück kamen wir auch erst dran als ich mich wieder beruhigt hatte.
Meine Angst war eben auch gewesen was ist wenn wir dran kommen und ich bin noch am zittern und kann kaum laufen. Was denken die dann da drin von mir.

Und ja ich bin nicht gestorben und ich hab mich auch von allein wieder beruhigt aber trotzdem möchte ich dieses vernichtende Gefühl der Panik einfach nicht mehr erleben.

Vor allem ist es schwierig wenn man mit
jemandem im Gespräch ist oder an der Kasse zahlen möchte und der ganze Körper einfach nur noch zittert.

06.09.2019 15:30 • #28


Chiara0401


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Tut mir wirklich sehr leid für dich was du da gestern erleben musstest. Es klingt wirklich richtig schlimm. Davor habe ich ja am meisten Angst. Im Moment passieren mir diese Attacken ja nur wenn ich alleine bin bzw bei meinem Mann. In Umgebung anderer fühle ich mich meistens sicherer und denke dann sowas wie "ach es ist egal wenn du jetzt ohnmächtig wirst, es sind genug da um zu helfen"
Aber wenn ich alleine bin, habe ich das Gefühl ich sterbe jetzt.

Ich weiß ja genau wie es sich anfühlt wenn man sich nicht mehr bewegen kann und sich fühlt als wolle man bloß noch weg und raus als könnte man nicht mehr atmen. Dann noch in einem Warteraum voller Menschen das Stelle ich mir so furchtbar vor. Ich bekomme ja schon Panik wenn ich es mir bloß vorstelle.
Ich bin aber froh dass du nicht weg gelaufen bist und dass deine Schwester dich beruhigen konnte. Es wäre ja vermutlich nicht besser geworden wenn du geflüchtet wärst. Ich habe das Gefühl je mehr ich versuche davor wegzulaufen desto schlimmer wird es.

06.09.2019 15:37 • x 1 #29


Lunaa

Lunaa


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@ciara0401
Ääähmmm das ist doch wohl klar an was du leidest....
Aus welchem Grund will er dir die Kur nicht beantragen? Hat er was dazu gesagt?
Also Therapie ist wichtig. Egal ob stationär oder ambulant. Du brauchst Hilfe. Von alleine und nur mit Medis verschwindet keine Angststörung. Das wäre natürlich super aber tut es leider nicht.
Ich finde es frech von deinem Hausarzt Dir die Kur zu verweigern. Man verschwendet kostbare Zeit.
Schau dass du so schnell wie möglich zu einem Psychiater kommst.

Mein Hausarzt meinte nämlich auch ich solle doch den Job wechseln und dann wäre alles besser... pffff.... wenn es so einfach gewesen wäre dann wäre ich jetzt schon gesund. Bin nämlich seit Mitte März krank geschrieben und habe Abstand von der Arbeit und trotzdem sind die Ängste noch voll da. Also das mit den Hausärzten ist ne Sache für sich....

Deine Angst darf Dir nicht peinlich sein. Versuch es garnicht zu verstecken. Angst ist einfach ein sehr starkes Gefühl und wenn sie da ist ist sie da egal ob es andere verstehen oder nicht.
Denk jetzt mal noch nicht soweit. Bis Dezember ist noch Zeit. Warte garnicht auf deinen Hausarzt. Nimm die Sache selbst in die Hand und schau dass du an einen Psychiater kommst. Er kann dir dann auch die Kur beantragen.

Was hast du für Medis von ihm bekommen?

06.09.2019 15:42 • #30


Chiara0401


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Mein Arzt meinte es wäre eben nicht klar. Er meinte ich gehe jetzt von Angststörungen aus und Panikattacken weil ich davon überzeugt wäre, dass es das sein muss.
Aber er meinte es könnte auch hormonell sein oder Schilddrüse oder oder oder.
Ich weiß dass das nicht stimmt. Ich weiß auch dass es definitiv Angst ist aber er sitzt ja am längeren Hebel. Ich kann ja nicht sagen "ich weiß was mir fehlt, ich möchte in Kur und ich brauche einen Therapeuten" er sagt dann nur "wir müssen erst Mal schauen"
Er hat mir heute irgendein angstlösendes Medikamente verschrieben. Weiß jetzt nicht genau wie es heißt. Die Apotheke bringt es erst gegen 18:30Uhr vorbei.
Ich weiß ja nicht Mal ob ich es nehmen will. Ich nehme nicht Mal Schmerzmittel. Ich melde Medikamente wie die Pest. Der Gedanke Antidepressiva nehmen zu müssen macht mir Angst. Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll. Ich fühle mich als hätte ich versagt als Ehefrau und als Mutter weil ich mich nicht mehr im Griff habe und Medikamente brauche um normal leben zu können. Vermutlich dumme Gedanken aber genauso fühle ich mich. Dazu habe ich Angst dass die Medikamente Nebenwirkungen haben, denn wenn mir schlecht wird dann denke ich ja direkt wieder dass ich sterben muss.
Ach das ist doch echt alles total mies.

Ich habe einen Therapeuten Termin im Januar. Früher hatte ja niemand Zeit für mich.
Ich drehe wirklich noch komplett durch weil ich unbedingt Hilfe will und irgendwie lehnt sie jeder ab.
Dieses Forum war so meine einzige Möglichkeit mit jemandem darüber zu reden wie es mir geht.

06.09.2019 16:30 • #31


Magi


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Zitat von Chiara0401:
Mein Arzt meinte es wäre eben nicht klar. Er meinte ich gehe jetzt von Angststörungen aus und Panikattacken weil ich davon überzeugt wäre, dass es das sein muss. Aber er meinte es könnte auch hormonell sein oder Schilddrüse oder oder oder. Ich weiß dass das nicht stimmt. Ich weiß auch dass es definitiv Angst ist aber er sitzt ja am längeren Hebel. Ich kann ja nicht sagen "ich weiß was mir fehlt, ich möchte in Kur und ich brauche einen Therapeuten" er sagt dann nur "wir müssen erst ...


Du wirst nicht sterben vor Übelkeit, das sind nur deine Gedanken.
Ich glaube du solltest vielleicht mal ganz andere Schritte gehen, fahr doch mal in eine Tagesklinik die geben einem super Ratschläge. Suche dir irgendeinen Psychologen der dir schneller Helfen kann. Eine Einweisung in eine Tagesklinik. Oder wenns gar nicht mehr geht in eine Klinik einweisen lassen. Die werden dir weiterhelfen können, wenn du es zulässt.
Ich war genauso verzweifelt, habe überall Druck gemacht, bis mir geholfen wurde. Was nicht immer einfach war.
Habe jetzt erreicht das ich am 17.9. in eine Tagesklinik aufgenommen werde. Mit viel Glück auch früher, falls jemand abspringen sollte.
Also eins möchte ich auch nicht irgendwelche Antidepressiva einnehmen, möchte auf natürliche Art wieder gesund werden. Ich glaube wenn man diese Tabletten einnimmt sollte man auch bereit dazu sein, sonst hat es eh keinen Sinn.

Und mein Strohhalm ist es hier auch an dem ich mich festhalte, mich austauschen kann mit anderen die es verstehen.

Vielleicht solltest du mal einen anderen Hausarzt aufsuchen.

Wenn du aus Köln kommst kann ich dir einen Psychologen empfehlen, hatte nach 2 Tagen einen Termin. Der mir auch die Einweisung für die Tagesklinik gegeben hat.

Und eins kann ich dir hier schreiben, du bist nicht alleine die diese Sorgen und Ängste hat.

06.09.2019 16:57 • #32


Lunaa

Lunaa


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Hat dein Hausarzt dir Blut abgenommen wenn er meint dass es auch hormonell sein könnte?

Januar ist halt noch verdammt lang. Versuche alle möglichen Psychiater in deiner Nähe zu kontaktieren. Sag dass es ein Notfall ist und du ganz schnell einen Termin brauchst. Kontaktiere deine Krankenkasse vielleicht können die Dir weiter helfen.

06.09.2019 18:14 • #33


Anuschka1102

Anuschka1102


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Zitat von Chiara0401:
Danke ihr lieben für diese ganzen tollen Nachrichten. Ich wünsche natürlich niemanden sich so zu fühlen aber es ist auch irgendwie beruhigend zu wissen dass ich damit nicht alleine bin. Ich habe gestern noch lange darüber nachgedacht wann es bei mir anfing und was der Auslöser dafür gewesen ist. Ich denke ich weiß wann ich das erste Mal in meinem Leben richtig Angst hatte. Also mein Sohn ca 6 Monate alt war, hörte er nachts einfach auf zu atmen. Zum Glück hatten wir owlet (ein Strumpf zur Überwachung der Herzfrequenz) der ...



Du brauchst einen anständigen Arzt. Sorry ich kenne Mutter die für weniger ein Kur bekommen haben.
Und das er noch mit Therapie warten will. Unbegreiflich
Such dir bitte eine gute psychiatrische Praxis. Geh hin und bitte um ein Notfall Termin.
Fühl dich gedrückt

06.09.2019 19:54 • #34


Anuschka1102

Anuschka1102


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Ich wollte mich bei euch bedanken. Ich hab mich eben gefragt warum ich bloß früher nicht auf die Idee kam ein Forum auf zu suchen. Die 3 Tage die ich hier bin und lese und schreibe haben mir wirklich viel gegeben. Es ist so leicht sich auszutauschen wenn man weiß den anderen geht auch so die anderen verstehen dich und man muss nix erklären. Dafür danke ich euch und freu mich hier zu sein.

Ich hab da was von Versagen gelesen. Wir Versagen nicht. ! Nicht als Frau / Mann nicht als Mutter/ Vater und auch nicht als Mensch. ! Es kann von heute auf morgen jeden treffen.

Ich hoffe das die die Partner haben Verständnis und Hilfe erhalten.
Und es nicht verstecken oder sich nicht schämen.
Ich hab ein tollen Mann was das angeht. Er war einmal mit mir bei der Therapie und die Therapeutin hat uns eine " Übung " gezeigt die hilft die Panikattacke leichter zu ertragen.
Also mein Mann setzt sich auf dem Boden oder Bett mit dem Rücken an die wand. Er öffnet seine Beine wie eine Schere und ich setze mich dazwischen. Ich lehne mich an seine Brust. Er hält mich fest manchmal krault er mein Kopf Oder schaukelt leicht. Wie es sich gerade richtig anfühlt. Manchmal schweigen wir manchmal labber ich vor mir hin. Wenn es abends oder Nacht ist schlafen wir irgendwann an. Ansonsten bleiben wir so bis ich aufhöre zu zittern. Diese Stellung macht es wirklich mir viel leichter es zu ertragen. Im wahrsten Sinne wird einem der Rücken gestärkt. Kann ich wirklich nur empfehlen.

06.09.2019 21:19 • x 3 #35


Magi


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Zitat von Anuschka1102:
Ich wollte mich bei euch bedanken. Ich hab mich eben gefragt warum ich bloß früher nicht auf die Idee kam ein Forum auf zu suchen. Die 3 Tage die ich hier bin und lese und schreibe haben mir wirklich viel gegeben. Es ist so leicht sich auszutauschen wenn man weiß den anderen geht auch so die anderen verstehen dich und man muss nix erklären. Dafür danke ich euch und freu mich hier zu sein. Ich hab da was von Versagen gelesen. Wir Versagen nicht. ! Nicht als Frau / Mann nicht als Mutter/ Vater und auch nicht als ...


Guten morgen liebe Anuschka,
du sprichst mir aus der Seele, bin auch froh und dankbar das es hier sowas gibt, es gibt einem die Kraft sich auszutauschen bringt mir persönlich auch sehr viel. Die Übung mit deinem Partner find ich super. Ganz wichtig das der Partner das ganze versucht zu verstehen. Mein Mann ist super er versucht mir zu helfen wo es nur geht, echt klasse.
Bringt mir auch sehr viel Kraft.
Ich wünsche mir meine Lebensqualität zurück. Bei mir ist es momentan morgens sehr schlimm, hatte vor kurzem einen Hörsturz der mit mir und meiner Panik jeden morgen da ist. Ich stehe auf, und habe einen schlimmen Druck im linken Ohr.
Bin voller Hoffnung das es bald wieder weg ist.
Hat jemand von euch die Erfahrung gemacht mit einem Hörsturz?
Danke für den Austausch hier im Forum, es tut einfach nur gut.

07.09.2019 07:36 • #36


Anuschka1102

Anuschka1102


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Hey Magi

Mit hörsturz kenne mich nicht aus aber kann mir vorstellen das es nicht angenehm ist erst recht nicht wenn man zusätzlich von Ängsten geplagt wird.

Du gehst ja bald in die Tagesklinik und ich bin mir sicher das spätestens dann wirst du anfangen deine Lebensqualität wieder zu bekommen.
Ich hoffe du hälst uns am laufenden wie es so läuft.
Lg

07.09.2019 08:04 • #37


Magi


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Zitat von Anuschka1102:
Hey Magi Mit hörsturz kenne mich nicht aus aber kann mir vorstellen das es nicht angenehm ist erst recht nicht wenn man zusätzlich von Ängsten geplagt wird. Du gehst ja bald in die Tagesklinik und ich bin mir sicher das spätestens dann wirst du anfangen deine Lebensqualität wieder zu bekommen. Ich hoffe du hälst uns am laufenden wie es so läuft. Lg


Hallo liebe Anuschka,
schön von dir zu lesen, danke
Ja ich freu mich auf die Tagesklinik , und werde auf jeden Fall alle Infos an euch weitergeben.
Denke mal das man da auch sehr viel lernen wird mit der Panik umzugehen.

Hörsturz echt ätzend! Bin voller Hoffnung das es auch bald weggehen wird.

Lieben Gruß

07.09.2019 08:10 • x 1 #38


Magi


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Zitat von Magi:
Hallo liebe Anuschka, schön von dir zu lesen, danke Ja ich freu mich auf die Tagesklinik , und werde auf jeden Fall alle Infos an euch weitergeben. Denke mal das man da auch sehr viel lernen wird mit der Panik umzugehen. Hörsturz echt ätzend! Bin voller Hoffnung das es auch bald weggehen wird. Lieben Gruß


Was ist eigentlich mit deinen Tabletten? Hast du sie gestern noch geliefert bekommen? Und welche hast du verschrieben bekommen?

07.09.2019 08:23 • #39


Chiara0401


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Hallo ihr lieben
Ich habe meine Medikamente jetzt. Die Tabletten heißen Duloxetin Beta 30mg. Hat jemand Erfahrung damit? Ich am jeden Morgen 1tablette nehmen. Aber fühle mich ja mit dem Gedanken nicht sehr wohl. Habe extrem Angst vor Nebenwirkungen.
Ganz liebe Grüße

07.09.2019 17:05 • #40




Dr. Christina Wiesemann

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