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lebensvielfalt

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Guten Abend,ich wollte mal fragen, ob das jemand auch so kennt:

Man sucht einen Therapeuten, man weiß, lange Wartezeit, man schafft es nur an manchen Tagen vor die Türe.
Bürokratie bei Reha , usw.- Anträgen, Ablehnung hier und da. Im Regen stehen gelassen.
Ich habe mir mittlerweile gesagt, alles hat irgendwo einen Sinn, warum dies und jenes vielleicht nicht nochmal so geschehen soll. Ich habe aufgehört gegen Windmühlen zu kämpfen, auch wenn ich manchmal gerne nen Therapeuten hatte, mit denen ich über Ängste reden kann. Jahrelang habe ich gesucht im Dunkeln. Jetzt geht's phasenweise besser und ich habe mehr Licht ins dunkle gebracht und einen Perspektive aufgebaut, auch wenn das Fundament noch nicht fertig ist .

Ich wünsche euch einen schönen Abend, aufrichtigen Mut und viel Kraft bei den Dingen die dran sind. 🙏

23.07.2026 x 3 #1


2 Antworten ↓

Micholilu
@lebensvielfalt manchmal ist es mühsam, wenn ich aber eins gelernt hab dann wenn ich die Steine die im weg liegen akzeptiere dann wird es irgendwie leichter.

x 2 #2


lebensvielfalt
Wenn ich meinen ganzen historischen Therapieverlauf beobachte, ohne jetzt irgendwie nochmal in irgendwelche Unannehmlichkeiten aus früheren Zeiten rumzurühren, kann ich eine konstruktive Erkenntnis für mich ableiten: Die genialste Hilfe zur ganzheitlichen Selbsthilfe. Ich hatte auch schon als Peer woanders einen Bericht dazu geschrieben gehabt, der meinen eher außergewöhnlichen Werdegang festhält und den Kurswechsel seit Erhalt meiner späten Asperger-Syndrom-Diagnose im Juni 2022 näher erklärt und das Warum dahinter.

Auch ich war bis 2016 regelmäßig - ganz viel in Kliniken und Therapien hier und da, merke aber jedoch, dass ein ganzheitlicher Weg für mich der Richtige ist.

Wenn man sich mal um einen normalen "klassischen Therapieplatz" bemüht - sei es stationär, ambulant, geht es zuerst wieder um Bürokratie, Wartezeit, Anmeldeverfahren, usw. Zum einen schon die Wartezeit bei FÄ, Aufnahmestopp hier und da, Ausfallhonorare - Ankündigungen, usw.: Für mich sind das Unannehmlichkeiten, wenn jemand, der schwer leidet, einfach dann im Regen stehen gelassen wird oder der Moment, wenn am Telefon gesagt wird oder irgendwo steht, dass Autismus nicht behandelt wird und man sich dann besser woanders melden sollte und dann das Gleiche wieder von vorne.

Mit der Zeit habe ich mir gesagt, da wo es geht mache ich nur noch für mich mein eigenes Dingen außer natürlich in Akutfällen: Bei mir persönlich helfen viel und entschieden besser andere nicht - klassische- Ansätze: Diese ich nenne sie ganzheitliche Ansätze werden dann aber (nach derzeitigen Auflagen) nicht von den GKV´s bezahlt, also begann ich zu lesen, hinterfrag einiges kritisch, war hier und da, merkte aber, dass es noch viel Zeit in Anspruch nahm, und probierte Neues aus. Ich bin mein eigener Therapeut geworden - alles mit der Zeit und schon selbst hier und da Wunderbares erlernt, und angewandt und kann nur sagen: Es wirkt und gibt mir immer wieder viel Kraft. Bevor ich davon hier ausführlicher berichte, möchte ich noch einen weiteren Verlauf abwarten, da ich gegenwärtig, allgemein und hier und da noch bissel gefestigter sein möchte, da ich einige IST-Umstände - Folgen im Innerlichen momentan noch bissel klären und abschütteln mag. (; Der Weg ist das Ziel.

Ich freue mich, wenn ich meine Story weiter ergänzend und ausführlich teilen darf.

Ich wünsche euch allen einen schönen sonnigen Tag, schöne Momente - viel Kraft bei allem Tun mit den bereichernden Dingen im Gepäck (:

Beste Grüße

Christian

#3





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