lebensvielfalt
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Guten Tag, liebe Leserin, lieber Leser,
ich mag euch mal etwas mitteilen, wenn das ok ist. Ich habe mich in dieses Forum eingetragen, weil ich den Austausch suche zu Gleichgesinnten. Ich bin Christian, 39 Jahre jung und dynamisch, kognitiv absolut fit im Kopf usw. Aber die Ängste und Reizeverarbeitungsstörung hinsichtlich meiner 2022 offiziell nachgewiesenen Autismus-Spektrum-Störung legen mir oft einen Strich durch die Rechnung. Ich bin sehr behütet und in einem harmonischen Familienumfeld aufgewachsen. Ich hatte keinen leichten Start aufgrund einer Nierenerkrankung als Baby und war schon immer anders wie die anderen damals. In Schulzeiten hatte ich ebenfalls keine leichte Zeit erlebt, trotz guter Noten. Einmal war ich sogar nach Beendigung der Regelschulzeit komplett medikamentenfrei. In dieser Zeit ging es mir fast sehr gut. Ende 2004 war ich dann wieder verschiedenen Arten von sozialen Stress ausgesetzt und dann ging die Medikamenten-Odysee weiter und ich nehme jetzt seit 2009 für meine Diagnosen: Panikstörung, Asperger-Syndrom Aripiprazol ein. Habe 2014 ein Ereignis wahrgenommen, wo ich Gedankenlautwerden hatte, und kam dann wegen meiner Vermutung "einen psychotischen Schub" erlebt zu haben, auf Wunsch in die Psychiatrie für ein paar Tage und habe dort aber wieder eine andere, nicht näher bezeichnete Diagnose, namens Verhaltensauffälligkeiten in Kombi einer organischen Persönlichkeitsstörung erhalten. Man hat mir nur rein oberflächlich erklärt, warum bei mir diese Erkrankung vorliegt mit der Aussage "Man sieht es an meinem Blick". Anderhalb Jahre später beendete ich den Klinikmarathon und begab mich auf naturheilkundlichen Wegen. Energetisch habe ich auf jeden Fall von der PSE nach Dr. Banis profitiert, auch wurden viele Panikattacken milder. Aber ich merke, ich bin trotz intuitiver Weiterentwicklung noch blockiert innerlich mit alten Mustern: Komme niur manchmal aus meiner näheren vertrauen Umgebung heraus. Ich frag mich auch immer, ob das reine Ängste sind. Klar, Angst vor der Angst sowieso, aber ob das, was ich die letzten ich sag mal 25 Jahre als Panik beschrieben habe, nicht doch eine Antwort auf mein überfordertes Nervensystem ist (Autismus?) - Overload-typische Situationen, die mein nicht - neurotypisches Schutzmechanismus dann als Überladung deklariert?
Angst vor der Angst - ja. Bei konventionellen Psychotherapeuten bis zur Diagnose habe ich immer erfahren, "Geh durch oder in die Angst - bis ich kotzen soll": Habe ich getan, aber irgendwie ist dieser Weg für mich jetzt vielleicht sogar schädigend, auch in Anblick meiner Diagnose frage ich mich auch gerade, welcher therapeutische Weg oder ganzheitliche Weg für mich der Richtige sei. Ich habe für mich kinesiologisch was ausprobiert und getestet:
Ernährung, Beständigkeit, Vertrauen, Yoga, Meditation, Achtsamkeit, usw. seien für mich gute Wegbegleiter in die Gesundheit. Anderseits verspüre ich den inneren Druck, wieder schnell am Leben teilzunehmen, aber soweit bin ich noch nicht, um jetzt sag ich mal Bäume rauszureißen. Viele meinen ja, "ach geh raus, du verpasst dein Leben " - damit tut man mir weh und der Druck eskaliert soweit, dass ich weinen muss oder noch mehr Spannung verspüre. Ich weiß ja, es braucht alles Zeit. auch um toxische erlebte Muster in Beziehungen oder sonstigen Situationen abzulegen. es ist viel passiert bei mir. Ich bin meinen liebsten so dankbar, dass ich so gut gefördert wurde hier und da als Kind und Jugendlicher. Manche meinen, der Autismus merke man mir nicht an, aber man merkt halt, ich sei was Besonderes.
Ich bilde mich aktuell im Bereich IT (Python, Data - Analyst) weiter, möchte diesen Herbst mit der Zertifizierung beginnen und in einer Firma arbeiten im Home Office - wenn ich fit bin.
In der Zwischenzeit arbeite ich auch an meiner gesundheitlichen Verfassung, inkl Ernährungsumstellung, usw.
Aber was ist davon zu halten: In einer Klinik für Psych. hat man mir gesagt, für mein Beschwerdebild eignet sich der Psychotherapie-Bereich, mit Vorgespräch in wenigen Monaten, Aufnahme bis zu einem Jahr Wartezeit. Oder soll das Pflegegutachten abwarten und mal schauen, dass ich im Anschluss die GKV frage, ob ich doch für eine andere Klinik, Kosten erstattet bekommen, da die ambulante Psychotherapie aktuell nicht ausreicht ?
Beste Grüße
Christian
ich mag euch mal etwas mitteilen, wenn das ok ist. Ich habe mich in dieses Forum eingetragen, weil ich den Austausch suche zu Gleichgesinnten. Ich bin Christian, 39 Jahre jung und dynamisch, kognitiv absolut fit im Kopf usw. Aber die Ängste und Reizeverarbeitungsstörung hinsichtlich meiner 2022 offiziell nachgewiesenen Autismus-Spektrum-Störung legen mir oft einen Strich durch die Rechnung. Ich bin sehr behütet und in einem harmonischen Familienumfeld aufgewachsen. Ich hatte keinen leichten Start aufgrund einer Nierenerkrankung als Baby und war schon immer anders wie die anderen damals. In Schulzeiten hatte ich ebenfalls keine leichte Zeit erlebt, trotz guter Noten. Einmal war ich sogar nach Beendigung der Regelschulzeit komplett medikamentenfrei. In dieser Zeit ging es mir fast sehr gut. Ende 2004 war ich dann wieder verschiedenen Arten von sozialen Stress ausgesetzt und dann ging die Medikamenten-Odysee weiter und ich nehme jetzt seit 2009 für meine Diagnosen: Panikstörung, Asperger-Syndrom Aripiprazol ein. Habe 2014 ein Ereignis wahrgenommen, wo ich Gedankenlautwerden hatte, und kam dann wegen meiner Vermutung "einen psychotischen Schub" erlebt zu haben, auf Wunsch in die Psychiatrie für ein paar Tage und habe dort aber wieder eine andere, nicht näher bezeichnete Diagnose, namens Verhaltensauffälligkeiten in Kombi einer organischen Persönlichkeitsstörung erhalten. Man hat mir nur rein oberflächlich erklärt, warum bei mir diese Erkrankung vorliegt mit der Aussage "Man sieht es an meinem Blick". Anderhalb Jahre später beendete ich den Klinikmarathon und begab mich auf naturheilkundlichen Wegen. Energetisch habe ich auf jeden Fall von der PSE nach Dr. Banis profitiert, auch wurden viele Panikattacken milder. Aber ich merke, ich bin trotz intuitiver Weiterentwicklung noch blockiert innerlich mit alten Mustern: Komme niur manchmal aus meiner näheren vertrauen Umgebung heraus. Ich frag mich auch immer, ob das reine Ängste sind. Klar, Angst vor der Angst sowieso, aber ob das, was ich die letzten ich sag mal 25 Jahre als Panik beschrieben habe, nicht doch eine Antwort auf mein überfordertes Nervensystem ist (Autismus?) - Overload-typische Situationen, die mein nicht - neurotypisches Schutzmechanismus dann als Überladung deklariert?
Angst vor der Angst - ja. Bei konventionellen Psychotherapeuten bis zur Diagnose habe ich immer erfahren, "Geh durch oder in die Angst - bis ich kotzen soll": Habe ich getan, aber irgendwie ist dieser Weg für mich jetzt vielleicht sogar schädigend, auch in Anblick meiner Diagnose frage ich mich auch gerade, welcher therapeutische Weg oder ganzheitliche Weg für mich der Richtige sei. Ich habe für mich kinesiologisch was ausprobiert und getestet:
Ernährung, Beständigkeit, Vertrauen, Yoga, Meditation, Achtsamkeit, usw. seien für mich gute Wegbegleiter in die Gesundheit. Anderseits verspüre ich den inneren Druck, wieder schnell am Leben teilzunehmen, aber soweit bin ich noch nicht, um jetzt sag ich mal Bäume rauszureißen. Viele meinen ja, "ach geh raus, du verpasst dein Leben " - damit tut man mir weh und der Druck eskaliert soweit, dass ich weinen muss oder noch mehr Spannung verspüre. Ich weiß ja, es braucht alles Zeit. auch um toxische erlebte Muster in Beziehungen oder sonstigen Situationen abzulegen. es ist viel passiert bei mir. Ich bin meinen liebsten so dankbar, dass ich so gut gefördert wurde hier und da als Kind und Jugendlicher. Manche meinen, der Autismus merke man mir nicht an, aber man merkt halt, ich sei was Besonderes.
Ich bilde mich aktuell im Bereich IT (Python, Data - Analyst) weiter, möchte diesen Herbst mit der Zertifizierung beginnen und in einer Firma arbeiten im Home Office - wenn ich fit bin.
In der Zwischenzeit arbeite ich auch an meiner gesundheitlichen Verfassung, inkl Ernährungsumstellung, usw.
Aber was ist davon zu halten: In einer Klinik für Psych. hat man mir gesagt, für mein Beschwerdebild eignet sich der Psychotherapie-Bereich, mit Vorgespräch in wenigen Monaten, Aufnahme bis zu einem Jahr Wartezeit. Oder soll das Pflegegutachten abwarten und mal schauen, dass ich im Anschluss die GKV frage, ob ich doch für eine andere Klinik, Kosten erstattet bekommen, da die ambulante Psychotherapie aktuell nicht ausreicht ?
Beste Grüße
Christian
• • 31.07.2026 x 2 #1
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