Also das es unter einer Psychosomatischen Klinik oder einer Psychiatrie Unterschiede gibt, wusste ich nicht. Aber dort wo ich war gab es 3 Arten von Stationen.
1.) Geschlossene/Gesicherte
2.) Entzug
3.) Offene
Und ich war in der Offenen wo es um Depris, Angst, Panik, Trauma etc etc. ging. Ich habe aber keine Wartezeit gehabt, weil ich 2 Wochen dauerhaft in Panik war und nicht mehr runtergekommen bin, den schnellsten Weg genommen und habe mich selbst einweisen lassen, da kommt man allerdings direkt auf die Gesicherte. Aber nach einer Nacht bin ich sofort auf die Offene verlegt worden. Da haben die aber auch sofort dort gemerkt, das ich auf der Geschlossenen garnichts zu suchen habe. Ich konnte selbst dort ein und aus gehen und war nur zu den Essenszeiten anwesend. Hatte eh ne Menge Angst und da hatte ich keinen Bock mit (Wie mein Vorredner schon sagte) mit Jesus zu quatschen.

Aber die Offene ist wirklich sehr sehr angenehm.
Ich kann dir sagen, es läuft in etwa wie in einem Internat ab.
Meine Tage sahen in etwa so aus:
Frühstück
Frühsport
2x die Woche Gruppentherapie
2x die Woche Ergotherapie
2x die Woche Sporttherapie
Mittagessen
1x die Woche Einzeltherapie
1x die Woche Musiktherapie
Abendessen
dann gab es noch eine Menge anderer Frei Wählbare Therapien und Entspannungsübungseinheiten.
Also ich hatte ein volles Programm von Morgens halb 7 bis ca. 16.00 Uhr und danach waren noch Entspannungsübungen oder Spaziergänge etc etc angesagt.
Am Wochenende konnte man immer nach Hause gehen und du konntest dich auch immer frei bewegen. Besuch war auch kein Problem.
Wir sind immer in die Stadt bummeln gegangen oder haben unseren Tag mit irgendwelchen Aktivitäten gestaltet. Solange der Therapieplan es zugelassen hat.

Und ich habe dort eine sehr gute Erfahrung mit einer Klinik gemacht.