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K

Kathyy
Mitglied

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Mitglied seit:
Ich bin die letzten Jahre immer wieder auf das Thema Sicherheit gestoßen. Im Großen und Ganzen ist das die letzten Jahre verloren gegangen.
Im Grunde ist dies aus meiner Kindheit entstanden. Ich habe nie Sicherheit gehabt. Daraus resultierend hatte ich schon diverse psychische und wahrscheinlich auch Körperliche Beschwerden. Je mehr ich darüber nachdenke würde ich sogar behaupten das alle meine Probleme die ich je hatte mit dem Thema Sicherheit zu tun hatten.
Gerade ganz aktuell sind meine Schlafstörungen.
Diese sind entstanden als ich Stress in meiner alten Wohnung hatte und ich mich nicht mehr sicher gefühlt habe.
Die Umstände haben dazu beigetragen. Dann in der neuen Wohnung wurde es erst besser und dann schlechter.
Ich hab diverse Gründe gesucht warum ich Schafstörungen habe. Ich weiß es aber ganz genau!

Seitdem ich alleine Zuhause bin,hab ich Angst z. B. Vor Einbrechern oder darum das die Alte von oben wieder anfängt rum zu bullern.
Irgendwie bin ich dadurch auf einem Stresslevel und es hält mich wach, so nach dem Motto: ich muss wachsam sein.
Ich hab die letzten Wochen ziemlich gut geschlafen, ich hatte das Gefühl mich mal wieder entspannen zu können.
Ich merke allerdings dabei das ich ganz oft denk, meine Tochter ist ja da oder mein Freund. Das gibt mir Sicherheit. Dann Schlaf ich auch meist besser. Es sei denn es ist mal wieder extrem laut von oben, so wie Karfreitag. Seitdem schlafe ich wieder fast garnicht oder extrem schlecht. Natürlich auch, weil ich alleine Zuhause bin.
Wie kann man sich denn nun alleine Sicherheit geben?

Ich denke ja z b. Immer daran das, wenn ich wieder oben wohne, ich schon mal zwei Dinge nichte mehr habe und ich mich dann sicherer fühlen.
Keine Einbrecher Angst mehr(wobei ich diese auch schon mal hatte als ich in der 2. Etage gewohnt habe) und keine Alte mehr über mir,die mich versucht zu tyrannisieren.( Das ist eigentlich auch vorbei, habe aber ein Traume davon bekommen).

Lange Rede, kurzer Sinn. Ich möchte da ansetzen. Mich wieder sicherer fühlen in meiner Haut. Mich stärken. Wo kann ich da ansetzen?
Ja, umziehen ist der erste Schritt. Das wird spätestens nächstes Jahr passieren. Ich habe da was in der Hand,dauert aber noch da die Wohnungen gerade erst gebaut werden.

Bis dahin möchte ich aber was tun damit ich die Zeit bis dahin nutzen kann und mich auch hier schon sicherer fühlen kann.

Ich würde nie wieder in eine Erdgeschoss Wohnung ziehen! Kann jeder geschenkt haben!
Aber das ist ne andere Sache.

Lasst doch mal hören, wie das bei euch so ist.

12.04.2026 #1


6 Antworten ↓

P
So lächerlich es klingt - neben bekannten Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit um einen herum (gute Tür- und evtl Fensterschlösser etc.) - kann man sich Sicherheitsempfinden auch einreden. So, wie man sich auch Angst und Unsicherheit einreden kann.

Hast du (übertriebene) Angst vor Einbrechern, könnte etwas in Richtung "hier im x. Stock bin ich sicher, die Tür ist abgeschlossen und stabil, niemand wird einbrechen, alle Nachbarn passen auf, ich bin ganz sicher und kann ruhig schlafen" helfen.

Hast du Angst, einen medizinischen Notfall zu erleiden und dir nicht seiber helfen zu können, wäre es sowas wie "ich bin gesund, mir geht es gut. Ich bin in Sicherheit. Selbst wenn etwas passieren würde, könnte ich mir immer und jederzeit schnelle Hilfe besorgen".

(Übertriebene) Ängste entstehen und verstärken sich durch permanentes Wiederholen der Angstgedanken und ein ständiges Durchdenken der befürchteten Situation. Gerne in immer schlimmeren Ausprägungen.
Das Gehirn macht in seiner Speicherung "wichtiger Erinnerungen" keinen Unterschied, ob die Dinge in echt passieren oder nur gedacht sind.
Das funktioniert erfreulicherweise aber auch umgekehrt, also in positive Richtung. Ist aber Arbeit.

x 4 #2


A


Sicherheit geben/vermitteln?!

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Abendschein
Meine Wohnung ist meine Sicherheit. Wir wohnen im 1. Stock seit 28 Jahren. Obwohl wir einen Balkon haben, fühle ich mich sicher. Meine Wohnung ist mir vertraut, ich mag sie, ich lebe gerne hier und deswegen gibt sie mir Sicherheit.

x 2 #3


K
@Abendschein das hört sich sehr schön an.
So war es bei mir auch immer. Nur in der jetzigen Wohnung hab ich nie ein richtiges Zuhause Gefühl bekommen obwohl ich eine schöne Wohnung habe mit großem Garten. Aber dass bringt mir alles nichts wenn ich mich nicht wohl fühle.

x 1 #4


SilentRoG
Schläfst du mit offenen oder gekippten Fenstern, oder schließt du die vor dem Schlafen gehen?

Hast du an der Tür eine Kette, die du vormachen kannst?

Statistisch gesehen wird mehr in oberen Stockwerken eingebrochen, weil da weniger Leute vorbeikommen als im Erdgeschoss.

x 1 #5


Astrid63
Ich glaube, es geht um Urvertrauen und die Angst vor Kontrollverlust. Wir Angstmenschen möchten ja immer alles unter Kontrolle haben. Neben den oben genannten Tipps, wie man seine Wohnung sicherer machen kann, hilft, zumindest glaube ich das, nur die Erkenntnis, dass man nicht alles kontrollieren kann und das immer wieder Dinge im Leben geschehen, die unangenehm oder angstmachend sind. Und das muss man dann akzeptieren lernen. Was mir persönlich so gut wie gar nicht gelingt. Außer vielleicht manchmal. Komischer Weise habe ich vor fast allem Angst aber nicht, was meine Wohnung betrifft. Ich schlafe mit offener Balkontür und verschließe meine Wohnungstür nicht. Sie ist halt nur normal eingerastet. Ich wünsche Dir auf alle Fälle, dass Du die Sicherheit in dir findest, die Du brauchst um dich wohlzufühlen.

x 3 #6


K
@SilentRoG ich schlafe im Sommer mit gekipptem Fenster aber die Jalousien sind unten. Ich hab überall vor den Fenstern Einbruchschutz. Ich hab mir das alles sicher gemacht. Aber es geht tatsächlich garnicht darum. Es geht um Grunde genau darum was Astrid schrieb. Es geht um das Urvertrauen.
Ich möchte immer alles so sicher wie möglich haben. Es geht nicht nur um die Wohnung. Es ist in jedem Bereich so das ich Sicherheit brauche. In Beziehungen, im Zuhause, auf der Arbeit etc. Überall einfach.
Denn ich denke immer daran was schlimmes passieren könnte...
Ich möchte einfach garnicht daran denken müssen was passieren könnte. Denn das strengt an und nimmt auch Lebensqualität.
Ich hab das besonders schlimm seit meine Tochter auf der Welt ist.
Da mach ich mir natürlich auch Gedanken wenn sie unterwegs ist. Am liebsten hätte ich z.b. das sie vir Dunkelheit Zuhause ist. Einfach damit ich ein sicheres Gefühl habe. Aber das geht nicht. Sie wird 18. Ich kann nicht immer die Sicherheit im außen suchen.
Ich möchte dieses Urvertrauen wieder lernen. Ich weiß das Akzeptanz ein großes Schlüsselwort ist.
Ich arbeite daran.

#7





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Dr. Christina Wiesemann
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