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DerLandvogt

DerLandvogt
Mitglied

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Hallo,

Seitdem ich ein Kind bin, bekomme ich Panikatacken bei verschiedenen Situationen.

Bei Impfungen, Blut, selbst bei Gesprächen darüber, oder bei Gesprächen über Dinge die mit dem Körper zu tun haben. Ich bekomme diese Panikattacken auch, wenn ich Schminke oder Farbe auf der Haut habe. An gewissen Tagen könnte ich auch nicht darüber schreiben.

Die Panikattacken haben immer den gleichen Ablauf:
Mir wird schlecht
Ich werde nervös und hibbelig
Ich merke wie meine Haut kalt wird
und kalter schweiß läuft mir über die Stirn.
Ich fange an schnell und unkrontrolliert zu atmen.

Ich habe Angst dadurch eine Person nicht helfen zu können, wenn diese in lebensgefährlichen Situationen Hilfe von mir benötigt. Leider musste ich auch schon einen Erste Hilfe Kurs abbrechen.

Hat jemand ähnliche Erfahrung oder Tipps, wie ich diese Panikattacken in den Griff bekomme ?

Vielen Dank

10.02.2026 #1


8 Antworten ↓


N
Hallo,

man kann an Panikattacken mit Psychotherapie gut arbeiten. Man lernt deren Ursache, und wie man mit ihm umzugehen hat. Eventuell bekommt man auch ein Medikament dazu. Ich habe seit 30 Jahren Panikattacken und kann größtenteils damit leben. In letzter Zeit wurde es etwas zu viel, deshalb nehme ich jetzt ein Medikament dazu.

LG Nicky

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A


Schwindel, kalter Schweiß, hoher Puls

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Lina60
Lieber @DerLandvogt, ich stimme @Nicky78 voll zu, möchte Dich fragen, ob ich Dich richtig verstanden habe, dass diese Panikattaken im Zusammenhang ( oder schon bei der Idee) anderen helfen, sie retten zu müssen etc. auftreten ? Das könnte heissen , dass Du in einem medizinischen Beruf arbeitest. Deshalb stellt sich auch die Frage des Berufswechsels. Ich z.B. hätte auch nie Ärztin oder etwas ähnliches werden können...

#3


Schlaflose
Zitat von DerLandvogt:
Ich habe Angst dadurch eine Person nicht helfen zu können, wenn diese in lebensgefährlichen Situationen Hilfe von mir benötigt. Leider musste ich auch schon einen Erste Hilfe Kurs abbrechen.

Das wäre meine allerletzte Sorge. Ich habe 1980 für den Führerschein einen ersten Hilfekurs machen müssen, aber ich weiß gar nichts mehr davon, zumal ich mich vor allem gedrückt habe, wo ich jemanden anfassen musste. Ich habe nur an der Puppe geübt. Wenn ich in die Situation käme, dass jemand Hilfe braucht, würde ich allenfalls Hilfe rufen, aber nichts selbst machen.

#4


DerLandvogt
Hallo @Lina60 , nein das Problem tritt nicht schon bei der Idee/Vorstellung auf, Leuten zu helfen.
Beruflich habe ich auch einen ganz anderen Weg eingeschlagen.
Mir geht es vorallem darum, dass wenn mein Kind irgendwann mit einer Wunde oder Beschwerden zu mir kommt, dass ich ihm helfen kann.

#5


Lina60
Lieber @landvogt jetzt versteh ich worum es Dir geht. Doch ich würde mir da keine Sorgen machen, denn in so einem Notfall wächst man über sich hinaus Früher konnte ich z.. kein Blut sehen. Als dann meine Kinder immer wieder mit blühenden Wunden heimkamen, habe ich sämtlichen Ekel oder Angst verloren, und das Kind verarztet. Einmal hatte meine Tochter bei einem Schlittelunfall eine Wunde die genäht werden musste. Wir waren im nu im Krankenhaus und ich hielt ihre Hand..

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DerLandvogt
@Lina60, dann hoffe ich, dass dies auch bei mir klappen wird. Ich werde allerdings auch mal nach einer Psychotherapie bei mir in der Gegend Auschau halten, wie @Nicky78 vorgeschlagen hat um dies in den Griff zu kriegen.

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Lina60
Lieber @landvorgt, ja, eine Therapie schadet bestimmt nicht. Probiere ein paar Therapeuten aus ( Erststunden sind gratis) bis die Chemie stimmt, und dann versuche auf Dich zu vertrauen, dass Du im Ernstfall für Deine Lieben das beste tun wirst. In diesem Moment ist man nämlich nicht mehr so bei sich, sondern beim anderen.

#8


P
Hallo
Wie hoch ist dein Puls ?

#9





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