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psychoprincess
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Ich bin 22 Jahre alt und zurzeit in der 21. Schwangerschaftswoche mit Zwillingen. Der Kindsvater und ich sind seit drei Monaten nicht mehr zusammen, da ich mich trennen musste, weil er gewalttätig wurde. Trotzdem hat er mir natürlich viel bedeutet und es tut weh, dass er es bis heute nicht hinbekommen hat, sich zu entschuldigen, oder mit mir ein vernünftiges Gespräch übers Elternsein zu führen. Wobei ich mir aber auch denke, so einen Vater braucht auch kein Kind. Mal schauen ob er sich noch melden wird in den nächsten Monaten. Ich gehe nicht davon aus. Die Schwangerschaft war sehr geplant und mir war klar, dass ich alleinerziehend sein werde. Selbst wenn wir noch zusammen wären, wäre er ständig unterwegs und am arbeiten. Entsprechende mögliche Unterstützungen bei Caritas, Diakonie usw. habe ich mir bereits gesucht. Es überfordert mich zwar gar nicht, mich alleine um meine zwei Babys zu kümmern, aber übermütig bin ich trotzdem nicht
Jedenfalls ist es so, dass ich in letzter Zeit immer mehr unter meinen Ängsten und meiner Einsamkeit leide. Ich bin zwar nicht viel alleine zum Glück, durch meine Familie und ohne sie wüsste ich gar nicht mehr weiter psychisch zurzeit, aber ich meine eher was Freunde und Partner angeht. Dazu kommt, dass ich vor kurzem eine Woche lang im Krankenhaus lag, wegen Blutungen und ich jetzt noch mehr Angst als vorher vor Schwangerschaftskomplikationen habe und ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Ich verbringe zu viel Zeit alleine, kann mir aber auch keine Freunde herbeizaubern, oder einen neuen tollen Mann. Meine Familie unterstützt mich zwar sehr, aber auf der emotionalen Ebene können sie nicht so für mich da sein, wie ich es bräuchte. Ich habe genau noch eine Freundin, mit vielen habe ich einfach abgebrochen, weil es keine richtigen Freundschaften waren meiner Meinung nach. Ich freue mich sehr auf meine Babys, es geht mir nur um die weitere Schwangerschaft und die Geburt, vor der ich Angst habe. Meine Therapeutin hilft mir irgendwie auch nicht so sehr. Therapie im allgemeinen hat mir noch nie sonderlich viel gebracht, außer dass ich da ohne schlechtes Gewissen über meine Probleme reden kann, weil diese Leute dafür bezahlt werden. Meine Kinder sind das Beste was mir passieren konnte in meinem Leben und ich bin so dankbar, dass Gott mir meine zwei Engel geschenkt hat und hoffe, sie bald kennenlernen zu dürfen <3 Mir geht es echt nur um alles drum herum. Meine Angst vor Komplikationen, dieses Gefühl der Einsamkeit, nicht verstehen können, wie wir dem Mann meiner Kinder so egal sein können und im allgemeinen habe ich einiges verloren, was mir viel bedeutet hat und Dinge verarbeiten war noch nie so meins
Vielleicht habt ihr ja Tipps
LG
Vielleicht habt ihr ja Tipps
LG
• • 26.03.2026 #1
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