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E

Ex Mitglied
Gast

Sammelthema
Hallo liebe Leute,

Ab 2008 bin ich schon kaum noch zur Schule gegangen und tu ich jetzt auch noch nicht. Habe also auch noch keinen Abschluss. Dazu kam noch ein Reizdarm bzw Reizmagen, der mir das alles noch mehr erschwert hat. Mit 18 habe ich dann Canna. getestet und es hat mir tatsächlich beim Reizmagen, bzw Reizdarm geholfen. Ich konnte wieder das Haus verlassen und mich in einen Bus setzen. So wie es sein soll. Bis Freitag habe ich so gut wie jeden Tag Canna. geraucht. Manchmal hatte ich kein Geld und hatte auch eine etwas größere Pause, etwa ein Monat. Freitag allerdings bin ich Abends in die Psychose eingetreten. Ich wusste nicht was mit mir los ist, ich hatte Angst um mein Leben, mir war Schwindelig und ich wusste nicht was ich tun sollte. Nichts hat geholfen. Seitdem bin ich in dieser Psychose gefangen. Freitag war sie extrem, aber mittlerweile ist sie nicht mehr so extrem. Aber ich komme trotzdem noch nicht wirklich darauf klar. Ich habe Schlafstörungen. Sobald ich aufstehe habe ich ein starkes Kopfdrücken und Realitätsstörungen. Ich war am Montag direkt bei meinem Hausarzt und hab ihm dies genau so geschildert. Es wurde direkt Blut abgenommen, was allerdings OK ist nur die Leberwerte sind ein wenig niedrig, was aber anscheinend nicht wirklich schlimm ist, sonst hätte er es mir warscheinlich gesagt. Wenn ich aufstehe denke ich sofort an die letzte Zeit, wie es mir ging und ob es endlich weg ist. Aber nein, es ist nicht weg. Manchmal geht es mir besser, manchmal nicht. Ich trinke seit knapp einem Jahr schon keinen Alk. mehr und das *beep* werde ich jetzt aufjedenfall auch ENDGÜLTIG aufgeben. Ich möchte endlich wieder ein richtiges Leben leben, so wie meine Freunde. "Dank" des Reizdarms hänge ich nur Zuhause vor dem PC und mache keinerlei Sport. Zurzeit bin ich auch nicht in der Lage Sport zu treiben, da ich mich wirklich nur im Bett aufhalten kann. Auch das sitzen vor dem PC fällt mir sehr schwer, deshalb habe ich dies auch erstmal eingestellt. Ich schreibe diesen Beitrag im Bett mit dem Laptop meiner Schwester, falls es jemand interessiert. Der Arzt hat mit einem Psychiater telefoniert, bei dem ich zum Glück einen Termin am Dienstag Morgen um 9:30 habe. Worüber ich sehr froh bin. Mein Arzt hat mir auch zu Paracetamol geraten, wegen dem Kopfdröhnen. Die Tabletten schränken es ein wenig ein. Sobald ich mir aber Gedanken um die ganze Geschichte mache geht es mir wieder schlecht. Ich kann keinen klaren Gedanken mehr fassen, ich weiß nicht wie ich mir verhalten soll. Ich habe Angst wenn niemand Zuhause ist (Tagsüber sind alle Arbeiten). Selbstmordgedanken habe ich nicht wirklich. Natürlich scheint es manchmal die einzige Lösung zu sein, allerdings hätte ich nie den Mut soetwas durchzuführen. Es gibt immer eine Lösung. Wie kann ich mich zu Hause ablenken? Ich schaue den ganzen Tag fernseh, meine Jalousien sind immer offen, damit genug Licht rein kommt. Vorher hatte ich meine Jalousien immer unten, da ich den Kontakt zu Mitmenschen immer vermieden habe. Ich bin ein sehr hilfsbereiter und netter Mensch. So würde ich mich einschätzen. Allerdings liebe ich es, mich selbst zu verbarikkadieren. Ich möchte das alles nicht mehr. Ich möchte meinen Schulabschluss so schnell es geht nachholen und eine Arbeit bzw Ausbildung antreten. Nun ich glaube das reicht erstmal an Informationen. Hoffe mir kann jemand etwas Angst nehmen und mich beruhigen. Ich bedanke mich schonmal für alle Antworten.

Liebe Grüße

07.02.2021 #1


123 Antworten ↓
Theoriepraxis1

Theoriepraxis1
Mitglied

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40
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Mitglied seit:
Hallo , ihr lieben!.

Ich melde mich mit einer sehr erfreulichen Nachricht!. Ich habe mit meiner Therapeutin gesprochen , und sie hat die Wurzel meines Leidens gefunden!. Es hat auch bei mir endlich klick gemacht!. Meine ganzen Ängste sind komplett aufgebaut , durch die Derealisation/Depersionilation!. Ich habe mich an alles erinnert , als hätte ich einen Flashback gehabt.

Als ich 2013 Dro. genommen habe , kam zum ersten Mal , dieses Derealisations Gefühl!. Ich bin komplett durch gedreht , und dachte , mit meinen Augen stimme etwas nicht!. Paar Monate später , saß ich im Zug , und es kam wieder dieses Derealisations Gefühl hoch!. Ich habe mich gefragt , was ist das ? Stimmt mit meinen Augen etwas nicht?. Meine Panikattacken sind erst aufgetreten , als die Derealisation anfing!. Ich konnte mich weder in großen Städten aufhalten , noch in hellen Orten. Weil die Derealisation stärker wurde!. Ich habe keine Agoraphobie , und auch keine Angststörung!. Eine Panikattacke kommt aus dem heiteren Himmel , oder vor bestimmen Dingen , vor dem man Angst hat!. Daraufhin ging ich zum Arzt, und erzählte ihm , dass ich glaube , meine Augen nicht mehr spüren zu können!. Ich beschrieb ihn damals die ganzen Symptome , aber er kannte sich nicht wirklich aus!. Als ich das gleiche beim Neurologen sagte , waren sie auch ratlos! . Ich wusste damals aber nicht , was eine Derealisation ist!. Ich konnte es nicht gut erklären. Die sind direkt dann davon ausgegangen , dass ich ne Angststörung habe. Darauhin ,bekam ich (Mirtazapin) zum einschlafen. weil von einer Agoraphobie ausgegangen ist!. Mirtazapin half mir zwar beim einschlafen , aber machte mich total benommen , und verschlimmerte die Derealisation!. So ging es Jahre lang . Jahr für Jahr verschlimmerte sich meine Derealisation. Die falschen Medikamente wurden mir verabreicht . Mirtazapin, macht mich bis heute benommen!. Morgens bekomme ich 225mg Venlafaxin ! 225 mg! Merkt ist was?. Richtig , ich bin komplett übermüdet!. Die ganzen Tabletten machen mich ständig so benommen , und träge, dass ich komplett neben mir stehe!. Ich habe mich ständig gefragt , warum geht die Angst nicht weg?. Wieso? Ich bekomme so hohe Dosierungen an Medikamenten , und trotzdem verspüre ich Angst bei jeder Derealisations Zustand!. Ich habe nicht gemerkt , dass nicht die (Angst) das Problem ist . sondern die Derealisation! Sonst würden die Medikamente in so einer hohen Dosierung ja wirken?!.

Es läuft jedes Mal so ab : Ich nehme diese Medikamente , bin total übermüdet und benommen, dass ich dauernd die Derealisation bekomme!. Danach folgen erst die Panikattacken!. Ein Teufelskreis!.

Ich gebe einen Rat , an die Leute , die an starken Derealisation Zuständen leiden!. Nehmt bitte keine Medis , die euch müde und benommen machen! Macht diesen Fehler nicht wie ich!. Es wird eure Derealisation nur verschlimmern!.

LG!.

04.05.2020 19:00 • x 2 #92


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A


Psychose durch Canna.

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M

MikeTyson
Mitglied

Beiträge:
4
Themen:
1
Mitglied seit:
Schönen guten Tag liebe Mitleidende,

Ich bin neu hier und wollte mich mal gerne mit euch austauschen. Vor etwa 3 Monaten habe ich das erste Mal seit Jahren wieder einmal gek. . Im Zuge dessen bekam ich während ich high war eine starke Panikattacke, bei der ich gedacht habe, dass ich jetzt verrückt werde. Habe extreme Angst bekommen schizophren zu werden oder eine andere Art der Psychose. Anfangs fühlte mich sehr dreckig und dann kamen halt typische Gedanken wie:"Was ist wenn das nicht weggeht" oder "was macht das alles für einen Sinn, wenn ich jeden Tag Angst habe" und so weiter. Zu jenem Zeitpunkt setzte ich mich mit dem Sinn des Lebens auseinander und das war auch der Inhalt meiner Angstgedanken.
Jedoch schwächte sich diese Angst nach einem Monat ab und wurde alsbald abgelöst von wirren, verrückten mir angstmachenden Gedanken. Das erste, was das ausgelöst hatte war ein Youtube Videotitel, in der es um die Matrix ging. Und seitdem kommen mir die ganze Zeit so wirre Gedanken wie: Was ist wenn alles inszeniert ist oder halt merkwürdige Gedanken zu fast allem was früher seöbstverständlich war. Das nervt mich langsam und ich habe seit 2 Monaten extreme Angst eine Psychose zu bekommen und diese Gedanken irgendwann zu glauben und dann die Kontrolle zu verlieren, weil das teilweise echt befremdliche und wirre Gedanken sind. Diese Gedanken sind den ganzen Tag präsent und machen vor niemandem halt. Leider habe ich auch viel gegoogelt und diesem Mist noch mehr Futter gegeben, denn jetzt habe ich vor allen Gedanken Angst, die man charaktseristisch einer bestimmten psychotischen Krankheit zuordnen kann. Beispielsweise habe ich zu Angst glauben Gedanken lesen zu können oder fremdgestuert zu sein oder mich beobachtet zu fühlen und somit an Verfolgungswahn zu leiden.
Wie auch immer, ich bin echt verzweifelt und wollte mal schauen, ob es jemanden gibt, der ähnliche Erfahrungen gemacht hat.
Ich danke euch schon mal im Voraus für die Antwort.

03.02.2021 00:18 • #116


Zum Beitrag im Thema ↓


G
Wow. Was für ein Text. Daumen hoch super Kuss In dir steckt ein Schriftsteller, Geschichtenschreiber, Reporter oder ähnliches.

Dafür brauchst du nicht zwingend einen Schulabschluss, aber er würde dir wohl doch für dein Selbstbewusstsein und deine Reputation helfen. Falls du so etwas wie ein Redakteur werden möchtest, solltest du studieren.

Und hör bitte wirklich mit dem *beep**n auf. Du siehst ja schon selbst, was dabei herauskommt. Mad

#2


kalina
Lieber Sekura,

Du bist noch sehr jung und hast leider schon in diesem jungen Alter den Selbstmord des Vaters erleben müssen.

Es ist in meinen Augen völlig normal, dass Deine Psyche deswegen ziemlich durch den Wind ist.

Dir und Deiner Seele geht es einfach nicht gut. Du brauchst einen guten Therapeuten, mit dem Du über alle Deine

Gefühle und Ängste sprechen kannst, und Stück für Stück wieder ins Leben zurückkannst. Geh bitte auf die Suche nach einer besseren Klinik, einem besseren Psychologen, zu dem Du Vertrauen aufbauen kannst. Vielleicht war die andere Klinik noch nicht das richtige für Dich.

Keinen Alk., keine Dro. und weniger Computer, stattdessen evtl. Sport, zumindest allmählich .....

Es kann ein bisschen dauern, um aus dem Gefühlschaos rauszukommen.
Trauer um Deinen Vater..... Fragen nach dem Warum..... Vielleicht fühlst Du Dich von ihm im Stich gelassen...

Du solltest über Deine Gefühle reden dürfen. Redest Du mit Deiner Mutter über den Schmerz? Oder ist sie selbst in der Trauer gefangen?
Dein Vater hat im Friedhof gearbeitet?

Fang vielleicht ein Tagebuch an in dem Du alle Gedanken und Gefühle aufschreibst, auch Träume.
Und jeden Tag ein bisschen rausgehen, nur bisschen Luft schnappen, bisschen laufen.
Ganz liebe Grüße von mir Trost knuddeln

#3


S
Hi,

danke für deine Antwort.
Am Dienstag habe ich einen Termin bei einem Psychiater, ich hoffe er wird der richtige sein.
Ich rede selten über Gefühle. Und wenn dann nur mit Freunden, nicht mit meiner Mutter. Ich sage mal so: Jeder trauert hier für sich selbst. Damals als das alles begann war das noch etwas anderes, aber mittlerweile macht sich da niemand Gedanken drum. Ich besuche das Grab von meinem Vater so gut wie nie, nicht weil ich es nicht kann, sondern weil ich halt diesen Reizdarm habe, der mich so gut wie nie aus dem Haus lässt.
Ich bin froh, dass ich nicht mehr dort wohne. Das sind wir alle. Hier haben wir unsere Familie, unsere Heimatstadt. Damals sind wir nur weggezogen, weil mein Vater sonst jeden Tag 70km zur Arbeit fahren musste. Ich habe überlegt, ein Tagebuch anzufangen. Und ich denke ich werde mir auch mal eins besorgen. Kann man sich wirklich ablenken indem man draußen ALLEINE rumläuft? Ich würde das sehr gerne ausprobieren. Nur nach einer PA fühlt man sich nicht so wohl. Aber zurzeit geht es mir sehr gut, seitdem ich dieses Thema heute erstellt habe. Heute Morgen gings mir noch schlecht. Solange ich nicht daran denke geht es mir blendend und das macht mir wieder Mut und vorallem habe ich ohne Beschwerden eine noch höhere Lust eine Therapie durchzuführen. Damit ich weiterhin Beschwerdefrei leben kann. Smile

Liebe Grüße

#4


M
Schön dass du dich hier anvertrauen kannst Freunde ein guter Freund von mir hat ähnliches erlebt und ist in die Dro.welt abgetaucht und nie mehr raus gekommen, seit dem geht sein Leben bergab. Er wohnt wieder zu Hause, konsumiert und hat den Job verloren und ehrlich gesagt hab ich ihn seit mindestens 7 Jahren nicht mehr wirklich nüchtern gesehen. Gut dass du aufgehört hast mit dem *beep*, das bringt dich wirklich nur weiter nach unten. Bin auchcviel allein draußen ( mit dem Hund dabei) oder reite allein aus, und es hilft wirklich sich abzulenken. Daheim bekommt man auf Dauer eben einen Kagerkoller. Glaube du bist schon auf dem richtigen Weg. Was hält's du vom joggen? Wär das was für dich?

#5


S
Hi,

danke auch für deine Antwort. Smile
Ich war nun ein paar Kilometer spazieren, habe meine Mutter auf der Arbeit besucht und bin nun wieder Zuhause. Man merkt das ich noch leicht "benommen" bin und auch nicht so weit sehen kann, denke das ist normal und legt sich mit der Zeit. Habe Morgen noch einen Arzttermin, da werde ich das auch nochmal ansprechen.


Liebe Grüße

#6


M
Schön! Mir ging es ähnlich vom *beep*. Monatelang war alles gut und irgendwann hatte ich mal nen horrortrip mit Angst und derealisation und das hing mir wochenlang nach. Habs dann gelassen und die Benommenheit kam dann nicht wieder. Da musst du jetz durch, Hauptsache ist dass du es nicht wieder machst Smile

#7


S
Das werde ich nie wieder tun. Ich wollte damals einfach keine Therapie machen, also habe ich zum Canna. gegriffen. Dachte das wäre ein Medizin und habe auf alle Kommentare die sagten "das ist Gefährlich" gar nicht gehört. Ich war sogar für eine Legalisation. Das hat sich jetzt definitiv geändert. Ich bin schon froh, dass ich schon seit einem Jahr kein Alk. mehr trinke. Ich mag die Wirkung von Alk. einfach nicht - meistens Übergeben und Schwindel. Das ist mir zu dumm und sein Körper macht man damit auch kaputt. Ich bin zwar ein sehr schüchterner Typ und mit Alk. konnte ich das auch immer umgehen, aber nene - nie wieder Dro.. Sei es Canna. oder Alk.. Zur Zig. werde ich aber weiterhin greifen.

#8


M
Rauchen macht teilweise auch nervös und verursacht Schwindel (gerade wenn man die erste am Nachmittag erst raucht) kennst du das auch? Oft rauche ich nicht wenn ich mal ein zwei schlimme paniktage hab. Das hilft bei mir auch

#9


S
Ich konnte sowas bis jetzt noch nicht beobachten. Rauchen beruhigt mich auch ein wenig - es ist eine Sucht der ich nicht den Rücken kehren muss.

#10


M
Ne , musst du wirklich nicht. Wink

#11


S
Also bis auf heute Morgen ging es mir den ganzen Tag über gut. Hatte etwas Angst, als meine Mutter arbeiten musste, da ich ab 14 Uhr bis um 20 Uhr alleine bin. Aber ich habe mich abgelenkt und es hat mir geholfen. Jetzt müssen nur noch die Sehstörung und die leichte Benommenheit weg, dann geht es mir wieder blendend. Was aber nicht heißt, dass ich das Thema dann verschiebe sondern dann hab ich noch mehr Adrenalin eine Therapie durchzuführen. Smile

#12


H
Hallo Sekura

Ein Cousin hatte nach zahlreichen Psychosen Schizophrenie bekommen. Leider wussten wir damals nicht was mit ihm los ist, sodass unsere Hilfe vlt. zu spät kam..
Dein Schritt in dieses Forum und vor allen Dingen zum Arzt/Psychiater ist schon sehr weit, das freut mich für dich. Ich finde es gut, dass du das als Warnschuss nimmst, auf dich achtest und keine Dro. mehr nimmst!
Bitte behalte das bei, du hast dein ganzes Leben noch vor dir!
Alles Gute!

#13


B
Huhu

Canna. wird heute in einigen Ländern als Medikament
(auch bei Depressionen und psychischen Problemen) ein-
gesetzt.

#14


S
Hi,

danke für eure Antworten.
Ich weiß, dass es als Medikament eingesetzt wird. Auch bei Krebs.

hypo, das hört sich nicht gut an. Danke für deine Meinung. Ich denke es ist wirklich langsam an der Zeit. Nach einigen Jahren unbehandelt, bzw "fehlbehandelt".
Ein Therapheut alleine reicht wohl nicht, deswegen jetzt der Weg zum Psychiater.


Grüße

#15


S
Hi,

ich wollte mal berichten wie es mir geht und wie der Arzttermin verlief.
Mir geht es mittlerweile sehr gut, wenn nicht sogar so gut wie vor der Psychose. Keinerlei Panikattacken heute, keine Kopfschmerzen, keine Benommenheit und auch keine leichten Sehstörungen mehr. Ich freue mich!
Ich merke langsam auch, wie ich wieder das verlangen nach Canna. habe - aber das lass ich aufjedenfall. Ich will das ganze nicht nochmal durchmachen.

Der Arzt hat heute Ultraschall gemacht, am Bauch - alles OK. Freut mich auch sehr und gibt mir noch mehr Mut.
Ich wollte mich nochmal für die ganzen Beiträge bedanken, die haben mir echt sehr geholfen.


Liebe Grüße

#16


kalina
Hi,

auch wenn wieder psychische Probleme auftauchen können, ich würde Dir raten, so langsam wieder

ins Leben zurückzugehen, Schule, Ausbildung, weggehen mit Freunden. Ruhig auch mit guten Freunden über Deine Probleme

reden, das entlastet auch. Manchmal neigt man dazu, sich zuhause einzuigeln, aber raus gehen ist auch sehr wichtig.

Sport in einem Verein finde ich auch hilfreich. Verschiedenes ausprobieren, damit man merkt, was zu einem passt, was einem gut tut.

Liebe Grüße

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

S
Ich habe mit meinen Freunden ausgemacht, dass wir nicht darüber reden. Das bringt mich nur wieder auf diese Gedanken und hilft mir nicht wirklich, eher im Gegenteil.
Mein Arzt meint heute, dass der Psychiater mich vielleicht wieder 6 Wochen in eine stationäre Klinik schicken möchte (wegen Reizmagen und Reizdarm) - bin eher nicht dafür. Ich hab zu schlechte Erinnerungen und das "Einsperren" geht gar nicht. Man hat keine Freiheiten, man darf nicht raus, man kann nichtmal eine Rauchen oder ein Handy haben. Das geht für mich viel zu weit. Vorallem weil es nur ein Reizdarm bzw Reizmagen ist. Aber er sagte das muss der Psychiater dann entscheiden.

Ich nehme zurzeit Opipramol 100mg jeden Abend eine halbe Tablette - letztens hat es das ganze etwas eingeschränkt, habe dann aber aus irgendeinem Grund aufgehört diese zu nehmen, dann kamen die Beschwerden wieder zurück.
Ich nehme sie seit Freitag und bald sollte eine Wirkung da sein. Ich werde dann aufjedenfall nochmal berichten.

Grüße

#18


G
Zitat von Sekura:
Ich konnte sowas bis jetzt noch nicht beobachten. Rauchen beruhigt mich auch ein wenig - es ist eine Sucht der ich nicht den Rücken kehren muss.

Dass es alles andere als gesund ist, weißt du aber hoffentlich?

#19


G
Ich finde es sehr schade, dass dir seinerzeit, als du in das Krankenhaus gebracht wurdest, auch danach nicht die Wahrheit über den Grund gesagt wurde. Denn so hat sich wohl deine Meinung, "ich will nicht in die Schule gehen" ohne wirklichen Grund verfestigt. Mad

Oder hattest du schon vorher einen Widerwillen gegen die Schule? Falls ja, warum genau?
(Welche Schulart war es denn?)

Noch dazu scheint ja in Bezug auf deine echte oder vermeintliche Selbstmordabsicht also den seelischen Schock - gar nichts getan worden zu sein. schreck Das finde ich unglaublich. Rolling Eyes

#20


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