Hallo, ich habe Panikattacken wenn ich auf der Autobahn fahre... Diese Angst began urplötzlich ohne ersichtlichen Grund im letzten Jahr (August), ich fuhr auf freier Strecke mit meiner Mama zusammen, als ich heftige Adrenalinstöße bekam und sagte ich kann nicht mehr... Ich konnte mich zusammenreißen und glaube an Kreislaufschwäche, meine Ärztin meinte es ist eine Panikstörung, der besuch beim Psychater blieb erfolglos, denn ich sei eine heranwachende gesunde Frau und müsste einfach versuchen damit fertig zu werden, sie sieht das Problem nicht allzu schlimm.
Ich bin allerdings mehr oder weniger darauf angewiesn autobahn zu fahren. Durch mein Fachabi musste ich bisher nur an 2 tagen in der Woche in schule, durch die Stadt (ohne Probleme) hin und über die Autobahn zurück, ab September muss ich dies dann an 5 Tagen in der Woche. Es gibt Tage an denen es gut läuft und ich die 7 km Autobahn gut schaffe, an anderen Tagen ist es ganz schlimm. Einmal musste ich am Rasthof anhalten, ein zweites mal dachte ich hätte mich verfahren und bin völlig ausgeflippt, jedoch war ich auf dem richtig weg. Letztes ereignis war das letzte was ich auf der Autobahn hatte, nun habe ich noch mehr Angst im September zu fahren.
Ich bin aber der Meinung das ich dran bleiben muss, mich der Angst stellen sollte, mit dem wissen das mich eine Attacke nicht umbringt... aber es ist nicht so leicht? Ich hatte die hoffnung das sich diese Angst schnell legt wenn ich regelmäßig fahre, aber so ist es leider nicht.
Was kurios ist, das ich diese Angst inzwischen auch als Beifahrer, da sogar im normalen Straßenverkehr, ab und an bekomme. Als Kind sind wir jeden Sommer Tausende von KM gefahren, ich bin generell immer viel Auto mitgefahren und es gab nie Unfälle etc.
Wenn ich auf der Autobahn jedoch langsam fahre, bekomme ich diese Attacken erst recht, sobald ich aber mit 140/160 unterwegs bin, fühle ich mich iwie besser, vermutlich weil ich dann keine Zeit habe, mich so reinzusteigern. (also ist der Tipp, langsam fahren, bei mir total kontraproduktiv).
Bisher ist es immer so: Trinken, Tarubenzucker, Kaugummi, Musik+Singen.... Oder ich sage mir ich kann nicht Sterben, es vergeht und kann mir nichts anhaben.. Manchmal hilft es, manchmal nicht

Ich möchte mit meinen fast 22 Jahren nicht so ein eingeschränktes Leben führen. Mich macht das alles so unglaublich Traurig, weil die Angst vor der Angst das Leben mitbestimmt. Ich erhoffe mir Tipps und Hilfe, vlt vergeht die Angst ja dann so schnell, wie sie begonnen hat.