nikimiky
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Ich habe vor knapp über einer Woche eine heftige Panikattacke erlitten. Ausgelöst dadurch das meine Eltern in der Ukraine was wichtiges erledigen mussten und ich mir Sorgen um sie gemacht habe (Kriegsgebiet). Und plus noch die Verantwortung für deren Hund der solange halt bei uns war (Meinem Mann und mir).
Ich hab mir schon kurz bevor sie weg fahren wollten unterbewusst Sorgen gemacht, weil ich es nicht gut fand das sie 11 Tage da im Kriegsgebiet verbringen. Dazu kam dann noch die Verantwortung für deren Hund, der nicht kastriert ist und dazu auch noch gerade Frühlingsgefühle hat und viel hechelt und beim Gassi gehen bockig ist. Das wuchs mir alles übern Kopf und mündete in einer starken Panikattacke.
Gestern sind meine Eltern endlich wieder zurück gekommen, aber mir geht's immernoch schlecht. Die letzte Woche war echt die Hölle und ohne die Unterstützung von meinem Mann hätte ich es überhaupt nicht hinbekommen. Er hat hier den Laden komplett geschmissen. Ich bin seither in einem Ausnahmezustand. In einem Tunnel von Angst und Depri.
Ich habe von meiner Psychiaterin zum Bedarf Quetiapin bekommen und darf auf den Tag verteilt 150mg einnehmen. Da es mir besonders morgens und mittags schlecht geht nehme ich die höheren Dosierungen in der ersten Hälfte des Tages. Quetiapin in retard Form nehme ich bereits seit bald 6 Jahren. Genauso wie Fluoxetin. Und kam immer gut damit zurecht. Aber gegen diese belastende Situation konnten sie mich nicht schützen.
Ich hoffe ich bin ganz bald wieder die Alte . Das ist einfach nur mies momentan.
Danke für alle die sich Zeit nehmen das durchzulesen.
• • 10.04.2026 #1
