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Cathy79
@Barbara_G Citalopram, Amitriptylin und Carbamazepin gegen Epilepsie. Die dürfte man wegen dem qt theoretisch gar nicht kombinieren laut Waschzettel. Aber wie gesagt ich habe nie Probleme.

Ausserdem ist qt Verlängerung an sich gar nicht das Problem, sondern daraus können Rhytmusstörungen entstehen die dann gefährlich werden können. Ich würde dir raten lasse dein EKG kontrollieren alle paar Monate, falls es nicht ok ist kannst du das Medi immer noch wieder absetzen.

05.11.2023 18:11 • #21


Schlaflose
Zitat von Cathy79:
Meine Mutter war Jahrzehnte Benzo abhängig, wenn auch immer low Dose. Bei ihrem letzten Aufenthalt in der Psychiatrie wurde sie entzogen und kommt jetzt mit Neuroleptika auch gut zurecht.

Da haben wir etwas gemeinsam. Meine Mutter war auch benzoabhängig, aber nicht lowdose, sondern missbräuchlich. Sie fing auch wegen Schlafstörungen damit an. Aber sie brauchte immer mehr und hat sich 10 Jahre lang auch tagsüber immer total zugedröhnt. Ich fand sie oft bewusstlos auf dem Boden. Daher war für mich meine Jugend ein Alptraum. Dann hatte sie keinen Zugang mehr zu den Medikamenten und bekam durch den kalten Entzug eine Psychose. In der Psychiatrie wurde sie auch mit Neuroleptika (Haldol) behandelt und konnte es nach ein paar Monaten ganz absetzen. Danach nahm nichts mehr.

05.11.2023 18:19 • x 2 #22


A


Panik, kann nicht schlafen

x 3


Cathy79
@Schlaflose meine Mutter nahm Bromazepam, aber immer nur 3 mg, in höchster Not vielleicht mal 6 was die Höchstdosis ist. Die Ärzte wollten sie schon lange davon weg bringen aber sie hat sich nie getraut. Vor 3 Jahren hatte sie ja dann wieder eine Manie und kam in die Psychiatrie, die haben das dann im Rahmen der Umstellung direkt mit gemacht. Obwohl sie zwischendrin wieder Tavor bekommen hat und zwar über 2 mg, um sie überhaupt wieder runter holen zu können. Sie hatte ja durch die Manie auch eine Psychose und die Ärzte hatten auch Angst dass sie das körperlich nicht überlebt ständig so auf Hochtouren zu laufen. Sie war ja schon Mitte 70 und körperlich eigentlich null belastbar. Mit dem Tavor was sie nur einige Tage bekam Konnte sie sich dann aber echt kaum noch rühren. Das wurde dann wieder ausgeschlichen und durch ein neue Neuroleptika ersetzt, da ihr altes nicht mehr wirkte.
Als bipolare muss sie das zur Vorbeugung auch lebenslang nehmen.

05.11.2023 18:28 • x 2 #23


S
Schlafen kann ich zwar, aber gegen 3 oder 4 bin ich wach, das geht schon 10 Jahre so, mal sehen wie lange noch, leider..

05.11.2023 18:31 • x 1 #24


S
Das tut mir leid mit deiner Mutti und ich weiß wie dass ist sich darüber Gedanken zu machen, ich kenne das alles schon sehr lange..

05.11.2023 18:33 • #25


Barbara_G
@cathy79 @Schlaflose das tut mir Leid, dass eure Mütter und ihr das durchmachen musstet

05.11.2023 21:01 • x 1 #26


Barbara_G
@Schlaf und hast du dann auch solche Angstzustände wenn du nicht schlafen kannst?

05.11.2023 21:02 • #27


S
@Barbara_G nein dass nicht , ich muss mal später ins bett gehen wahrscheinlich..

05.11.2023 21:04 • #28


Barbara_G
So ich hab meine Citalopram jetzt wieder auf 20 erhöht. Ich hab seit dem Wochenende wieder Panikattacken, ganz schlimm Termin bei der Psychiaterin hab ich am 20. , ebenfalls wieder bei meiner Psychologin. Das hatte ich noch nie, einen Rückfall, obwohl ich auf 10mg citalopram war… Rückfälle hatte ich bisher immer nur wenn ich ganz abgesetzt hatte.

09.11.2023 21:06 • #29


Barbara_G
@Schlaflose hast du auch Panikattacken wenn du nicht schlafen kannst? Oder liegst du einfach so, ruhig, wach?

09.11.2023 21:06 • #30


Oxuz
Bin grad angespannt und fühle genau mittig in der Brust eine Anspannung ein zusammenziehen. Es schmerzt nicht aber es macht mir Angst. Ich weiß das es durch den Stress vermutlich kommt und ich angespannt bin, brauche jedoch Beruhigung.

10.11.2023 00:51 • #31


Schlaflose
Zitat von Barbara_G:
@Schlaflose hast du auch Panikattacken wenn du nicht schlafen kannst? Oder liegst du einfach so, ruhig, wach?

Früher war es oft so, dass ich Anfälle von Herzrasen und Schweißausbrüche hatte, wenn ich wachlag und daran dachte, dass ich so meine Arbeit nicht machen kann und irgendwann in Armut ende. Das empfinde ich aber nicht als Panikattacke. Für mich ist eine Panikattacke immer das Gefühl in Ohmacht zu fallen oder zu sterben. Das hatte ich früher ein halbes Jahr lang. Da hatte ich aber noch keine Schlafstörung, zumindest nicht in dem Maße. In den letzten Jahren ist es so, wenn ich wachliege und so unruhig bin, dass ich genau weiß, dass ich nicht einschlafen werde, fackele ich nicht lang und nehme eine Schlaftablette.

10.11.2023 08:27 • x 1 #32


Barbara_G
@Schlaflose danke… Danke! Doch noch ein Lichtblick dass die Panikattacken vielleicht irgendwann aufhören

10.11.2023 14:34 • #33


Schlaflose
Zitat von Barbara_G:
@Schlaflose danke… Danke! Doch noch ein Lichtblick dass die Panikattacken vielleicht irgendwann aufhören

Die Panitattacken hatte ich auch tagsüber, habe aber trotzdem immer alles ganz normal gemacht und sie ausgehalten, egal wo sie mich überfielen. Langsam wurde sie schwächer und seltener und hörten dann ganz auf. Dafür fingen dann die Schlafstörungen an

10.11.2023 14:40 • x 1 #34


Barbara_G
@Schlaflose es muss auch immer irgendwas sein, man kann nie Ruhe haben

10.11.2023 17:26 • #35


Schlaflose
Zitat von Barbara_G:
@Schlaflose es muss auch immer irgendwas sein, man kann nie Ruhe haben

Fragt sich was schlimmer ist

10.11.2023 19:26 • x 1 #36


A


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