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Laßt es mal gut sein, liebe Damen .
Ich bin mir sicher, Suma meint es nur gut mit Dir jaleandi.
Und sie hat auch recht.
Ich versuche es noch mal auf den Punkt zu bringen, worum es geht:
Du hast in der Vergangenheit des öfteren über Deine Situation gejammert. Ob Du das tust oder nicht, geht uns alles sowieso nichts an. Wenn Du Dir aber Hilfe von außen erwartest, dann solltest Du Dir zumindest zu Deinem eigenen Wohl eine Frage gefallen lassen:
Was hat Dir das Jammern (und damit die exzessive Beschäftigung mit Deiner Angst) bis dato konkret gebracht ?
Ich bin mir sicher, rein gar nichts, außer, dass Du ihr damit einen Stellenwert gibst, den sie gar nicht verdient.
Den gibst Du ihr aber völlig aus freien Stücken. Niemand zwingt Dich dazu.
Es ist DEINE freie Entscheidung, so weiter zu machen (mit der einzigen Konsequenz, dass Du Deine Angst immer größer machst), oder bewusst „STOP“ zu sagen.
Dir muß einfach bewusst werden, dass diese Jammerei Teil Deines Problems ist.
Rückschläge sind nur so schlimm, wie man sie selbst macht.
Rein objektiv gesehen haben sie nur zu bedeuten, dass Du zuviel Streß hast. Der Megastreß, der bei Dir über allem steht, ist Deine Beschäftigung mit der Angst. Du ordnest ihr alles unter und weichst mental vor ihr zurück.
Wenn Du in der Früh schon nervös bist, dann gönn Dir doch gleich mal ein ordentliches Frühstück. Ungezuckertes Müsli z.B., das gibt Energie – im Gegensatz zu den meisten anderen Dingen, die oft am Frühstückstisch stehen (Kaffee, Marmelade, Zucker ohne Ende) – weil mit denen erlebst Du eine stoffwechselbedingte Energieachterbahnfahrt und gehst schon nervös in den Tag.
Die Kommentare haben nicht das geringste damit zu tun, dass Dich jemand nicht leiden kann, auch wenn es für Dich nicht so den Anschein hat: Die Leute wollen Dir helfen – so gut es halt von außen möglich ist.
Denn eines ist klar: Umsetzen musst es schon Du selbst, da führt kein Weg daran vorbei. Und diese Feststellung ist keine Boshaftigkeit der Leute Dir gegenüber hier, sondern einfach die Wahrheit.
Manchmal ist die Wahrheit nicht angenehm, was aber noch nicht heißt, dass sie falsch ist.
Ehrlich gesagt wäre ich so rückblickend froh gewesen, wenn mir bei meinem Problemen damals mal jemand die Wahrheit gesagt hätte, weil dann hätte ich viel früher gewusst, was zu tun ist. Und ich hätte mich nicht in meiner Bequemlichkeit darauf verlassen, dass mir irgendetwas oder irgendjemand mein Problem abnehmen wird. Meine Therapeuten haben mich vornehmlich darin unterstützt, von meinen eigentlichen Problemen zurückzuweichen. Und ich habe da lange mitgespielt, weil es einfach bequem war, sich meinen Problemen und meiner Angst nicht zu stellen.
Es stimmt sicher auch, dass nicht jeder sofort bereit ist, „es anzugehen“. Bei mir war es auch so, dass es mir erst wirklich sauschlecht gehen musste, bis ich den Mut und die Energie hatte zu sagen „So, werte Angst, jetzt geht es Dir an den Kragen“ und ich es satt hatte, ständig irgendwelche 0815-Lösungen angeboten zu kriegen, die erstens nichts mit meinen Problemen zu tun hatten und zweitens auch nicht das geringste bewirkten. Ich habe irgendwann von ganz allein gespürt, dass es so nicht weitergehen kann und das das überhaupt nichts bringt. UND, dass das Problem weit geringer war, als ich selbst dachte.