TechNomad
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ich hoffe, ich darf mich hier einmal auskotzen und um Rat fragen, weil ich gerade wirklich nicht mehr weiterweiß.
Ich habe seit ca. 15 Jahren eine generalisierte Angststörung, die lange gut im Griff war. Seit 7 Tagen schleiche ich wieder unter ärztlicher Begleitung Escitalopram 5 mg ein. Parallel habe ich einen Bandscheibenvorfall LWS4/LWS5 mit Dauerschmerzen seit August 2025.
Am Wochenende ging dann nichts mehr bei mir. Starke Zuckungen in den Beinen, quasi kein Schlaf, totale Überreizung. Ich war deswegen in der Notaufnahme. Die letzten 12–15 Monate waren extrem stressig, aber ich habe trotzdem fast durchgehend auch gearbeitet.
Jetzt sind sich die Ärzte komplett uneinig:
• kommen die Zuckungen von der Bandscheibe?
• sind es Nebenwirkungen vom Escitalopram?
• oder ist es psychisch / Überlastung des Nervensystems?
Meine Hausärztin meinte heute ehrlich, dass sie gerade auch nicht weiterweiß. Neurologen haben keine Termine, Termine für Psychotherapie dauert Monate, und ich stehe jetzt irgendwie zwischen allen Stühlen.
Für die Bandscheibe wurde eine ambulante Reha angedacht, aber ich merke, dass mein ganzes Nervensystem gerade völlig überdreht ist. Es fühlt sich an, als würde mein Körper seit Tagen auf 200 laufen, ohne Pause.
Wie würdet ihr mit so einer Situation umgehen?
Hat jemand Erfahrungen mit ähnlichen Symptomen, Medikamentenstart + Bandscheibe + Stresskombo?
Ungünstig kommt hinzu, dass wir in 2 Wochen eigl eine Kreuzfahrt machen wollten. Reiserücktritt wäre theoretisch möglich, da vorhanden. Wir haben noch nie eine gemacht aber bin eben unsicher wenn sich meine Gesundheit während der Reise verschlechtert , wie ich dann damit umgehe.
Danke fürs Lesen und für jeden Hinweis.
• • 26.05.2026 #1