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Filia

Filia
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Hallo,
Ich bin ganz neu hier im Forum und habe dazu keinen konkreten Beitrag gefunden.
Ich habe eine PTBS und zeitweise sehr aufdringliche katastrohisierende Gedanken. Vor 6 Jahren hatte ich eine ganz schlimme Phase, da war ich dann auch länger in Behandlung. Seit 4 Jahren hatte ich es gut im griff aber nun startet es wieder. Besonders in der Nacht ist es ganz schlimm, da werde ich dann richtig panisch wach weil mein Kopf sich ein katastrophales Szenario ausgemalt hat. Die Ängste sind hauptsächlich, dass ich etwas falsch gemacht habe oder vergessen habe in der Arbeit. Unter Tags schaffe ich noch es mit rationalen Gedanken auszugleichen. Nachts kommt aber alles hoch und dementsprechend schlimm sind die Nächte und ich hab auch schon wieder Angst vorm schlafen gehen.
Kennt dies irgendwer? Hat wer Erfahrungen wie man das in der Nacht in den Griff bekommt? Ich bin um jeden Input dankbar!
Liebe Grüße
filia

02.05.2026 #1


2 Antworten ↓

Idefix13
Hallo

Hab da Mal etwas gelesen, weiss nicht ob dir das helfen kann, da man doch auch gut imaginieren können muss. Da deine Psyche aber auch katastrophiren kann, sollte es funktionieren.

Vielleicht erst Mal üben..

Stell dir vor, du sitzt an einem Bach, Fluss und darauf schwimmen Blätter.
Und jetzt legst du auf jedes Blatt einen dieser schlimmen Gedanken, die dich so zermürben und siehst ihnen zu wie sie davon schwimmen..
Keine Hast, trotzdem mit der Gewissheit, dass sie sich langsam entfernen..

🍀

Aber auch Akzeptanz kann ein wichtiges Element darstellen, dass einem hilft zur Ruhe zu kommen.
Ich weiss nicht welche Therapien du schon hinter dir hast und was dir damals geholfen hat und wie..

#2


Merlin85
Zitat von Filia:
Hallo, Ich bin ganz neu hier im Forum und habe dazu keinen konkreten Beitrag gefunden. Ich habe eine PTBS und zeitweise sehr aufdringliche ...

Hallo Filia.

Der Kopf schreibt die verrücktesten Drehbücher. Meistens trifft das Worst-Case-Szenario aber nie ein, es ist die Angst vor der Angst die einen schlecht schlafen und in Panik aufwachen lässt.
Du sagst etwas falsch zu machen oder im Job etwas zu vergessen belastet dich. Gibt es denn eine konkrete Situation vor der du am meisten Angst hast?
Also erstmal niemanden ist Perfekt, und jeder macht Fehler oder vergisst etwas. Aber mal angenommen deine schlimmste Befürchtung trifft ein, welche Konsequenzen hätte das für dich und stehen sie im Verhältnis zu dem Stress den du dir machst?
Es heißt ja die letzten Gedanken vor dem Einschlafen haben Einfluss auf die Träume.
Wenn du in einem Gedankenkarusell feststeckst, setzt sich das im Schlaf vermutlich fort. Ich habe zwar keine Ängste in der Form wie du sie beschreibst, aber unerwünschtes Kopfkino, insbesondere am Abend, kenne ich trotzdem sehr gut. Mir hat der Sleeptimer und eine belanglose Doku geholfen meine Emotionen und negativen Gedanken vor dem Einschlafen im Zaum zu halten.
Sollte man auf Dauer zwar nicht machen hab ich mal gelesen, keine Ahnung ob da was dran ist, aber in deinem Fall vielleicht das kleinere Übel.

#3





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