fourofour
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Neun Monate sind lang, aber es könnte auch mehr sein.
Panikattacken sind nicht nur Angst oder Flucht, sondern auch Erstarrung. Es ist ein Schutz vor Schmerzen, wenn wir weder kämpfen noch flüchten können. Er bereitet uns auf einen vermeintlichen und unmittelbaren Tod vor. Die Energie die sich nach Erstarrung entlädt ist besonders stark.
Zwangsgedanken können durch vieles entstehen. Nicht nur durch Angst. Das hängt vom eigenen Hintergrund ab.
Wenn man Angst empfindet, fühlt sich das Unterbewusstsein in Gefahr. Es will dich mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln zwingen zu handeln. Wenn man mit diesem Stresslevel nicht umgehen kann, treibt das so manche Blüten im Kopf. Zwangsgedanken sind eine davon.
Und in die Spirale man sich gerne rein. Wenn man selbst Angst und Abscheu vor Gedanken hat, z.B. das man anderen Schaden zufügt, ist noch eine stabile Barriere und eine gute Regulierung da. Aber es entsteht halt Angst vor Kontrollverlust, man empfindet sich als Freak und schämt sich seiner selbst.
Zwangsgedanken hatte glaube ich jeder schon einmal, ab gesehen vom Deila Lama vielleicht. Der hat ein Zwangslachen
Du wirst lernen deine Filter so zu programmieren, dass Du es nicht mehr ständig bewusst kontrollieren musst. Anfangs kann das durchaus mühsam sein, aber es wird leichter.
• #81
. "War heute lange Sport machen das hast gut getan" 