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Gonzo892

Gonzo892
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1
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Mich würde mal interessieren ob es jemand geschafft hat seine Angst und pa loszuwerden.

10.02.2018 #1


51 Antworten ↓
Jungspund

Jungspund
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5
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66
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Das ist echt ein hilfreicher Thread, habe mich in vielen Aussagen wieder gefunden.
Daher gebe ich auch mal meinen Senf und meine Geschichte dazu.

Ich habe, wie einige hier schon schrieben mich ebenfalls immer sehr stark gefühlt. Ich war der Meinung mir würde NICHTS etwas ausmachen, ich könne alles schaffen.
Wahrgenommen werde ich von allen immer als positiver und fröhlicher Mensch. In mir drin sieht es allerdings anders aus....

Wie schon viele schrieben... Panikattacken sind ein Zeichen dafür dass etwas gewaltig im Leben nicht richtig läuft und dieser Sache muss man auf die Spur kommen.
Ich habe alles erreicht was ich früher immer erreichen wollte aber irhendwas hat mir immer gefehlt und fehlt mir immernoch, deswegen bin ich hier, deswegen dachte ich wieder vor 15 min dass ich sterbe.

Vor 3-4 Monaten begannen meine Panikattacken, ich war mehrmals im Krankenhaus durch Todesangst. War mehrere Wochen lang krank geschrieben weil ich mich so elendig gefühlt habe.
Jede Nacht lag ich wieder mit Todesangst im Bett und konnte nicht schlafen weil ich Angst hatte nicht mehr zu erwachen.
Morgens aufgewacht habe ich mich gefragt ob ich noch lebe oder tot bin.
Irgendwann im Bett hat es bei mir klick gemacht und ich dachte: Das kann so nicht weiter gehen... Ich habe mich mit dem Thema Herzneurose, Herzinfakt, Herzkrankheiten belesen und habe dann das Handy beiseite gelegt.
Ich habe versucht zu akzeptieren dass wenn ich sterbe.... Dass ich dann halt tot bin und es so sein sollte.
Man kann nichts gegen den Tot unternehmem... Man kann sich nicht dagegen wehren. Also muss man akzeptieren, dass man ein verletzlicher Mensch ist und das wichtigste... Dass man NICHT die Kontrolle über das Leben haben kann. Und als "starker Mensch" meint man die Kontrolle zu haben. Dem ist nicht so.

Ich meine inzwischen zu wissen welche Dinge nicht mehr so richtig im Leben laufen, ich versuche meine Gewohnheiten und Prioritäten zu ändern.
Ich tue mehr Dinge im Leben die mir Spaß machen, habe mehr Freude, stecke nicht mehr jeden Tag 110% in die Arbeit und versuche in manchen Sachen nicht mehr so oberflächlich zu sein.
Das Fazit momentan daraus: Ich habe mehr Freude, das Leben ist zu kurz um seine ganze Kraft in doofe Arbeit zu stecken und wenn mein Herz irgendwann meint jetzt ist es vorbei... Dann ist es vorbei aber ich hatte eine schönere Zeit als vor den Panikattacken. Smile

Also Leute: Seht die Panik nicht als Gegner, versucht die Panik zu analysieren aber merkt euch dabei: Sie bringt euch niemals um... Sie will euch auf etwas aufmerksam machen.
Es ist mega unangenehm, aber haltet durch.

10.02.2018 13:54 • x 3 #49


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Hat es jemand geschafft die Angst loszuwerden?

x 3


A

abirel
Gast

Zitat von Icefalki:
Hast absolut recht. Das mit der Kindheit ist ein grosses Thema. Evtl. DAS THEMA überhaupt.

Wäre echt schön, wenn sich hier noch mehr User finden würden, die über ihr Verständnis und Umgang mit ihren Ängsten berichten würden.

Wenn ich ganz ehrlich bin, über die Jahre hier, versuche ich meine Antworten relativ kurz zu halten. Dabei ist dieses Thema extremst umfassend.



Ich glaube, das ist - in der Masse jedenfalls - nicht gewollt und das hat seine Gründe.
Man braucht gewissermaßen die Symptome, weil sie einen vor sehr viel Schrecklicherem "schützen".
Man hat alleine vielleicht nicht die Kraft, sich damit zu konfrontieren und das ist nur allzu verständlich!
Das Problem: Auch viele Psychotherapeuten wagen es nicht, tiefer zu gehen, weil auch sie Angst davor haben.

So bleibt man seinen Symptomen "verbunden".

Das Ganze hat gewisse Ähnlichkeiten mit Zwangsneurosen.
Auch der Mensch, der an einer Zwangsneurose leidet, versucht sehr große Ängste, die er in sich trägt und die ihm meistens gar nicht bewusst sind, von sich fernzuhalten und dazu braucht er diverse symbolische Handlungen.
Je "erfolgreicher" ihm diese symbolischen Handlungen dabei helfen, umso abhängiger wird er davon.
Verheerende und das Leben sehr einschränkende Folgen hat es dann, wenn er die zur Beruhigung "notwendigen", symbolischen Handlungen ausweiten muss, sowohl qualitativ als auch quantitaiv.
Reichte am Anfang dreimaliges Nachschauen, ob der Gashahn abgedreht ist, reicht später nicht einmal 6-7maliges Nachschauen usw..
Reichte es früher, 5-6 Mal nachzuschauen und dann konnte er sich hinsetzen und stundenlang was machen, muss er mittlerweile immer wieder aufstehen und wiederholt nachschauen.
Später "reicht" der Gashahn auch nicht mehr.. Tropft das Wasser? Sind alle Fenster zu? Die Wohnungstür? Hände gut gewaschen? Lieber noch einmal waschen usw..

Ähnlich auch bei der Angst vor Krankheiten: Man darf nicht ernsthaft erkranken. Das muss zu 100%, ja noch besser zu "1000"% ausgeschlossen sein, total und absolut sicher.
"Beim Abschied hat mich der Arzt ein wenig seltsam angeguckt! Die Ergebnisse waren alle vollkommen okay. Aber warum hat er mich dann so angeschaut?! Hat er vielleicht etwas zurückgehalten? Hat er etwas verheimlicht?" usw.

Ähnlich wie bei einem Menschen mit Zwangsneurose besteht oft eine Tendenz, dass das Bisherige nicht ausreicht und man braucht noch mehr "Beweise" usw..

Im Grunde kämpft man mit dem, was man in sich versteckt, unter Verschluss, hält (nicht bewusst werden lässt) und solange dieses unter Verschluss Gehaltene da ist, so lange hat man das Bedürfnis, es weiter zu bekämpfen.
Auf diese Weise kann natürlich die Quelle nicht versiegen.
Es ist, als würde man in der einen Hand einen Feueranzünder halten und in der anderen einen Feuerlöscher.

28.01.2018 11:54 • x 2 #31


Zum Beitrag im Thema ↓


Elfie
Hallo gonzo.
Ich habe es für 2 Jahre geschafft und dann, wie aus dem nichts (vor ein paar Wochen ), kam alles wieder. Und das schlimmer als zuvor

#2


Kay912
Angst wird man nie los. Angst gehört zum Leben dazu. Man kann nur lernen die Situationen richtig einzuschätzen, ohne dabei direkt der Panik zu verfallen. Die Angst wird dadurch immer mehr in den Hintergrund fallen und ist nicht immer so präsent. Panikattacken sind nur die Angst auf höchster Stufe. Ich lese immer fragen wie werde ich die Angst los, oder wie kann ich sie besiegen dabei ist das genau der Falsche weg. Man kann nichts besiegen was zu einem gehört.
Wie schon gesagt, man kann nur lernen die Angst richtig einzuschätzen. Das hört sich immer blöd an, ich weiß. Es hört sich immer so an, als müsste man trotz ständiger Angst damit irgendwie leben. Dabei ist nur gemeint, dass man eine gesunde gefahren- Einschätzung lernt. Dadurch wird eben auch die unbegründete Angst weniger und man denkt nicht ständig an Angst Panik und sonst was. Genau das heißt lernen mit Angst um zu gehen
Kleiner Ansatz in die richtige Richtung.

x 7 #3


JulianG93
Hallo gonzo892,

Ich sehe das so wie kay912, ich selbst leide nun schon seit 5 Jahren unter einer Panikstörung, aber es ist mit den Jahren besser geworden, weil ich mich mit mir selber außeinandergesetzt habe und in mich selbst hineingehorcht habe und versuchte habe zu analysieren wieso, weshalb, warum, natürlich kann man das nie selbst komplett beeinflussen oder gar abstellen aber es hilft mir persönlich ungemein positiv zu denken oder mich in solchen "bösen" Momenten abzulenken oder ruhig zu atmen etc. . Abstellen kann man es leider nie nur unterdrücken oder sich versuchen abzulenken und es "durchstehen"... schön ist es nicht aber Angst ist ein normales Gefühl welches wir nicht abstellen können, sondern nur lernen können damit umzugehen und zu leben. Wie gesagt mir hilft es oft das gute am Leben zu sehen und einfach positiv zu denken, auch mir fällt das oft nicht leicht den man führt ja dennoch ein ganz normales Leben mit Sorgen und Problemen, Trennung und Schmerz, Freude und Glück und und und... Immer Kopf hoch mir hilft das manchmal schon ungemein.

x 1 #4


Schlaflose
Die PAs bin ich losgeworden, aber die anderen Ängste nicht.

#5


Kay912
Genau:)
Du musst dir vorstellen, dass mehrere Bahnen in deinem Hirn existieren. Die bauen sich je nach denken und regelmäßig Nutzung entsprechen aus. Sprich, je öfter du an Angst und Panik denkst, desto stärker werden diese Bahnen und die anderen Bahnen, für rationales denken zb, werden kleiner.
Man muss sich erst einmal mit sich selbst beschäftigen und rausfinden wovor man überhaupt Angst hat.
Viele haben Angst vor einem Herzinfarkt oder ähnlichem. Sie kontrollieren ständig Puls, Blutdruck und rennen mehrmals zum Arzt. So hält man die Bahnen für die Angst aufrecht. Das Problem ist, man erkennt anfangs nicht, dass diese Angst unbegründet ist. Man spürt ja das Herzrasen und andere körperlichen Symptome. Wenn man Angst vor herzrasen zb hat und das herzrasen dann wirklich kommt, dann gibst du dir die Bestätigung dafür, dass deine Angst begründet war. Es ist aber nichts schlimmes wenn man mal herzrasen hat, vor allem nicht bei einer angststörung. Dh man muss jede Angst nehmen und sie erst einmal
Komplett in Frage stellen. Was mit in einer Panik Attacke geholfen hat ist mich zu fragen was soll denn jetzt passieren? ist es jetzt wirklich wahr, dass ich jetzt sterbe? was spricht dagegen, dass ich jetzt sterbe und so weiter. Ständig und überall die Angstgedanken hinterfragen! Do minimiert man zu erst das Katastrophen denken. Danach kann man die Panikattacke zb analysieren und sich zb sagen und schon wieder ist nichts passiert
Also versuche zu lernen die Angst und die Symptome neu zu bewerten, richtig zu bewerten.
Lg

x 2 #6


JulianG93
Deshalb sagte ich ja positiv Denken hilft dabei wirklich, so schlicht und einfach sich das anhört, es kann einem mittelfristig wirklich etwas Linderung seiner Symptome verschaffen und mir hat es echt geholfen.

#7


Kay912
Wichtig ist auch bei jedem Angstgedanken eine Musterunterbrechung zu machen. Verlasse dadurch immer wieder die Bahnen der Angst, um diese immer weniger zu nutzen. Du wirst nach einer Zeit merken, dass du nicht mehr so oft an Angst und Panik denken musst. Man muss nur dran bleiben und was dafür tun.

#8


Kay912
Achja, in Paniksituation nicht flüchten oder in alte Muster fallen. Zb bei Panik nicht direkt ins Bett zum beruhigen. Dadurch wird die Angst stärker, weil du dir dadurch immer wieder (unterbewusst) die Bestätigung gibst, dass die Angst und die Panik begründet war. Merkt man Vllt daran, dass die Panik weniger wird, wenn man in seine Komfortzone flüchtet. Bleibst du allerdings in der Situation und wartest bis es wieder vorbei ist, merkt man selbst, dass wieder nichts passiert ist und das alles MAL WIEDER unbegründet war. Ist alles ein Lernprozess, an den man dran bleiben muss. Man wird nicht morgens aufwachen und die Angst ist weg.
So bin ich seit fast 4 Monaten ohne panikattacken.
Klar, sind immer wieder Momente dabei, wo ich spüre, dass wieder was im Anmarsch ist, aber das geht nach 1-5 Minuten wieder weg und ich steigere mich nicht rein. Man hält es immer besser durch
Fast schon automatisch ohne dagegen ankämpfen zu müssen oder zu flüchten.

x 1 #9


JulianG93
Das selbe Muster habe ich auch schon durch, wenn man sich auf seine Ängste konditioniert, dann wird es nur schlimmer, ganz genau es ist ein Lernprozess. Mir geht es ähnlich wie dir kay912 man merkt da kommt etwas, aber nur, wenn überhaupt für einige Minuten dann ist es wieder weg. Schlimm war die Anfangszeit, weil ich auch damals absolut nicht wusste wie ich damit umgehen soll oder wie ich zu reagieren habe.

#10


Kay912
Ich versteh dich gut!. Man guckt immer nach der Ursache und möchte einfach nur wissen was das ist und wieso. Es ist einfach super wichtig diese Gedanken zu erkennen.erst dann, kann man auch etwas ändern und diese Gedanken umlenken.
Ich hätte auch ne richtige schei. Zeit.
Hatte in der Hochzeit 2-3 panikattacken am Tag. Konnte nichtmal ohne Panik in den Keller gehen, geschweige denn aus dem Haus.

#11


Icefalki
Zitat von Gonzo892:
Mich würde mal interessieren ob es jemand geschafft hat seine Angst und pa loszuwerden.

Ja, ich.

Ich hab mich mit dem Warum beschäftigt. Ich hielt mich nämlich für sehr taff. Ich hielt mich für so viel, was Aushalten, Durchhalten, Leistung und jetzt erst recht anging. Drum meine Frage an mich, warum dann Angst und Panik?

Es wurde dann sehr unangenehm, mich diesen Fragen ehrlich zu widmen, zumal nix mehr viel von obigen tollen Eigenschaften übrigblieb. Raus kamen erlernte falsche Erziehungsmuster, nur vordergründiges Selbstbewusstsein, totale Kritikunfähigkeit, und der absolute Horror, Schwäche zugeben zu müssen und und und.

Nun, mit diesem Päckchen kann man dann arbeiten. So nach und nach.

Fazit, Angst und Panik entsteht durch falsche Denkweisen. Man befürchtet eben irgendwas. Man steht ja buchstäblich neben sich. Also, fragt man doch nach dem Warum. Und es liegt nicht an der Menschenmenge, der Supermarktkasse, dem Fahrstuhl, dem Auto, dem Bus, der Warteschlange..........

x 1 #12


Gonzo892
Ok. Also muss ich besser in mich hinein horchen. Angst gehört in Maßen dazu. Ich versuche mich immer meinen Ängsten zu Stellen.

#13


Kay912
wovor hast du denn am meisten Angst ?

x 1 #14


hope123
Hallo Kay und Julian ,
Zumal echt richtig Respekt an euch ! Ich war auch so weit wie ihr bis ich immer wieder Angst hatte , wieder so schlimm wie am Anfang zu werden und seid letztes Jahr Juni Booom wieder so schlimm... Da alles bei mir durch Prüfungen angefangen hat ... Löste es letztes Jahr durch meine schriftliche Prüfung wieder stark aus (diese habe ich zum Glück gut bestanden). Nun habe ich am Montag meine mündliche Prüfung und habe soooooo schlimme Angst ... Bei Stress oder Prüfungen ist es ganz schlimm aber ich will Montag nicht vermeiden und muss dadurch habe nur Angst einen nerven Zusammenbruch , Burnout oder verrückt durch die krasse Stresssituation zu werden ... Sogar zur Zeit so schlimm dass ich ernsthaft überlege nach der Prüfung in eine Angstklinik zu gehen...

Habt ihr da irgendwelche Tipps ? Also für die krasse Situation? Bekomme da ganz komische Symptome Schwindel, Verspannungen und komisches ziehen im Kopf...
Für Tipps wäre ich dankbar ...
Habe es auch Mal ganz weit geschafft und leider wieder zurückgeworfen ...

LG hop

#15


hope123
@ Icefalki
Ich habe mich auch soooo oft gefragt wieso bei mir ? Eines Tages vor einer Prüfung hatte ich so eine schlimme Pa dass die angststörung blieb und nicht mit viel Stress umgehen kann so entstand es ... Aber ich Frage mich auch oft welche falschen Glaubenssätze ich habe ... Den ich war auch immer nur auf meine Stärke stolz darauf basierte mein ganzes Selbstvertrauen ... Dann mit den Ängsten, leider war das weg... Ich denke mir ich sollte mich auch nach dem warum fragen , nur komm ich leider nicht so drauf .. Frage mich das auch seid 2012

Echt Respekt an euch alle das ihr so mega Fortschritte gemacht hab bzw es auch ganz losgeworden seid ... Ihr seid super

LG hope

#16


Gonzo892
Zitat von Kay912:
wovor hast du denn am meisten Angst ?

Vor Herzinfarkt oder ähnliches. Bin auf der Arbeit kolabiert. Seit dem hab ich das. Leide auch an hohem Blutdruck. Ich bin aber noch Anfänger. Ist bei mir seit Ende November 17

#17

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Icefalki
Zitat von hope123:
Den ich war auch immer nur auf meine Stärke stolz darauf basierte mein ganzes Selbstvertrauen


Tja, dann willkommen im Club der Starken. Die vor lauter Angst nur noch schlottern. Ich denke, wenn Ängste in einem schlummern, evtl. Weil man meint, nur Stärke schützt einen, hat das mit Angst zu tun. Schau, du hattest eine Prüfung. Eine Prüfung bedeutet, bestehen zu müssen. Macht Stress, und dieser Tag war eben der Tag, an dem das Fass übergelaufen ist. Vorher waren da bestimmt schon Ängste, die man aber wegdrücken konnte.

Mein Auslöser war ein Gespräch mit einer anderen Panikerin. War eine Bekannte. Vorher wusste damals nix von Panikattacken. Beim Autofahren musste ich an das Gespräch denken, und Peng, die Hölle war mein.

Schau dir deinen Satz oben an. Auf die eigene Stärke stolz zu sein. Die echte Stärke braucht keinen Stolz, die ist geprägt vom Wissen um Verletzlichkeit. Stolz hat was mit Leistung zu tun. Leistung, sich diese Stärke errungen zu haben. Warum soviel Kraft dafür aufwenden? Wäre ja möglich, dass im Hintergrund eine Angst lebt, die man sich nicht eingestehen will?

Wie gesagt, so hab ich eben an meinen wirklichen Ängsten gearbeitet. Und tu das heute noch.

x 1 #18


Gonzo892

Kay912
Bei mir fing das auch so an. Nervenzusammenbruch auf der Arbeit und danach nur noch gegoogelt woher das kommen könnte. Keinem Arzt vertraut.
Angst vor Herzinfarkt hatte ich auch. Dabei war mir nie bewusst, wie unwahrscheinlich das bei mir war.
Dafür bin ich zu jung. Du musst nur mal logisch denken. Einen Herzinfarkt bekommt man, wenn die Arterien am Herzen verkalken und das dauert meistens JAHRZEHNTE bis da etwas ernsthaftes, durch zu hohen Blutdruck, rauchen, Übergewicht usw, passieren kann.

#20


A


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Dr. Christina Wiesemann
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