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Mein Mann und ich haben uns dazu entschlossen ein weiteres Kind (in dem Fall unser 3. Kind) zu bekommen Allerdings auch nur dann wenn feststeht das ich körperlich auch gesund bin (was ja eigentlich der Fall sein müsste da ich ja wenn nötig zum Arzt gehe).Dennoch hab ich für nächsten Monat zwei Termine bei meinem Hausarzt.Er macht ein komplettes Blutbild sowie ein EKG.Ich möchte einfach sichern sein.
Wär es denn ein Risiko trotz solch einer Erkrankung (Panikstörung,Agoraphobie) ein weiteres Baby zu bekommen?
Wär es schädlich für das Ungeborene?
Ich bin mir da wirklich nicht so sicher.
Natürlich werde ich das Ganze noch mit meinem Haus.-und Frauenarzt besprechen
Aber vielleicht hat hier ja jemand Erfahrung damit?

Ich muss dazu sagen das meine Panikstörung und Agoraphobie mit meiner letzten Schwangerschaft begann und sich nach der Entbindung (vor 9 Monaten) verschlimmerte.
Muss ich nun auch damit rechnen das es mit der 3. Schwangerschaft alles noch schlimmer wird?

Würde mich sehr über eure Antworten freuen


GGLG blue...

28.01.2011 16:15 • 30.01.2011 #1


15 Antworten ↓


hallo

ich bin zwar noch nicht Mutter , aber ich rate dir definitiv von einer Schwangerschaft in deinem Zustand ab ! überleg mal was das arme kind durchmachen muss wenn du schwanger bist das bekommt alles mit was mit dir passiert jede panik oder angstattacke , !

ich bin der meinung das man nur kinder bekommen sollte wenn man in allen Bereichen gesund ist , so kann das kind auch später ein glückliches und zufriedenes leben führen!

ich selbst bin 23 und habe mir auch schon oft die frage gestellt schwanger zu werden aber wenn ich es mir so recht überlege will ich das ganze dem ungeborenen nicht zumuten , ich denk das der kleine einiges mitbekommt im bauch und so lange du ein problem hast würd ich es ausschließen! ich find das unverantwortlich !

28.01.2011 16:32 • #2



Ein 3. Kind trotz Panikattacken und Agoraphobie?!

x 3


Hallöchen Blue

Möglicherweise könnte es schlimmer werden, vielleicht aber auch nicht. Ich selber habe keine Kinder, aber ich weiß von meiner Mama einige Beispiele dafür. Nach der ersten Schwangerschaft ist bei ihr ganz dolle Neurodermitis ausgebrochen, über den ganzen Körper und sie hat total viel abgenommen. Bei der zweiten Schwangerschaft hat sie später sehr zugenommen und ihre Neurodermitis ist besser, bzw. gleich schlimm geblieben... Ich denke es ist sehr unvorhersehbar, was sich die Hormone da in Petto haben. Mal so, mal so Besprechs (wie du schon sagtest) am Besten mit deiner Frauenärztin nochmal.

LG Angstnase

28.01.2011 16:34 • #3


Wie gesagt...
Meine Panikstörung fing mit der letzten Schwangerschaft an.
Dem Kleinen geht es auch gut.Und seine Entwicklung wurde dadurch auch nicht beeinträchtigt.
Er lacht auch sehr viel und ist generell sehr pflegeleicht.
Meine Frauenärztin meinte damals auch das es für's Ungeborene nicht schlimm sei.

Dennoch möchte ich natürlich nicht voreilig handeln und mich im vorhinein genau erkundigen.

28.01.2011 16:38 • #4


@Angstnase

Stimmt...
Jede Schwangerschaft ist und verläuft anders.
In meiner ersten Schwangerschaft hab ich über 20 kg! abgenommen.Meine Grosse war auch ein Frühchen und ihre Entwicklung verlief etwas verzögert.Heute merkt man aber gar nichts mehr davon.Sie ist auch sehr gut in der Schule.
In der 2. Schwangerschaft mit meinem Kleinen sah ich am Ende aus wie kurz vor'm platzen.Allerdings hab ich da auch nur 10 Kilo zugenommen und trug wohl alles nur am Bauch *lach*
Es schlichen sich dann wärend der Schwangerschaft die Panikattacken ein die halt nach der Schwangerschaft schlimmer wurden.
Mein Kleiner kam allerdings richtig propper und gross auf die Welt.
Er hat keinerlei Schwierigkeiten oder Erkrankungen.
Der Kinderarzt meinte sogar das er in seiner Entwicklung etwas weiter sei als andere Baby's in seinem Alter.
Und das obwohl ich in der Schwangerschaft ständig Panikattacken hatte.

Bin mir dennoch sehr unsicher.
Obwohl der wunsch nach einem 3. Kind schon sehr gross ist.

28.01.2011 16:44 • #5


Hmm, also,
meine meinung ist, wenn du auch die Agoraphobie hast kannst du doch auch schlecht das haus verlassen oder ? weil ich habe die auch und komme kaum aus dem haus, und wenn ich jetzt bedenken ich würde schwanger werden, wie kommt man zum arzt und so, oder mit den kindern auf dem spielplatz gehen zoo fahren oder so. stelle mir das alles recht schwer vor hmm

Grüße Little

28.01.2011 16:58 • #6


gut es sind eben verschiedene Meinungen ich selbst würde es nicht machen
aber es gibt auch menschen die Färben sich währen der schwangeschaft nicht die haare was ich persönlich als Friseurin für schwachsinn halte also von daher !

ich denk das kind weiß was passiert und hat im späteren Lebensverlauf die selben Probleme muss ja nich in den ersten 10 jahren sein sondern ich rede vom erwachsenenalter

für mich wäre es definitiv nichts ! ich hab auch geplant wenn ich wieder fit bin ganz langsam mit anzufangen ein kind zu bekommen aber das dauert vorweg mal noch 2 oder 3 Jährchen

alles liebe
Alex

28.01.2011 17:01 • #7


Zitat von LittleShadow:
Hmm, also,
meine meinung ist, wenn du auch die Agoraphobie hast kannst du doch auch schlecht das haus verlassen oder ? weil ich habe die auch und komme kaum aus dem haus, und wenn ich jetzt bedenken ich würde schwanger werden, wie kommt man zum arzt und so, oder mit den kindern auf dem spielplatz gehen zoo fahren oder so. stelle mir das alles recht schwer vor hmm

Grüße Little

Stimmt.
Dennoch mache ich all das

28.01.2011 17:17 • #8


Zitat von Alex487:
gut es sind eben verschiedene Meinungen ich selbst würde es nicht machen
aber es gibt auch menschen die Färben sich währen der schwangeschaft nicht die haare was ich persönlich als Friseurin für schwachsinn halte also von daher !

ich denk das kind weiß was passiert und hat im späteren Lebensverlauf die selben Probleme muss ja nich in den ersten 10 jahren sein sondern ich rede vom erwachsenenalter

für mich wäre es definitiv nichts ! ich hab auch geplant wenn ich wieder fit bin ganz langsam mit anzufangen ein kind zu bekommen aber das dauert vorweg mal noch 2 oder 3 Jährchen

alles liebe
Alex


Im Entdefekt geht man doch mit jeder Schwangerschaft ein Risiko ein.Ob nun gesund oder nicht.
Was nun nicht heissen soll das ich ganz bewusst ein Risiko eingehen möchte.
Deshalb informiere ich mich ja vorab.Und das nicht nur in einem Fachforum sondern auch bei Ärzten.
Zusätzlich möchte ich mir auch eine Meinung von drei verschiedenen Frauenärzten einholen.
Eventuell werde ich auch vorab erst eine Verhaltenstherapie machen.
Wobei das ja auch keine Gewährleistung für irgendetwas ist.

28.01.2011 17:22 • #9


your_sista
Ich kann dir eine Verhaltenstherapie sehr ans Herz legen. Ich mache auch gerade eine wegen meiner sozial- und agoraphobie. wir machen viel praktisches, reden aber auch über meine Ängste. Meine therapeutin ist sehr nett und sie nimmt mich ernst. Ich gehe gerne hin und fühle mich danach immer sehr gut.
Die ersten 6 Stunden sind Probestunden die auf jedenfall von der Kasse getragen werden. Schau es dir einfach mal an und die therapeutin/der therapeut kann dir dann bereits sagen ob er dir helfen kann usw.
Alex hat recht, es dauert allerdings seine Zeit. Letztendlich müsst ihr (du und dein mann) entscheiden ob ein weiteres Kind in Frage kommt. Ich würde dir (meine Meinung) allerdings erstmal raten an dir selbst zu arbeiten um deine Ängste in den griff zu kriegen und mit dem dritten kind noch zu warten. Angst ist keine chronische Erkrankung. sie kann wieder verschwinden. doch dafür muss man was tun. Ich hoffe du findest die richtige entscheidung für dich und deine familie. Alles Gute

28.01.2011 17:31 • #10


Ja es wär warscheinlich der bessere Weg.
Und so ganz ohne etwas gegen meine Angst zu tun soll das ja auch nicht sein.
Deshalb konfrontiere ich mich ja so schon im Alltag so gut es geht.
Und in psychatrischer (ambulanter) Therapie bin ich ja auch.
Grad auch damit sich meine Kinder völlig normal und unbefangen entwickeln können.

Mal gucken...
Nicht das hier einige jetzt denken das ich nur an mich und meinen Wunsch denke.Zumal ich ja nun auch schon zwei gesunde Kinder habe.

28.01.2011 17:40 • #11


your_sista
Wenn ihr euch ein drittes Kind wünscht, ist das völlig ok. den anderen kann das egal sein. Es geht hier um dich. Jedoch rate ich dir derzeit ab. Das muss nicht heißen das du 3 oder 4 jahre damit warten musst. Warte ein paar monate und schau ob es dir besser geht. wenn du dann "ja" sagen kannst, dann ist es der richtige zeitpunkt.
mir gefällt die verhaltenstherapie sehr gut, da meine therapeutin mit mir viel praktische sachen macht. ich bekomme quasi immer "Hausaufgaben" auf und muss diese dann innerhalb einer woche erfüllen. Es war eine gute entscheidung für mich und mein leben.
Wie kommst du damit klar, dass du dich selbst dem Alltag und deinen Problemen stellst? Respekt, ich bin leider noch nicht soweit das ich es komplett alleine schaffen könnte. Mach nur weiter so und verkriech dich nicht!!

29.01.2011 16:13 • #12


hallo,
um die Geburt meines ersten Kindes begann meine Klaustrophobie. Obwohl immer der Unterschied zur Agoraphobie heraus gestellt wird, so denke ich manchmal, daß die Entfernung zwischen den Beiden gar nicht so groß ist. Denn für mich sind auch viele agoraphobischen Situation eine Enge und können genau so wirken bei mir.

Als meine zweite Tochter geboren wurde, wurde es aber nicht besser. Manchmal wurde es schlimmer und ich konnte streckenweise gar nichts mehr wirklich erledigen. Es kam noch schlimmer, als sich heraus stellte, daß meine Zweitgeborene (Wunschkind) schwerbehindert ist und dann verliess mich mein Mann und ich reichte die Scheidung ein. Ich baute alle Brücken ab, riss alles nieder und baute alles wieder neu auf. Immer die Kinder dabei und immer Angst im Gepäck. Was ich erlebt und getan habe, kann man nicht schadlos überstehen.

Heute nach über 20 Jahren diesen Lebens legte sich meine Klaustrophobie plötzlich. Mein erster Enkel wurde geboren und die Ursachen, die meine Angst entstehen liessen, klärten sich unversehendst durch das Leben selbst und gar nicht durch Therapeuten oder Medikamente und von letzterem hatte ich großen Verschleiss.

Ich bin zwei geteilt, hier etwas zu raten und deshalb rate ich nichts. Kinder sind und sollten immer eine Freude und Bereicherung sein und niemals eine Last. Aber Kinder brauchen intakte Eltern Es steht nicht die Frage, ob ihr ein drittes Kind braucht-es steht zur Frage: hat das Kind, was es braucht? Hat das Kind intakte Eltern? Wird das Kind mit so einer Mutter klar kommen?

Liebe Grüsse

29.01.2011 17:37 • #13


Zitat von your_sista:
Wenn ihr euch ein drittes Kind wünscht, ist das völlig ok. den anderen kann das egal sein. Es geht hier um dich. Jedoch rate ich dir derzeit ab. Das muss nicht heißen das du 3 oder 4 jahre damit warten musst. Warte ein paar monate und schau ob es dir besser geht. wenn du dann "ja" sagen kannst, dann ist es der richtige zeitpunkt.
mir gefällt die verhaltenstherapie sehr gut, da meine therapeutin mit mir viel praktische sachen macht. ich bekomme quasi immer "Hausaufgaben" auf und muss diese dann innerhalb einer woche erfüllen. Es war eine gute entscheidung für mich und mein leben.
Wie kommst du damit klar, dass du dich selbst dem Alltag und deinen Problemen stellst? Respekt, ich bin leider noch nicht soweit das ich es komplett alleine schaffen könnte. Mach nur weiter so und verkriech dich nicht!!


Ja natürlich wär es meine Entscheidung.
Aber da muss man für sich auch realistisch bleiben.
Ich denke ich werde nun erst einmal weiter meine Termine beim Psychater wahrnehmen und eine Verhaltenstherapie anstreben.
Und in ein paar Monaten werde ich ja sehen wie sich das ganze entwickelt.

Nun ja...
Es wär gelogen wenn ich sagen würde das es einfach ist.
Ganz im Gegenteil.
Aber wenn ich mich nun nicht ständig konfrontieren würde,wird es bestimmt auch nicht einfacher.
Und wenn ich dann gar nichts mehr mit meinen Kindern machen könnte wäre ganz schrecklich für mich.
Und darum beisse ich mich weiter durch.

30.01.2011 16:22 • #14


Zitat von Anna10:
hallo,
um die Geburt meines ersten Kindes begann meine Klaustrophobie. Obwohl immer der Unterschied zur Agoraphobie heraus gestellt wird, so denke ich manchmal, daß die Entfernung zwischen den Beiden gar nicht so groß ist. Denn für mich sind auch viele agoraphobischen Situation eine Enge und können genau so wirken bei mir.

Als meine zweite Tochter geboren wurde, wurde es aber nicht besser. Manchmal wurde es schlimmer und ich konnte streckenweise gar nichts mehr wirklich erledigen. Es kam noch schlimmer, als sich heraus stellte, daß meine Zweitgeborene (Wunschkind) schwerbehindert ist und dann verliess mich mein Mann und ich reichte die Scheidung ein. Ich baute alle Brücken ab, riss alles nieder und baute alles wieder neu auf. Immer die Kinder dabei und immer Angst im Gepäck. Was ich erlebt und getan habe, kann man nicht schadlos überstehen.

Heute nach über 20 Jahren diesen Lebens legte sich meine Klaustrophobie plötzlich. Mein erster Enkel wurde geboren und die Ursachen, die meine Angst entstehen liessen, klärten sich unversehendst durch das Leben selbst und gar nicht durch Therapeuten oder Medikamente und von letzterem hatte ich großen Verschleiss.

Ich bin zwei geteilt, hier etwas zu raten und deshalb rate ich nichts. Kinder sind und sollten immer eine Freude und Bereicherung sein und niemals eine Last. Aber Kinder brauchen intakte Eltern Es steht nicht die Frage, ob ihr ein drittes Kind braucht-es steht zur Frage: hat das Kind, was es braucht? Hat das Kind intakte Eltern? Wird das Kind mit so einer Mutter klar kommen?

Liebe Grüsse


Die letzten 2 Punkte sind genau die die mich beschäftigen.

Mein Mann und ich führen trotz meiner Krankheit wirklich eine tolle Beziehung.Und wir sehen auch immer zu das unsere Kinder all das machen können worauf sie Lust haben und sich frei entwickeln können.
Bis jetzt klappt das auch ganz gut.
Nur ist mir klar geworden das ich erst einmal auch an mir selber arbeiten muss.
Vorher bringt es nichts noch ein Kind zu bekommen.Das wäre nicht richtig und unfair meinen Kindern gegenüber.
Denn sie brauchen eine starke Mama

30.01.2011 16:28 • #15


hallo,
meine Kinder hatten sich im Laufe der Zeit doch immer wieder darüber beklagt, daß ich bestimmte Unternehmungen mit ihnen nicht machen konnte. (Kino, Schwimmbad, Konzerte, Weihnachtsmarkt, öffentliche Verkehrsmittel benutzen...) Wir haben eben Dinge unternommen, die ich auch verkraften konnte. Ich legte dann besonderen Wert darauf, daß sie diese Dinge mit ihrem Vater unternahmen.
Meine Kinder brachten für ihre Mutter ein Verständnis auf, daß man eigentlich nicht erwarten darf. Sie erlebten auch Panikanfälle ihrer Mutter in der Öffentlichkeit, die ich ihnen gerne ersparen würde....Auch mit meinem Enkel werde ich (derzeit abgeschätzt) nicht ins Kino gehen können oder einen Weihnachtsmarkt besuchen. Aber ich unternehme eben andere Dinge mit ihm und seine Mama muß das respektieren.

Wohl fühle ich mich dabei natürlich nicht. Es blieb uns aber allen keine andere Wahl.

Liebe Grüsse

30.01.2011 18:49 • #16



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