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Elif

Elif
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Hallo zusammen,
Ich habe mit der Therapie begonnen heute war meine 3. Sitzung.
Ich hatte vor einer Woche plötzlich Panikattacke mit der Angst irgendwie den Versand zu verlieren. Ich kann es selber nicht so richtig beschreiben. Es ging auch nach 5 Minuten weg. Ich habe heute Davon erzählt und irgendwie habe ich jetzt Angst das ich davon Konsequenzen tragen könnte. Mir geht es mittlerweile 99 Prozent gut 👍🏽 ich habe wieder Freude am Leben mit meinen Kindern unter nehme ich viel bin mitten im Leben. Kein bisschen depressiv.
Ich habe ihn gefragt ob ich jemals von der angst Erkrankung weg kommen werde hat er gesagt nein mit ernster Miene 😵‍💫
Ich habe mich so unwohl gefühlt mit geht es jetzt seit dem total schlecht.
Passen wir einfach nicht zusammen ? Ist mein erster Therapeut kann man einfach Wechseln ?

26.04.2023 #1


53 Antworten ↓
K

Kosmos
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@Elif

Welche Therapieform hat er denn?

Wenn er Kassentherapeut ist, dann muss er zu einem der zugelassen Verfahren gehören: Also psychoanalytisch, tiefenpsychologisch, verhaltenstherapeutisch oder systemisch? Eins von diesen Verfahren muss er gewählt haben. Das wäre wichtig zu wissen.

So wie Du schreibst, handelt es sich wohl nicht um eine Verhaltenstherapie, weil Du sagst, dass Du eine solche möchtest?

Zu seinem Argument, dass die Traumata so lange zurückliegen, kann man sagen, dass das - ehrlich gesagt - Unsinn ist. Traumata liegen bei ganz vielen Patienten lange zurück, machen trotzdem große Probleme und müssen und können später therapeutisch behandelt werden. Also da beweist er schon mal fachliche Inkompetenz.

Auch das Vorgehen, dass er Dich am Anfang nicht richtig über den Ablauf und die Modalitäten informiert hat und Dich nach der ersten Stunde Vorgespräch gleich in eine Therapie geholt hat, das finde ich unter aller Sau. Ein Therapieneuling ist völlig überfordert mit diesem Therapiedschungel. Und dann gleich beim ersten Therapeuten nach einer Stunde einkassiert werden, das ist schon dreist. Eigentlich lässt man den Patienten die Zeit, sich wenigstens ein bisschen zu orientieren und rein zu fühlen, ob man sich da wohl fühlt und aufgehoben fühlt.

Mein Traumatherapeut hat mir auch nach einer Stunde angeboten, dass ich zu ihm kommen kann und er mich gerne nehmen würde. ABER: Ich habe wahnsinnig viel Vorerfahrung und war super informiert. Wir haben das ganze Vorgeplänkel auslassen können. Wir konnten gleich Tacheles reden und waren einig. Aber mit jemandem, der gar keine Therapieerfahrung hat, sowas zu machen, das finde ich sehr unfair. Ich finde das unseriös, weil es ist ein starkes Machtgefälle, in dem die Patienten da sind.

Jetzt ist es ja so:

Ich würde mich da zum nächsten Termin hinbegeben und mir genau die Infos holen, die ich für die Zukunft brauche. Ich würde nachfragen, welches Richtlinien-Verfahren er genau macht. Dann würde ich fragen, wie der Stand ist, ob die Therapie schon genehmigt wurde oder ob ihr noch in den Vorgesprächen seid und was er jetzt konkret abrechnen will. Das sind alles so Randdaten, die Du als Patientin wissen musst. Sonst kannst Du Dich gar nicht orientieren. Wenn Du anderswo hingehen solltest, werden Dich andere Therapeuten genau danach fragen.

Du kannst den nächsten Termin jetzt sowieso machen, weil entweder wird es noch zu den Vorgesprächen gerechnet oder es läuft schon die Therapie. Dann kommt es auf diese Stunde nicht an.

Und dann würde ich ihm da auf den Zahn fühlen.

Aber bei allem, was Du schreibst, dass Du Dir so viel aufgebaut hast, dass es Dir an sich gut geht, würde ich mir überlegen, ob ich überhaupt jetzt eine Therapie machen möchte. Noch dazu, wenn Du mit ihm unzufrieden bist.

Bei Alltagsproblemen braucht man nur Sachverstand und manchmal Fachwissen aus dem jeweiligen Bereich. Das kann fast jeder Mensch, zuhören, seine Meinung sagen, vielleicht Rat geben. Das kann auch eine gute Freundin leisten, wenn sie kompetent ist. Aber Traumatisierungen behandeln ist eine andere Kategorie.

Und ja, man kann sich durch eine unsachgemäß ausgeführte Therapie verschlechtern. Manchmal ist besser, man sucht sich was Besseres oder wartet auf modernere Therapien. Das ist aber halt so eine Sache. Bei Euch scheint das Therapieangebot nicht üppig zu sein? Aber mit jemandem, der einem nicht gut tut und einem nicht helfen kann, macht es auch keinen Sinn.

Ich kenne psychoanalytische bzw. tiefenpsychologische Therapie sehr gut, auch Traumatherapie in dem Bereich. Ich finde diese Therapieformen einen absoluten Graus. Das einzige Gute daran ist, dass die Stundenzahlen hoch sind. Aber was nutzen mir endlos viele Therapiestunden, wenn ich in jeder nur kaputt gemacht werde? Diese tp und pa Therapeuten haben eine berufliche Sozialisation, die sehr seltsam ist, das ist weit weg von Pragmatismus, von Lebensfreude.... Ich habe das 8 Jahre versucht, mit diesen Therapeuten klarzukommen. Das Ergebnis war, dass es mir danach noch viel, viel schlechter ging als damals, bevor ich diese Therapie angefangen hatte. Mir ging es dann so schlecht, dass die mir klar gesagt haben, dass sie mich nicht mal mehr in eine Klinik schicken können, weil ich das nicht überleben würde. Sie haben mich dann telefonisch weiter mit stützender Therapie behandelt und haben gemeint, dass sie hoffen, dass meine Selbstheilungskräfte anspringen, damit ich hoffentlich überleben werde. Aber sicher war das nicht. Wenn ich nicht zu einem Verhaltenstherapeuten gekommen wäre, wäre ich drauf gegangen.

Also pass' gut auf Dich auf. Und wenn Du merkst, dass es Dir dort nicht gut geht, dann hör' auf. Therapeuten sitzen auf der anderen Seite und spüren nicht, was Du spürst. Die sehen oft nicht, dass das, was sie da gerade mit einem Patienten machen, komplett nach hinten losgeht. Und manche Therapierichtungen sind berüchtigt dafür, dass sie den Patienten mehr schaden als helfen. Es gibt da natürlich auch nette und verantwortungsbewusste Leute, es ist moderner geworden. Aber ich wäre vorsichtig, auf wen ich mich da einlasse.

Wenn es Therapeuten sind, die mit integrativen Verfahren arbeiten, die moderner sind, wie z.B. die Schematherapie oder andere, dann kann man das grade noch so durchwinken. Aber bei allen Therapeuten, die aus pa und tp sind, die nicht sehr modern sind, würde ich wegbleiben. Das Leben fordert einen und ein Therapeut sollte nicht nur in der Seele kramen und alles aufreißen, sondern vor allem sollte er die Wunden zukriegen. Und ich habe nicht den Eindruck, dass der das könnte.

Dumme Fragen stellen, alles an Wunden und Kränkungen aktivieren, kann jeder. Das kann sogar eine Laie. Jeder kann Salz in die Wunde rühren und Öl ins Feuer schütten. Der gute Therapeut bekommt das Feuer gelöscht. Darum geht es in Therapien. Nicht noch mehr den Organismus pushen und noch mehr Baustellen aufmachen als schon da sind, sondern runter regulieren. Ich habe von diesem Therapeuten keinen guten Eindruck.

Ich würde den im nächsten Termin auf Herz und Nieren prüfen und ihn fragen, was er eigentlich plant.

Wenn es da bessere Leute gibt, würde ich mir was Anderes suchen. Du solltest auch mehr gesehen haben als einen einzigen Therapeuten. Du weißt doch gar nicht, was die anderen machen und können und wie andere Therapieformen ansetzen.

Wenn man keine Vergleichsmöglichkeit hat, dann ist es sowieso schon doof.


Ich sage das jetzt ungern so platt, aber Therapie, noch dazu Traumatherapie, ist was Intimes. Da kann man nicht irgendwen nehmen, sondern das muss jemand sein, dem man vertrauen kann, auf den man sich verlassen kann und dem man auch zutraut, dass er einem wirklich helfen kann.

Ist er Dir denn sympathisch und angenehm, gehst Du gerne hin? Hat er Dir was Nettes, Hilfreiches gesagt, hat er Dir Mut gemacht?

26.04.2023 18:51 • x 1 #53


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Der Psychotherapeut tut mir nicht gut ?!

x 3


K

Kosmos
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Also, das hier ist ein klarer Fall:

Dieser Therapeut hat schlechte Patientenkritiken.

Dh:

1. Er hat schon bei anderen Patienten Mist verbockt. Sonst gäbe es nicht mehrere schlechte Kritiken.
2. Durch diese negative Werbung hat er es schwerer, neue Patienten zu finden.
3. Er braucht das Geld.

Und in so einem Fall versucht er natürlich, Patienten schnell an sich zu binden. Damit das funktioniert, wird sehr schnell eine Therapie beantragt, damit die Patienten schwerer wieder wegkommen.

Da die TE sowieso sagt, dass es ihr mittlerweile soweit wieder gut geht, würde ich aus dieser Therapie sofort aussteigen. Bei der Krankenkasse anrufen und die Sache klären.

So schützt man auch das Stundenkontingent, weil je länger die genehmigte Therapie später noch weiterläuft, desto mehr Stunden gehen ab. Und wenn dann wirklich in nächster Zeit bei einem anderen Therapeuten eine neue Therapie sein muss oder soll, dann hat man Stunden für den miesen Therapeuten verschwendet und dem neuen Therapeuten fehlen sie dann später.

Das ist unseriös, was da abläuft. Der Therapeut hätte wenigstens bis zur 3 Stunde mit dem Antrag warten sollen und nicht Druck machen sollen.

Die ganze Sache stinkt zum Himmel.

Weg da und mit der Krankenkasse telefonieren, erzählen, wie das passiert ist, dass Du überrumpelt worden bist und der Therapeut sich nicht kümmert und dass er im Internet schon schlechte Bewertungen bekommen hat und vermutlich deswegen Patienten dringend braucht, um sich weiter zu finanzieren. Das stellt man als Vermutung in den Raum. Du kannst es ja nicht wissen, wie es wirklich ist. Aber Du kannst sagen: "Mein Eindruck ist, dass....". So wissen die Sachbearbeiterinnen bei der KK Bescheid und werden Dich sicher gut beraten.

Mein Eindruck von der Sache ist, dass der inkompetent und nicht motiviert ist und im Zweifel wird er Dich sogar noch massiv schädigen, wenn du dort bleibst. Ich sehe es so, dass der austrickst und nichts Gutes mit Dir vor hat. Vermutlich ist ihm nicht mal bewusst, was er da mit den Patienten macht oder es macht ihm sogar noch Spaß leidenden Menschen den Rest zu geben. Es gibt unter den Therapeuten manche Negativerscheinungen. Mein Therapeut hat mich selbst schon davor gewarnt, dass es unter seinen Kollegen Leute gibt, wo er froh ist, dass ich nicht bei denen gelandet bin, sondern bei ihm, weil er verantwortungsbewusst ist und drauf achtet, dass es für mich gut läuft, und bei anderen Therapeuten wäre das nicht immer gesichert gewesen.

Ein Therapeut, der sich für einen interessiert und einsetzt, der kommuniziert das klar und er lebt es auch. Da bleibt es nicht nur bei zwei Unterschriften unter einem Therapievertrag, sondern der kümmert sich und macht eine gescheite Therapieplanung, achtet darauf, dass die Stunden nicht nur durchlaufen und sich nichts verbessert.

Wenn der schon am Anfang sagt, dass Du von der Angststörung nicht wegkommst, ist das für mich ein Zeichen, dass er nix kann.

Dem würde ich seine alberne Therapie vor die Füße klatschen und auch eine dementsprechende, sachliche und inhaltlich korrekte Bewertung ins Internet setzen. Dann kann er mal schauen, wie lange er sich sowas noch rausnehmen kann. Und wenn er irgendwann zu machen muss, ist es nur gerecht. Der sollte sich selbst professionelle Hilfe suchen und nicht kranke Leute in die Finger bekommen.

Es ist wieder mal bezeichnend, wie viele User selbst in so einem klaren Fall noch dazu raten, es da weiter zu probieren und noch dran glauben, dass man als Patient immer der wäre, der falsch liegt, dass man mit dem Therapeuten noch weiterkommen kann, wenn ganz offensichtlich ist, dass da eine Person auf der anderen Seite sitzt, der man keinen Kanarienvogel anvertrauen sollte.

So ein kleines Bisschen Realitätssinn und gesundes Misstrauen, Zweifel, sollte man haben, wenn etwas so auffällig negativ ist und aus dem Rahmen fällt.

Und da geht man dann nicht immer wieder hin und versucht etwas weiter, was von Anfang an zwecklos und sinnlos ist.

Bei eindeutigen Sachverhalten sollte man seinem Bauchgefühl trauen und dann auch den Kopf einschalten und rational gute und vernünftige Entscheidungen treffen und die gehen.

Wenn man diese Therapie sowieso nicht braucht, dann schießt man diesen Typen in den Wind und zwar zackig! Weg mit dem! Der hat schon genug verdient, um einem den Tag und die Stimmung zu versauen.

Und wenn noch Bedarf da ist, geh' anderswo hin. Und wenn es nix gibt, dann bleiben kostenpflichtige Angebote und Bücher. Vielleicht ein guter Heilpraktiker und vorher eine Heilpraktikerversicherung. Zusatz-Krankenversicherungen klappen für den Bereich eher nicht. Es gibt auch Krankenkassen, die Privattherapeuten erstatten. Die machen manchmal eigene Verträge aus.

Klinikambulanzen helfen manchmal aus oder Beratungsstellen.... Wie wäre es mit einer Online-Therapie? Das gibt es ja auch von Anbietern auf GKV-Finanzierung.

26.04.2023 10:25 • x 1 #31


Zum Beitrag im Thema ↓


I
Du willst deinen Therapeuten wechseln, nur, weil er nein gesagt hat mit ernster Miene? Beweise ihm das Gegenteil. Frag ihn doch beim nächsten Mal höflich, wie oder was er mit nein gemeint hat?
Außerdem kommt es auf dich an, was kannst du für dich ändern, dass die Angsterkrankung weit in den Hintergrund rückt und du gut damit leben kannst?
Du kannst für dich selbst neben der Therapie Ansätze in Form von Büchern holen als Beispiel. Es gibt einige Möglichkeiten, am Ende therapierst man sich immer selbst. Niemand sonst kann das. Therapeuten weisen Wege auf, Tipps und Ratschläge, Sichtweisen evtl. Übungen, aber ob das genau das Richtige ist, wirst du sehen, indem du probierst.

x 3 #2


DrSeltsam
Zitat von Elif:
das ich davon Konsequenzen tragen könnte

Was meinst Du für Konsequenzen? Psychisch?

Zitat von Elif:
Ich habe ihn gefragt ob ich jemals von der angst Erkrankung weg kommen werde hat er gesagt nein mit ernster Miene
Ich habe mich so unwohl gefühlt mit geht es jetzt seit dem total schlecht.

Hast Du dich nur wegen dieser Aussage unwohl gefühlt? Und ist das schon die Therapie oder sind das noch Vorgespräche?

x 1 #3


Elif
@-IchBins- Danke für deine Antwort.
Das stimme ich dir komplett zu! Ich habe mir schon so viele Bücher besorgt lese sehr viel darüber. Ich lass mich nicht gehen nehme aktiv am Leben teil. Aber nach der Therapie heute hab ich mich irgendwie eigenartig schlecht gefühlt. Der versucht glaube ich Nicht viel Raum für meine Ängste zu geben. Ich kann das auch gar nicht so richtig beschreiben ganz komisch. Ich kanns ehrlich gesagt nicht ein ordnen. Was er da wirklich versucht, helfen, tut es mir nicht.!

Ich habe mal seine Rezessionen angeguckt und die Personen sagen das selbe. Er macht einen noch kränker und erniedrigt seine Patienten. Erniedrigend finde ich nur das er auf meine Angst Störung nicht richtig eingeht. Ich habe mir das alles andres vorgestellt. Das er mir Wege zeigt wie ich in solchen Situationen umzugehen habe. Aber ich habe mir wie im Verhör gefühlt 😵‍💫

x 1 #4


I
Zitat von Elif:
Was er da wirklich versucht, helfen, tut es mir nicht.!

Genau das könntest du ihm sagen bzw. fragen. Was genau meinen Sie mit nein? Oder was wollen Sie mit ihrer Antwort erreichen?

#5


S
Zitat von Elif:
Ich habe ihn gefragt ob ich jemals von der angst Erkrankung weg kommen werde hat er gesagt nein mit ernster Miene

Ich finde es bescheuert, wenn ein Therapeut das so ausdrückt. Man kann Angststörungen durchaus überwinden. Es kann sein, dass sie in stressigen Situationen auch mal wieder zurückkommen, da eine gewisse Veranlagung dafür da ist. Aber nach drei Sitzungen kann er das doch noch gar nicht wissen, wie du so gestrickt bist. Also, wenn du dich da jetzt schon so unwohl fühlst, dann besser wechseln. Zumal wenn er meint, du kämest von der Angst Erkrankung nicht weg, wofür brauchst du ihn dann?

x 1 #6


Abendschein
Meiner hat auch vor Jahren Nein gesagt und er hat Recht.
Die Angst wird immer mein Begleiter sein, nur kann ich lernen
besser umzugehen damit.

Ich freue mich ihn nach 7 Jahren wiederzusehen.

x 4 #7


Elif
@Abendschein ich habe mich aber sehr schlecht gefühlt als wäre ich ein richtiger Psycho 😵‍💫 oder bin ich es wirklich mittlerweile 😜
Er hat mich sehr sehr verunsichert.

#8


S
Das kann ich verstehen. Das wäre ich nach so einem blöden unempathischen Spruch auch. Gerade wenn man erst mit einer Therapie begonnen hat, ist man ja meist eh sehr unsicher.

x 1 #9


Abendschein
Zitat von Elif:
Er hat mich sehr sehr verunsichert.

Sag es ihm. Ist nicht verkehrt. Er ist auch nur ein Mensch.,
Vielleicht war es von ihm unbedacht gewesen. Vielleicht wollte er Dich ein
bißchen aus der Reserve locken. Gehen kannst Du immer. Ich würde mit ihm reden.

x 1 #10


Elif
@Abendschein möchte ich unbedingt sagen.nur meine nächste Sitzung ist erst in 2 Wochen🤨

x 1 #11


I
@Elif
Ist nicht schlimm, wenn es noch dauert.
Du könntest ihn z. B. fragen, dass du dir darüber Gedanken gemacht hast und dir nicht sicher bist, wie oder was er mit seiner Antwort gemeint hat. Ich wäre gespannt, was er dazu sagt. 😉

x 1 #12


DrSeltsam
Zitat von -IchBins-:
und dir nicht sicher bist, wie oder was er mit seiner Antwort gemeint hat

Ja, immer fragen!
Wenn irgendwas unklar ist oder man sich mit einer vermeintlich komischen Antwort unwohl fühlt, dann fragen, fragen, fragen. Es geht so viel Energie dabei drauf, wenn man sich über unklare Sachen (die falschen) Gedanken macht.

Eigentlich bin ich ja schon der Meinung, dass es grade wenn man sich etwas reibt lohnen kann, dran zu bleiben. Therapie ist kein Ponyhof und manches tut weh und muss es auch. Wenn das aber von Anfang an von einem schlechten Gefühl begleitet wird und man mit dem Therapeuten so gar nicht klar kommt, dann kann es auch sein, dass ein Wechsel besser ist.

Da hat dann auch niemand so richtig Schuld dran, es passt manchmal einfach nicht. Wäre auch gespannt, was er sagt wenn Du ihn ein bisschen herausforderst.

x 2 #13


Y
Wie ist denn sonst so die Chemie zwischen euch beiden?

Leider gibt es auch bei Therapeuten immer wieder schwarze Schafe und das A und O ist einfach, dass du dich wohlfühlst. Und ich finde, dass du auch keine Scheu haben solltest, den Therapeuten zu wechseln, wenn es für dich nicht passt. Das ist am Anfang vermutlich einfacher als wenn du dich da noch mehrere Sitzungen hinquälst und das mit einem schlechten Bauchgefühl, was möglicherweise weitere Panikattacken triggert.

Ist es ein erfahrener Therapeut?

x 2 #14


Elif
So eine Nacht darüber geschlafen.
Ich bin nach wie vor irritiert und verunsichert. Wie weit kann ich mich bei ihm öffnen oder sollte ich lieber nicht öffnen. Ich habe irgendwie null vertrauen in ihn. Kann es noch kommen oder ist das schon ein schlechtes Zeichen.
Die Panikattacke mit der tiefen Hilflosigkeit und daraus resultierte ich brech irgendwie komplett zusammen Gefühl hat er irgendwie andres aufgefasst. Meiner Meinung nach.
Hmmm ich weiß nicht mein Mann sagt suche dir einen andren Therapeuten wenn ich jedesmal so aufgewühlt bin und mich sch. danach fühle was für ein Sinn hat das ganze. Ich brauche das nicht. Würde es für mich Konsequenzen geben wenn ich einfach wachsen oder aufhöre?

#15


Cathy79
Eine Psychotherapie ist kein Zuckerschlecken. Es werden immer unangenehme Fragen und auch unangenehme Antworten kommen. Das verträgt halt nicht jeder. Ich habe 10 Jahre Therapie gemacht mit einem top Verhältnis zu meinem Therapeuten und trotzdem wollte ich manchmal alles hin werfen. Habe es aber nie gemacht. Das wichtigste in einer Therapie ist Selbstreflektion. Der Therapeut ist nur ein Helfer und ein Ratgeber. Aber Wunder vollbringen kann er nicht.

x 1 #16


S
Aber wenn man sich schon am Anfang so mies fühlt? Ich finde, die Chemie muss schon stimmen, ansonsten kann man sich das ganze doch auch schenken.

x 2 #17

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Cathy79
Ja klar. Aber heutzutage muss man froh sein überhaupt einen Therapeuten zu bekommen.
Und ja es ist normal dass die Therapie einen aufwühlt und es einem auch schlechter gehen kann. Grade am Anfang.

#18


Athina
Die Möglichkeit besteht doch immer noch, 5 Probatorische Sitzungen oder?
Ich hätte auch ein Problem mit dieser Holzhammermethode, vor allem, wenn
es einem am Anfang doch eher darum geht, aufgebaut zu werden...ich wäre
am Boden zerstört, bei so einer Aussage..

x 2 #19


S
Zitat von Elif:
Würde es für mich Konsequenzen geben wenn ich einfach wachsen oder aufhöre?

Sind es denn die probatorischen Sitzungen oder ist es bereits die laufende Therapie?
Beim ersten kannst du einfach aufhören und beim zweiten müsstest du mit der Krankenkasse sprechen, dass es leider gar nicht passt. Das wird sicher gehen mit dem wechseln. Hat ja niemand was davon, wenn du da nicht klar kommst.

x 1 #20


A


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