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wunna
Ich höre manchmal absichtlich auf zu atmen und denke dann, dass ich vielleicht dann nicht mehr weiteratme, also nicht automatisch wieder anfange zu atmen.
Dann müsste ich mir wenigstens nie wieder solche Sorgen machen, nie mehr Angst vor dem Ersticken haben.

Aber leider muss ich dann wieder atmen und meist habe ich dann noch mehr Angst als vorher.

01.11.2009 19:23 • #21


Hallo!
Ist ja irgendwie komisch,ich habe ein ähnl. Problem,immer so um die Mittagszeit und um die Abendbrotzeit habe ich Panikattacken mit allen üblichen Begleiterscheinungen,vorallem,und das finde ich am aller schlimmsten!,LUFTNOT ohne Ende,als würde mich jemand oder etwas würgen!!Super schlimmes Gefühl und fast unerträglich...ich kann dich so gut verstehen....das macht einen irre!!

Liebe Grüße

01.11.2009 20:30 • #22



Boah so richtig schweres atmen:(:(kann net mehr.:(:(

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Das mit den Erstickungsängsten ist echt das Schrecklichste, was man sich vorstellen kann. Hatte das heute den ganzen Tag. Immer das Gefühl, da ist irgendwas los im Hals, mal ein Kribbeln, ein Brennen, dann ein fetter Kloß oder das Gefühl, irgendwas drückt von beiden Seiten auf die Luftröhre, oder es liegt ein Ring um die Brust. Das hab ich ein paar Stunden ausgehalten, war sogar joggen, aber irgendwann wurde es einfach immer enger. Hatte heute abend mehrmals das Telefon in der Hand, um mich zur Notaufnahme fahren zu lassen, aber natürlich wurde es dann prompt etwas besser.
Gibt es eigentlich irgendwas Organisches, auf das diese Symptome passen?
Wenn man ne halbe Stunde ziemlich problemlos joggen kann, dann kann man doch Lunge und Herz nahezu ausschließen, oder?
Weiß jemand mit Medikamenten bescheid? Ich hab diese u.a. Ängste jetzt seit 5 Jahren, aber nie was genommen, außer etwa 6-7 mal Tavor im Notfall.
Nach all der Zeit fällt mir echt nichts anderes mehr ein.

Das mit dem Luftanhalten kenne ich übrigens auch. Ich probiers auch manchmal mit dem langen Ausatmen. Aber je mehr ich mich mit diesen Übungen beschäftige, desto schlimmer ist es hinterher, weil der Fokus dann noch stärker auf der Atmung liegt und gar nichts mehr von alleine zu funktionieren scheint.
Liebe Grüße

01.11.2009 20:37 • #23


So spontan fällt mir nix organisches ein...........
Ich war schon 2 mal mit dem Rettungswagen in der Klinik wegen der Luftnot,hatte zum Glück beide Male einen sehr verständnisvollen Notarzt,organisch fehlt mir nämlich nichts aber dieses Gefühl ist so real und so schrecklich und oft schier unerträglich!
Mir geht es mit den Atemübungen ähnlich wie dir,je mehr man sich damit befasst desto schlimmer wird es.Nimmst du irgendwelche Medis?

LG

01.11.2009 20:56 • #24


Hallo,
nee, im Moment eben nicht. Habe aber am Do einen Termin beim Neurologen und hoffe, dass er mir das ultimative Anti- Erstickungsangst-Mittel verschreibt.
Am liebsten würde ich mich aber für ein paar Tage einweisen und von Kopf bis Fuß durchchecken lassen. Geht leider nicht so leicht, weil ich eine kleine Tochter hab.
Ja, es fühlt sich wirklich einfach verdammt echt an. Dabei ist wohl von außen gar nicht so viel zu merken, außer der absoluten Unruhe. Ich renne dann wie ein Tiger durch die Wohnung, atme aber nur durch die Nase. Richtige Luftnot geht ja normalerweise mit Keuchen, Schwäche, Japsen usw. einher. Eigentlich ist es das ganze Gegenteil und doch ist in dem Moment nichts realer als das Gefühl, das gleich das Licht ausgeht.
Ist es bei dir eigentlich auch am Wochenende schlimmer? Bei mir ist das jedenfalls so. Ich nehme an, dass es zum einen daran liegt, dass die Woche klarer strukturiert ist und zum anderen daran, dass alle mich umgebenden Ärzte nicht erreichbar sind und der Schritt, den Notarzt zu rufen, ziemlich groß ist.

Liebe Grüße

01.11.2009 21:11 • #25


Ja am Wochenende ist es schlimmer,das stimmt!Mir geht es aber auch so wenn ich von zuhause weg muss,in eine andere Stadt oder aufs Land wo eben nicht an jeder Ecke ein Arzt ist,echt grausam!
Ich habe auch nur dieses Erstickungsgefühl ohne keuchen oder so,allerdings habe ich meistens eine richtige Panikattacke dabei so mit Herzrasen,Schwindel,Übelkeit,Schwitzen und so ein Gefühl von Realitätsverlust(kann man echt schwer beschreiben)
Auch ich habe 2 Kinder die ich versorgen muss,ist alles nicht so einfach!!
Das eine mal als der Notarzt kommen musste war ich nach der Einnahme von Citalopram kollabiert,Trevilor und Mirtazepin hab ich auch schon ausprobiert,ich scheine Psychopharmaka nicht wirklich gut zu vertragen oder sie helfen nicht!? Dann war ich es leid Laborratte zu spielen und bin auf das pflanzliche Mittel Neurapas balance umgestiegen,bin mir nicht sicher ob es hilft,habe echt viele und starke Attacken aber das Präparat muss man ja länger nehmen bis es wirkt,ich warte noch ab.......
LG
PS:Hast du schon mal Rescue Remedy ausprobiert?

01.11.2009 22:29 • #26


ladysmile
hey ihr liebenIch bin so froh das ihr das alles so geschrieben habt.genau das alles meine ich...es ist wirklich das schlimmste symptom was man haben kann...Wenn man doch nur schnipp machen könnte u alles wäre wieder gut.Aber ist das bei euch auch so das es wirklich nur kommt wenn man da so stark dran denkt?es geht mir gut ich atme normal u plötzlich denk ich stopp!!du kannst doch net einfach normal atmen ohne daran zu denken...Liebe grüße

02.11.2009 07:54 • #27


Hallo,
naja, das mit dem Drandenken ist ja das Problem. In angenehmer Gesellschaft fühl ich mich oft wie ausgewechselt, aber sobald ein Moment der Langeweile oder Unsicherheit auftaucht, meldet sich die Angst (im Hals) und geht dann, einmal da, auch kaum wieder weg.
Heute war ich nochmal bei meiner Hausärztin, die macht übrigens nur das Nötigste und weigert sich, mich routinemäßig einfach mal durchzuchecken, weil sie glaubt, dass mich das ja immer tiefer in diesen Kreislauf manövrieren würde... Ich hab eher das Gefühl, dass sie damit das Gegenteil erreicht und meine Furcht, dass was sein könnte, verstärkt.
Jedenfalls hat sie mich aber abgehört und auch mal den Hals befühlt - alles o.k..
Kaum bin ich aus der Praxis raus, hab ich plötzlich den Eindruck, mein Herz würde rasen. Oh Mann, seitdem spür ich das Pochen, die Schläge und befürchte, dass mit der Unruhe im Herzen auch die Unruhe in der Atmung zurückkehrt oder sonstwas. Hab mal Puls gemessen (zum ersten Mal) - 80 ist nicht zu viel, oder?
Was ist denn Rescue Remedy, Nanalina?
Am schlimmsten im Moment ist, dass die Attacken und das Gefühl ständiger Bedrohung vor allem zu Hause auftreten. Unterwegs natürlich auch, beim Einkaufen und so, aber da kann ich das viel besser wegstecken und es läßt ja tatsächlich nach, wenn es geschafft ist. Aber zu Hause? Da wird es eigentlich immer schlimmer, sobald es mal angefangen hat.
Sollte das echt ein Zeichen dafür sein, dass hier was nicht stimmt?

Hoffe, ihr hattet einen guten Tag.
LG

02.11.2009 15:46 • #28


Im Grunde ist es doch gigantisch, was negative Gedanken für entsetzliche körperliche Auswirkungen haben. Ich denke mir immer, das müsste man mal umgekehrt einsetzen - dann müsste es einem ja hervorragend gehen, oder? Nicht so einfach, leider. Aber eins ist mal sicher: In 99% aller Fälle ist wirklich nichts Organisches - obwohl es sich verdammt so anfühlt. Ich hatte auch schon alles durch (also in meiner Phantasie): Herzinfarkt, Schlaganfall....alles Mögliche. Aber es eben nur die Angst..........

Ich habe schon einmal eine Therapie gegen Panikattacken gemacht (die sind ja nicht allein das Problem, sondern diese entsetzliche Anspannung den lieben langen Tag) indem ich mich jeden Tag 100 Mal meinen größten Ängsten gestellt habe (Konfrontationstherapie) und der Erfolg war durchschlagend. Nach nur zwei Wochen hatte ich den Horror überwunden! Eben durch die Erfahrung: meine schlimmsten Befürchtungen (tot umfallen, ohnmächtig werden, ersticken) treten nicht ein, auch wenn ich mich den Angstsituationen aussetze. Es war das frappierenste Ereignis meines Lebens: dieser Umschwung, als es der Körper endlich kapierte. Kann ich nur jedem raten....Lieber ein Ende mit Schrecken (also zwei harte Wochen) als ein Schrecken ohne Ende!

Liebe Grüße )

02.11.2009 16:13 • #29


ladysmile
ja ja die negativen gedanken..die hab ich heuute wieder gaaanz extrem.....

auf arbeit war mir schon wieder so verdammt komisch (gleich ohnmächtig zu werden u tot umzukippen)ich war so verlangsamt bei der arbeit u irgendwie noch so schlapp u träge...
ich bilde mir jetzt ein das ich mir ne grippe eingefangen habe weil ne kollegin ganz vielleicht ne schweinegrippe hat was sie aber erst morgen erfährt,und nu könnt ihr euch denjken wie es mir geht...

sitze hier tüddelich mit dicken kloß im hals erstickungsgefühle,arme u beine sind schlapp u kurz vorm sterben quasi...
hab so eine angst das ich mich dann angesteckt haben könnte aber eig istes ja eine stink normale grippe dann oder?sie wird doch nur gefährlich wenn man eh schon ORGANISCH krank ist oder KEIN GUTES IMMUNSYTEM hat oder?

och menno denk wiieder viel zu viel nach u mir gehts immer schlechter...
irgendwie bin ich nur noch in einem loch drinne u komme gar net mehr hoch...alles mist..

liebe grüße

04.11.2009 20:47 • #30




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