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squashplayer
Ja heftig. Es geht nur noch um Kohle.

Meine Ex (Krankenschwester) hat mir teilweise Sachen erzählt, die hätte sie ohne Probleme an die BILD-Zeitung verkaufen können. Ihre Station war völlig unterbesetzt mit Pflegekräften. Wenn es da mal nachts zu Krisen in zwei verschiedenen Zimmern kam, das war nicht gut! Wenn man als Schwester allein für 30 Patienten da ist.

Dass einen Angstpatienten das ganze System noch unsicherer macht, dürfte klar sein...im Notfall will keiner solchen Krankenhäusern ausgeliefert sein.

28.02.2018 13:30 • x 2 #21


Lucky08
Das scheint ja schon langsam Standard in Deutschlands Krankenhäuser zu sein!

Und zu diesen Igelleistungen, natürlich will der Arzt damit nur verdienen. Ob uns das hilft ist fraglich!

Es geht unterm Strich nur ums Geld
Die einen kämpfen ums Überleben und die anderen können den Hals nicht voll kriegen.

28.02.2018 13:36 • x 2 #22



Besuch beim Kardiologen - T-Negativierung bei Belastung

x 3


la2la2
Fresenius (Aktiengesellschaft) möchte mit ihren Helios Krankenhäusern eine jährliche Rendite von 15% erwirtschaften. https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... enhaeusern
Das ist eine Rendite jenseits von Gut und Böse. Am Gehalt von Ärzten kann man nicht sparen - gibt schließlich keine Ärzteschwemme mehr. Und Pflegekräfte sind deutschlandweit Mangelware - da kann man auch schlecht sparen, da sonst sehr schnell Stationen wegen Personalmangel geschlossen werden müssen.
Wobei, wenn das so weiter geht, wohl nur noch eine Frage der Zeit ist, bis die Reinigungsfachkräfte mal eben husch husch mit dem Feuchten Lappen nicht nur das Zimmer, sondern auch die Patienten abwaschen (das ist dann die tägliche Pflege - abgesehen von den 3 Mahlzeiten). Und der Hausmeister mit handwerklicher Ausbildung Infusionen legt und Verbände wechselt etc. Für die Nachtschicht dann einen Pförtner am Empfang als Rufbereitschaft für alle Stationen. Fehlt nur noch ne zulässige Sterbequote von 5-10% wegen verspäteter Behandlung durch Überlastung des Personals. Dann sollte auch ne Rendite von 20%+ drin sein

Krankehäuser gehören eigentlich wieder, wie früher, in kommunale Trägerschaft. Genauso wie man Polizei und Feuerwehr schlecht privatisieren kann.....
Und dann sollte mal logisches Denken bei Politikern und Entscheidungsbefugten Personen bei Krankenkassen zur Pflicht werden. Mehrere verpfuschte Behandlungen haben enorme Folgekosten (erneute OPs, Behandlung infizierter OP Narben,....) und sind unterm Strich garantiert deutlich teurer als 1x alles richtig zu machen.....

28.02.2018 13:54 • x 3 #23


Zitat von la2la2:
Fresenius (Aktiengesellschaft) möchte mit ihren Helios Krankenhäusern eine jährliche Rendite von 15% erwirtschaften. https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... enhaeusern
Das ist eine Rendite jenseits von Gut und Böse. Am Gehalt von Ärzten kann man nicht sparen - gibt schließlich keine Ärzteschwemme mehr. Und Pflegekräfte sind deutschlandweit Mangelware - da kann man auch schlecht sparen, da sonst sehr schnell Stationen wegen Personalmangel geschlossen werden müssen.
Wobei, wenn das so weiter geht, wohl nur noch eine Frage der Zeit ist, bis die Reinigungsfachkräfte mal eben husch husch mit dem Feuchten Lappen nicht nur das Zimmer, sondern auch die Patienten abwaschen (das ist dann die tägliche Pflege - abgesehen von den 3 Mahlzeiten). Und der Hausmeister mit handwerklicher Ausbildung Infusionen legt und Verbände wechselt etc. Für die Nachtschicht dann einen Pförtner am Empfang als Rufbereitschaft für alle Stationen. Fehlt nur noch ne zulässige Sterbequote wegen verspäteter Behandlung von 5-10%. Dann sollte auch ne Rendite von 20%+ drin sein

Krankehäuser gehören eigentlich wieder, wie früher, in kommunale Trägerschaft. Genauso wie man Polizei und Feuerwehr schlecht privatisieren kann.....
Und dann sollte mal logisches Denken bei Politikern und Entscheidungsbefugten Personen bei Krankenkassen zur Pflicht werden. Mehrere verpfuschte Behandlungen haben enorme Folgekosten (erneute OPs, Behandlung infizierter OP Narben,....) und sind unterm Strich garantiert deutlich teurer als 1x alles richtig zu machen.....


Das ist alles eine riesen Sauerei. Und wem haben wir das zu verdanken unseren unfähigen Politiker.

28.02.2018 13:56 • #24


petrus57
Zitat von loudnhard:
Und wem haben wir das zu verdanken unseren unfähigen Politiker.


Und dann wählt noch ein großer Teil der Bevölkerung die AfD. Als wenn die sich gegen soziale Missstände stark machen würden. Die wollen doch auch alles dem Markt überlassen, der ja anscheinend alles von allein regelt.

28.02.2018 14:11 • x 2 #25


squashplayer
Bei meiner Ex (=Krankenschwester) im Krankenhaus hatten sie teilweise schon externe Mitarbeiter als Pflegerinnen angeheuert. Das sind dann die, die gar nichts können und denen man erstmal alles erklären muss. Eine aus Polen stammende Hilfs-Pflegerin wollte allen ernstes einen benutzten Blasenkatheter "auswaschen", um ihn nochmal zu verwenden. Kein Witz. Andere sprachen fast kein deutsch. "Patient kaka macht. Was sollen tun?"

28.02.2018 15:08 • x 1 #26


Lucky08
Wow,
Ich fasse es nicht. Wenn es nicht so ernst wäre, könnte man drüber lachen!

28.02.2018 15:10 • #27


Kay912
Es ist einfach schwer heutzutage genug junge Leute zu finden, die diese Berufe lernen und ausführen möchten, Da liegt das Problem, es gibt nicht genug Nachwuchs. Dann ist es auch leicht der Regierung die Schuld zu zu weisen. Klar müssen die jetzt gucken, dass Beruf wieder interessanter wird und evtl mal das Wirtschaftsdenken mancher klinken in frage stellen, aber manchmal bleibt einem nichts anderes übrig, als ausländische Kräfte einzustellen, wenn jeder 2. in Deutschland studiert (was natürlich vollkommen legitim ist). Wo soll man denn jetzt auf die Schnelle genug geschultes Personal finden? Das Problem wurde einfach zu spät erkannt und jetzt ist es schon fast zu spät.

28.02.2018 16:55 • #28




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