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lady77
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Hallo liebe Foris,


also ich habe ja Agoraphobie mit Panikattacken. Momentan mache ich eine Verhaltenstherapie. Ein paar Sachen wurden auch schon geübt.

Jetzt habe ich zu meiner Therapeutin gesagt, dass ich bei Temperaturen über 30 Grad keine Angstexpositionen machen möchte. Besonders möchte ich nicht mit dem Zug fahren. Das will ich bei kühleren Temperaturen üben. Das gefällt ihr nun so überhaupt nicht. Ich mache es aber trotzdem nicht. Ich mag Hitze nicht besonders und es reicht mir schon wenn ich versuche mein tägliches Leben bei Hitze gebacken bekommen muss.

Ich sehe nicht ein, warum ich bei Angstübungen noch eines draufsetzen sollte durch Hitze. Wie seht ihr das?

06.07.2026 #1


9 Antworten ↓

Schlaflose
Zitat:
Ich sehe nicht ein, warum ich bei Angstübungen noch eines draufsetzen sollte durch Hitze. Wie seht ihr das?

In den Zügen ist es klimatisiert. Sitze auch gerade im RE. Ist sehr angenehm, fast zu kühl.

x 1 #2


A


Bei Hitze Angstübungen mit der Therapeutin machen

x 3


P
Zitat von lady77:
Hallo liebe Foris, also ich habe ja Agoraphobie mit Panikattacken. Momentan mache ich eine Verhaltenstherapie. Ein paar Sachen wurden auch schon ...

Ich finde gut, wenn man dafür sorgt, dass die Exposition gelingt bzw. erfolgreich und bestärkend durchgeführt werden kann.
Wenn du da mit Blick auf zu hohe Temperaturen Sorge hast, ist es sehr vernünftig es dann zu lassen.

Wichtig ist nur, dass man nicht Ausreden sucht, um die Exposition nicht durchzuführen, denn der Weg aus der Angst führt durch sie hindurch.

x 3 #3


E
Ich würde das auch nicht wollen, ich kenne das leider auch, dass die Ängste bei Hitze grösser werden, das finde ich keinen guten Ansatz, da du dann doppelt gestresst bist, warum versteht die das nicht? Ich finde man muss nicht etwas auf biegen und brechen erzwingen.
Es reicht doch bei angenehmen Temperaturen mal an zu fangen, besonders wenn dann noch viele Menschen im Zug sitzen ist das genügend Konfrontation.
Es ist auch eine gute Übung einfach nein zu sagen bei etwas was du nicht willst.

x 5 #4


Windy
Bei Hitze ist man ohnehin schon damit belastet, das dürfte einer guten Therapeutin aber auch bekannt sein.

x 4 #5


L
Ich danke euch allen für eure Einschätzungen.

#6


T
Ich denke die Therapeutin ist wohl der Ansicht wenn du es trotz der Hitze wagst hast du noch ein Erfolgserlebnis
Sonst bleibt da immer ich hab es geschafft aber bei der Hitze hätte die Panik zugeschlagen
Du solltst ja gerade erleben dass die Symptome dir nicht tun

Ich war da genau so und Hitze ist für mich immer noch ein Triggee

Geht die Therapeutin mit ?

#7


L
@Toni Ja sie geht schon mit. Aber wer sagt denn, das es mit Hitze ein Erfolgserlebnis wird? Ich kenn das nämlich immer andersrum. Wenn etwas ziemlich schiefgeht, dann wirft mich das weit zurück. Dann kann ich Dinge nicht mehr, die jetzt sehr gut kann und genau das ist mir zu riskant. Wobei es natürlich stimmt, das der Zug klimatisiert ist. Aber meine Angst beim Zugfahren ist ja auch, dass der Zug wegen irgendetwas anhalten muss und stundenlang nicht weiterfahren kann. Und dann fällt am besten noch dazu die Klimaanlage aus. Bei normalen Temperaturen unter 30 Grad würde ich ja fahren, aber dann hat es am ausgemachten Tag 35 Grad nee Danke.

x 1 #8


-juli
@lady77 ich schaffe es an Tagen mit einer Temperatur von über 30 Grad nicht mal, unterwegs sein zu müssen, wenn es keine Klimatisierung gibt. Vor allem, wenn es nicht runterkühlt. Mein Kreislauf gewöhnt sich null an die Hitze und ich muss dann oft zu Hause bleiben und mich ausruhen, weil ich ansonsten abklappe. Hab das schon genug ausgereizt, um das zu wissen.

Ich habe zwar keine Angststörung mehr, aber kann es daher ziemlich gut nachvollziehen.

x 1 #9


sandracookie
Ich finde es gut und richtig, dass du sagst, dass das bei der Hitze nicht sein muss. Die belastet jeden Körper stark, auch Menschen ohne psychische oder andere chronische körperliche Erkrankungen kostet die viel Energie. Da finde ich nicht, dass das eine Ausrede ist, sondern gesunde Selbsteinschätzung, wenn man in solchen Zeiten einen Gang zurück schaltet und sich nicht noch mehr zumutet und aufbürdet. Man kann das Thema dann ja trotzdem in der Therapie weiter besprechen bspw. als Form einer Gedanken/Fantasiereise - da wird sicher auch eine Stressreaktion stattfinden, mit der man den Umgang dann begleitet übt.

x 3 #10


A


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