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Vielen Dank für Eure Antworten. Hab gerade erstmal meine Beruhigungstropfen genommen. Ich hoffe die wirken gleich.
Mit alles was ihr schreibt habt ihr Recht.
Ich kann das mit dem Selbstmord und den Schuldgefühlen total nachvollziehen. Am Ende bleibt da nur noch Hass und das Gefühl, dass ich nicht mehr sein möchte. Die Gefühle sind unerträglich so dass man sie am liebsten nicht mehr fühlen möchte.
Ich glaube ich habe durch Corona einfach zu viel Zeit darüber nachzudenken.
Ich habe Angst, dass meine Kollegen jetzt auf mich sauer sind und mich hassen, obwohl es Objektiv echt schlimmeres gibt.
Ich fühle mich wieder wie die kleine Kerzenschein als Kind. Meine Eltern waren immer die perfekten ohne Fehler. Meine Fehler wurden immer gnadenlos bestraft. Vermutlich kommt es daher. Ablenken funktioniert nicht. Es ist wie ein Grübelzwang bei dem man die Schuldgefühle und Ängste immer wieder aufs Neue durchlebt. Wie eine selbstauferlegte Qual. Und dabei ist Objektiv nichts passiert. Ich habe was vergessen- OK aber bis jetzt gab es darauf noch nicht mal ein Feedback.

19.04.2021 13:57 • x 1 #21


Vermutlich haben es Deine Kollegen nichtmal gemerkt und wenn doch wissen die,dass sie selbst auch nicht fehlerfrei sind.

Zuviel Zeit zum Grübeln zu haben ist nie gut.
Das Gehirn ist unterfordert und fängt dann an,sich was zurecht zu spinnen,womit es sich befassen kann.
Man rutscht dann auch gerne mal viel zu sehr in die Vergangenheit oder verliert sich in Ängsten über die Zukunft.
Was wir brauchen ist Gegenwart.

Ich spiele seit neustem Online Spiele,die kostenlos sind.
Damit kann man sich ganz gut über die Zeit bringen.

19.04.2021 14:04 • #22



Angst vor Fehler auf der Arbeit

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moo
Übertriebene und vor allem ungerechte elterliche Strenge führt oft entweder zu Trotzverhalten ("jetzt erst recht!") oder zum "Verstummen". Verstummen hinsichtlich der eigenen Meinung, der Wahrheit ( tatsächliche Fakten) und selbstverletzendem Verhalten. Man entwickelt auch u. U. eine gewisse Unaufrichtigkeit als Selbstschutz. Wenn sich das verfestigt, entstehen ernsthafte soziale Probleme und langfristig Depression und Angststörungen.

Ein einfacher und effektiver Schritt ist es: Fehler zeitnah (!) zu melden. IdR ist nicht mal eine Entschuldigung nötig, denn man geht als Kollege immer davon aus, dass Fehler nicht absichtlich geschehen.

Perfektion ist ein verklärtes Ideal des verblendeten Geistes.

19.04.2021 14:19 • x 2 #23


Hallo Kerzenschein übrigens ein ganz bezaubernder Profil Name ,

Du bist bestimmt bezaubernd schon immer gewesen bevor du jemals in deinem Leben über Selbstmord nachdenken solltest.
Gib dir immer eine Chance anders über eine Situation zu denken .
Ein Leben zu beenden ist bestimmt keine Lösung.
Denn jeder Mensch verlässt dann Menschen die einen lieben .

Lg

19.04.2021 14:19 • x 2 #24


Kann mich nur wieder anschliessen.
tuffie hat das so schön beschrieben.

Corona ist eine Krisenzeit,insbesondere für uns hier mit Ängsten und Co.

Aber wir alle hier und auch Kerzenschein werden das überstehen.
Gemeinsam.

19.04.2021 14:33 • x 1 #25


Auf jedem Fall, solange ich lebe .
Und ich hoffe das es noch 42jahre werden.

Plus...

Lg

19.04.2021 14:42 • x 1 #26


nelli99
Genau, wie die Vorredner schon sagten, passieren jedem Mal Fehler.
Bezüglich dem zwanghaften Grübeln würde ich dir den Tipp geben, dass alles aus deinem Kopf auf einen Zettel zu schreiben. Such dir einen ruhigen Ort und schreib drauf los.
Den Zettel faltest du zusammen und legst ihn in eine Ecke. Wichtig ist dass du dir nicht nochmal durchliest, was du geschrieben hast. Lass den Zettel ein paar Tage an der Seite liegen. Ist es nächste Woche immer noch so schlimm, oder nicht mehr so wichtig?

Ziel ist die Gedanken, Sorgen, Gefühle aus deinem Kopf raus zu bringen, indem du es aufschreibst. Am besten auf Papier, nicht dem Handy. Das hilft mir oft wenn ich in Gedankenschleifen gelange.

19.04.2021 14:44 • x 1 #27


Hab gerade mit einem Kollegen darüber gesprochen. Er hat mir eine schnelle Lösung genannt und sagte das ist überhaupt kein Problem. Jetzt bin ich so erleichtert! Vielen Dank für Eure lieben Worte. Auch das hat mir geholfen. Ich sage mir jedes Mal, sollte mir das eine Lehre sein und dich tappe ich immer wieder in diese Gefühle rein.

19.04.2021 14:48 • x 2 #28


Freut mich,hast Erleichterung.

Ich kenne das,man tappt in die immer gleichen "Fallen".

Hast es doch super gelöst!

19.04.2021 14:51 • x 1 #29


Meteora
Zitat von Kerzenschein:
Ich kann das mit dem Selbstmord und den Schuldgefühlen total nachvollziehen. Am Ende bleibt da nur noch Hass und das Gefühl, dass ich nicht mehr sein möchte. Die Gefühle sind unerträglich so dass man sie am liebsten nicht mehr fühlen möchte.

Das geht mir auch so. Ich habe oft quälende Schuldgefühle wegen vergangenen Dingen, die mich nicht loslassen. Schuld war das, womit ich erzogen wurde, ich war grundsätzlich an allem schuld und habe sogar die Schuld anderer auf mich genommen, weil ich es gewohnt war und ich nicht wollte, dass sie sich schlecht fühlen. Mit der Schuld kommt auch bei mir ganz starker Selbsthass auf bis zu Selbstmordgedanken.

Ich kann mir einfach nicht selbst vergeben. Könnt ihr euch selbst vergeben? Wie kann man das lernen? Ich habe Angst, dass ich, wenn ich "loslasse", mich nie mehr für irgendwas schuldig fühlen werde. Und wenn mich nichts und niemand mehr kontrolliert, dass mein Verhalten dann völlig aus dem Ruder läuft und ich noch mehr Schuld auf mich lade.

21.04.2021 13:13 • #30



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