✔ Empfohlene Antwort
Lass deine Ängst einfach zu. Stell dir vor, dass alles so wie es ist (auch wenn es dir nicht gefällt), schon in Ordnung ist. Damit änderst du Stück für Stück auf einer tiefen Bewusstseinsebene deine Meinung über die Dinge, die dir Angst machen. Dir muss klar sein, dass das Gefühl von Angst ein Widerstand und ein Fluchtgefühl gegenüber einer Vorstellung, zB krank zu sein und leiden zu müssen, ist. Wenn du nicht mehr mit Flucht und Widerstand reagierst, verändert sich auch das Gefühl der Angst gegenüber jener Dinge, die dir Angst machen.
Wichtig ist das ganze möglichst konsequent über 2-3 Monate zu tun, denn so lange braucht das Gehirn, um sich neurologisch neu zu vernetzen. Am besten auch ohne Medikamente. Die Einstellungen sollte sein:"Ich möchte meine Ängste spüren, so wie sie sind, damit ich fühlen kann, was mich besorgt und dass ich dann eine neue Entscheidung darüber treffen kann". Diese Geisteshaltung geht offensiv auf Ängste zu (statt Flucht). Allein das schwächt die Angst massiv ab, denn Angst ist, wie gesagt, der Versuch zu flüchten. Viel Glück!
11.03.2022 01:47 •
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