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Türknopf

Türknopf
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Hallo ihr Lieben,
Ich eröffne mal einen Thread zu o.g. Thema, da es bei mir sehr akut ist.
Kurz zu mir, ich habe durch meine Kindheit eine kPTBS und leide daraus resultierend unter Traumafolgestörungen in Form von Panikattacken und einer generalisierten Angststörung. Seit kurzem nehme ich wieder Venlafaxin 150mg und es geht mir deutlich besser als noch vor ein paar Monaten.
Nun zu meinem Problem: ich habe im Rahmen meiner Traumatherapie den Kontakt zu meiner Mutter abgebrochen, da sie bis heute der Meinung ist ich hatte eine tolle Kindheit. Ich bin ihr absolutes Wunschkind (geboren um ihre Wünsche zu erfüllen), sie bekam mich um ihre eigenen Traumata und Probleme zu überdecken und hat diese natürlich auch auf mich projiziert. Kurzum sie ist total narzisstisch, dominant und muss immer alles und jeden unter ihre Kontrolle bekommen. Bei uns fand ebenso eine Parentifizierung statt, ich übernahm die Elternteilrolle als ich ca 11 Jahre alt war.

Letztes Jahr habe ich den Kontakt zu ihr abgebrochen und sie konnte das überhaupt nicht verstehen und fing an hinter meinem Rücken rumzumanipulieren, bei meiner Schwester, meinem Vater und bei meinem Mann. Sie versteht halt nicht was los ist, obwohl ich es ihr erklärt habe und ich glaube das war schon Zuviel. Jetzt ist es doch länger geworden, sorry!
Nun zum hier und jetzt: meine Schwester heiratet morgen und wir fahren heute an die Küste zur Trauung. Meine Mutter wird natürlich auch da sein und heute morgen geht es mir dementsprechend nicht besonders gut. Ich bin angespannt, teilweise erstarre ich und habe Schwierigkeiten im hier und jetzt zu bleiben. Mein Kopf malt sich alle Möglichkeiten aus, wie sie mich zur Rede stellen könnte und ich dann erstarre und nicht handlungsfähig bin.
Habt ihr ein paar Tipps für mein Wochenende? Kennt das jemand?
Danke fürs lesen!

15.09.2024 x 2 #1


39 Antworten ↓
T

Tuffie1
Gast

Hallo,

Ich kenne das auch . Wenn du nicht mehr bei dir bist , dann hast du Oberstress . Dissoziation nennt man das glaube ich , hatte ich auch und habe es auch noch ,bei stressigen Situationen.
Dein Stress beginnt ja schon jetzt . Dieser bauscht sich natürlich auf ,bis zur Hochzeit.
Ich habe ein Werkzeug an die Hand bekommen was mich herunter bringt ,dass ist eine Fernbedienung diese habe ich mir aufgemalt . Da sind Knöpfe aufgemalt und Lautstärke Regler und schwarz weiß Regler . Wenn ich ,im Modus bin dann drücke ich ein von den Tasten manchmal auf Papier manchmal im Kopf heraus .
Wir können als Erwachsene heute unsere Gefühle steuern ,in einer heilsamen Welt richten ,im hier und jetzt . Das bedarf , Geduld und konsequentes handeln .

Ich vermeide sehr stressige Situationen wenn es mir wirklich nicht gut geht ,sprich schwere Depression noch habe . So habe ich die Beerdigung meiner Mutter nicht erlebt. Ich sollte es nicht damals und konnte es nicht ,da ich auch kein gutes Verhältnis zu einigen Geschwistern habe , wurden aufgehetzt . Naja anderes thema ,und nämlich zu deinem Thema.

Was ich dir dringend ans Herz legen möchte ist ... Schau nach vorne ,dass leben geht wirklich nur vorwärts. Es ist nicht egal was passiert ist ,Nein ,es war scheise. Vielleicht hilft es dir ein kleines Stück,wenn du dir sagst dass auch deine Mutter bestimmt ein sch. leben in ihrer Kindheit gehabt haben muss ,denn sonst wäre sie nicht geworden was sie heute ist .

Schau drüber hinweg und bedanke dich ,bei egal an was du glaubst dass du ,dein Leben bekommen hast und dass beste draus machen möchtest.

Nichts kann dich erschüttern wenn Du deine Erlaubnis nicht dafür gibst .

Ich wünsche euch beiden ,deiner Schwester und dir einen wunderschönen Tag und genießt eure Zweisamkeit .

13.09.2024 11:40 • x 2 #20


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A


Angst der Mutter zu begegnen

x 3


Gina-Na

Gina-Na
Mitglied

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Zitat von Türknopf:
@Gina-Na ja und wenn sie stirbt bin ich gespannt wie es mir damit geht. Ich habe seit meiner Pubertät versucht mit ihr zu reden und ihr klarzumachen was ich mir von ihr wünsche. Das kam leider nie an und irgendwann habe ich beschlossen den Kontakt abzubrechen und das war’s für mich. ...


Du bist 44, nicht? Das ist ja richtig erwachsen. Mancher hat in diesem Alter schon keine Mutter mehr. Deine lebt noch, und du hättest gerne, daß alles was du ihr sagen willst, bei ihr ankommt, von ihr aktiv gehört und verstanden wird, daß sie sich hineinfühlt in dich, also wie ihr Verhalten für dich gewesen ist und welches ANDERE Verhalten du stattdessen von ihr gebraucht hättest, um dich wohlfühlen zu können als Mädel und gut aufgehoben und gut gerüstet für dein Leben als Erwachsene. Nicht? Wie lange willst du dich damit noch herumquälen und all das in den Fokus DEINES wertvollen Lebens stellen?

Was du ihr klarmachen willst, betrifft ja allesamt SIE und IHR Verhalten. Das ist also eigentlich alles IHRE Sache und gar nicht DEINE. Was ich meine ist, wenn die Ampel rot ist, na gut, dann wartest du halt. Wenn der am besten gelegene Parkplatz nicht frei ist, na dann guckst du eben weiter, wo einer frei ist. Du hast DIESE Mutter und nicht eine andere. Das kannst du nicht ändern und nicht beeinflussen, sondern kannst dich nur damit arrangieren, ohne dich daran zu zermürben. Sich zu zermürben BRINGT nichts.

Entweder sie IST so, dann IST sie eben so, oder eventuell nimmst du sie auch auf eine Art wahr, die ihr nicht ganz gerecht wird - das könnte immerhin sein. Vielleicht trifft auch beides etwas zu. Muß das unbedingt genau aufgedröselt werden? Wer soll diese Arbeit tun und als Richter fungieren? Wie auch immer: bei euch beiden hakelt es gewaltig. Mit meiner Mutter war es auf eine gewisse Art ebenso, auch bei uns hat´s gehakelt, und auch ich hab den Kontakt lange extrem reduziert. Wirklich gebracht hat mir das nix.

Ich würd mir davon an deiner Stelle nicht allzu viel versprechen. Immer weglaufen funktioniert nicht, in dieser Angelegenheit nicht so wie auch sonst im Leben nicht. Der Gedanke, dich komplett vor ihr abzuschotten, kann dir vielleicht für eine Weile ein besseres Gefühl geben, wie ein erster Schritt, damit du dich überhaupt erstmal ein wenig freistrampelst von dem alles-beherrschenden Thema Mutter und wie sie früher zu dir war und daß sie heute nicht einsehen will, DASS sie früher schlecht zu dir war und daß du auch heute ihr Verhalten dir gegenüber schlecht findest. Und doch bleibt es bei folgendem Fakt:

SIE kannst du nicht ändern. Niemand kann das. Auch wenn viele viele deinen Wunsch verstehen.
Das Einzige was du verändern kannst, so daß es DIR besser geht, ist deine Haltung, deine Einstellung.

Ob das vom Kopf her, also als eine Willensentscheidung, möglich ist, das weiß ich nicht. Vielleicht oder vermutlich geht es eher übers Gefühl also vom Herzen her. Vielleicht hilft dir zum Beispiel, wenn du mit dem Gefühl in den Gedanken hineingehst, daß sie nicht mehr allzu lange leben wird, denn sie ist ja schon alt.

Wenn du lange genug da hineinfühlst, wirst du dann nicht irgendwann doch auch traurig? Falls ja, dann laß diese Traurigkeit doch einfach mal zu und laß einfach mal in Ruhe fließen und guck, was dir in diesem Zustand dann für Gedanken kommen. Ob dann immer noch all die Aufrechnerei so wichtig ist wie bisher. Gut möglich, daß es gar nicht leicht wird, diese Gedanken dann alle zu sortieren, aber DAS ist auch gar nicht entscheidend. Dein Empfinden aber wird dadurch anders, leichter, friedlicher.

Edit: hab jetzt gerade gelesen, daß du auf diesem Weg ja schon bist offenbar. na super! von EINEM mal tut sich vielleicht noch nicht allzu viel. aber die Richtung könnte eine gute sein. Smile

15.09.2024 04:34 • x 1 #38


Zum Beitrag im Thema ↓


Windy
Zitat von Türknopf:
Ich bin angespannt, teilweise erstarre ich und habe Schwierigkeiten im hier und jetzt zu bleiben. Mein Kopf malt sich alle Möglichkeiten aus, wie sie mich zur Rede stellen könnte und ich dann erstarre und nicht handlungsfähig bin.

Das ist kein Wunder, denn wenn man mit der Mutter wieder in Kontakt kommt, wird man emotional wieder zum Kind, ob man will oder nicht und alles was sich da so abgespielt hat, wird wieder reaktiviert. Selbst würde ich versuchen ein Beruhigungsmittel zusätzlich zu nehmen, damit die Emotionen nicht ganz so stark sein werden und somit dann auch danach wieder besser verkraftbar sind. Achte bitte gut auf dich und wenn du diese Grenze brauchst zu deiner Mutter, dann halte sie nach dem unvermeidlichen Kontakt, wieder so gut es geht auf Distanz, damit du keinen weiteren Schaden nimmst.
knuddeln

x 1 #2


Türknopf
@Windy ach danke du liebe! Ja ich hab Tavor und Promethazin dabei 👍 für den Fall der Fälle.
Da wehrt sich alles in mir sie zu sehen, aber absagen ist nicht. Ich liebe meine Schwester sehr und bin auch Trauzeugin, kann mich also nicht entziehen. Ich versuche mutig zu sein und das durchzustehen.

x 1 #3


Windy
Zitat von Türknopf:
Ja ich hab Tavor und Promethazin dabei für den Fall der Fälle.

Das ist eine sehr gute Idee. Kann es nämlich direkt nachvollziehen, was die leider unumgängliche Konfrontation deiner Mutter für einen inneren Sturm auslösen kann, auch bei der Kommunikation, kannst du dann weniger impulsiv und besonnener agieren. Ich denk an dich und wünsch dir einen so erträglichen Hergang der Situation wie möglich. Trost

x 1 #4


Türknopf
@Windy Dankeschön! Ich werde bestimmt berichten wie es gelaufen ist. 🤗

#5


kritisches_Auge
Normalerweise bin ich ein großer Tavor- Gegner aber für solche Gelegenheiten finde ich es genau richtig, auch für deine Schwester ist ein reibungsloser Ablauf sehr wichtig, Tavor ist ein Segen bei außergewöhnlichen belastenden Situationen.

Wie steht denn deine Schwester zu deiner Mutter?

x 2 #6


M
Zitat von Türknopf:
ich habe im Rahmen meiner Traumatherapie den Kontakt zu meiner Mutter abgebrochen

Dein obiger Beitrag lässt das nicht erkennen. Mit jemanden keinen direkten Umgang mehr zu pflegen bedeutet nicht, keinen Kontakt mehr mit ihm zu haben. Unser Geist spinnt weiter seine Fäden um die Gestalt, die wir aus unserem bisher Erlebten (mit dieser Person) aufrecht erhalten.
Zitat von Türknopf:
Mein Kopf malt sich alle Möglichkeiten aus, wie sie mich zur Rede stellen könnte und ich dann erstarre und nicht handlungsfähig bin.

Ein schlichtes "Ich möchte auch heute weiterhin die Distanz zu Dir wahren, weil ich aktuell noch an einem richtigen Umgang mit meinem Elternhaus arbeite" sollte ihr jeglichen Wind aus den Segeln nehmen. Wenn nicht, ist keine weitere Reaktion Deinerseits nötig.

Man muss nicht jeden "abholen". Es muss auch nicht jeder "zu mir kommen".

x 5 #7


U
Wenn deine Mutter dir *zu nahe* kommen sollte, oder dir Fragen nach dem WARUM stellt, kannst du folgendes sagen:

Ich möchte jetzt nicht darüber reden.
Eine Hochzeit ist auch nicht die passende Gelegenheit dafür.

Tue mir den Gefallen und gehe mir (heute) aus dem Weg.

x 3 #8


Türknopf
Zitat von kritisches_Auge:
Normalerweise bin ich ein großer Tavor- Gegner aber für solche Gelegenheiten finde ich es genau richtig, auch für deine Schwester ist ein ...

Meine Schwester ist auch meistens genervt von ihr, schafft es jedoch nicht den „Umgang“ abzubrechen. Ja ich nehme Tavor nur im Notfall, habe noch mehr als die Hälfte der 20iger Packung übrig vom Einschleichen des Venla. Mal sehen, ob ich es brauche. Du hast auch recht, meine Schwester hat einen wundervollen Tag verdient!

x 1 #9


Türknopf
@moo danke für Deine Umschreibung! Das trifft es sehr gut, der Umgang ist nicht mehr da, kein telefonieren und begegnen, keine Nachrichten, gar nichts. Und ja natürlich beschäftigt sie mich in meinem Kopf ständig, das wird auch nicht so schnell vorbeigehen, aber ich arbeite daran Distanz im inneren aufzubauen.

x 1 #10


Türknopf
Zitat von Kentucky:
Wenn deine Mutter dir *zu nahe* kommen sollte, oder dir Fragen nach dem WARUM stellt, kannst du folgendes sagen: Ich möchte jetzt nicht darüber ...

Sowas habe ich mir auch schon überlegt und hoffe, dass es mir gelingen wird. Wie gesagt, meine Angst ist zu erstarren und eben nicht eine passende Antwort liefern zu können. Wahrscheinlich muss ich da sehr achtsam sein. Au man ist das schwierig. Danke Dir sehr für Deine Antwort

#11


M
Zitat von Türknopf:
Und ja natürlich beschäftigt sie mich in meinem Kopf ständig, das wird auch nicht so schnell vorbeigehen, aber ich arbeite daran Distanz im inneren aufzubauen.

Daran arbeitet man mitunter lebenslang, was ja auch verständlich ist. Bietet aber viele Erkenntnismöglichkeiten.
Hinsichtlich Abgrenzung vielleicht mal lesenswert: erfolgserlebnisse-f59/sammelthread-kontemplationen-fuer-individuelle-probleme-t107790-20.html#p2386310

x 2 #12


Türknopf
@moo oh prima, danke! Guck ich mehr gleich mal an.

x 1 #13


Türknopf
Eigentlich kann ich mich mittlerweile sehr gut abgrenzen im Leben, aber kommt meine Mutter ins Spiel bricht das gerne mal ein.

#14


U
Zitat von Türknopf:
Sowas habe ich mir auch schon überlegt und hoffe, dass es mir gelingen wird. Wie gesagt, meine Angst ist zu erstarren und eben nicht eine passende Antwort liefern zu können. Wahrscheinlich muss ich da sehr achtsam sein. Au man ist das schwierig. Danke Dir sehr für Deine Antwort

Du kannst auch einfach sagen:
Laß mich (heute) in Ruhe und mache bitte keinen Streß auf XY´s Hochzeit. Umdrehen und Sie stehen lassen.

x 2 #15


Türknopf
Zitat von Kentucky:
Du kannst auch einfach sagen: Laß mich (heute) in Ruhe und mache bitte keinen Streß auf XY´s Hochzeit. Umdrehen und Sie stehen lassen.

Ja sowas hab ich mir auch schon überlegt. Normalerweise Trau ich mich sowas nicht, aber ich fürchte es könnte notwendig werden. Sie ist bekannt dafür auf Festivitäten zu eskalieren.
Früher bin ich immer für sie in die Bresche gesprungen und hab sie überall entschuldigt und sie in Schutz genommen. Das hörte irgendwann auf, Gott sei Dank. Ich konnte sie so lassen wie sie ist. Für mich selbst einzustehen fällt mir heute immer noch schwer, zumindest wenn es um meine Mutter geht.

x 2 #16


Icefalki
Ich kenne das alles auch.

Ich hab jetzt festgestellt, dass ich die ganze Problematik mit total oberflächlicher Höflichkeit begegnen kann.

Lächeln und denken: lmaA.....

Und rückt sie dir zu nahe, lächeln und sagen: Sorry, ich mag die Thematik nicht mehr mit dir durchkauen, oder ähnliches. Und dann gehst du weg.

Und selbst wenn du erstarrt, oder sie dich überrumpelt, oder weiss der Geier- egal, denn letztendlich ist das Thema gegessen.

Und tröste dich damit, dass hier ganz viele User sind, deren Problematik auch durch negative Eltern entstanden ist.

Ist eben so und wären sie verständnisvoll, gäbe es ja auch keine Problematik.

x 6 #17

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U
@Türknopf ich selber kann man meine Mutter auch nur begrenzt ertragen.
Sie hat mich weniger bevormundet, aber immer gerne kontrolliert.....bewertet.
Inzwischen ist sie damit auch zurückhaltender und toleranter geworden.
Mit jetzt 90 hat sie wohl auch einiges kapiert, nur leider erst im nachhinein. Aber immerhin.
Es tröstet mich dann auch etwas, für das was vorgefallen ist. Späte Einsicht. 😥

x 2 #18


sinaokay
@Türknopf ist denn dein Mann bei der Hochzeit dabei um dir, in dem Fall dass deine Mutter dir in welcher Art auch immer zu nahe kommt, Unterstützung zu geben und dich eventuell auch zu verteidigen?

Ich wünsche dir ganz viel Kraft und hoffe sehr dass du diesen Tag trotz der Umstände genießen kannst

x 2 #19


T
Hallo,

Ich kenne das auch . Wenn du nicht mehr bei dir bist , dann hast du Oberstress . Dissoziation nennt man das glaube ich , hatte ich auch und habe es auch noch ,bei stressigen Situationen.
Dein Stress beginnt ja schon jetzt . Dieser bauscht sich natürlich auf ,bis zur Hochzeit.
Ich habe ein Werkzeug an die Hand bekommen was mich herunter bringt ,dass ist eine Fernbedienung diese habe ich mir aufgemalt . Da sind Knöpfe aufgemalt und Lautstärke Regler und schwarz weiß Regler . Wenn ich ,im Modus bin dann drücke ich ein von den Tasten manchmal auf Papier manchmal im Kopf heraus .
Wir können als Erwachsene heute unsere Gefühle steuern ,in einer heilsamen Welt richten ,im hier und jetzt . Das bedarf , Geduld und konsequentes handeln .

Ich vermeide sehr stressige Situationen wenn es mir wirklich nicht gut geht ,sprich schwere Depression noch habe . So habe ich die Beerdigung meiner Mutter nicht erlebt. Ich sollte es nicht damals und konnte es nicht ,da ich auch kein gutes Verhältnis zu einigen Geschwistern habe , wurden aufgehetzt . Naja anderes thema ,und nämlich zu deinem Thema.

Was ich dir dringend ans Herz legen möchte ist ... Schau nach vorne ,dass leben geht wirklich nur vorwärts. Es ist nicht egal was passiert ist ,Nein ,es war scheise. Vielleicht hilft es dir ein kleines Stück,wenn du dir sagst dass auch deine Mutter bestimmt ein sch. leben in ihrer Kindheit gehabt haben muss ,denn sonst wäre sie nicht geworden was sie heute ist .

Schau drüber hinweg und bedanke dich ,bei egal an was du glaubst dass du ,dein Leben bekommen hast und dass beste draus machen möchtest.

Nichts kann dich erschüttern wenn Du deine Erlaubnis nicht dafür gibst .

Ich wünsche euch beiden ,deiner Schwester und dir einen wunderschönen Tag und genießt eure Zweisamkeit .

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A


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