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Joy86

Joy86
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Hallo Hallo Leute.

Kann mir mal bitte jemand bestätigen wie schlimm Alk. Angstzustände verstärkt und, wie viele Symptome dazu kommen. Jetzt weiß ich auch, was die Menschen mit "Teufelskreis" meinen. Habe Angst vor diesen Katersymptomen.

23.03.2026 #1


28 Antworten ↓
Islandfan

Islandfan
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Ich trinke nun seit 3 Jahren gar keinen Alk. mehr, ich glaube, dass ich damals schon etwas abhängig war. Ich hatte damals über längere Zeit jeden Abend eine Flasche Wein getrunken (0,75 bis 1 Literflasche). Aber nur Wein, keinen anderen Alk.. Wenn ich Feierabend hatte, war mein erster Griff zuhause der zur Flasche, es war einfach eine schreckliche Zeit. Wenn ich frei hatte, merkte ich, dass ich an manchen Tagen schon morgens anfing zu trinken und vor allem, dass ich zittrig wurde.Dann kam eine Nacht, in der ich abends über einen Liter getrunken hatte und ich dachte, ich würde sterben. Mir ging es so schlecht, dass ich mir sagte, dass wenn ich diese Nacht überlebe, ich aufhöre zu trinken und habe das dann auch gemacht. Ich muss sagen, dass ich Alk. überhaupt nicht brauche, ich vermisse ihn überhaupt nicht. Habe letztes Jahr mal einen Schluck Cidre probiert und sofort kam es wie ein Flashback der Erinnerung von damals hoch, der Geschmack erinnerte mich an die alten Zeiten.
Ich werde auch nie mehr trinken. Ich kenne aber Süchte allgemein, ich komme momentan nicht vom Nikotin weg, obwohl ich weiß, dass es wichtig wäre. Interessanterweise hat mir aber dieser Thread hier ein bisschen mehr die Augen geöffnet, weil ich dachte, wie leicht es doch ist, ohne Alk. zu leben, warum dann nicht ohne Nikotin. Hatte es ja schon mal geschafft.

17.03.2026 23:30 • x 2 #24


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A


Alk. + Angst Tolle Mischung

x 3


Tsentsi

Tsentsi
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Hi....
Alk. ist ja auch ein Nervengift!
Wenn unser Nervensystem eh schon überreagiert gaukelt uns der Alk. zwar erstmal Beruhigung vor...aber dann greift er das zentrale Nervensystem an und uns geht es schlechter als zuvor.
Ich weiß,wovon ich rede.....ich hatte vor ca 18 Jahren einen Alk..Danach ging es mir besser.
Dann hab ich vor ca 7 Jahren langsam wieder angefangen.Erst mal nur ein kleiner Schluck,mal ein kleines Gläschen Wein...iwann wars dann wieder ne Flasche B. oder zwei und der Wein musste schon heimlich gekauft und getrunken werden.
Ich war gleich wieder süchtig auf dieses beruhigende Gefühl und die kurzeZeit der Leichtigkeit.
....und dann hat es irgendwann ins Gegenteil umgeschlagen.Ja,der Alk. (am Schluß jeden Tag ne flasche Wein und ein-zwei B.) hat beruhigt.Aber kurz darauf war auch dieser gruselige Kontrollverlust da...zumindest meistens.Aber ich konnte das alles dann schon nicht mehr kontrollieren.
Ich nehme seit ein paar Jahren Opipramol und das zusammen mit Alk. ist total sch...ße !
So....und seit Aschermittwoch trinke ich nichts mehr Konfetti

und mir geht es sooo viel besser!
Natürlich hab ich oft voll Lust auf ein,zwei,drei,vier Gläser Wein..... Rollende Augen
Aber bis jetzt bin ich hart geblieben.
Ich steh morgens leichter auf und habe dieses grausame Angstgefühl und die Beklemmungen nicht mehr. zwinkern
Alk. ist ein ziemliches A..loch seufzen

17.03.2026 23:19 • x 2 #23


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Nick21
Zitat von Joy86:
Hallo Hallo Leute. Kann mir mal bitte jemand bestätigen wie schlimm Alk. Angstzustände verstärkt und, wie viele Symptome dazu kommen. Jetzt ...

Also ich komme auf Alk. gar nicht klar und fühle mich absolut elend. Daher trinke ich auch seit 10 Jahren keinen mehr.

Und ja auch Ängste können verstärkt werden.....

x 1 #2


cats49
Ich weis nicht ob meine Erfahrungen relevant sind. Bei mir ist eine PS das Hauptproblem.
Die Ängste sind nur eine Randerscheinung.
Ich benutze den Alk. um mich zu regulieren,zu beruhigen und zu trösten.
Nicht zur Nachahmung empfohlen. So bin ich in der Sucht gelandet.

#3


Joy86
@cats49 Danke für deine Ehrlichkeit. So ist es bei mir auch. traurig Das Absurde ist ja, dass ich dann Angst vor den Katersymptomen habe und dann wiederum was trinken, damit die Angst weggeht. Bist Du mittlerweile da raus?

x 1 #4


cats49
Nein,ich trinke schon mein ganzes Erwachsenenleben lang,bin seit Jahrzehnten Alk..
Inzwischen bin ich 60. Ich komme da nicht mehr raus,habe weder die Kraft noch den
Willen dazu.
Möchtest du da raus ?
Kannst du dir für dich ein Leben ohne Alk. einen anderen Weg der Selbstregulation vorstellen.
Wenn ja dann such dir bitte Hilfe.

x 2 #5


Joy86
@cats49 Oh man. Ich verstehe dich total. Zum Glück habe ich in meinem Umfeld Unterstützer und Aufpasser. Es ist noch im Rahmen, sodass Reduzieren kein Problem ist. Hatte jetzt eine schwere Zeit, deshalb habe ich übertrieben und gekontert und am Wochenende bin ich 40 geworden, habe gefeiert und schlecht gegessen. Zack häng ich wieder in der Schleife.

#6


cats49
Pass auf das du nicht in die Sucht rutscht. Der Übergang vom an schlechten Tagen,in nicht
so guten Phasen mal zu viel trinken zum abrutschen in die Sucht ist schleichend/fließend.
Das muss nicht bei jedem automatisch so sein aber die Gefahr besteht.
Es ist gut das du ein Umfeld hast,nicht allein bist.
Alles Gute dir.

x 4 #7


Astrid63
Also, ich habe mit 30 Jahren einen Alk. hinter mich gebracht. Wissen die wenigsten in meinem Umfeld. Ich trinke also seit 32 Jahren keinen Alk. mehr. Das Trinken habe ich angefangen, weil der Alk. so super angstlösend war. Ich konnte wieder ohne Angst vor die Tür gehen, mit Menschen sprechen etc. Dauerte nicht lange, bis ich nicht mehr aufhören konnte und die Leberwerte eines uralten Mannes hatte. Eine Bekannte von mir ist gerade mit knapp über 40 Jahren an einer Leberzirrhose gestorben. Sie war Alk.. Und ja, der Kater am nächsten morgen hat die Panik noch befeuert so dass das Weitertrinken als einzige Lösung erschien. Alk. ist ein super Angstlöser aber gerade das macht ihn für uns so gefährlich

x 5 #8


Joy86
@Astrid63 Von wie viel Alk. reden wir da, was deine Erfahrung betrifft, wenn ich fragen darf?

#9


Astrid63
Das ist so lange her, dass ich dir keine Mengenangaben machen kann. Aber ich habe morgens mit einem Piccolo Sekt im Bett angefangen. Bei der Arbeit gab es immer einen Grund zu feiern und Sekt zu trinken. Und abends habe ich Cocktails und B. getrunken. Irgendwann hatte ich dann meist auch einen Filmriss, was die Angst am nächsten Morgen nicht besser machte. Als ich den Job wechselte, habe ich heimlich B. in meine Cola gemischt. So das Typische mit Deo rumsprühen, viel Kaugummi etc. Im Nachhinein schäme ich mich unendlich

x 2 #10


Joy86
@Astrid63 B ist B.? Bei mir ist es auch Sekt und Weißwein. Meine Angst reguliert den Konsum zum Glück, aber zu viel ist es natürlich trotzdem.

#11


Elly79
Ich trinke jetzt nicht viel und ständig. Aber wenn ich mal einen Kater habe geht es mir von den Ängsten her sehr schlecht, das geht schon beim Aufwachen los. Daher trinke ich Alk. nie wenn es mir schlecht geht, wirklich nie. Ich bekomme da auch keinen Tropfen runter.

x 3 #12


Astrid63
B ist B ie r und es war eine furchtbare Mischung. Und man sah eigentlich auch, dass es nicht nur Cola war. Es hat bestimmt jeder gewusst, was los ist. Kriege gerade jetzt noch einen roten Kopf

x 1 #13


Joy86
@Astrid63 Du musst dich nicht schämen. Toll ist, dass Du den Weg raus gefunden hast und nun anderen, wie mir, eine Stütze sein kannst 😊

x 4 #14


Sonja77
Ich finde es super toll wie offen,ehrlich und klar ihr über eure sucht oder ehemalige sucht sprechen tut…auch das erfordert Mut den ganz viele Menschen nicht haben und sich gerne selbst anlügen und nicht nur die anderen

Zu schämen gibt es da absolut gar nichts
Ganz im Gegenteil du hast es geschafft vor 32 Jahren aus dieser Hölle zu entkommen und hältst das bis heute so…Hut ab….

Allen anderen wünsche ich viel Kraft,Wille,Durchhaltevermögen und Geduld auf dem Weg aus der Sucht,,,und denkt immer daran,keiner muss oder sollte sich deswegen schämen oder schlecht vorkommen,,,Sucht ist eine Erkrankung und die sollte man genauso ernst nehmen wie jede andere Erkrankung auch denn nur die allerwenigsten trinken aus purem Spaß

Ich selber hab in meinen 48 Jahren noch nie Alk probiert in keiner Art also wirklich rein gar nichts noch nie,noch nichtmal mit Wein gekocht ….also zu 100% Alk frei
Dafür rauche ich ziemlich viel und auch das ist eine Sucht

Euch allen alles Gute 🍀

x 2 #15


fourofour
Zitat von Joy86:
Kann mir mal bitte jemand bestätigen wie schlimm Alk. Angstzustände verstärkt und, wie viele Symptome dazu kommen.

Das ist ganz unterschiedlich.

Generell bin ich der Meinung, wer bei einer Angsterkrankung Alk. trinkt, der hat den Knall noch nicht gehört.

x 2 #16


Joy86
@fourofour Joah. So, einfach, hart und beleidigend würde ich das jetzt nicht beschreiben, aber gut. Ist ja deine Meinung.

#17

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Greta__
Ich hatte nie Probleme mit Alk. und Panik danach.
Allerdings habe ich mit Beginn der Wechseljahre ein großes Problem, ich vertrage keinen Alk. mehr, nicht mal eine Weinschorle. Daher trinke ich gar keinen Alk. mehr.

Wenn du schon Aufpasser um dich herum hast, dann hast du ein Alk.. Da würde ich mir zeitnah Hilfe suchen.

#18


M
Ich finde Alk. während des Konsums sogar stark angstlösend, die "Abrechnung" kommt aber am nächsten Tag.

#19


Elly79
Zitat von Greta__:
Allerdings habe ich mit Beginn der Wechseljahre ein großes Problem, ich vertrage keinen Alk. mehr,

Merke auch, dass ich immer weniger vertrage. Trinke auch mittlerweile viel weniger und seltener als früher.
Wenn es mal wirklich schmeckt bin ich gefühlt 3 Tage erledigt.

x 1 #20


A


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