Kann mir mal bitte jemand bestätigen wie schlimm Alk. Angstzustände verstärkt und, wie viele Symptome dazu kommen. Jetzt weiß ich auch, was die Menschen mit "Teufelskreis" meinen. Habe Angst vor diesen Katersymptomen.
Hallo Hallo Leute. Kann mir mal bitte jemand bestätigen wie schlimm Alk. Angstzustände verstärkt und, wie viele Symptome dazu kommen. Jetzt ...
Also ich komme auf Alk. gar nicht klar und fühle mich absolut elend. Daher trinke ich auch seit 10 Jahren keinen mehr.
Und ja auch Ängste können verstärkt werden.....
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A
Alk. + Angst Tolle Mischung
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cats49 Mitglied
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Ich weis nicht ob meine Erfahrungen relevant sind. Bei mir ist eine PS das Hauptproblem. Die Ängste sind nur eine Randerscheinung. Ich benutze den Alk. um mich zu regulieren,zu beruhigen und zu trösten. Nicht zur Nachahmung empfohlen. So bin ich in der Sucht gelandet.
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Joy86 Mitglied
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@cats49 Danke für deine Ehrlichkeit. So ist es bei mir auch. Das Absurde ist ja, dass ich dann Angst vor den Katersymptomen habe und dann wiederum was trinken, damit die Angst weggeht. Bist Du mittlerweile da raus?
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cats49 Mitglied
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Nein,ich trinke schon mein ganzes Erwachsenenleben lang,bin seit Jahrzehnten Alk.. Inzwischen bin ich 60. Ich komme da nicht mehr raus,habe weder die Kraft noch den Willen dazu. Möchtest du da raus ? Kannst du dir für dich ein Leben ohne Alk. einen anderen Weg der Selbstregulation vorstellen. Wenn ja dann such dir bitte Hilfe.
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Joy86 Mitglied
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@cats49 Oh man. Ich verstehe dich total. Zum Glück habe ich in meinem Umfeld Unterstützer und Aufpasser. Es ist noch im Rahmen, sodass Reduzieren kein Problem ist. Hatte jetzt eine schwere Zeit, deshalb habe ich übertrieben und gekontert und am Wochenende bin ich 40 geworden, habe gefeiert und schlecht gegessen. Zack häng ich wieder in der Schleife.
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#6
cats49 Mitglied
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Pass auf das du nicht in die Sucht rutscht. Der Übergang vom an schlechten Tagen,in nicht so guten Phasen mal zu viel trinken zum abrutschen in die Sucht ist schleichend/fließend. Das muss nicht bei jedem automatisch so sein aber die Gefahr besteht. Es ist gut das du ein Umfeld hast,nicht allein bist. Alles Gute dir.
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Astrid63 Mitglied
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Also, ich habe mit 30 Jahren einen Alk. hinter mich gebracht. Wissen die wenigsten in meinem Umfeld. Ich trinke also seit 32 Jahren keinen Alk. mehr. Das Trinken habe ich angefangen, weil der Alk. so super angstlösend war. Ich konnte wieder ohne Angst vor die Tür gehen, mit Menschen sprechen etc. Dauerte nicht lange, bis ich nicht mehr aufhören konnte und die Leberwerte eines uralten Mannes hatte. Eine Bekannte von mir ist gerade mit knapp über 40 Jahren an einer Leberzirrhose gestorben. Sie war Alk.. Und ja, der Kater am nächsten morgen hat die Panik noch befeuert so dass das Weitertrinken als einzige Lösung erschien. Alk. ist ein super Angstlöser aber gerade das macht ihn für uns so gefährlich
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Joy86 Mitglied
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@Astrid63 Von wie viel Alk. reden wir da, was deine Erfahrung betrifft, wenn ich fragen darf?
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#9
Astrid63 Mitglied
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Das ist so lange her, dass ich dir keine Mengenangaben machen kann. Aber ich habe morgens mit einem Piccolo Sekt im Bett angefangen. Bei der Arbeit gab es immer einen Grund zu feiern und Sekt zu trinken. Und abends habe ich Cocktails und B. getrunken. Irgendwann hatte ich dann meist auch einen Filmriss, was die Angst am nächsten Morgen nicht besser machte. Als ich den Job wechselte, habe ich heimlich B. in meine Cola gemischt. So das Typische mit Deo rumsprühen, viel Kaugummi etc. Im Nachhinein schäme ich mich unendlich
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Joy86 Mitglied
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@Astrid63 B ist B.? Bei mir ist es auch Sekt und Weißwein. Meine Angst reguliert den Konsum zum Glück, aber zu viel ist es natürlich trotzdem.
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Elly79 Mitglied
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Ich trinke jetzt nicht viel und ständig. Aber wenn ich mal einen Kater habe geht es mir von den Ängsten her sehr schlecht, das geht schon beim Aufwachen los. Daher trinke ich Alk. nie wenn es mir schlecht geht, wirklich nie. Ich bekomme da auch keinen Tropfen runter.
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Astrid63 Mitglied
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B ist B ie r und es war eine furchtbare Mischung. Und man sah eigentlich auch, dass es nicht nur Cola war. Es hat bestimmt jeder gewusst, was los ist. Kriege gerade jetzt noch einen roten Kopf
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Joy86 Mitglied
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@Astrid63 Du musst dich nicht schämen. Toll ist, dass Du den Weg raus gefunden hast und nun anderen, wie mir, eine Stütze sein kannst 😊
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Sonja77 Mitglied
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Ich finde es super toll wie offen,ehrlich und klar ihr über eure sucht oder ehemalige sucht sprechen tut…auch das erfordert Mut den ganz viele Menschen nicht haben und sich gerne selbst anlügen und nicht nur die anderen
Zu schämen gibt es da absolut gar nichts Ganz im Gegenteil du hast es geschafft vor 32 Jahren aus dieser Hölle zu entkommen und hältst das bis heute so…Hut ab….
Allen anderen wünsche ich viel Kraft,Wille,Durchhaltevermögen und Geduld auf dem Weg aus der Sucht,,,und denkt immer daran,keiner muss oder sollte sich deswegen schämen oder schlecht vorkommen,,,Sucht ist eine Erkrankung und die sollte man genauso ernst nehmen wie jede andere Erkrankung auch denn nur die allerwenigsten trinken aus purem Spaß
Ich selber hab in meinen 48 Jahren noch nie Alk probiert in keiner Art also wirklich rein gar nichts noch nie,noch nichtmal mit Wein gekocht ….also zu 100% Alk frei Dafür rauche ich ziemlich viel und auch das ist eine Sucht
Euch allen alles Gute 🍀
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fourofour Mitglied
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Zitat von Joy86:
Kann mir mal bitte jemand bestätigen wie schlimm Alk. Angstzustände verstärkt und, wie viele Symptome dazu kommen.
Das ist ganz unterschiedlich.
Generell bin ich der Meinung, wer bei einer Angsterkrankung Alk. trinkt, der hat den Knall noch nicht gehört.