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Luce1
@Elly79 ich trink auch gar nicht mehr. Früher hatte ich es manchmal gemacht, wenn der Tag auf der Arbeit stressig war. Rotwein.

Jetzt mag ich nicht mal mehr das Gefühl von beschwipst sein, alles ist lustig und am nächsten Tag sind die Probleme doch wieder.

Früher hatte ich auch echt mal Lust auf einen schönen Rotwein zum Essen, hab ich auch nicht mehr.

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Elly79
@Luce1 Ich mag Rotwein, wenn ich was trinke ist es Rotwein.

x 2 #22


A


Alk. + Angst Tolle Mischung

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Tsentsi
Hi....
Alk. ist ja auch ein Nervengift!
Wenn unser Nervensystem eh schon überreagiert gaukelt uns der Alk. zwar erstmal Beruhigung vor...aber dann greift er das zentrale Nervensystem an und uns geht es schlechter als zuvor.
Ich weiß,wovon ich rede.....ich hatte vor ca 18 Jahren einen Alk..Danach ging es mir besser.
Dann hab ich vor ca 7 Jahren langsam wieder angefangen.Erst mal nur ein kleiner Schluck,mal ein kleines Gläschen Wein...iwann wars dann wieder ne Flasche B. oder zwei und der Wein musste schon heimlich gekauft und getrunken werden.
Ich war gleich wieder süchtig auf dieses beruhigende Gefühl und die kurzeZeit der Leichtigkeit.
....und dann hat es irgendwann ins Gegenteil umgeschlagen.Ja,der Alk. (am Schluß jeden Tag ne flasche Wein und ein-zwei B.) hat beruhigt.Aber kurz darauf war auch dieser gruselige Kontrollverlust da...zumindest meistens.Aber ich konnte das alles dann schon nicht mehr kontrollieren.
Ich nehme seit ein paar Jahren Opipramol und das zusammen mit Alk. ist total sch...ße !
So....und seit Aschermittwoch trinke ich nichts mehr Konfetti

und mir geht es sooo viel besser!
Natürlich hab ich oft voll Lust auf ein,zwei,drei,vier Gläser Wein..... Rollende Augen
Aber bis jetzt bin ich hart geblieben.
Ich steh morgens leichter auf und habe dieses grausame Angstgefühl und die Beklemmungen nicht mehr. zwinkern
Alk. ist ein ziemliches A..loch seufzen

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Islandfan
Ich trinke nun seit 3 Jahren gar keinen Alk. mehr, ich glaube, dass ich damals schon etwas abhängig war. Ich hatte damals über längere Zeit jeden Abend eine Flasche Wein getrunken (0,75 bis 1 Literflasche). Aber nur Wein, keinen anderen Alk.. Wenn ich Feierabend hatte, war mein erster Griff zuhause der zur Flasche, es war einfach eine schreckliche Zeit. Wenn ich frei hatte, merkte ich, dass ich an manchen Tagen schon morgens anfing zu trinken und vor allem, dass ich zittrig wurde.Dann kam eine Nacht, in der ich abends über einen Liter getrunken hatte und ich dachte, ich würde sterben. Mir ging es so schlecht, dass ich mir sagte, dass wenn ich diese Nacht überlebe, ich aufhöre zu trinken und habe das dann auch gemacht. Ich muss sagen, dass ich Alk. überhaupt nicht brauche, ich vermisse ihn überhaupt nicht. Habe letztes Jahr mal einen Schluck Cidre probiert und sofort kam es wie ein Flashback der Erinnerung von damals hoch, der Geschmack erinnerte mich an die alten Zeiten.
Ich werde auch nie mehr trinken. Ich kenne aber Süchte allgemein, ich komme momentan nicht vom Nikotin weg, obwohl ich weiß, dass es wichtig wäre. Interessanterweise hat mir aber dieser Thread hier ein bisschen mehr die Augen geöffnet, weil ich dachte, wie leicht es doch ist, ohne Alk. zu leben, warum dann nicht ohne Nikotin. Hatte es ja schon mal geschafft.

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Elly79
@Islandfan Voll gut, dass du von dem doch recht hohen Alk. einfach so weggekommen bist. Denke dass du Zig. dann auch schaffst.

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D
Zitat von fourofour:
Generell bin ich der Meinung, wer bei einer Angsterkrankung Alk. trinkt, der hat den Knall noch nicht gehört.

Hmm, finde ich eine sehr radikale Meinung.
Also natürlich, wenn man Alk. als Angstlöser nimmt, dann auf jeden Fall lassen, Suchtgefahr. Wenn man gerade in einer sehr krassen Angstspirale ist, auch lassen, fördert ja Ängste.
Sollte man sich aber stabil fühlen und möchte mal was mit anderen aus Genuss trinken, warum sollte man das dann nicht tun?
Es gibt hier viele, die sagen "aus Angst vorm Kater trinke ich keinen Tropfen mehr". Wenn man damit 100% zufrieden ist, dann kann man das ja gerne machen. Wenn man aber eigentlich will und es nur aus Angst vor den Kopfschmerzen am nächsten Morgen lässt, ist das ja Vermeidungsverhalten, weil man meint, damit nicht umgehen zu können.

Ich hab auch lange nix getrunken und dann irgendwann mal wieder, aber normaler Konsum, hier und da mal auf Partys oder mit Freunden. So hab ich auch wieder gelernt, dass ein Kater keine bedrohliche, schlimme Situation ist, sondern einfach nur ein Kater.
Sollte jemand natürlich merken, dass er ohne viel glücklicher und stabiler ist, dann immer weglassen.

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Angstmaus29
Hallo ich habe es auch durch bin durch die Ängste in eine Alk. gefallen am Ende war ich bei 3 Flaschen Hugo und noch andere Sachen
Habe gemerkt das es immer schlimmer wurde mit Panik und Ängsten anfangs war noch alles cool aber mit der Zeit nicht mehr hatte richtige Abstürze gehabt
Von einem auf den anderen Tag habe ich aufgehört zu trinken seitdem gibt es keinen Tropfen mehr und ich merke das es besser ist
Kann dir nur raten damit aufzuhören wenn du es alleine nicht schaffst dann hol dir hilfe

#27


H
Ich habe immer gern getrunken und den Kater, wenn ich mal einen hatte, mit Ibu bekämpft. Aber: seit ich verstärkte Krankheitsängste habe, ist der Tag nach dem Alk. schier unerträglich. Ich bin total durch und angespannt. Ich spüre noch mehr in mich hinein und bin total empfänglich für alle körperlichen Vorgänge. Je mehr ich abends zuvor getrunken habe, umso schlimmer.

#28


D
Zitat von Hascherl123:
Ich spüre noch mehr in mich hinein und bin total empfänglich für alle körperlichen Vorgänge. Je mehr ich abends zuvor getrunken habe, umso schlimmer.

Es fördert natürlich genau die Symptome, die Menschen mit Krankheitsängsten ohnehin haben, wie Erschöpfung, Schwindel oder hohen Puls. Wer akut in einer schweren Phase, kann das dann schwer einschätzen bzw. verarbeiten

#29





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