Butschi
Gast
Ich bin neu hier, habe ein paar Tage still mitgelesen und hab jetzt das Bedürfnis auch mal eine Frage zu stellen.
Ich hab einen Hang zu langen und ausführlichen Texten, versuche mich kurz zu fassen
Ich habe (noch) keine Diagnose, mir gehts schon ziemlich lang so semi, eher Richtung Depression würd ich meinen.
Seit letzten Mai gehts mir immer schlechter.
Meiner Meinung nach ist "der Auslöser" eine Magen/Darmspiegelung. Die Untersuchung war ohne Befund.
Trigger
Man muss ja vorher dieses Zeugs trinken, musste die 2.Portion um 4Uhr morgens trinken damits zur Untersuchung alles passt. Bin dementsprechend übermüdet, hungrig, mit Kopfschmerzen und ziemlicher Aufregung hingefahren. Musste eine Std im Flur warten, 1.Zugang für die Narkose funktionierte nicht, es wurde ein 2.Versuch gemacht, dann lag ich dort unbequem auf der Seite, bekam das Mundstück in den Mund. Das hat mir komischerweise schon gar nicht gut gefallen, also dieses Teil im Mund hat unangenehme Gefühle ausgelöst. Narkose wurde dann gespritzt und ich wurd nicht müde. Kenn ich gar nicht von mir, hatte schon einige Kurznarkosen.
Also 3.Zugang gelegt und zack, bin eingeschlafen. War auch alles Ok beim Aufwachen außer, dass ich eben Schmerzen im Arm hatte von der vorbei gespritzten Narkose. Ich war dann 3 Tage krank geschrieben weil ich den Arm 0 bewegen konnte und ich brauche die Arme für meinen Beruf ![]()
Ich hoffe, es hat mit der Triggerwarnung geklappt.
Am nächsten Tag wollte ich mir dann was zu Essen machen und ich hatte so ganz minimal kurzen Schwindel dabei auch beim Essen.
Plötzlich gings dann los, ich wurde total unruhig, Herzklopfen, Angst, ein Gefühl gleich durchzudrehen.
Das Ganze hat sich dann mehr oder weniger den ganzen Monat so fortgesetzt, so habe ich mich noch nie gefühlt.
Es wurd dann immer besser, geblieben ist eine seltsame Unruhe beim Sitzen, besonders in den Pausen auf der Arbeit, mir wird dann komisch im Kopf und ich bekomme dann immer den Drang aufzustehen.
Mittlerweile, seit Mitte Januar, wirds stehts schlechter. Einmal Schwindel beim Auto fahren bekommen, musste rechts ran fahren. Hatten jetzt in kurzer Zeit 3 Schulungen auf der Arbeit, nur sitzen, fast die Hölle für mich gewesen, musste immer wieder aufstehen.
Auto fahren ist sehr schlimm geworden, habe nach ein paar Minuten dann einen Druck im Nacken/Hinterkopf, komisches Gefühl im Kopf, werde so unruhig, Einkaufen, spazieren, habe eigentlich nur noch eine Dauerbenommenheit, das Gefühl "ich muss hier weg/umdrehen".
Zuhause gehts mir relativ gut, zwischendurch kommt diese Unruhe, muss mich dann bewegen, hüpfen, schütteln. Bin ständig am Heulen, das nimmt zumindest immer mal kurzfristig die Anspannung.
So, nun zur Frage, war die Magen/Darmspiegelung nun der Tropfen zuviel für mein Fass/Nervensystem und hat eine Angststörung losgetreten?
Hat sowas ähnliches vielleicht jemand von euch erlebt?
Danke fürs lesen
• • 13.03.2026 #1