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Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

17

M
Mein Umgang mit Stress war eigentlich immer weiter zu machen so lange bis alles erledigt war ... meine eigenen Bedürfnisse habe ich dadurch wohl sehr vernachlässigt ... habe jetzt beschlossen mein Studium zu verlängern und dadurch mehr Zeit für mich zu haben. Nur dieses ständige grübeln nimmt mir viel Kraft und Freude ... hoffe dass es sich bald bessert Smile

#21


Grübelina

Hallöchen! Mein Name sagt viel über mich aus ;-

Guten Morgen und einen schönen 3. Advent!

Ich stelle mich kurz vor; ich komme aus Hessen und bin 28 Jahre alt.

Seit diesem Jahr leide ich unter einer Angststörung, dazu gekommen ist (vermutlich) ein Grübelzwang.

Ich habe mich in diesem Forum angemeldet, um mich mit "Gleichgesinnten" auszutauschen und vor allem auch, um sich gegenseitig aufzubauen.

Ich freue mich, einige von euch hier kennenzulernen.

Liebe Grüße
Grübelina

#22


Fabilinschen
Hallo Grübelina
hier findest du bestimmt hilfreiche Seiten

Lg Fabilinschen

#23


H

Dauergrübeln ohne Ergebnis

Hallo
Seit April hat mich meine Depression wieder im Griff.
Ich nehme mittlerweile das Antidepressivum höherdosiert,doch es hilft nicht,habe schon verschiedene
Medikamente probiert,ohne dauerhaften Erfolg.
Zuletzt war ich im Oktober und November für insgesamt 7 Wochen in einer Tagesklinik.
Die Ärzte möchten,dass ich Wiedereingliederung in meinen Teilzeitjob im Altenheim mache.
Montag sollte es losgehen.
Gestern rief meine Chefin an, ich bräuchte einen Coronatest,viele Bewohner wären an Corona erkrankt.
Ich bin schon 61 und habe Angst,mich anzustecken.
Dieses Masketragen,Abstand halten usw.und die Unsicherheit wie lange das noch geht und ob es überhaupt Mal
ausgestanden sein wird macht mich ganz fertig.
Mir ging es ca.2Jahre für meine Verhältnisse gut und ich dachte, vielleicht ist die Krankheit nach den Wechseljahren ausgestanden.
Nun habe ich Angst,dass ich nie mehr was auf die Reihe kriege.
Weinen kann ich schon viele Jahre nicht mehr.Da bin ich wie versteinert.
Angst, Unruhe und Zwangsgedanken (seit ich in der Kindheit meinen Bruder *beep* gesehen habe ist mir zum ersten Mal der körperliche Unterschied bewusst geworden und ich wollte den P. weg haben, abschneiden).
Leider denke ich über alles sehr viel nach und kann mich selbst nicht leiden.
Seit ca.20Jahren bin ich bei einer Psychiaterin in Behandlung und habe sowohl bei ihr als auch in der Tagesklinik über meine Gedanken und Probleme gesprochen.
Mit meinem Haushalt komme ich überhaupt nicht mehr klar.
Für eine betreute Wohngruppe bin ich angeblich nicht krank genug.
Ich habe mich von einer Sozialarbeiterin der AWO und der Sozialarbeiterin der psychiatrischen Klinik beraten lassen, habe Kontakt zum psychiatrischen Dienst des Gesundheitsamtes aufgenommen,hatte ambulante,psychiatrische Pflege und Ergotherapie.
Mit meinen Finanzen komme ich auch nicht klar.
Momentan bekomme ich Krankengeld,das immer rückwirkend gezahlt wird,Alg2und noch Geld vom Arbeitgeber.
Ich blicke da überhaupt nicht durch.
Dann habe ich dauernd Druck hinter den Augen,was laut Augenarzt trockene Augen sind, habe mir Augentropfen geholt.Es geht aber nicht weg.
Tinnitus ist dazu gekommen.
Es gäbe noch mehr zu berichten.
In der Vergangenheit habe ich mich immer irgendwie aufgerappelt,aber jetzt weiß ich wirklich nicht weiter.
Meine Söhne sind 35,31 und25Jahre alt.
Die beiden Älteren sind mit 12und9 zum Vater gegangen.
Der Älteste hat 2015 eine Frau geheiratet,deren Mutter Geld hat.
Ich kann da überhaupt nicht mithalten und die Mutter hat auch keinen Kontakt mit mir.
Mein Sohn hat seine Wohnung, die der Schwiegermutter gehört,auf Wunsch seiner Frau modernisiert und teuer ausgestattet.
Dagegen ist meine 2Zimmerwohnung mit den alten Möbeln und ohne vernünftige Küchenausstattung erbärmlich.
Für mich Alleine sehe ich keinen Sinn mehr.
Ich wollte immer,, normal"sein, bin es aber nicht.
Mein jüngster Sohn, mit dem ich bis Ende März letzten Jahres zusammen gewohnt habe,ist für Work and Travel i Australien.
Er ist mutig und aufgeschlossen.
Als wir noch zusammen gewohnt haben sagte er,, learning by doing"und lebt auch danach.
Meine Kinder sollen sich nicht für mich schämen.
Ich glaube,mein ältester Sohn tut es schon lange.
Nun habe ich sehr viel gejammert.
Herzlichen Dank,wenn das jemand alles gelesen hat.
Über eine Antwort freue ich mich sehr!
Liebe Grüße von Reinhild

x 1 #24


S
Liebe Reinhild,

Deine Kinder schämen sich ganz sicher nicht für Dich.

Du scheinst immer noch depressiv / Du schriebst, dass Du u. a. den Haushalt nicht auf die Reihe bekommst, meinst Du, Du bist für Montag wieder fit für die Arbeit? Toll wäre es schon, dann bist Du etwas abgelenkt und am Ende des Tages kannst Du stolz sein, dass Du einen großen Schritt nach vorn gemacht hast.

x 1 #25


A

Depression macht mein Leben unerträglich

Hab schon länger Depressionen und Panikattacken .Aber seit ein paar tagen sind die Ängste und Depressionen so schlimm.Möchte nur noch schlafen. Wen ich früh aufwache könnte ich schon schreien.Bin so unglücklich und fühle mich so erschöpft .Und es schleicht sich immer mehr der Gedanke ein.Das nicht mehr zu packen und es das beste wäre tot zu sein.Kennt das jemand ?Mein Leben kommt mir so unerträglich wie noch nie vor .

#26


paradox1201
Das kennen sehr sehr viele. Ab zu deinem Hausarzt mit dir und beschreibe ihm oder ihr wie es dir geht.

x 1 #27


S
Das kenne ich nur zu gut.

Nimmst Du Antidepressiva?

Ist es das erste Mal, dass Du Dich so schlimm fühlst?

x 1 #28


Lillibeth
Ich würde auch zum Arzt gehen. Früh genug behandelt kann man das gut in den Griff bekommen!

x 1 #29


A
Hatte öfter mal so Tage wo es recht schlimm war.Aber jetzt hört es gar nicht mehr auf. Und ich fühle mich nur noch schlecht .Und ist es besser zum Arzt oder zum Psychologen zu gehen ?

#30


S
Ich würde erstmal zum Hausarzt gehen und er wird Dich ganz schnell zum Psychiater überweisen.
Mach es so schnell wie möglich - je länger Du wartest, desto mehr verfestigt sich die Depression und desto schlimmer wird es.

Versuche, wenn Du kannst, ein wenig an die Luft zu gehen. Es ist wichtig, dass du aLicht bekommst (für die Botenstoffe im Gehirn).

Lese Dich bei Google mal ein, wie man eine Depression bzw. depressive Phase behandelt und wie man es unterstützen kann.

Zehn Anregungen, die bei einer Depression helfen könnten.
Professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. ...
Eine Psychotherapie erwägen. ...
Antidepressiva in Betracht ziehen. ...
Medikamente nicht selbst verordnen. ...
Den Tag strukturieren. ...
In Bewegung bleiben. ...
Bei Alk. und Dro. zurückhalten. ...
Gefühle ernst nehmen.

#31


A
Jetzt am Abend ist es wieder ganz schlimm.Habe noch so Neurexan daheim aber viel werden die auch nicht bringen .Hatte heute ganz schlimme Depressionen und dazu noch Panikattacken.

#32


S
Du solltest nicht irgendwelche Tabletten nehmen, die zuhause liegen.

Das muss ein Arzt begutachten, welche Höhe und welche Antidepressiva Dir helfen.

Wenn es gar nicht mehr geht, ruf den RTW oder fahr zur Notaufnahme.

#33


P
Ist denn was passiert, was diese Krise konkret ausgelöst haben könnte? Bekommst du vielleicht seit einiger Zeit ein neues Medikament oder hast was abgesetzt?
Du kannst auch jederzeit bzw am WE zu einer psychiatrischen Ambulanz fahren und dir helfen lassen. Gibt es sowas in deiner Nähe? Hast du Menschen um dich?

#34


Lillibeth
Neurexan kannst Du problemlos nehmen . Ebenso Baldrian aber das wird nur bedingt helfen . Fahr ruhig in die Notaufnahme. Die kennen sich aus, haben Verständnis und können die was zur Überbrückung verschreiben

#35


A
Mein Grübelzwang ist so schlimm momentann .Ich denk bloß noch nach mein Kopf kommt nie zur Ruhe.Oft denk ich wen ich hundert mal drüber nachdenke wird es auch nicht anders. Aber kann trotzdem damit nicht aufhören.Kennt das jemand ?

x 1 #36


Maldur
Zitat von Ayano:
Mein Grübelzwang ist so schlimm momentann .Ich denk bloß noch nach mein Kopf kommt nie zur Ruhe.Oft denk ich wen ich hundert mal drüber nachdenke wird es auch nicht anders. Aber kann trotzdem damit nicht aufhören.Kennt das jemand ?


ja, das kenne ich. habe ichmomentan auch sehr stark. bei mir ist es immer dieser gedanke, mache ich es so wie ich etwas mache es richtig? muss ich nicht noch mehr geben usw. das führt zu einer permanenten gedankenschleife + anspannung. zudem ist mein köroer gerade durch die 1. corona impfung noch angeschlagen, da ich a ein paar nebenwirkungen habe (nichts dramatisches) und b ich vor der impfung super angespannt war. das ganze potenziert meine innere unruhe + das gedankenkarussel noch... hab vorhin 15 tropfen atosil genommen. hoffe das hilft um den körper etwas runter zu fahren. aber selbst ablenken kann ich mich nicht gut, mit fernsehen oder so. und laufen, was ich sonst mache, mag ich aktuell wg der nebenwirkungen nicht.

x 1 #37

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S
Hallo Ayano, ich kenne diese Grübelgedanken sehr gut. Zwei Drittel meines Lebens haben sie mich gequält, wenn ich die Zeiten so zusammen rechne. Hast Du auch gute Zeiten, also Zeiten an denen Du Dich frei von Zwängen fühlst? Viele Grüße Strecki

#38


A
Ganz selten bin ich mal frei von zwängen.Muss fast immer über was nach grübeln .Und hab halt meist nur negative Gedanken .

#39


Maldur
Ja das kenne ich. Meine Therapeutin hat mir dafür vor 2 Tagen folgenden Link zu einem Achtsamkeitspodcast geschickt. Einmal bisher gehört, muss man sicher öfter hören, um es sich deutlich zu machen.

https://www.deutschlandfunknova.de/beit...n-koennen#

Vll hilft es hier ja auch jemanden (die haben auch zu anderen Themen gute Podcast)

#40


A


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