App im Playstore
Pfeil rechts
×

Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

1

K

KathrinMuffin
Mitglied

Beiträge:
3
Themen:
1
Danke erhalten:
1
Mitglied seit:
Hallo zusammen
Ich bin neu hier und möchte was über mich erzählen.

Ich bin weiblich, 40 Jahre, verheiratet und habe keine Kinder aber dafür einen Hund.

Ich habe eine großes Problem mit mir selbst. Ich habe einen übertriebenen Selbsthass schon von klein auf. Ich habe das Gefühl umso älter ich werde umso extremer. Ich habe durch mein Verhalten keiner Freunde mehr (nur noch ein paar Bekannte). Mit den meisten meiner Familie habe ich auch keinen Kontakt mehr.
Egal was in meinem Leben passiert Ich bin immer unzufrieden, launisch und teilweise aggressiv (in meiner Aussprache). Ich fühle mich auch extrem einsam. In meiner Familie haben viele mit Depressionen zu kämpfen was mich alles nochmal zusätzlich runter zieht.

Ich sitze nur noch zuhause, habe keine Interesse raus zu gehn etc.

01.05.2026 #1


5 Antworten ↓

NeonPixie
Hey Kathrin!

Rückzug aus Freundschaften und Familie, die Launenhaftigkeit und Aggression, die du selbst beschreibst, klingen mir alles eher nach Symptomen als der Ursache. Wenn man innerlich so unter Druck steht, kommt das irgendwo raus, meistens nach außen auf die Menschen, die nah sind.

Was könnte denn die Ursache des Selbsthasses sein?

Bist du gerade in irgendeiner Form in Behandlung oder Begleitung?

#2


A


Ständige Unzufriedenheit

x 3


K
@NeonPixie ich war in einer tagesklinik vor 5 Jahren. Allerdings hat es nur kurzfristig geholfen.

Der selbsthass kommt von meiner Kindheit, die war geprägt von der Launenhaftigkeit meiner Mutter und das Mobbing meiner Geschwister. Vater hat mich abgelehnt, nur meine Geschwister hatten Kontakt mit ihm.

Ich hatte meinen Hass gut im Griff als ich vor 4 Jahren meinen Mann kennengelernt habe. Leider kommt es jetzt immer stärker zurück.

x 1 #3


NeonPixie
Zitat von KathrinMuffin:
@NeonPixie ich war in einer tagesklinik vor 5 Jahren. Allerdings hat es nur kurzfristig geholfen. Der selbsthass kommt von meiner Kindheit, die war geprägt von der Launenhaftigkeit meiner Mutter und das Mobbing meiner Geschwister. Vater hat mich abgelehnt, nur meine Geschwister hatten Kontakt mit ihm. Ich hatte ...

Klingt mir etwas nach Bindungstrauma. Die frühen Bezugspersonen waren gleichzeitig die Quelle von Schmerz und die einzigen Menschen, von denen man Zuwendung braucht; lernt das System: Nähe ist gefährlich, ich bin das Problem.

Dass es sich beim Mann erst besser anfühlte, macht Sinn. Dass es jetzt auch stärker zurückkommt. Neue sichere Bindung deckt das Alte nicht dauerhaft zu, sie gibt ihm manchmal erst den Raum aufzutauchen.

Wärst du offen nochmal Therapie zu versuchen? Nicht Tagesklinik diesmal, sondern langfristige Einzeltherapie mit Fokus auf genau diese Kindheitsmuster.

#4


K
@NeonPixie ja wenn mir arzt/in sympathisch ist. Da tue ich mich allerdings schwer auch sich zu öffnen fällt mir gerade nicht leicht. Schreiben fällt mir da um einiges leichter

#5


NeonPixie
Zitat von KathrinMuffin:
@NeonPixie ja wenn mir arzt/in sympathisch ist. Da tue ich mich allerdings schwer auch sich zu öffnen fällt mir gerade nicht leicht. Schreiben fällt mir da um einiges leichter

Sympathisch ist wichtig, du hast recht. Man darf Therapeuten wechseln, wenn es nicht passt. Das erste Gespräch ist meistens auch noch kein Öffnen. Eher so ein gegenseitiges Beschnuppern, ob der Rahmen stimmt.

Schreiben fällt dir leichter. Hast du das schon mal als Werkzeug genutzt? Also nur für dich selbst allein.

Hier Schreiben als Einstieg ist erstmal völlig legitim, ersetzt aber keine Therapie mit einem Experten.

#6






Mira Weyer
App im Playstore