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T

Treueseele
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Hallo zusammen

Ich leide gemäss meinem Psychologen an einer generalisierten Angststörung.

Seit ich denke kann, habe ich immer irgendeine Angst. Mehrheitlich geht es um die Angst vor Krankheiten. Phasenweise auch andere Ängste (Angst, dass einem Familienmitglied etwas passiert oder dass ich nicht gut rieche usw.). Ich war noch nie frei von Ängsten. Ich mache mir mehr Sorgen um meine Mitmenschen als sie um sich selber. Ich versuche zum Beispiel seit längerer Zeit, meinen Bruder davon zu überzeugen, mit dem Rauchen aufzuhören. Es kommt dann sogar zu kleineren Streitereien. Nur als Beispiel.

Am liebsten wäre es mir, wenn mir einfach alles s*******egal wäre. Diese ständigen Ängste und Sorgen sind kräfteraubend und haben natürlich Einfluss auf die Lebensqualität.

Nun bin ich vor einem Jahr zum ersten Mal Vater geworden. Bis zur Geburt war ich erstaunlich stabil. Seit einigen Wochen aber bin ich sehr emotional. Manchmal habe ich Zwangsgedanken. Wenn ich mit dem Kinderwagen unterwegs bin, habe ich manchmal Angst, dass ein Autofahrer zum Beispiel beim Fahren auf das Handy schaut usw. Gerade letztens ist bei uns ein Fussgänger überfahren worden und tödlich verunglückt, da die Lenkerin am Handy war. Nur als Beispiel. Jetzt drehen sich die Sorgen um das eigene Kind. Ich achte so sehr auf alles was mit dem Kind zu tun hat, dass ich sogar von meiner Mutter und meiner Frau kritisiert werde. Ich solle ein wenig runterfahren und nicht so ängstlich sein. Meine Mutter, die drei Kinder grossgezogen hat, schaut ein Mal pro Woche auf das Kind und ich rufe sie dann von der Arbeit an, um ihr zum Beispiel zu sagen, dass sie das Kind nicht zu warm anziehen soll. Oder ich kontrolliere jedes Zimmer, ob etwas herumliegt, das mein Kind in den Mund nehmen könnte. Einfach solche Dinge.

Manchmal kommen auch Gedanken wie: Wird sie, wenn es dann soweit ist, im Kindergarten oder in der Schule gut behandelt werden? Wird sie für sich einstehen können und selbstbewusst sein? Was passiert, wenn mir oder meiner Frau was zustösst? Diese Gedanken kommen, wenn wir spielen und sie Freude hat. Danach kommen mir manchmal Tränen. Das gebe ich zu, auch wenn ich ein Mann bin. Sie ist generell ein sehr glückliches Kind und lacht viel.

Hat jemand nach der Geburts des Kindes ähnliche Erfahrungen gemacht?

12.04.2026 #1


3 Antworten ↓

Nick21
Zitat von Treueseele:
Hallo zusammen Ich leide gemäss meinem Psychologen an einer generalisierten Angststörung. Seit ich denke kann, habe ich immer irgendeine Angst. ...

Da ich keine Kinder habe kann ich natürlich nicht mitreden, aber das klingt schon stark nach einer Angststörung.

Es gibt jetzt verschiedene Punkte an denen du ansetzen könntest.

1. Kontrollverhalten sein lassen das füttert nur die Angst.

2. Ggf. über eine Therapie nachdenken.

3. Entspannungsübungen erlernen.

Etc.....

x 1 #2


A


Angststörung nach Geburt der Tochter

x 3


Luce1
Zitat von Treueseele:
Jetzt drehen sich die Sorgen um das eigene Kind. Ich achte so sehr auf alles was mit dem Kind zu tun hat, dass ich sogar von meiner Mutter und meiner Frau kritisiert werde.


Also, ich denke, du willst dein Baby um jeden Preis beschützen. Dass du so fühlst, zeigt vor allem, wie wichtig dir dein Kind ist.
Mein Vater ist nachts staendig aufgestanden, um zu gucken, ob ich noch atme, das hat meine Mutter wohl genervt.

Wenn du von den anderen zurecht gewiesen wirst, dann sprech mit ihnen dadrüber, Du bist halt so

x 1 #3


Sonja77
Es ist zwar sehr schön das du dich so um dein Kind sorgst kümmerst und es wohl über alles liebst und möchtest das es ihm immer im Leben nur gut gehen wird….
Aber deine Ängste sind ganz extrem übertrieben und nicht mehr in einem gesunden Ausmaß,das kann dann auch nach hinten losgehen und du kannst deine Ängste später auch auf dein Kind übertragen und es muss dann ein Leben lang damit umgehen und leben lernen und das ist nicht fair…

Ich würde mir an deiner Stelle dringend helfen lassen in Form einer Therapie damit alles wieder in ein gesundes Gleichgewicht kommt

Ich selber hab auch Kinder ich weis also wie es ist wenn man sich Sorgen macht und nur das Beste für sie will
Jedoch muss es immer im Ramen bleiben und nicht übertrieben werden

Alles Gute 🍀 auf deinem Weg

#4






Mira Weyer
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