W
WayOut
Gast
@Wolken
Dieses „Ich tu doch alles, warum geht’s mir immer noch sch.?“ ist so ein Klassiker bei genau dem, was du beschreibst. Und weißt du, was daran so bitter ist? Dass du eben wirklich alles tust. Du kämpfst wie verrückt – und genau das ist irgendwann das Problem.
Weil du da nicht kämpfst gegen eine Krankheit wie ’ne Grippe, sondern gegen deinen eigenen Zustand. Gegen das, was gerade da ist. Und da kommt dieser schöne Boomerang-Effekt ins Spiel: Je mehr du innerlich drängst, dass es endlich aufhört – desto mehr dreht’s dein Nervensystem erst richtig auf. Weil Druck für das System = Gefahr. Und dann geht erst recht nix mehr mit Schlaf, Ruhe, Regulation.
Und genau das mit den Nächten zeigt’s doch. Dein ganzer Körper will einfach nur: runterfahren. Aber du bist wie in so ’nem inneren Dauermodus von „Ich muss das jetzt hinkriegen!“ Du schreibst ja sogar: „Ich hab das Gefühl, es dreht sich im Kreis.“ Ja. Weil der Versuch, da rauszukommen, dich exakt drin hält.
Vielleicht brauchst du gerade nicht noch mehr Techniken und Maßnahmen – sondern genau das Gegenteil: Akzeptanz. Dieses verdammte, superschwierige „Okay, es ist wie es ist. Und ich höre auf, mich selbst wegmachen zu wollen.“
Und ja, das ist frustrierend. Weil man denkt: „Ich kann doch nicht einfach akzeptieren, dass’s mir sch. geht?“ Doch. Kannst du. Und du wirst überrascht sein, was dann passiert, wenn du nicht mehr mit aller Gewalt „funktionieren“ willst. Das Nervensystem ist nämlich nicht kaputt – es hat nur keine Sicherheit mehr. Und die kriegt’s nicht über Erfolg oder Disziplin, sondern über echte Erlaubnis: Ich darf fühlen. Ich darf schlecht schlafen. Ich darf grad nicht arbeiten können.
Du bist nicht am Anfang. Du bist mittendrin – nur auf ’ner anderen Ebene. Und vielleicht ist genau das der Punkt, an dem du nicht noch was tun musst – sondern loslassen.
Dieses „Ich tu doch alles, warum geht’s mir immer noch sch.?“ ist so ein Klassiker bei genau dem, was du beschreibst. Und weißt du, was daran so bitter ist? Dass du eben wirklich alles tust. Du kämpfst wie verrückt – und genau das ist irgendwann das Problem.
Weil du da nicht kämpfst gegen eine Krankheit wie ’ne Grippe, sondern gegen deinen eigenen Zustand. Gegen das, was gerade da ist. Und da kommt dieser schöne Boomerang-Effekt ins Spiel: Je mehr du innerlich drängst, dass es endlich aufhört – desto mehr dreht’s dein Nervensystem erst richtig auf. Weil Druck für das System = Gefahr. Und dann geht erst recht nix mehr mit Schlaf, Ruhe, Regulation.
Und genau das mit den Nächten zeigt’s doch. Dein ganzer Körper will einfach nur: runterfahren. Aber du bist wie in so ’nem inneren Dauermodus von „Ich muss das jetzt hinkriegen!“ Du schreibst ja sogar: „Ich hab das Gefühl, es dreht sich im Kreis.“ Ja. Weil der Versuch, da rauszukommen, dich exakt drin hält.
Vielleicht brauchst du gerade nicht noch mehr Techniken und Maßnahmen – sondern genau das Gegenteil: Akzeptanz. Dieses verdammte, superschwierige „Okay, es ist wie es ist. Und ich höre auf, mich selbst wegmachen zu wollen.“
Und ja, das ist frustrierend. Weil man denkt: „Ich kann doch nicht einfach akzeptieren, dass’s mir sch. geht?“ Doch. Kannst du. Und du wirst überrascht sein, was dann passiert, wenn du nicht mehr mit aller Gewalt „funktionieren“ willst. Das Nervensystem ist nämlich nicht kaputt – es hat nur keine Sicherheit mehr. Und die kriegt’s nicht über Erfolg oder Disziplin, sondern über echte Erlaubnis: Ich darf fühlen. Ich darf schlecht schlafen. Ich darf grad nicht arbeiten können.
Du bist nicht am Anfang. Du bist mittendrin – nur auf ’ner anderen Ebene. Und vielleicht ist genau das der Punkt, an dem du nicht noch was tun musst – sondern loslassen.
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