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Feuerschale

Feuerschale
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Angelehnt an die Schematherapie, wie sie auch @Dunkelbunte kurz darstellte siehe

tagebuecher-f97/feuerschale-tb-t120865-260.html#p4027669
https://schematherapie-rhein-ruhr.de/mo. h-j-young/

würde ich gerne mal ein paar konkrete Alltagsbeispiele durchsprechen, wie das "Kind" da reagiert oder wie
die Emotionen da sind.

wie man das normal (aber meistens eher gestresst, eher regressiv) bewältigt bzw wie da sonst die Pferde mit einem durchgehen

und dann würde ich gerne mal rausfinden, dies dann auch gerne in der Gruppe mit anderen, wie da der gesunde Erwachsene reagieren würde (also da erstmal so ein Modell finden, Bewusstsein finden für) oder auch, wie kommt man in den Zustand überhaupt erst.

Hier bin ich drauf gekommen, weil @Tänzerin82 den Link eingestellt hat, wie man ein aufgeregtes Nervensystem beruhigt und wie man ins Hier und Jetzt kommt, ins Bewusstsein für den Erwachsenen
stammkneipe-zum-lichtblick-f119/wie-geht-es-dir-aktuell-t135055-22230.html#p4030021


Vielleicht gibts ja ein paar, die Lust haben, sich zu beteiligen, eigene Beispiele reinzubringen oder auch Ideen für die anderen?
Ich adde hier mal ein paar Leute, wo ich schonmal solche Ideen auch gelesen hab, soll aber keiner gezwungen sich fühlen zu antworten. und keiner ausgeschlossen, der da auch Lust drauf hätte
@Tuffie1
@blue1979
@nikimiky
@Tänzerin82
@hereingeschneit
@Dunkelbunte
(. .ok, bis jetzt Frauenrunde. können aber auch gerne Männer und sonstiges. 😅 )

Es muss auch nicht perfekt sein nach Schema. es geht nur darum. rausfinden, wie ist es normal. und wie könnte ich noch anders reagieren. also ganz zwanglos Ideen sammeln oder sich bewusst werden.
Und wenn man selbst kein Beispiel hat oder geben will, vielleicht hat man ja Ideen für die anderen. 🍀

20.03.2026 x 4 #1


2 Antworten ↓


Feuerschale
Ich fang mal mit einem Beispiel von mir an.

An dem Bild hier:
https://www.konturen.de/wp-content/uplo...modell.jpg

merke ich oft im unteren Bereich (also eigenes schlecht angepasstes Verhalten), dass ich auf der Vermeider-Ebene bin.
Entweder dissoziativ, nicht mehr mich fühlend. Oder mich auf mich selbst zurückziehend. Es fällt mir schwer in Beziehung zu gehen, weil Beziehung mich überreizt und die negativen Botschaften für mich überwiegen.

Irgendwie ist das wie eine Spurensuche. Ich stehe vor dem "Ende"- also dem Ergebnisverhalten....was schon über Jahre oder Jahrzehnte sich eingespielt hat. Und mir ist nicht ganz bewusst, was hat dahin geführt.
Welche Situationen, welches Verständnis, welche Verletzungen. 🤔
Etwas Detektivarbeit.

Festhalten kann ich dann schonmal: ich bin nicht im glücklichen Kind Modus. Und ich bin nicht im bewussten Erwachsenen Modus....ich bin in einem angepassten Verhalten, was enger ist.

Wenn ich einen Schritt zurückgehe- ich weiß dass negative Elternmodi bei mir eine große Rolle spielen.
Mich bewertet fühlen, mich nicht genügend fühlen, abgelehnt werden, kritisiert werden, nicht gesehen werden.

Ich reagiere dann darauf mit Verletztheit und Betäubung und starker Unruhe. Oft auch Perfektionismus.

Das ist so stark in mir drin, dass ich oft das eigene Selbst, das "ursprüngliche Kind" kaum fühle und somit auch wenig klar hinspüren, hinsehen, einordnen, analysieren kann.

Ich suche eigentlich einen Weg, wie das Kind sich wieder raustraut und dieser negative kritische Elternteil dann nicht die ganze Macht hat, sodass das Kind dann wieder sofort verschwindet oder in Angst überkompensiert und ich von mir abgeschnitten mich dann fühle.

Wie kann der gesunde Teil da sein, auch deutlich machen dem verängstigten Kind "ich bin da" und wie kann das Kind Vertrauen lernen, dass der gesunde Erwachsenanteil auch beschützt und auch glaubwürdig ist.
Dieser strafende abwertende vereinnahmende Elternanteil ist extrem stark und schon "ewig" wahr.

Da der gesunde Erwachsenanteil kaum wahrnehmbar für mich ist, geht auch oft nicht das Einordnen, nicht das kooperieren mit dem Kind, nicht das neubewerten (ist dann nicht glaubwürdig bei jemandem der sofort wieder verschwindet, also auch nicht glaubhaft entmachtet wenn was destruktiv wird).
Somit geht es auch wenig ins gestalterische was der gesunde Erwachsene tun würde, sondern oft Opfer/Überforderungs-Überschwemmtgefühle.

Meine Idee zur Zeit ist, dass ich die Übung aus dem Video oben....wo auch der Erwachsene erwähnt wird, die Achtsamkeit gestärkt wird, der Fokus wieder weiter wird, öfters am Tag wiederhole. Und auch achtsam dafür werde, ob ich gerade in einem gestressten Zustand bin oder sonstwie geknickt, ängstlich, lethargisch ect, was das angepasste Kind ist.
Um dann aktiv auch den gesunden Teil zu erinnern oder zu wecken mit Wahrnehmungsübungen, Körperübungen und den Leitsätzen wie "das ist gerade nicht die ganze Wahrheit sondern ein Trigger" usw.

Gibt es vielleicht noch Ideen? Perspektiven?

sonst auch gerne eigene Beispiele die einen gerade bewegen. 🍀

x 2 #2


blue1979
Hi Feuerschale ,
das Bild kann ich auf dem Handy nicht öffnen und schaue mir das morgen vom Computer an. Ich finde dein Thema spannend und hoffe das hier ein guter Austausch stattfindet 🙂.

Bewusstsein für sein Innenleben ist der wichtigster Schritt, um seine Gedanken und Verhalten näher anzuschauen und etwas zu ändern.
Ich ärgere mich sehr wenn ich in kindlichen Modus bin und erkenne das meist hinterher aber bei mir spielen u.a Hormonschwankungen eine wichtige Rolle wie oft ich in kindlichen Anteilen bin teils sogar dysfunktional oder destruktiv 😟.

Jeder Mensch hat Anteile mit jeweiliger Funktion und meist sind diese schon integriert oder bei wenigen auch unbekannt oder noch nicht integriert (ego state Aspekt ).

Ich schaffe es selber nicht kindliche Anteile oder Muster nachzubeeltern und möchte am besten nur im stabilen Alltags ich bleiben und Kontrolle über mein Ich/Nervensystem haben .. theoretisch 😌.

Ich lese morgen deine Beiträge genauer, lets dance ruft

#3






Prof. Dr. med. Thomas Hillemacher
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