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realo
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Kann man sich selbst das geben , was als Kind gefehlt hat? Ja, unbedingt, das ist ja das A und O der Entwicklung. Hier schreibe ich noch etwas, weil das so ein wunderbares und wichtiges Thema ist, auch wenn der Thread schon fortgeschritten ist. Es lernen wie man selbst als Erwachsener die Defizite der Kindheit ausbügeln kann, sollte der Inhalt einer jeden Psychotherapie sein, wenn diese Kindheit später psychische Störungen hervorgebracht haben. Lernen als Erwachsener, wie ich dem inneren Kind Fürsorge und Geborgenheit gebe ohne an Selbstverantwortung und Selbstständigkeit zu verlieren. Den Eltern die Schuld geben hilft nicht weiter, dadurch wird das Wohlbefinden nicht besser, es braucht eine Umänderung der Prägung, ein Verzeihen und ein Verändern des Verhaltens mit sich selbst. Dann kann man sich von der Haltung der Eltern verabschieden und aus dem Umfeld Neues lernen. Sowohl ein stationärer Klinikaufenthalt ist dafür gut geeignet, am besten eine Gruppentherapie, als auch die ambulante Therapie mit ganz individueller Prägung. Man sollte als Erwachsener das nachholen können, was in der Kindheit gefehlt hat, unbedingt, es ist die Aufgabe im Leben schlechthin. Sonst ist man ein unmündiger Erwachsener und stets auf Hilfe von außen angewiesen und das macht unzufrieden und verstärkt das unterschwellige Unwohlsein. Deshalb lohnt sich die Mühe des Übens, immer wieder und jeden Tag, sich freizumachen von der elterlichen Prägung, wenn sie starke Defizite bedeutete. Hat das innere Kind alles, was es braucht, kehrt ein innerer Friede ein und ein Gefühl der stabilen Ausgeglichenheit ist möglich.• x 4 #22