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Miiu Miau
Hallo an euch alle,

das klingt zwar jetzt ziemlich albern, aber ich bin grad etwas überfordert mit dem Kofferpacken für meine Reha, die morgen beginnt.
Und zwar mit der Menge. Also derzeit habe ich 1 Riesenkoffer, 2 Sporttaschen und eine große Schultertasche voll und es fehlen immer noch Sache, die dort noch nicht drin sind. Zu dem soll noch mein Fotoapparat mit (groß), da das halt mein Hobby ist und ich auch noch in eine super schöne Gegend fahre (Allgäu). Und mein Laptop.

Was alles noch so voll macht, sind Sport-, Bade-, Saunasachen. Zudem steht da, ich soll Handtücher für Sauna, Baden, Physio mitnehmen. Da ich nicht weiss, ob ansonsten Handtücher auf den Zimmern sind, hab ich dafür vorsichthalber auch noch was eingepackt. Dann Klamotten für warmes Wetter und kaltes Wetter (ist ja grad wechselhaft), was zum Lesen (recht viel) und mein Trostkuscheltier, Schuhe...

Ich war noch nie in der Reha, auch sonst nicht für länger in einem Krankenhaus und ich komme in den 5 Wochen nicht nach Hause. Bin deshalb etwas überfordert, wieviel man so brauch. Möchte ja nicht gleich unangenehm auffallen, wenn ich da antanze mit nem halben Kleiderschrank. Andererseits...5 Wochen ist halt schon lang....

Was ist eure Erfahrung? Soll ich einfach alles mitnehmen was ich denke und mir sagen "sch... auf die blöden Blicke, wenn es viel zuviel ist?" Oder ist das normal, wenn man mit zig Koffern antanzt?

Liebe Grüße
Miiu Miau

14.04.2014 14:20 • 13.05.2021 #1


18 Antworten ↓


MrsAngst
Haha, ich glaub du bist nicht die einzige sie ALLES einpackt
mach dir da mal keine sorgen!

Weißt du ob man da Wäsche waschen kann? Wenn ja würde ich sogar ein bisschen weniger einpacken, am ende vergisst man die hälfte seiner klamotten.
Ich würde unterwäsche und socken für 14 tage einpacken WENN man waschen kann!
Dann 3 große handtücher und 2 kleine.
Zum schwimmen 1-2 bikinis oder badeanzug.
Eine wärmere jacke und eine frühlingsjacke.
N paar hosen n paar tshirts n paar pullis.
flip flops, sportschuhe, feste schuhe und freizeitschuhe!
Hmmmmmm ... 2 sporthosen 2 sportoberteile...
ich würde alles für 14 tage so einpacken weil dann kannst du ca. wenn die halbe zeit rum ist mal waschen (wenns geht)

Wenn du nicht waschen kannst, dann auf jeden fall VIEEEL!

14.04.2014 14:26 • x 1 #2



5 Wochen Reha, wieviel mitnehmen?

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Miiu Miau
Ja, waschen kann man. Ich besitze grad eh nur 1 Bikini, der passt. Hab zuviel zugenommen in den letzten Monaten.
Aber alleine schon der Bademantel (die haben da ne Sauna und ich liiiiiebe Sauna) bräuchte ne kleine Reisetasche für sich alleine .

Besitze eh nur Unterwäsche für ca. 14 Tage
Aber bei Pullover und T-Shirts und so, da bin ich mir unsicher...aber das mit den 14 Tagen klingt gut...ich werde nach dem Prinzip mal durchschauen.
Schuhe habe ich eh kaum welche...gehöre zu der Sorte Frauen OHNE Schuhtick (dafür nen Taschentick was auch nicht viel besser ist...). Nur 2 Paar Ballerina, Innensportschuhe, Aussensportschuhe, Sommerstiefel und Sneakers hab ich eingepackt. Badeschuhe und Hausschuhe dazu noch.

14.04.2014 14:32 • #3


MrsAngst
Du kannst ja in den bademantel zb n paar kleine sachen einwickeln wie den bikini oder sowas. das part schon mal platz
Ja das mit den schuhen reicht mit sicherheit. ich bin die fraktion frauen die weder schuh noch taschentick hat
hab nur das wichtigste, feste schuhe, freizeitschuhe und valerinas und flip flops.
Aber wenn du waschen kannst dann pack wirklich so ein als würdest du 14 tage verreisen

14.04.2014 14:37 • x 1 #4


HEY Miiu Miau ,

mir ging es letztes Jahr auch so...das ist vollkommem ok
und du bist nicht alleine damit...hab sogar noch Getränke und so mit genommen
was auch gut war..wichtig ist das du dich da wohlfühlst..auch Sachen fürs
Hobby. VOR Jahren als mein Sohn zur Reha musste hab ich sogar die
Nähmascine eingepackt.

Tu was dir gut tut..Und freue dich auf Morgen ich fahre in Gedanken mit.

14.04.2014 14:43 • x 2 #5


Miiu Miau
Danke euch beiden ,

an Getränke habe ich noch gar net gedacht, Bleeny. Nur an meine Trinkflasche für den Sport. Weiss nicht, obs da ne Teeküche zum Wasserkochen oder so gibt.

Ich freue mich auf morgen, wenn ich auch etwas aufgeregt bin. Ist ne ganz neue Erfahrung. Bücher nehme ich tatsächlich nur für 2 Wochen mit. Mein Freund kommt mich an dem WE nach Ostern besuchen, da kann er mir Nachschub mitbringen. Bin halt ne Leseratte.

14.04.2014 14:51 • #6


VIlleicht schjck ich dir etwas Nachschub...es ist schön das es dich gibt.

Danke dafür

14.04.2014 14:59 • x 1 #7


Miiu Miau
@Bleeny: Lese-nachschub?

Danke Dir auch! Die Gespräche mit Dir haben mir auch imme sehr gut getan! *Drück Dich* ich hoffe, bei Dir gehts auch grad wieder ein klein wenig bergauf. Halt die Ohren steif ...auch wenn das alte geht, das neue kommt und steht... (ganz sicher)

14.04.2014 15:03 • x 1 #8


Hallo Miiu Miau,
ich finde das völlig normal!
Ich würde mit Sicherheit auch so viel mitnehmen, gerade wenn ich so lange nicht zu Hause wäre! Dann lieber zu viel mitnehmen und die Blicke der anderen sind doch egal!
Ich wünsche dir für die Zeit auf jeden Fall alles gute!

14.04.2014 15:28 • x 1 #9


Schlaflose
Bei meiner Reha wurden Handtücher gestellt (wurden sogar zweimal die Woche gewechselt), auch für die Sauna. Man bekam auch Decken für die Entspannungstherapien. An Kleidung brauchte man nicht viel, denn man lief meist in bequemen "Wellness" Klamotten (sprich Jogginanzügen) und Schlappen herum. An Schuhen brauchte man Hallensportschuhe und für draußen Joggingschuhe. Normale Schuhe brauchte man nur, wenn man in die Stadt fuhr.
Als Getränk wurde permanent stilles Wasser gestellt. Zum Frühstück gab es koeffeinfreien Kaffee und jede Menge Teesorten, mittags Wasser und abends wieder Tee.
Elektrogeräte (z.B. Wasserkocher) waren auf dem Zimmer verboten (ich habe aber meins trotzdem benutzt und danach immer weggepackt, wegen den Putzfrauen, die täglich irgendwas in den Zimmer taten)

14.04.2014 16:40 • #10


Miiu Miau
@Schlaflose:

Handtücher für Sauna und so werden leider nicht gestellt. Die soll man selber mitbringen. Steht in dem Infoblättchen drin, dass ich bekommen habe.

Ich bin nicht so der Trainingsanzugtyp...
Hab jetzt 2 Koffer voll und eine kleine Sporttasche, dazu meine Laptoptasche, meine Fototasche und ne kleine Schultertasche mit Büchern.
Das sollte reichen...
Werd immer angespannter :-/ je näher es rückt. Na ja...wenns in ner PA endet heute Abend hab ich wenigstens die Bestätigung, dass es die richtige Entscheidung war mit der Reha^^.

Vielen lieben Dank für eure Antworten!

14.04.2014 18:13 • #11


Du schaffst es liebe Miiu Miau

es ist auch ganz normal wenn ne Pa kommt...obwohl ich sie damals auch erwartet hatte und es erst alles supi
ging erst dort am ersten Tag mit dem ganzen Termindruck fing es an sich im Kreis zu drehen...aber auch das wird..hatte tolle Schwestern es war nur an meine Psychologin gescheitert der Rest war toll und würd auch wieder hingehen wenn es in der Neurologie ist.

Du schafft das du bist stark , wir sind stark stärker als wir manchmal denken.

14.04.2014 18:19 • #12


Wolke83
Hallo
das Thema spricht mir aus der Seele und ich bin gerade auch etwas überfordert...
5Wochen Reha wg. Psyche und Übergewicht...
Dh auch viel Sport.. Ich schwitze viel...
Waschmöglichkeiten gibts wohl (Trockenmöglichkeiten... keine Ahnung- hoffe doch auch... )
Plane mal mit Sachen für 2,5-3 Wochen...
Aber dennoch: Ich hab zu viel Zeugs...
Dachte eigentlich, ich komme mit einem großen Koffer, einem kleinen Koffer und einer kleineren Reisetasche hin.....
Aber.. Wetter ist unbeständig..... und das ganze Hygiene und sonstige Zeugs ist ja mengenmäßig auch nicht zu unterschätzen...
Wg. Corona soll ich die Anlage nicht verlassen, also muss ich ja Shampoo, Dro., Masken usw für 5 Wochen mitnehmen....
Hat hier jemand Erfahrungen (gerade wg. Corona?) und Tipps?
Merci.

11.05.2021 16:19 • #13


silverleaf
Hallo Wolke,

was Corona angeht:
Bei mir war es so, dass die Klinik erlaubt hat, dass man zum lokalen Supermarkt u.ä. geht. Man sollte das Gelände nur nicht für "unnötige Aktivitäten" verlassen, aber einkaufen durfte man.
Und es wurde tatsächlich empfohlen, Hygieneartikel und Sachen, die man sonst so braucht, übers Internet zu bestellen und sich in die Klinik liefern zu lassen, um unnötigen Kontakt mit der Außenwelt zu reduzieren. Die meisten Kliniken haben auch einen Kiosk im Haus, der Hygieneartikel, Lebensmittel und alles mögliche Zeug für den Klinikalltag verkauft.

Ich würde meinen Platz im Koffer also eher für Kleidung nutzen und weniger für Shampoo und Duschgel für 5 Wochen. Waschmaschine und Trockner haben auch fast alle Kliniken. Da das Waschen allerdings nervig sein kann (viele Patienten "streiten" sich um wenige Maschinen, Trockner und Wäscheständer), können ausreichend T-Shirts die Lage entspannen und Dir Stress ersparen. Im Zweifel und bei Platzmangel mehr von den bequemen Klamotten einpacken, weniger Jeans und schicke Oberteile, die meisten Patienten laufen in der Klinik sehr leger rum.

Masken wurden bei uns täglich von der Klinik ausgegeben (sogar mehrere).

In der Klinik, in der ich war, wurde die Handpflege irgendwann zum Thema, da man sich gefühlt alle 5 min die Hände desinfizieren musste, das belastet auf Dauer die robusteste Haut.

Fährst Du mit dem Auto oder mit der Bahn hin?
Ich würde darauf achten, mir auch Sachen mit einzupacken, die gut für die Seele sind (kuschelige Decke, ein Kissen von zu Hause, falls du Platz für solche Sachen hast, Seelentröster sind wichtig in der Klinikzeit).

LG Silver

12.05.2021 02:17 • x 1 #14


Wolke83
hm Stand jetzt habe ich einen großen Koffer, einen kleineren Koffer und zwei kleinere Reisetaschen....
fühl mich schon so als ob ich da einziehen würde....
welche "Mengen" sind denn normal?
Will ja nicht gleich negativ auffallen..
Streit um Wasch-/Trockenmöglichleiten hab ich auch schon gehört...
Masken steht drin, dass ich die selber beschaffen muss.
An Handcreme hab ich auch schon gedacht...
Mich fährt aus diversen Gründen jemand mit dem Auto.

Danke für die Einblicke

12.05.2021 06:02 • #15


Schlaflose
Zitat von Wolke83:
Mich fährt aus diversen Gründen jemand mit dem Auto.

Dann kannst du doch so viel mitnehmen, wie ins Auto passt Warum sollte man damit negativ auffallen?

12.05.2021 08:04 • x 1 #16


silverleaf
Hi Wolke,

mach' Dir keine Gedanken, was die Menge an Zeug angeht, die Du mitnimmst. Wenn ich in die Klinik fahre, denken die Nachbarn zu Hause jedes Mal, ich würde ausziehen, und die Leute in der Klinik, ich würde dort einziehen ...

Von Mitpatienten kenne ich das auch, es ist relativ normal, man ist ja eine ganze Zeit dort. Ich reise immer mit einem recht großen Auto an, das bis unters Dach voll ist mit Sachen, und das ist wörtlich zu nehmen...sprich 3-4 Koffer, diverse Taschen, Bettzeug, Kissen, Decken, Deko-Zeugs, diverse Sachen, um sich die Zeit dort zu vertreiben (Bücher, Puzzle, Zeug zum Malen und Zeichnen), Thermoskannen, schöne Tassen,....

Es sieht wirklich immer so aus, als würde ich dort einziehen und meinen Hausstand zu Hause aufgelöst haben ,
das ist kein Problem, die Mitpatienten und die Leute von der Klinik reagieren vielleicht mal mit einem Grinsen, aber nicht bösartig, und die meisten Mitpatienten reagieren sogar eher positiv, leihen sich auch mal was aus... Und wie gesagt: ganz viele machen es so. Ich habe mal einen Typen gesehen, der sogar einen großen Teppich mitgebracht hat

Oft ist es sogar so, dass die Leute, die eben nicht so Zeug mitgebracht haben, vor Ort anfangen, Zeug zu kaufen/zu bestellen, um es sich nett zu machen (das Bedürfnis entsteht bei vielen, da stationäre Therapie echt anstrengend ist), und müssen dann oft bei der Heimreise Koffer und Taschen nach Hause schicken lassen, weil sie die Menge nicht unterkriegen/mit der Bahn transportieren können. Da spart es Geld, wenn man die Sachen gleicht mit einpackt, vorausgesetzt, man hat, so wir Du, die Möglichkeit, den Kram in ein Auto zu packen.

Und nochmal: Mach' Dir nicht so viele Gedanken darüber, was die anderen Leute denken. Damit machst Du Dir in der Klinik nur unnötig Stress. Die meisten Patienten dort sind sehr mit sich selber und ihren eigenen Problemen beschäftigt. Die Zeit dort ist für Dich, nutze sie dafür, Dich auf Dich selber zu konzentrieren.

(Das ist übrigens mit der wichtigste Tipp, den ich Dir geben würde: Sich in die Gruppe zu integrieren ist sicherlich gut, aber in Maßen: bleib' mit Deinen Gedanken bei Dir und Deinen Problemen, lass' Dich nicht in die Probleme anderer Mitpatienten mit hineinziehen, das lenkt Dich nur von Deinen eigenen Therapiezielen ab. Abgrenzung ist in der Klinik wichtig, es gibt nämlich immer wieder Patienten, die es schaffen, die ganze Station mit ihren Problemen zu beschäftigen, davon sollte man sich bestmöglich distanzieren, es führt nur dazu, dass Du wertvolle Zeit und Energie für Dinge aufwendest, die mit Dir und Deinen Therapiezielen wenig zu tun haben. Damit meine ich nicht, dass man sich nicht mit den anderen austauschen sollte, im Gegenteil, das ist ein ganz wichtiger Teil der Klinik-Erfahrung, aber diese eben beschriebene Sorte von Mitpatienten (meistens erkennt man die recht schnell) sollte man auf Abstand halten, freundlich, aber konsequent. Es ist schön, dort Kontakte zu knüpfen, aber man sollte sich auch immer wieder vor Augen halten, dass man den Großteil der Leute außerhalb der Klinik nicht wiedersieht.)

LG Silver

12.05.2021 16:35 • x 1 #17

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Wolke83
@silverleaf ich danke dir so sehr für deinen Beitrag.. Ich musste schmunzeln beim Lesen und bin viel entspannter jetzt. Danke.

12.05.2021 19:38 • #18


silverleaf
Hallo Wolke,

ich freue mich, dass ich Dir etwas helfen konnte !

Falls Du noch Fragen hast: einfach immer raus damit !

Ich wünsche Dir auf jeden Fall schonmal einen ganz tollen und hilfreichen Aufenthalt!

LG Silver

13.05.2021 05:30 • x 1 #19



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Univ.-Prof. Dr. Jürgen Margraf