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201808.03




22
4
Berlin
4

Status: Online online
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Hab passend zum Neujahr (jaja, ich weis ;)) nach 10 Jahren aufgehört - von circa 15 Zigs täglich auf 0, kalter Entzug ohne jegliche Hilfsmittel und bin seitdem auch nicht schwach geworden - mittlerweile nach nun 2 Monaten komme ich astrein klar damit und hab auch kein verlangen mehr.

Ob ich es allerdings nochmal kalt machen würde...eher nicht, hatte die ersten 4 Wochen ziemliche psychische Beschwerden gehabt (total gereizt, lustlos, Konzentrationsschwierigkeiten, panisch, verstärkte Depression, stressempfindlich, ängstlich...) Körperlich ging es... Kopfschmerzen, bisel zittern, kälteempfindlich

Kann nur jeden raten dran zu bleiben, es lohnt sich auf alle Fälle! :daumen:

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Danke1xDanke


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  08.03.2018 20:29  
Hallo, auch ich möchte gerne aufhören und habe es bereits 2 x geschafft. Jedesmal aufgrund einer Thrombose Angst. Da ging es plötzlich von heute auf morgen. Nach jeweils 2-3 Monaten und einer Party-Nacht war ich genauso abhängig wie vorher auch. Diesmal fällt es mir sehr schwer! Habe es 1 Woche geschafft, mit Schwindel, starkem Schwindel, Gereiztheit usw. Danach wieder geraucht. Ich konnte nicht widerstehen! Tja, was soll ich sagen? Ich bin ein starker Mensch, eigentlich. Aber wenn der Teufel im Kopf kommt,kommt er. Ich kämpfe arg mit Kopfschmerzen und weiß, dass es besser ist die Zig. wegzulassen. Habe div. Bücher gelesen, YouTube Videos geschaut aber nichts hilft aktuell. Seit heute bin ich im Besitz einer E. Zig. und werde es damit versuchen! Ich möchte nicht an den Folgen sterben.



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Hessen
94
  12.03.2018 08:38  
Keks: Ich hab mir auch unzählige Videos bei You tube angesehen ( unter anderem Nichtraucher in fünf Stunden, was echt gut gemacht ist ) aber geholfen hat es bei mir bis jetzt auch noch nicht.

Ich hab mir vorgenommen erst mal zu reduzieren. Und das klappt seit zwei Wochen erstaunlich gut. Vorher 25-27 Kippen und aktuell liege ich bei 13-16.
Habe mir eine App runter geladen, mit der man das rauchen auf diese Schiene aufgeben kann. Man bekommt jeden Tag verschiedene Infos und ein Rauchlimit, was immer weiter reduziert wird. Mal sehen ob es damit klappt.
Ich gebe nicht auf.

Danke1xDanke


86
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Groß Gerau
17
  12.03.2018 09:46  
Ich habe vor 7 Monaten aufgehört, aus einem plötzlichen Entschluss heraus
Nicht zum er Mal, ich hatte schon längere rauchfreie Phasen und bin immer wieder schwach geworden, teils nach 8 Jahren
Es war nicht leicht, ganz ohne Hilfsmittel und es fehlt mir immer noch
Aber mein Trick ist Sport, ich gehe öfter joggen und merke da täglich, wieviel besser ich Luft bekomme und das Gewicht ist dadurch auch noch etwas runter gegangen, statt mehr zu werden

Als Motivation habe ich eine App installiert, die mit vor Augen führt, was ich für Gesundheit und Geldbeutel schon erreicht hab.
Aktuell fast 600Euro

Danke1xDanke


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  12.03.2018 22:21  
@Minzli Glückwunsch und RESPEKT! toll, mach weiter so!

@Isa1982 ja, ich habe auch eine App! Aber egal ob ich 1 oder 3 Tage durchhalte, irgendwann komme ich gegen das Verlangen nicht an! Es frustriert mich sehr.



477
6
Hessen
94
  13.03.2018 08:05  
@keks1234: das kenne ich auch. Ich hab beim letzten kalten Entzugsversuch 25 Std durchgehalten und dann hat mich was aufgeregt und zack - hing ich wieder am Glimmstengel.

Danke1xDanke


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40
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  13.03.2018 10:20  
Ich rauche jetzt seit 12 Jahren. Und das aufzugeben fällt mir unglaublich schwer.
Also ich vor 5 jahren schwanger war, wars kein Problem. Keine Entzugsymptome, keine Gereiztheit, nix.
Da hab ich schon vorher aufgehört und hatte dann eine Fehlgeburt da brauchte ich erstmal eine Zig. Doof.
Ich rauche ja nciht viel und nie vor Ablauf einer Stunde. Also so ca 12-15 selbstgedrehte. Die auch kleiner sind als die aus der Packung.

Aber das Problem ist halt: ich bin DIS. Ich habe mehrere Persönlichkeiten und davon rauchen ein paar.
Wie hört man auf, wennnicht alle aufhören wollen? Wie hört man auf, wenn mehrere jahm...süchtog sind?

Und wenn, dann sind wir so dermaßen gereizt, dass der Selbsthass so stark zuschlägt, dass am Ende die Wahl steht, sich vor lauter Selbsthass selbst zu verletzen oder zu rauchen.
Ja was macht man da?
ich habe bisher keine Lösung.
Der Gedanke, der Gesundheit zuliebe hilft irgendwie nicht. Obwohl schon auch massiv Angst davor da ist, was man sich langfristig damit antut.

Von Hilfsmitteln halte ich nichts. Da ekelt es mich komischerweise vor.

Dieses schlechte Laune Dilemma, ich mutiere zur Megazicke und hasse mich dann so weil ich so nicht sein will und das dann auch leider an meinem Mann auslasse.

Ach Mensch....

Weiß nicht, ob ihr das so versteht.
Zu vielen in einem Körper, in einem Kopf ist das Problem irgendwie verschärft.



  13.03.2018 10:27  
Diesen September bin ich 9 Jahre rauchfrei....die Lust überkommt mich aber immer noch. Ich denke auch man braucht den 100%igen Willen das durchzuziehen. Okay viele Frauen nutzen die Schwangerschaft als Sprungbrett.....so war es bei mir auch. Ich hatte schon öfter das Bedürfnis wieder anzufangen...aber bis jetzt stand mein Geiz über dem Bedürfnis.



2515
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Mittelfranken
1503
  14.03.2018 21:52  
Keks1234 hat geschrieben:
Hallo, auch ich möchte gerne aufhören und habe es bereits 2 x geschafft. Jedesmal aufgrund einer Thrombose Angst. Da ging es plötzlich von heute auf morgen. Nach jeweils 2-3 Monaten und einer Party-Nacht war ich genauso abhängig wie vorher auch. Diesmal fällt es mir sehr schwer! Habe es 1 Woche geschafft, mit Schwindel, starkem Schwindel, Gereiztheit usw. Danach wieder geraucht. Ich konnte nicht widerstehen! Tja, was soll ich sagen? Ich bin ein starker Mensch, eigentlich. Aber wenn der Teufel im Kopf kommt,kommt er. Ich kämpfe arg mit Kopfschmerzen und weiß, dass es besser ist die Zig. wegzulassen. Habe div. Bücher gelesen, YouTube Videos geschaut aber nichts hilft aktuell. Seit heute bin ich im Besitz einer E. Zig. und werde es damit versuchen! Ich möchte nicht an den Folgen sterben.


Ich hab im Fernsehen gesehen, dass diese E-Zig. explodieren können, wenn man sie z.B. in der Hosentasche hat (irgendeine Reaktion der Batterie mit anderem Metall oder so). Dabei gab es schon schlimme Verletzungen. Also bitte vorsichtig damit sein!

Und rauchen reduzieren hilft nicht, wenn man rauchfrei werden möchte; habe zig Jahre geraucht und dachte auch, dass reduzieren ginge. Das klappt in den wenigsten Fällen, weil die Sucht bestehen bleibt. Man muss ganz abstinent bleiben (wie bei Alk.) damit man die Sucht wirklich los wird. Eine schwere Zeit durchhalten, dann wird man damit belohnt, dass man wirklich kein Verlangen mehr danach hat. Hätte ich früher auch nicht geglaubt, ist aber so. Das mit dem "Reduzieren" ist nur ein Wunschgedanke. Die Sucht bleibt dabei bestehen. Meistens.

Ich rauche seit sechs Jahren nicht mehr. Habe kein Verlangen mehr danach. Hat aber lange gedauert. Die ersten drei Monate waren am schwersten (psychisch). :weinen: Da müsst ihr durch. Das ist normal. Das wird aber besser mit der Zeit. VERSPROCHEN.

Wenn ICH das geschafft habe (ich war ein Suchtbolzen), dann schafft IHR das auch!



477
6
Hessen
94
  15.03.2018 15:21  
Natürlich bleibt die Sucht bestehen, wenn man "nur" reduziert. Aber ICH bekomme es im Moment nicht anders hin.
Der berühmte Klick war noch nicht da.

Danke1xDanke
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