reiger

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Hallo Zusammen,

leide unter starkem Grübelzwang sehr angsbesetzt, Zwangsgedanken, generalisierte Angststörung u. aufgrund dessen nun auch an einer schweren Depression.

Zurzeit bin ich auch im Tavor-Entzug was die o.g. Symptome natürlich verstärkt. Teils auch SG die mitlerweile zwanghaft geworden sind.

Bin gerade stark in einer agitierten Depression u. mein Grübelzwang macht mich richtig fertig.

Nehme derzeit 22.5mg Mirtazapin.
Habe bereits Escitalopram genommen war mir aber zu sehr pushend. Also wieder ausgeschlichen.
Neuroleptika Risperdal u. Zypreca u. Atosil ausprobiert wirkungslos beim Grübelzwang u. Depression.

Was würdet Ihr mir Vorschlagen, was könnte mir noch helfen meine Grübelgedanken etwas leiser zu machen u. meine schwere Depression zu mildern?

Während eines Tavor-Entzug sind ja antriebsteigernde ADs eher ungeeignet. Also was dämpfendes u. angstminderndes wäre optimal.

Ist Venlafaxin geeignet in Kombo mit Mirta?
Und ist Venlafaxin anteiebssteigernd?

Clomipramin wird ja oft bei ZG eingesetzt,
geht das überhaupt in Kombo mit Mirta?

Als letztes Mittel werde ich vielleicht noch Haloperidol versuchen... ist zwar heftig aber ich weiss sonst nicht weiter.

Das wären meine Vorschläge, kann mir jemand seine Erfahrungen mitteilen bzw. Vorschläge machen?

Brauch dringend Hilfe der Grübelzwang beisst sich fest u. macht mich schwer depressiv.

Über Antworten u. Vorschläge wäre ich Euch sehr dankbar!

LG Reiger

04.05.2018 01:15 • 04.05.2018 #1


3 Antworten ↓


petrus57

petrus57


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Escitalopram sollen aber gut gegen Zwangsgedanken wirken. Ich nehme die ja auch. Bei mir sind ja die Zwangsgedanken auch weniger geworden.

Oder anstatt Mirtazapin mal Clomipramin versuchen.

04.05.2018 07:17 • #2


reiger


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Ok Petrus... muss ich aber Mirtazaoin ausschleichen ... oder verträgt sich das mitClomipramin?

04.05.2018 08:42 • #3


petrus57

petrus57


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Zitat von reiger:
Ok Petrus... muss ich aber Mirtazaoin ausschleichen ... oder verträgt sich das mitClomipramin?


Da es ja fast die gleiche Wirkstoffklasse ist, würde ich nur die Medikamente wechseln. Bin ja damals auch von Sertralin ohne auszuschleichen auf Escitalopram umgestiegen. Gut, das sind ja beide SSRI.

Aber vielleicht gibt es ja jemanden im Forum der den Wechsel schon mal vollzogen hat und es bestimmt besser weiß.

04.05.2018 09:05 • #4



Prof. Dr. Borwin Bandelow