Jessica

Also, ich hatte keine Probleme mit der Libido trotz Seroxat.
Scheint demnach nicht UNBEDINGT eintreten zu müssen....

Ich denke, lieber erstmal wieder mehr oder weniger "normal" werden und glücklicher werden, dann kann man den Sex auch BESSER geniessen, oder?

Ich wünsche es euch allen! Kopf hoch - erstmal das Leben normalisieren, dann klappt auch "alles andere" mit der zeit!

Alles Liebe
JEssica

19.03.2004 11:53 • 19.03.2004 #1


1 Antworten ↓

sascha


Meine Erfahrung:

Anfangs war meine Lust auf Sex gleich null. Aber auch zur SB absolut keine "Lust". Ich habe mich regelrecht wie ein Neutrum gefühlt. Und wenn ich dann mal mit meiner damaligen Freundin Sex hatte, dann hatte ich nie einen Orga..

Das hatte natürlich einige Beziehungsprobleme zur Folge. Durch diesen ständigen Nicht-Orgasmus setzt man sich als Mann ganz schön unter Druck, weil man halt nicht mehr wirklich "Mann" ist. So blöd das auch klingt, so wahr ist das leider doch.

Zwar hatte ich mich nach einiger Zeit damit abgefunden, aber man ist einfach nicht mehr mit freiem Kopf dabei, und zum Schluß war es sogar so schlimm, daß in puncto Poten. bei mir auch nicht mehr viel lief.

Das macht dann wirklich Angst, aber auch das wird durch Paroxetin scheinbar gemindert, was eigentlich wirklich ätzend ist. Aber na ja.

Jedenfalls habe ich meiner Therapeutin davon erzählt, sie sagte mir, daß das Libido-Problem sich noch legen kann. Ich glaubte nicht mehr daran.
Aber vor etwa 8 Wochen schien sich etwas in mir zu tun, hatte eines Tages unheimliche Lust auf Sex (was mich verwunderte)
Es hat zwar etwas gedauert, aber es ist immer besser geworden. Mittlerweile ist meine Lust fast wieder normal, zwar tritt dieses Orgasmus-Problem sehr vereinzelt nochmal auf, aber das ist wirklich kein Problem mehr.

Hoffe, ich konnte hier einigen etwas Mut machen, indem ich wirklich intime Dinge ausgesprochen habe. Aber mit wem kann man da sonst drüber reden? Nicht-Paroxetin-User können das doch wirklich schlecht verstehen.

Mit besten Grüßen
Sascha

19.03.2004 14:00 • #2



Dr. Reinhard Pichler