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Barb

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Ich möchte eine Erfahrung teilen - ich habe auf Grund einer starken Erschöpfungssituation vor 10 Jahren Venlafaxine verordnet bekommen. Ich habe das Medikament eingenommen, es gab mir enorm viel Energie. Bemerken möchte ich, dass ich kein grundlegend depressiver Mensch bin. Chronische Depressionen und ein Burnout sind zu differenzieren. Nach ca. 5 Jahren der Einnahme bekam ich Tinnitus und Probleme mit meinen Zähnen auf Grund heftiger Mundtrockenheit. Vor einem halben Jahr kam Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen dazu. ich habe unter ärztlicher Aufsicht das Medikament ausschleichen lassen, nehme es nicht mehr und habe immer noch den belastenden Tinnitus und lass dies abklären. Ich möchte nur allen, die Psychopharmaka einnehmen raten, immer ein Auge auf das eigene Wohlergehen zu haben. Diese Medikamente helfen, sie haben aber auch heftige Nebenwirkungen. und jeder Mensch reagiert anders. Bei Menschen, die ein Antidepressivum benötigen, sollte auch geschaut werden, ob man mal wechselt. 30 Jahre das gleiche Mittel, ich kann es mir kaum vorstellen. Ich habe selbst in der klinischen Forschung gearbeitet und verstehe den Sinn von Medikamenten. Das A und O bei der Forschung ist die Erfassung von Nebenwirkungen und die Fokussierung auf Wirksamkeit. Ich werde mich mit meinen Erfahrungen zuletzt mit dem Präparat an den Hersteller des Medikamentes wenden, denn auch nach Zulassung sind unerwünschte Nebenwirkungen noch relevant.

21.05.2026 #1


1 Antwort ↓

Windy
Über das Absetzen, dieses Medikaments, äußere ich mich besser nicht ... es ist bekannt dafür, daß die meisten deswegen nicht mehr davon wegkommen. Deshalb auch die häufig, sehr lange Einnahmezeit mit Venlafaxin.

#2






Dr. med. Andreas Schöpf
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