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Hayko
Ich nehme 30mg Mirtazapin und damit habe ich quasi keine Schlafprobleme mehr. Mein Problem ist jedoch, dass ich mit Mirtazapin keine antidepressive Wirkung verspüre.

Jetzt habe ich den zweiten ca. 6 wöchigen Anlauf mit Escitalopram aufgegeben, weil ich mit den Nebenwirkungen Unruhe und Schlaflosigkeit nicht mehr klar komme. Bis zu 6 Mal in kurzen Nächten wach werden ist einfach eine Tortur.

Das bemerkenswerte ist, dass ich zum ersten Mal verstanden habe, dass ich depressiv bin, weil Escitalopram "leider" auch ziemlich gut gegen alle depressiven Symptome geholfen hat. Nach ca. 5 Jahren zu merken, dass es Licht gibt, war beeindruckend und ermutigt mich ein passendes Medikament zu finden.

Mein Psychiater ist ein lieber, junger Mensch, aber ich denke er hat nicht verstanden bzw ich habe die Symptome einer agitierten Depression nicht ausreichend erklärt.

Opipramol von 25 bis 300mg täglich wirken beruhigend, aber nicht antidepressiv.

Mirtazapin 30mg beruhigt mich tatsächlich auch teilweise wie ein Bedarfsmedikament und fördert den Schlaf, aber "gegen" Escitalopram ist es machtlos.

Lohnt es sich weitere SSRI auszuprobieren? Das Escitalopram hat sehr gut gegen alle Symptome (Interessenlosigkeit, Angst, negative Gedanken) geholfen, ist aber unmöglich für mich weiter einzunehmen.

27.09.2020 13:24 • 27.09.2020 #1


1 Antworten ↓

Lottaluft
Zitat von Hayko:
Ich nehme 30mg Mirtazapin und damit habe ich quasi keine Schlafprobleme mehr. Mein Problem ist jedoch, dass ich mit Mirtazapin keine antidepressive Wirkung verspüre.Jetzt habe ich den zweiten ca. 6 wöchigen Anlauf mit Escitalopram aufgegeben, weil ich mit den Nebenwirkungen Unruhe und Schlaflosigkeit nicht mehr klar komme. Bis zu 6 Mal in kurzen Nächten wach werden ist einfach eine Tortur.Das bemerkenswerte ist, dass ich zum ersten Mal verstanden habe, dass ich depressiv bin, weil Escitalopram "leider" auch ziemlich gut gegen alle depressiven Symptome geholfen hat. Nach ca. 5 Jahren zu merken, dass es Licht gibt, war beeindruckend und ermutigt mich ein passendes Medikament zu finden.Mein Psychiater ist ein lieber, junger Mensch, aber ich denke er hat nicht verstanden bzw ich habe die Symptome einer agitierten Depression nicht ausreichend erklärt. Opipramol von 25 bis 300mg täglich wirken beruhigend, aber nicht antidepressiv. Mirtazapin 30mg beruhigt mich tatsächlich auch teilweise wie ein Bedarfsmedikament und fördert den Schlaf, aber "gegen" Escitalopram ist es machtlos.Lohnt es sich weitere SSRI auszuprobieren? Das Escitalopram hat sehr gut gegen alle Symptome (Interessenlosigkeit, Angst, negative Gedanken) geholfen, ist aber unmöglich für mich weiter einzunehmen.



Natürlich lohnt es sich weitere Medikamente auszuprobieren
Gerade bei SSRIs dauert es eine Zeit bis man das passende gefunden hat

27.09.2020 18:56 • x 1 #2




Dr. med. Andreas Schöpf