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Hi

Wie sind Eure Erfahrungen mit Rhodiola Rosea bei Angsterkrankungen mit Depressiven Episoden und Symptome wie Tagesmüdigkeit, inneres zittern,frieren,kalte Füße und Hände, Erschöpfung, Übelkeit,Schlafstörungen, Spannungskopfschmerzen und noch einiges mehr..
Nehme 400mg mit 3% Rosavin seit knapp 3 Wochen aber merke nichts positives bisher.
Dachte in der ersten Woche die Tagesmüdigkeit wäre besser aber nee.

Hab so meine großen Probleme mit Antidepressiva und deren Nebenwirkungen da ich an Depersonalisation leide.
Daher würde es mich interessieren wie es mit Rosenwurz als alternative steht.

Dominik

31.01.2018 09:36 • 14.10.2019 #1


34 Antworten ↓

petrus57
Hatte Rosenwurz mal gut 14 Tage genommen. Hat bei mir aber nichts gebracht.

31.01.2018 10:08 • #2


Hi

Klar 14 Tage ist nicht lange und bei den Studien wo es bei GAS und Depressionen wirksam zu sein scheint, waren von 3 Monaten Einnahme die Rede.

Dominik

31.01.2018 10:13 • x 1 #3


Wollte den Beitrag nochmal hoch schieben. Hat noch jemand Erfahrungen mit dem Extrakt?
Ich habe gelesen, es könnte davon innere Unruhe geben. Das wäre natürlich nichts.

02.06.2018 11:43 • #4


Rhodiola Rosea hat nachweislich Auswirkungen auf den Botenstoff Serotonin, wirkt daher möglicherweise ähnlich wie ein leichtes AD. Das kann bei empfindlichen Menschen Unruhe verstärken, deshalb soll man das pflanzliche Präparat auch morgens einnehmen.

02.06.2018 19:04 • #5


Hallo,

kurze zwischenfrage und zwar, nehme seit einiger zeit nur noch 25 mg sertralin würde gerne Rosenwurz dazu nehmen. Verträgt sich das mit der niedirg Dosierung von Sertralin? Z.B. Morgens rosenwurz und am nachmittags 25 mg Sertralin?!?

LG Rose

03.06.2018 08:39 • #6


Was versprichst du dir davon?

03.06.2018 12:23 • #7


Sonnenschein03
Sertralin und Rosenwurz solltest du nicht selbstständig parralell einnehmen, da es dabei zum Serotoninsyndrom kommen kann. Wenn du so etwas planst sprich am besten erst mit einem Arzt darüber, der sich dabei auskennt.

Ich persönlich nehme morgens Rosenwurz und habe damit, als die meine Beschwerden noch nicht so schlimm waren eine gute Stresssessistenz entwickelt und jetzt wo meine Nerven am durchdrehen sind und ich viel zu viel Stress mit mir herumschleppe ist die Wirkung gedämpft, aber ich bin zuversichtlich.

03.06.2018 16:05 • #8


Sallyblue
Versuch Rosenwurz 400 mg Vitango ab heute auch. In einer Woche fange ich dann mit 30 mg Cymbalta dazu an. Alles mit Psychiaterin abgesprochen. Die war selbst sehr von Rosenwurz angetan und hat mich so auch überzeugen könnem es auch nochmal mit einem Pflanzlichen Mittel zu probieren. Vorallem das es nicht müde machen soll find ich toll, hab da sonst bei den meisten Medis Schwierigkeiten.

02.07.2018 15:49 • #9


Ich stelle mir zur Zeit die gleiche Frage, ob ich neben 5 mg Escitalopram noch Rosenwurz nehmen soll. Bekanntermaßen soll es ja keine Nebenwirkungen haben und es gibt wissenschaftliche Studien, die besagen, dass es eine antidepressive Wirkung hat:
https://www.sciencedirect.com/science/a ... 1316000519

Ob ein Psychiater so gut Bescheid weiß, wie Rosenwurz und ein SSRI miteinander wechselwirken, wage ich zu bezweifeln. Worauf soll er denn seine Meinung gründen....Wissenschaftliche Studien zu der Wechselwirkung gibt es ja anscheinend keine.

Es gibt allerdings eine Studie, die besagt, dass Rosenwurz den Serotoninhaushalt ausgleicht, also bei zu wenig Serotonin die Menge erhöht und bei zu viel, die Serotoninmenge erniedrigt.

Ausprobieren könnte man es also schon. Die Frage ist nur, ob es besser ist, von pfanzlichen Tabletten abhängig zu sein und nicht von chemischen. Beide greifen ja in den Hirnstoffwechsel ein.

Ich würde aber evtl. trotzdem mal gerne Rosenwurz ausprobieren.

Könnt ihr ein Präparat dazu empfehlen?

02.07.2018 21:26 • #10


Sallyblue
Empfehlen kann ichs noch nicht aber ich nehm Vitango. Also meine Psychiaterin schien davon schon Ahnung zu haben sie hat es mir ja auch selbst vorgeschlagen und meinte das sich meine Medis da eher ergänzen können. Aber sie ist eh eher so drauf das sie auch immer auf Vitamine und Darmbakterien pocht. Also eh nicht immer gleich die Chemiekeule auspackt.

02.07.2018 21:33 • x 1 #11


Das ist schön, dass sie das macht! Meine Psychiaterin sagt leider wenig zu Vitaminen und gar nichts zu Darmbakterien oder Rosenwurz. Ich ahbe sie mal ausdrücklich auf meinen Vitamin-D-Mangel und meinen grenzwertigen B12-Mangel angesprochen. Da meinte sie nur, Vitamin-D kann man ja supplementieren und bei B12 bin ich ja noch im Grenzbereich, das sollte also nichts machen. Bei Psychopharmaka schätze ich sie allerdings schon kompetent ein.

Ich habe jetzt auch schon öfter gelesen, dass eine instabile Psyche einen schlechten Darm bedingt und umgekehrt. Die Darmgesundheit soll ja superwichtig sein für die Psyche und Physis. Kannst du da evtl. ein Präparat empfehlen? Bei Amazon gibt es ja etliche Produkte, die gut bewertet sind?

Ich weiß für mich auch noch gar nicht, ob ich so eine Darmkur machen soll. Was dafür sprichst, ist dass ich sehr oft aufstoßen muss und mein Magen oft "krummelt". Sollte man einen intakten Darm aber nicht auch am Stuhlgang feststellen? Das ist eigentlich ok bei mir.

Liebe Grüße
Mak

03.07.2018 09:16 • x 1 #12


Sallyblue
So ne Art Darmkur hab ich auch mal auf anraten der Psychiaterin gemacht. Ich weis aber nicht mehr alzu viel darüber. Nur das was und wieviele Darmbakterien sich tummeln sich auf den Serotonin Wert auswiken kann. Hab dann Probiotic Tabletten mit mindestens 4 verschiedenen Kulturen und dazu hochdosiertes Omega 3 eingenommen. Wie weit das geholfen hat kann ich dir nicht sagen ich hab zu dieser Zeit auch recht hart an mir gearbeitet. Auf jedenfall ging es da Berg auf.

03.07.2018 09:44 • #13


la2la2
Probiere seit einigen Wochen selbst Rosenwurzextrakt aus - allerdings direkt 1,5g tägl.
Erhoffe mir eine positive Wirkung auf die Nebennieren, da ich irgendwie "Bauchfett" angesetzt habe (und an anderen typischen Stellen für Cortisolprobleme). Wird sich dann per Maßband und Waage zeigen, ob es wirkt.



Zitat von Mak30:
Ich ahbe sie mal ausdrücklich auf meinen Vitamin-D-Mangel und meinen grenzwertigen B12-Mangel angesprochen. Da meinte sie nur, Vitamin-D kann man ja supplementieren und bei B12 bin ich ja noch im Grenzbereich, das sollte also nichts machen.

Bei einem grenzwertigen Standard B12 Test MUSS man bei unter 400-500 von einem (schweren) B12 Mangel ausgehen, wenn der Patient Symptome hat.
Selbst wenn kein Mangel vorliegt, kann eine Anhebung des B12 Spiegels die Psyche stabilisieren.
Und wenn schon laut Labor ein Vitamin D Mangel vorliegt, dann sollte man unbedingt was dagegen machen - die Referenzwerte von lächerlichen 20-30ng/ml sind zu niedrig - 50-100ng/ml sollten es bis ans Lebensende durchgehend sein...... Um die Werte zu halten sind JEDEN Tag (bis ans Lebensende) 5.000-10.000IE Vitamin D3 - abhängig vom Körpergewicht, erforderlich. Zusätzlich unbedingt Magnesium einnehmen, da es für die Umwandlung von Vitamin D3 in die aktive Form benötigt wird und Stress (den du vermutlich hast) sehr viel Magnesium verbraucht.

03.07.2018 10:28 • x 2 #14


Zitat von la2la2:
Bei einem grenzwertigen Standard B12 Test MUSS man bei unter 400-500 von einem (schweren) B12 Mangel ausgehen, wenn der Patient Symptome hat.
Selbst wenn kein Mangel vorliegt, kann eine Anhebung des B12 Spiegels die Psyche stabilisieren.
Und wenn schon laut Labor ein Vitamin D Mangel vorliegt, dann sollte man unbedingt was dagegen machen - die Referenzwerte von lächerlichen 20-30ng/ml sind zu niedrig - 50-100ng/ml sollten es bis ans Lebensende durchgehend sein...... Um die Werte zu halten sind JEDEN Tag (bis ans Lebensende) 5.000-10.000IE Vitamin D3 - abhängig vom Körpergewicht, erforderlich. Zusätzlich unbedingt Magnesium einnehmen, da es für die Umwandlung von Vitamin D3 in die aktive Form benötigt wird und Stress (den du vermutlich hast) sehr viel Magnesium verbraucht.


Hi la2la2, wir haben uns in einem anderen Thread schon mal gut unterhalten . Für dein Tipps bin ich dir sehr dankbar! Ich nehme immernoch Magnesium, D3 und B12. Du nimmst glaube ich alle 2 oder 3 Tage 20.000 I.E. D3 oder? Aber wenn du schreibst jeden Tag 5-10kI.E., kann man sich's ja ausrechnen . Von B12 nehme ich jeden Tag morgens und abends 1000 mikrogramm.

Ich habe mir auch mal einen Lavita-Saft für 50Euro bestellt und nehme den mal 1-2 Monate lang. Da ist zwar alles etwas niedrig dosiert und auch nicht spezifisch für die Mangelsymptome, die ich habe, aber das Präparat als Ganzes soll ja gut sein. Was haltet ihr davon?

@la2la2: was hältst du von einer Bakterienkur, um dem Darm zu helfen?

Liebe Grüße
Mak

03.07.2018 14:36 • #15


la2la2
Zitat von Mak30:
Hi la2la2, wir haben uns in einem anderen Thread schon mal gut unterhalten . Für dein Tipps bin ich dir sehr dankbar! Ich nehme immernoch Magnesium, D3 und B12.

Musste ich erstmal nachschauen, hatte ich wieder vergessen....
Hat die Einnahme von D3, Magnesium und B12 bei dir denn im letzten halben Jahr zu irgendwelchen Besserungen geführt?

Zitat von Mak30:
Du nimmst glaube ich alle 2 oder 3 Tage 20.000 I.E. D3 oder?

Ja, weil ich 20.000er Tabletten hatte..... besser ist aber jeden Tag zu nehmen.... und dann nach 1 Jahr Einnahme der Dosis für 2-3 Wochen pausieren und dann 1x Vitamin D Spiegel im Blut bestimmen lassen für 25-30Euro. (Die Kassen zahlen Vitamin D3 Tests seit ein paar Monaten eigentlich nicht mehr - selbst bei Kindern nicht mehr. So kann man das Problem billig lösen wenn 40-80% der Bevölkerung einen Vitamin D Mangel haben. Tests abschaffen und in den Mainstream Medien irgendeinen schei* verbreiten von wegen bisschen Sonne und etwas Fisch würden reichen. )

Zitat von Mak30:
Ich habe mir auch mal einen Lavita-Saft für 50Euro bestellt und nehme den mal 1-2 Monate lang.

Wenn du zu viel Geld hast, kannst du natürlich Placebo-Saft kaufen. Dazu dann noch ne hochwertige Heizdecke aus China für 500Euro und Heilsteine aus irgendeiner Kiesgrube für mind. 200Euro bei der nächsten Kaffeefahrt kaufen. Nur in Kombination damit wirkt der Lavita Saft wirklich /ironie off

Zitat von Mak30:
@la2la2: was hältst du von einer Bakterienkur, um dem Darm zu helfen?

Kann man mal ausprobieren, schaden kann es nicht. Ruhig erstmal mit gemahlenen Flohsamenschalen anfangen (gibts für 5-7Euro bei DM, Rossmann, etc.). Zwischen den Mahlzeiten 1-3 TL in 0,5l Wasser einrühren und trinken. Unbedingt ausreichend Wasser trinken, da es ansonsten im Schlimmsten Falle zum Darmverschluss kommen könnte.
Und zusätzlich dann Probiotica - müssen auch nicht die teuersten sein.

03.07.2018 15:01 • #16


Vitamin D nur in Verbindung mit Magnesium und Vitamin K2? Ohne letzteres keine optimale Verteilung von aufgenommenem Calcium und Thrombosegefahr?

03.07.2018 15:29 • #17


la2la2
Zitat von Acanthurus:
Vitamin D nur in Verbindung mit Magnesium und Vitamin K2? Ohne letzteres keine optimale Verteilung von aufgenommenem Calcium und Thrombosegefahr?

Magnesium UNBEDINGT zum Vitamin D3 einnehmen! Zum einen wird Magnesium benötigt um Vitamin D3 umzuwandeln in die aktive Form. Abgesehen davon ist in der heutigen Ernährung (FastFood, Dosen, etc.) viel zu wenig Magnesium enthalten - davon abgesehen verbraucht Stress (von dem es heutzutage ebenfalls viel mehr als noch vor ein paar Jahrzehnten gab) viel Magnesium. Ein Magnesiummangel schwächt nicht nur die Knochen, sondern kann auch die Thrombosegefahr erhöhen, etc. pp.

Vitamin K2 ist wichtig, wenn man eine Knochenkrankheit wie Osteoporose o.ä. in Kombination mit Magnesium und Vitamin D3 behandeln möchte. Ansonsten kann es helfen das Calcium in die Knochen eingebaut wird, ist jedoch nicht zwingend erforderlich. Wichtiger ist regelmäßige Bewegung/Sport und mind. 1,5-2l tägl. zu trinken.

Sofern keine Osteoporose o.ä. vorliegt KEIN zusätzliches Calcium zum Vitamin D3 nehmen! Durch das Vitamin D3 wird die Calciumaufnahme gesteigert, was auf die Nieren gehen kann.....

03.07.2018 18:42 • x 1 #18


Zitat von la2la2:
Hat die Einnahme von D3, Magnesium und B12 bei dir denn im letzten halben Jahr zu irgendwelchen Besserungen geführt?


Ich bin mir nicht sicher, das Magnesium hilft sicher gegen meinen Muskelkater, den ich oft ohne Grund hatte. B12 und Vitamin D helfen vielleicht ein bisschen, dass ich mich psychisch besser fühle.

Meine größte Baustelle ist allerdings noch mein Schlaf. Ich schlafe oft Nächte nicht und fühle mich dann sehr gerädert. Ich kann trotz Übermüdung, wenn ich es mal mit Schlafentzug probiere, nicht einschlafen.

Wenn ich meinen Schlaf noch verbessern könnte, würde es mir deutlich besser gehen.

04.07.2018 07:49 • #19


...

04.07.2018 09:14 • #20




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