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Claudl13

Claudl13
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Hallo ihr Lieben.
Ich bin gerade etwas verwirrt von meinem Körper. 😂
Ich nehme seit 4 Jahren Escitalopram zuletzt 15 mg.
Vor ca 3 Monaten hatte ich vormittags eine wahnsinnige Unruhe, daraufhin habe ich mit Rücksprache von meinem Arzt auf 10mg reduziert. Daraufhin verschwand diese Unruhe.
Seit 2 Wochen nehme ich 7,5 mg.

Als ich eine Einnahme vergessen haben ging es mir besser als wie wenn ich die Tabletten nehme. Hat das auch schon einmal jemand bei sich beobachtet?

Mein Arzt konnte mir leider keine Antwort geben als ich ihn fragte ob das vielleicht ein Zeichen meines Körpers ist das ich das Serotonin nicht mehr brauche.

Ich bin gespannt auf eure Antworten und Erfahrungen.

Liebe Grüße 🍀

• • 08.08.2026 #1


15 Antworten ↓

kadisha
Hallo meine Liebe. Inwiefern ging’s dir denn besser? Könntest du nicht einfach einen guten Tag gehabt haben?

• x 2 #2


A


Escitalopram plötzlich zu viel?

x 3


Claudl13
@kadisha Hallo ☺
Wenn ich die Tabletten genommen haben dann geht es immer 2h nach Einnahme los mit innerer Unruhe, Schwankschwindel, Angst, Gangunsicherheit einfach das Gefühl neben mir zu stehen.
Als ich sie nicht genommen hatte waren all diese Symptome nicht da.

LG

• #3


Sonja77
War das ein einmaliges vergessen?
Wenn ja könntest du versuchen sie mal 2 oder 3 Tage nicht zu nehmen und dann schauen wie dein Körper reagiert

• #4


kadisha
@Claudl13 das könnte das Anfluten sein. Sie jetzt komplett wegzulassen würde ich nicht machen

• x 1 #5


Claudl13
@Sonja77 und @kadisha meine Überlegung war auf 5mg zu gehen und zu schauen wie es mir dann geht... LG

• #6


Sonja77
Ich meinte nicht sie einfach gar nicht mehr zu nehmen…sondern nur 2 oder 3 Tage da passiert in der Regel noch nicht viel da sich ja ein Spiegel im Blut gebildet hat der sich erst abbauen muss
Es war eher dazu gedacht um zu sehen ob diese Symptome auch nach 2 oder 3 Tagen noch ausbleiben

Aber du kannst auch ein wenig reduzieren wenn dir das lieber ist

• x 2 #7


Sprotte
@Claudl13 Escitalopram einfach weglassen oder mit der Dosis Rumprobieren würde ich nicht machen - es ist ein Spiegelmedikament und jedes Absetzen oder Aufdosieren dauert, bis man wirklich sagen kann, ob es hilft. Ich habe das leider mal gemacht und hatte schlimmste Symptome; zeitversetzt. Immer mit dem Arzt absprechen - meine Empfehlung.. alles Gute.

• x 3 #8


Claudl13
@kadisha wird dieses Anfluten wieder besser? Kann das mit der Reduzierung zu tun haben 🤔 von meinem Psychiater habe ich ja nicht wirklich eine Antwort bekommen 😔 LG

• #9


Claudl13
@Sprotte ich habe ja mit meinem Psychiater darüber gesprochen aber leider keine wirkliche Antwort bekommen. Kann es denn sein das mein Hirn "heilt" und selbst genug Serotonin bildet? Fühl mich halt von meinem Arzt allein gelassen. LG

• #10


Sprotte
@Claudl13 Es gibt Escitalopram als Tropfen. Frag doch mal deinen Arzt - dann kannst du in kleineren Schritten reduzieren oder aufdosieren.

• x 2 #11


Claudl13
@Sprotte vielen Dank für den Hinweis das werde ich ansprechen. LG

• #12


RK1986
@Claudl13 beim reduzieren von Escitalopram war immer der Tag nachdem reduziert war besser. Da bin ich kein Einzelfall.

Das hat aber überhaupt nichts zu heißen.

Wenn du reduzieren möchtest über Tropfen und da kommen so oder so Symptome für 2 Wochen je Schritt. Danach pendelt es sich wieder ein.

Nimm das bessere Gefühl definitiv nicht ernst.

• x 2 #13


Hännah
Das ist echt interessant. Vielleicht brauchst du echt nicht mehr so eine hohe Dosis. Ich kann jahrelang mit 5mg super aus. Hab es jetzt vor einigen Wochen ganz abgesetzt, aber jetzt geht's mir wieder schlechter. Ich glaub, diese Mini-Dosis von 5mg ist für mich die Richtige, auch wenn es laut Indikation minimum 10mg sein sollen.
Ich würde auch die Tropfen probieren, da kann man 1mg genau dosieren.

• x 1 #14


kaputtes0hr
Bevor man so wild mit der Dosis hin und her rumprobiert, sollte man überhaupt erstmal versuchen die Wirkweise des Medikaments zu verstehen
Es ist nämlich nicht so dass durch Antidepressiva, in dem Fall ein SSRI mehr Serotonin im Körper bzw. Im Gehirn gebildet oder freigesetzt wird,
das ist medizinisch Fachlich nicht korrekt, durch das einehmen eines SSRI's wird das Serotonin welches dauerhaft in deinem Gehirn, auch ohne Einahme eines SSRI's, vorhanden ist effektiver genutzt, deswegen fallen SSRI's auch unter die sogenannten
Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer, die Serotoninaufnahme wird also nicht gesteigert sondern gehemmt und dadurch werden die einzelnen Serotonin-bausteine welche aber noch andocken effektiver genutzt, es passiert also genau das Gegenteil von dem was viele denken
Waß ich damit sagen will, die Wirkweise von SSRI's ist nicht so simpel berrechenbar wie bei anderen Medikamenten die quasi einfach nur einen bestimmten Wirkstoff freisetzen, welcher wiederum ein Einfluss auf ein anderes Hormon oder ein anderen Vorgang im Körper hat wie z.b. Betablocker, Schildrüsenmedikamrnte, Schmerzmittel, Beruhigungsmittel o.ä. wo man sagen kann: "jo hilft nicht?" "Ja dann mehr!" oder: "Wirkung zu stark?" "Ja dann weniger!"
Die Wirkungsweise ist bei SSRI's um weiten Komplexer als dass man damit so einfach rumexperimtieren kann und auch nicht sollte

• #15


kaputtes0hr
Vorallem ist die Effizienz der Wirkweise von SSRI's sehr stark von der momentan psychischen Situation abhängig d.h. nur weil man trotz 4 jähriger Einahme von SSRI plötzlich nach 4 Jahren für 2-3 Tage wieder Unruhe verspürt heißt dies nicht das dass an einer mutmaßlich ausgesetzten Wirkung des SSRI's liegt, sondern es liegt schlichtweg an der Psyche, also an einem selbst, das wiederum heißt es liegt keinerlei Grund im Raum, plötzlich an der Dosierung rum zu spielen, das einzige was dann hilft ist sich wieder mehr um seine psychische Gesundheit zu kümmern, aber nicht durch Medikamentenumstellung, dass sollte, wenn überhaupt, der letzte Ansatz sein an dem man Hand anlegt, zuvor sollte man erstmal wieder mehr an sich arbeiten

• #16


A


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Dr. med. Andreas Schöpf
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