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L

lenvan
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Hallo, ich kenne 2 Personen die Antidepressiva nehmen. Eine nimmt Fluroxetin weil sie Depressionen hat, die andere weis ich nicht welches Medikament aber gegen Ängste. Beide sind so stumpf so ganz anders wie vor der Medizin. Ist das immer so? Auch irgendwie abwesend

16.07.2026 #1


21 Antworten ↓
kaputtes0hr

kaputtes0hr
Mitglied

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@lenvan also ehrlich gesagt klingt mir deine Beschreibung noch zu sehr nach einer "Kleinigkeit" um gleich Ad's zu nehmen, versteh mich nicht falsch, ich habe auch schon 2 mal in meinem Leben die Entscheidung treffen müssen Eine Verhaltens-Therapie begleitend mit Ad's zu machen, allerdings war ich da auch aufgrund von einem spezifischen Psychosomatischen Symptom schon soweit am Boden dass ich mit suizidalen Gedanken gespielt habe, allerdings ohne wirkliche impulse, auch jetzt bin ich wieder in einer Phase mit dem Psychosomatischen Symptomen Dauerbenommenheit seit fast nun 2 Monaten, dennoch nehme ich derzeit kein AD und war bis jetzt auch nicht beim Hausarzt oder Psychiater, weil ich merke es wird mit entsprechrnder Akzeptanz woche für Woche oder teilweisr sogar tag für tag besser und ich habe diesmal keine Sutidalen Gedanken deswegen, ganz ehrlich nur wegen bisschen Antrieblosigkeit gleich zur Chemiekeule zu greifen halte ich für den absolut falschen Weg
Ich geb dir einen Tipp such dir einen Sport in den du dich wie ein Besessener rein vertiefst, einen Sport mit Leidenschaft auszuführen ist das beste Antidepressiva was es gibt, es sorgt für Adrenalin und Dopamin ausschüttung und bringt dein Serotoninhaushalt auf natürliche Art wieder in gleichgewicht

15.07.2026 21:53 • x 1 #19


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Antidepressiva macht mich anders

x 3



Elly79
@lenvan Nein bei mir ist das null der Fall. Nehme Sertralin und bin wie immer, nur ohne Angst. Kollegin nimmt Fluoxetin und ist ebenso nicht dumpf oder anders.

x 2 #2


Sentinel2003
Zitat von lenvan:
Hallo, ich kenne 2 Personen die Antidepressiva nehmen. Eine nimmt Fluroxetin weil sie Depressionen hat, die andere weis ich nicht welches Medikament aber gegen Ängste. Beide sind so stumpf so ganz anders wie vor der Medizin. Ist das immer so? Auch irgendwie abwesend

Ich weiß es nicht mehr so genau, entweder habe ich im Januar 2012 Venlafaxin oder Fluoxetin genommen für gerade mal nicht mal 4 Wochenm, da es mir mit dieser Tablette so unfassbar mies ging! Ich stand glaube ich, fas die ganzen Wochen, wo ich die Tablette genommen hatte, völlig neben mir...

x 1 #3


Elly79
@Sentinel2003 Ja die fiese Einschleichphase kann sehr unangenehm sein, viele brechen deswegen ab.

x 1 #4


-juli
@lenvan muss nicht unbedingt sein. Vielleicht ist es auch einfach nicht das passende Medikament. Es kann aber vorkommen. Jedoch ist das super individuell.

#5


Schlaflose
Zitat von lenvan:
Hallo, ich kenne 2 Personen die Antidepressiva nehmen. Eine nimmt Fluroxetin weil sie Depressionen hat, die andere weis ich nicht welches Medikament aber gegen Ängste. Beide sind so stumpf so ganz anders wie vor der Medizin. Ist das immer so? Auch irgendwie abwesend

Bei mir war es genau umgekehrt. Vor den Antidepressiva war ich depressiv, stumpf, ständig amHeulen und und wollte nur noch tot sein. Nach etwa 2-3 Wochen mit den ADs wurde ich immer fröhlicher, konnte wieder lachen und mich wieder des Lebens freuen.

x 3 #6


P
Zitat von lenvan:
Ist das immer so? Auch irgendwie abwesend


Nich immer, aber kann passieren, und ist manchmal auch notwendig, um überhaupt ne Bremse im Kopf zu ziehen. Besser dicht und stumpf, als ohne Abstand im Sumpf. Meine Meinung. Zumindest vorübergehend.

x 1 #7


G
Solche Veränderungen lassen sich eher bei Neuroleptika oder Antipsychotika (oder sogar Benzos) vermuten.
Bei Antidepressiva hört man sowas selten oder weniger.
Vielleicht ist es auch abhängig von der Diagnose und auch der Dosierung des Medikamentes. Und welche Grunderkrankung bei der jeweiligen Personen vorliegt. Depression ist nicht gleich Depression. Man sie nicht in einen Topf werfen.

Dicht und stumpf (balla balla oder in Watte gepackt) sind bei Antidepressiva eher nicht zu erwarten. Schon gar nicht als allgemeine Aussage, dass AD´s das und das mit einem machen.

x 2 #8


G
Zitat von lenvan:
Beide sind so stumpf so ganz anders wie vor der Medizin

Das ist ja auch gewünscht, dass es mit Medikamenten zu einer (positiven) Veränderung kommt. Anders heißt ja nicht unbedingt schlechter.
Vielleicht verwechselst du stumpf auch mit ausgeglichener, gelassener und entspannter (?)

x 2 #9


P
Zitat von Gedeon:
Depression ist nicht gleich Depression. Man sie nicht in einen Topf werfen.


Eben. Zumals der Arzt ja auch erkennen kann oder könnte, welches AD oder atypische AD besser greift bzw passt.

Der Eine brauch Watte gegen die seilende Krawatte, der Andere brauch Antrieb, der Nächste ein wohliges Gefühl.

x 1 #10


G
Zitat von Philter:
Eben. Zumals der Arzt ja auch erkennen kann oder könnte, welches AD oder atypische AD besser greift bzw passt. Der Eine brauch Watte gegen die seilende Krawatte, der Andere brauch Antrieb, der Nächste ein wohliges Gefühl.

Genau : Angstlösend, antriebssteigernd oder sogar schlafanstoßend.

x 2 #11


Sonja77
Also ich hab über Jahre sehr starke Neuroleptika genommen und zum Teil waren da sogar Antipsychotika dabei keine Ahnung wieso man mir so Zeug gegeben hat
Naja jedenfalls hab ich eine sehr lange Zeit sogar 4 verschiedene solcher Tabletten genommen täglich und ich hab mich absolut nicht verändert also wirklich null
Ich hab mich immer ganz genau gleich gefühlt wie ohne Medis und auch meine Kinder Mann und restliche Leute in meinem engen Umfeld haben nie etwas bemerkt oder wahrgenommen das ich irgendwie anders war als sonst

Also ich kann das definitiv nicht bestätigen

x 2 #12


Windy
Wenns jeweils bei der Person dämpft und zu stark dosiert ist, dann werden die unverhältnismäßig ruhig und teilnahmslos. Jedes Medikament, wirkt bei jedem anders.

x 2 #13


L
Ich hätte gerne ein Medikament für mehr Freude und das ich die familiären Belastungen besser aushalten kann. Was könnte passen? Eher Hausarzt oder Psychiater

#14


Sonja77
Zitat von lenvan:
Ich hätte gerne ein Medikament für mehr Freude und das ich die familiären Belastungen besser aushalten kann. Was könnte passen? Eher Hausarzt ...

Bitte immer einen Psychiater als Ratgeber für Psychopharmaka denn das ist sein Gebiet wofür er viele Jahre studiert hat

der Hausarzt ist in dem Fall der falsche Ansprechpartner

x 1 #15


P
Zitat von lenvan:
Was könnte passen? Eher Hausarzt oder Psychiater


Ehrlich? Weniger familiäre Belastung und mehr Grund zur Freude.

Klingt platt, ich weiß, aber der Weg in die Depression verhält sich nicht selten wie eine seelische Waage aus Verantwortung und Vergnügen.

Das Gleichgewicht zu finden, ohne in den Nihilismus oder Hedonismus abzugleiten, ist die Kunst, die dir ein ehrlicher Freund, ebenso wie ein Therapeut, reflektieren kann.

Letztere sind auch nicht selten nur bezahlte Erstere.

x 4 #16


Elly79
Zitat von lenvan:
Ich hätte gerne ein Medikament für mehr Freude und das ich die familiären Belastungen besser aushalten kann. Was könnte passen? Eher Hausarzt ...

Auf jeden Fall Psychiater.

Aber der bessere Weg wäre erstmal genau zu gucken was das Problem ist. Du meinst die familiäre Belastung, kannst du da etwas genauer drauf eingehen, natürlich nur wenn es nicht zu persönlich ist.

Belastungen besser aushalten hat weniger mit Medikamenten zu tun. Welche Symptome hast du?

x 2 #17

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Maseeee
Hey, ich fange auch ab morgen mit setralin an hat jemand Erfahrung damit? Ich nehme es wegen Angststörung Zwangsstörung und mittlere Depression

#18


kaputtes0hr
@lenvan also ehrlich gesagt klingt mir deine Beschreibung noch zu sehr nach einer "Kleinigkeit" um gleich Ad's zu nehmen, versteh mich nicht falsch, ich habe auch schon 2 mal in meinem Leben die Entscheidung treffen müssen Eine Verhaltens-Therapie begleitend mit Ad's zu machen, allerdings war ich da auch aufgrund von einem spezifischen Psychosomatischen Symptom schon soweit am Boden dass ich mit suizidalen Gedanken gespielt habe, allerdings ohne wirkliche impulse, auch jetzt bin ich wieder in einer Phase mit dem Psychosomatischen Symptomen Dauerbenommenheit seit fast nun 2 Monaten, dennoch nehme ich derzeit kein AD und war bis jetzt auch nicht beim Hausarzt oder Psychiater, weil ich merke es wird mit entsprechrnder Akzeptanz woche für Woche oder teilweisr sogar tag für tag besser und ich habe diesmal keine Sutidalen Gedanken deswegen, ganz ehrlich nur wegen bisschen Antrieblosigkeit gleich zur Chemiekeule zu greifen halte ich für den absolut falschen Weg
Ich geb dir einen Tipp such dir einen Sport in den du dich wie ein Besessener rein vertiefst, einen Sport mit Leidenschaft auszuführen ist das beste Antidepressiva was es gibt, es sorgt für Adrenalin und Dopamin ausschüttung und bringt dein Serotoninhaushalt auf natürliche Art wieder in gleichgewicht

x 1 #19


Maseeee
H

#20


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Dr. med. Andreas Schöpf
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