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LittleOne14

LittleOne14
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Hallo in die Runde, ich weiß, dass ist jetzt ein sehr spezielles Thema, aber ich glaube, wenn, dann finde ich hier jemanden, der mir etwas dazu sagen kann.

Also: Ich nehme seit drei Jahren Amitriptylin wg. Angststörung / Depression und weil ich eine Histaminintoleranz habe. Mir geht es damit sehr gut. Nur habe ich nun vor 3 Wochen die Diagnose Brustkrebs bekommen. Es ist, so wie es aktuell aussieht, wohl (Gott sei Dank) keine stark aggressive Form, aber, wie ihr euch vorstellen könnt, hat das meine Angstproblematik sofort explodieren lassen. Ich bin insgesamt ein eher sensibler Mensch, der wenig aushalten kann und schon bei den kleinsten Schmerzen / Nebenwirkungen jeden Lebensmut verliert.

Leider, und das weiß ich jetzt schon, obwohl die OP erst noch kommt, werde ich mindestens 5 Jahre lang eine Antihormontherapie machen müssen, da der Brustkrebs stark hormonsensitiv ist. Da kommen Tamoxifen oder sog. Aromatasehemmer in Betracht - beides macht ziemliche Nebenwirkungen. Die Aromatasehemmer offenbar noch stärker, als das Tamoxifen.

Meine Frage konkret ist: Gibt es jemand hier im Forum, der ähnlich sensibel / psychisch erkrankt ist und die Therapie trotzdem durchgestanden hat oder überhaupt Erfahrungen damit gemacht hat?

Vielen Dank!

15.09.2026 #1


2 Antworten ↓

F
Hi LittleOne14
Ich bin männlich, deswegen kann ich keinen Brustkrebs bekommen.
Dafür habe ich Prostata Krebs.
Er hat Gott sei Dank, nicht gestreut.
Ich habe jetzt 30 Bestrahlungen und eine Hormontherapie hinter mir.
Die Medis dagegen hatten große Nebenwirkung, Gewichtszunahme, Hitzewallungen, Gelenk-und Muskelschmerzen.
Naja.
Schön ist was anderes!
Da dein Brustkrebs eine leichtere Form ist, glaube ich, das wirst du überwinden.
Ohne Angst, wird es nicht gehen.
Angst und Depression kriegst du automatisch mit.
Positiv Denken und eine positive Lebenseinstellung, hilft.
Du hast ja noch etliche Jahre vor dir, 50 Jahre, da geht noch viel.
So ist das Leben.
Servus und alles Gute, vor allem Gesundheit

#2


LittleOne14
Hallo F-Wenninger, danke Dir für Deine Antwort. Auch wenn sie mich im Grunde nur darin bestätigt, wie krass der Hormonentzug für den Körper und für die Seele ist... Ich wusste gar nicht, dass es bei Männern die gleichen Symptome macht! Es tut mir leid, dass Du das hast durchmachen müssen. Musstest Du es auch 5 Jahre lang nehmen?

Eine positive Lebenseinstellung... ja, das wäre toll sehr glücklich Ich versuche es, ja, ich muss es versuchen.

Danke Dir und weiterhin alles Gute auch für Dich!

#3






Dr. med. Andreas Schöpf
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