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Panische Angst vor Trennung, Partnerin depressiv

201802.03




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Ich habe hier mal gelesen und mir kam auch Borderline in den Sinn, noch bevor Bella es angesprochen hat. Nach allem, was du hier geschildert hast, würde ich dir auch unbedingt dazu raten, erstmal Abstand zwischen euch zu bringen. Das ist ja eine völlig zerstörerische Beziehung zwischen euch.

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Berlin
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  02.03.2018 11:20  
Also, ich habe auch kein Borderline und habe mich recht ähnlich gegenüber meinem Mann verhalten.
Der Punkt war aber, das er nichts gemacht hat und das Geld verkifft hat. Lügen über Lügen, ich habe das Vertrauen verloren und war sauer, einerseits wollte ich die Trennung andererseits auch nicht.
Er ist manchmal nicht der hellste und wird schnell bockig, wo ich dann auch tierisch ausgerastet bin. Aber das ist alles eine lange Geschichte. Die Quintessenz sind aber meine Panikattacken, meine Depressionen, und das ich unglücklich bin, weil ich nicht machen kann was ich will und weil meine Träume lange nicht realisierbar sind finanziell gesehen, obwohl es uns so gesehen recht gut. Klar war er absolut KEIN Traummann, weit entfernt, aber zusätzlich war ich mit allem um mich herum unzufrieden eben auch mit mir, also versuchte ich ihn meinen Willen zu beugen mit allen Mitteln, recht ähnlich wie es deine Liebe tut. Menschen verhalten sich manchmal so wenn sie etwas ausgefressen haben, bzw. Ein Geheimnis haben, und/oder sie ist auch so dermaßen unzufrieden, das sie dann eben andere mit verletzt, das hat nix damit zu tun wie sehr man jemanden liebt, sondern wie sehr man selber leidet, und jeder Mensch ist anders und reagiert anders. Ich denke das ist schon ein Hilfeschrei. Versuche euch iwie die Paartherapie zu ermöglichen.
Und ich hatte auch das Geld um zu unterstützen während das Geld in die Dro. ging, oder weil er einen Führerschein für die Arbeit machen musste, da habe ich auch unterstützt, aber wenn es einem nicht gut geht, und man langsam sieht wie das Geld weniger wird, kann das auch weh tun, und man macht sich Sorgen. Denn man schenkt gerne den Menschen was die man liebt, aber man freut sich auch wenn man mal etwas zurückbekommt, und die Situation mit eurem Bett haben wir mit der Couch, die ist einfach nur schäbig, aber ich bin auch nicht bereit alles alleine zu bezahlen, denn nutzen tun es ja beide. Vielleicht sind das alles so Dinge die sie wütend machen und sie dann so reagieren lassen, und da soe möchte das du dich trennst, wird sie vielleicht gucken wie wichtig sie dir ist, und dich unter Druck setzen damit du tust was nötig ist damit sie glücklicher wird.
Und was das rauchen angeht, mal abgesehen davon das sie jemanden mit Dro. in der Familie hat, vielleicht hat sie einfach nur Angst dich zu verlieren.

Aber eins verstehe ich überhaupt nicht, du hättest viel schneller nach nem Job gesucht, wenn du gewusst hättest das ihr das so Druck macht?
Eine gemeinsame Zukunft ist schwierig, wenn einer vom Amt lebt. Und das liest sich so, als wenn du dir nur halb so viel Mühe gibst was zu finden....und wenn sie mit Unverständnis reagiert, weil du den Logistikjob geschmissen hast...jemand der arbeitslos ist ist in der Regel froh, wenn man überhaupt was hat sei es nur zum überbrücken. Man kann nicht immer erwarten das einen der Traumjob zufliegt.
Und ich glaube gelesen zu haben das du durch deine Krankschreibung dich jetzt nicht mit dem Amt auseinandersetzen musst?

Also, ich würde nicht die Fehler nur bei der Freundin suchen, es ist blöd gestresst von der Arbeit zu kommen, und jemanden da zuhaben der keine Gelegenheit wahrnimmt.
Und das Amt berechnet ja auch danach wieviel ein Partner verdient, etc.

Das ist alles nicht böse gemeint, aber ich denke hier sind mehrere Blickwinkel möglich und auch wichtig zu betrachten, ob sie Borderline hat das würde ich jetzt nicht einfach unterschreiben, denn manchmal liegt die Lösung viel näher, darum sei es einfach dahingestellt, in jedem Fall müssen beide an sich arbeiten. Ich wünsche euch ganz viel Glück.

Viele liebe grüsse an alle :)

Danke1xDanke




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  02.03.2018 14:11  
Zitat:
Aber eins verstehe ich überhaupt nicht, du hättest viel schneller nach nem Job gesucht, wenn du gewusst hättest das ihr das so Druck macht?
Eine gemeinsame Zukunft ist schwierig, wenn einer vom Amt lebt. Und das liest sich so, als wenn du dir nur halb so viel Mühe gibst was zu finden....und wenn sie mit Unverständnis reagiert, weil du den Logistikjob geschmissen hast...jemand der arbeitslos ist ist in der Regel froh, wenn man überhaupt was hat sei es nur zum überbrücken. Man kann nicht immer erwarten das einen der Traumjob zufliegt.
Und ich glaube gelesen zu haben das du durch deine Krankschreibung dich jetzt nicht mit dem Amt auseinandersetzen musst?

Also, ich würde nicht die Fehler nur bei der Freundin suchen, es ist blöd gestresst von der Arbeit zu kommen, und jemanden da zuhaben der keine Gelegenheit wahrnimmt.
Und das Amt berechnet ja auch danach wieviel ein Partner verdient, etc.


Danke für deine Sichtweise. Weißt du, du argumentierst genau wie sie in einem guten Moment. Was soll ich dazu sagen? Es geht mir nicht darum, sie als Schuldigen dastehen zu lassen. Ich versuche, das Ganze reflektiert anzugehen, und dazu gehört, dass ich mindestens einen 50%-Anteil an "Schuld" habe. Das ist mir bewusst - aber ändern kann ich das jetzt nicht mehr, dazu ist es zu spät. Was nützt es denn auch? Ich suche den Fehler nicht bei ihr, ich versuche eine Erklärung zu finden, um uns beiden den Ar. zu retten. Gerade ist sie vollkommen außer Kontrolle.

Was mir da fehlt, auf einer ganz einfachen Ebene, ist Verständnis. Bei ihr, meine ich. Unsere Beziehung hat darauf aufgebaut, dass wir jahrelang sehr viel Verständnis für die vielen(!) Fehler unserer Charaktere hatten. Wir hatten beide eine blöde Kindheit, und das haben wir uns nie, nie vorgeworfen - stattdessen haben wir uns gegenseitig geholfen, fest im Leben zu stehen. Sie war mitfühlend, wenn es mir schlecht ging, und umgekehrt. Mit einem unterstützenden Partner an der Seite war das Leben machbar, und sogar ganz glücklich.

Nun zum Thema Schuld: Ich hab nicht vom Amt gelebt. Ich hab vorher sehr gut verdient, dann wurde ich aufgrund einer ganz realen Krankheit arbeitslos. Das ich lange keinen Job hatte, hatte wenig mit fehlender Mühe zu tun. Durch die Krankheit habe ich mich zurückgezogen und wurde generell recht hoffnungslos, da ich keine Stelle bzw. Ausbildungsstelle finden konnte, obwohl ich praktisch im Mekka der Tech-Industrie lebe. Deshalb wollte ich in meiner alten Branche weiter arbeiten, doch meine Freundin wollte dies nicht - sie wollte nicht, dass ich einfach aufgebe. Und hat mir ständig versichert, dass ich mir keine Sorgen um das Finanzielle machen solle, sie würde mich lieben und mich nicht auf die Straße setzen oder verhungern lassen. HartzIV konnte ich nicht beantragen aufgrund unserer Beziehung, da sie Vermögen hat. Aufgrund meiner an diesem Punkt ausgeprägten Ängste wollte ich ihr das glauben. Ich habe mich darauf verlassen, dass sie meint was sie sagt. Das dem nicht so ist, und dass sie mir deshalb die alleinige Schuld für ihre Probleme zuschiebt, konnte ich in dieser Phase nicht sehen oder ahnen.

Ich will mich nicht dahinter verstecken - aber was soll ich denn machen, wenn ich die Situation nicht durchblicke und mich an meinem Partner festhalte, der brav verspricht, mich zu unterstützen und vorgibt, es auch zu meinen? Das war keine Naivität oder Faulheit meinerseits. Dummheit, ja. Wir haben alle unser Päckchen zu tragen. Aber manche kommen damit besser klar als andere.





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  02.03.2018 14:27  
Dinge wie Bett, Couch, kaufen und Finanzen generell: Sie musste mich an keinem Punkt finanziell unterstützen.

Ich hatte über unser altes Bett gemeckert weil ich konstant Rückenschmerzen hatte, und sie hat dann angeboten, ein neues zu kaufen, weil es ihr genauso ging. Ich bot ihr an, dass ich es kaufe oder die Hälfte zahle, weil ich weiß, wie ungerne sie Geld ausgibt. Das lehnte sie ab. Und kaufte ein superteures Bett, was gar nicht notwendig war. Hinterher erklärte sie mir, ich hätte sie dazu gebracht, weil sie mir ja was gutes tun wollte, und würde es jetzt unwahrscheinlich bereuen, weil ich sie finanziell ausgenutzt habe.

Ähm. Was sie kauft: ihre Entscheidung. Egal aus welcher Motivation heraus. Sorry, den Schuh ziehe ich mir nicht an. So sieht sie halt jegliche Interaktion: Sie fühlt sich von mir manipuliert und ausgenutzt, für Dinge, die sie selbst zu verantworten hat.

Paartherapie geht gerade nicht. Sie hat null Einsicht für irgendetwas und droht mit Selbstmord. Dazu kommt, dass wir uns das nicht leisten können.





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  02.03.2018 14:43  
Jetzt ist sie davon überzeugt, sie muss die Katze loswerden, damit es ihr besser geht. Danke. Der Kleine bedeutet mir sehr viel. Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll.



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  02.03.2018 15:09  
seventeen hat geschrieben:
Jetzt ist sie davon überzeugt, sie muss die Katze loswerden, damit es ihr besser geht. Danke. Der Kleine bedeutet mir sehr viel. Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll.


Katzen kann man ja nicht ständig von einem an den anderen Platz umziehen. Von daher gut überlegen, ob es einen Platz gibt, wo er wenigstens für eine gewisse Zeit bleiben kann und du ihn sehen kannst. Du wirst ja eine eigene Wohnung suchen müssen, so wie das es aussieht. Für die Zwischenzeit brauchst du wohl einen guten Platz für ihn.



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Berlin
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  02.03.2018 15:21  
Dann musst du die Katze halt zu dir holen.
Was ich sehe ist halt, du ziehst dir den Schuh nicht an, ist doch ihre Schuld...und deine einzige Schuld ist die das du nicht mit Rauchen aufgehört hast...reflektiere dich auch mal ist das wirklich alles, was du verbrochen hast?
Und du sagst sie gibt ungerne Geld aus...und sie musste dich aber nie finanzieren, kriegst aber auch kein Geld vom Amt...aber womit bezahlst du dann?

Du hast selbst geschrieben, du wurdest hoffnungslos, weil du nichts gefunden hast, aber du hattest ja zwischenzeitlich was und es abgebrochen, manchmal muss man sich eben durchbeissen.

Und Partnertherapie geht, dann muss man halt nen Nebenjob annehmen, oder bei jemanden pumpen gehen, wenn sie es nicht finanzieren möchte. Und es hilft auch nicht hier die ganze Zeit zu schreiben, das einzige was man machen kann ist einfach Schluss machen oder für die Beziehung kämpfen, also Therapie beginnen und vorher mit ihr reden und zwar intensiv und bestimmend. Weil du sagst du weißt nicht was du machen sollst, wenn Ideen kommen hast du kein Geld oder du kannst nicht wegen deiner Freundin, das sind die einzigen Dinge die ich lese, aber kein Ansatz von ich pack es jetzt an, weil sie mir wichtig ist. Also, finger aus dem Po, auf den Tisch hauen und Klartext reden.

Sorry, das ich so deutlich und ehrlich schreibe, aber das Thema geht über 4 Seiten und eigentlich steht in deinen Posts immer das Gleiche.
Achja, und Selbstmord kündigt man nicht an, entweder man machts oder man redet nur und sie redet nur. Und mit der Katze, wenn sie weiü das sie dir wichtig ist hofft sie wahrscheinlich das du vorbeikommst aufgrund der Aussage.

Liebe Grüße



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  02.03.2018 15:25  
Ohoh

Zitat:
Achja, und Selbstmord kündigt man nicht an, entweder man machts oder man redet nur


Das ist eine gefährliche Aussage.
Ich schätze, so zienmlich jeder, der Suizid begeht, macht Andeutungen oder sagt es vorher.
Das isst wie Hubnde die bellen beißen nicht. Ist auch so nicht ganz korrekt, ne?

Und darauf würde ichmich nie verlassen.

UNd Paartherapie geht auch nur, wenn sich beide drauf einlassen. Das sehe ich hier nicht gegeben.
daher ist hier die Geldfrage völlig überflüssig.

Danke1xDanke


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Berlin
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  02.03.2018 16:05  
Ja bloß das sie es öfters ankündigt, wenn ihr etwas nicht gefällt und scheinbar immer noch lebt,... das fällt in den Bereich emotionale Erpressung.

Laut den Posts scheint Geld durchaus ein Thema zu sein, und das was geschrieben wurde war das sie kein Geld dafür bezahlen möchte.

Liebe Grüße


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