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@ Beobachter, vielleicht war meine Zeit dort auch mit 5 Wochen zu kurz, aber ich hatte halt das Gefühl nach ca. 3 Wochen, es bringt mir nichts. In den Gruppengesprächen konnte ich auch nie groß was sagen und darum hab ich über/mit den anderen gesprochen. Ich hatte ne tolle Kindheit und selbst heute bin ich überzeugt, es gab nichts gravierendes in meinem Leben, was zu einer psych. Erkrankung führen könnte.
Ich bin halt auch so ein Typ, wenn ich keinen Bock hab, dann hab ich keinen Bock. In der Körpertherapie musste man so Sachen von sich erzählen und den meisten Leuten ging das sehr an die Substanz, fast alle standen dann da vor versammelter Mannschaft und brachen irgendwann in Tränen zusammen. Mir ging es völlig anders und nach dem 2. mal hab ich mich echt gefragt, was mache ich hier (?).
Die Therapeutin fragte dann immer am Schluss wie es war und ich sagte immer "war ok". Irgendwann fragte sie mich, ob ich nicht mehr als "war ok" zu sagen hab. Nein, sagte ich, was soll ich groß sagen, mir fällt zu der "Veranstaltung" hier nichts ein. Da war sie sauer und sprach wohl auch mit der OÄrztin darüber.
In der Visite fragte dann die OÄrztin, wie ich mit den 125 mg Stangyl klarkomme. Ich sagte ihr, ich nehme nur 25 mg, weil ich keine Schlafstörungen hab und außerdem hab ich Ausschlag. Da flippte die aus (brüllte rum) und fragte, was ich hier überhaupt will. Gute Frage, sagte ich und sie möchten doch bitte meine Papiere fertig machen. Sie war dann so eingeschnappt und hat mich auf dem Flur nicht mal mehr angesehen oder verabschiedet. Das einer mit ihr rumdiskutiert, ging ja mal garnicht.
Sollte es mir nochmal so schlecht gehen wie vor 1 Jahr, also dann lasse ich mir lieber ein AD verschreiben und gehe erstmal zu meinen Eltern, aber nicht wieder in eine Klinik. Wenn ich sehe, was da für Leute drin waren, also da war ich nur ein ganz kleines Licht dagegen, was die Beschwerden angeht. In eine Klinik sollte man echt nur gehen, wenn nichts mehr geht.