App im Playstore
Pfeil rechts
×

Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

21

F

Flame
Gast

Ich versuche,mich kurz zu fassen.
Ich hatte immer komische Partner und war seltsam ,habe mein Leben nie wirklich auf die Reihe bekommen.
Meine Eltern waren trotzdem immer für mich da.

Vor 8 Jahren bin ich 50km weit weggezogen von meinen Eltern zu meinem jetztigen Ehemann.
Mit dem es auch stark kriselt (aus meiner Sicht).

Seit einiger Zeit haben meine Eltern eine tolle Nachbarin,die ganz anders ist als ich.
Sie hat Kinder und die sind ihr ein und alles.Die sind auch was geworden.
Alles an ihr ist toll,Mama betont das immer wieder.
Dass sie sich ja nichts anmerken lässt und trotzdem alles hinbekommt.
Mama sagt,sie sei ihr Lebenselixier.Inklusive tollem Partner und der Tochter.
Meine Eltern leben dadurch auf.

Ich werde nicht mehr gebraucht,Mama sagt,das wäre kein Vergleich aber ich finde schon.
Sie liebt diese Nachbarin und jedesmal,wenn Mama mir erzählt,wie toll sie ist,tut mir das weh.
Weil ich so eine Versagerin bin und selbst mein eigenes Gejammer bin ich leid.

Also wird ich immer wieder hinfahren ohne jegliche Chance,mit ihr konkurrieren zu können.

Mama sagt,darum ginge es auch nicht,ich sei die über alles geliebte Tochter.
Super....

02.02.2019 #1


37 Antworten ↓
Icefalki

Icefalki
Mitglied

Beiträge:
24226
Themen:
12
Danke erhalten:
32010
Mitglied seit:
Zitat von Flame:
Ich darf mich glaub ich auch nicht mit Sabine vergleichen,habe ja einen ganz anderen Background.


Schon alleine, dass du das Kind deiner Eltern bist und wirklich geliebt wirst. Dein Problem ist nur, dass du dich nicht für liebenswert hälst. Und wenn DU DICH schon nicht toll finden kannst, kann das ja auch kein anderer. Denke, das ist dein Selbstwertproblem. Und letztlich haben wir alle damit zu kämpfen. Nur hat da jeder unterschiedliche Bewältigungsstrategien dafür. Du erniedrigst dich selbst, weil du dir eben diese Strategie angeeignet hast. Ein anderer muss den grossen Maxe spielen, um diese Gefühl gar nicht erst zuzulassen.

Alle Menschen streben nach Glück und Zufriedenheit. Nur, dieses ist alleine in uns selbst zu finden. Und selbst da bestehen Unterschiede, was Glück und Zufriedenheit für jeden bedeutet.

Man kann sich darüber bis zur Unendlichkeit den Kopf zerbrechen, was jetzt besser sein könnte, was nicht. Und was bedeutet das alles nur im Detail usw. Davon Kann man beinahe irre werden.

Akzeptanz, meine Liebe. Das ist es. Auch mal unsere weniger heroischen Befindlichkeiten und unsere Unzulänglichkeiten. Gut, auch diese Selbstunsicherheiten. Lass mal gut sein. Haben wir eben. Ist einfach so.

Meine sind mir jeden Tag bewusst. Und sie gehören zu mir. Manchmal fällt es mir leicht, sie zu akzeptieren, manchmal brauch ich meine ganze Energie um sie umzuprogrammieren, weil sie mir weh tun, mich auch quälen. Ist so, damit werde ich mich mein Leben lang auseinadersetzen müssen, damit es mir soweit gut geht. Und dieses Gutgehen ist meine alleinige Definition.

Ein anderer wäre mit meiner Einstellung nicht zufrieden. Aber, der andere ist nicht ich. Sabine ist nicht du. Sabine braucht wahrscheinlich deine Mutter, weil sie Sorgen hat. Auch ein gewisser Egoismus spielt da rein. Auch bei deiner Mutter. Ein Gebrauchwerden der anderen Art.

Gebrauchwerden wollen kann sehr egoistisch sein. Das spielt sich gerade bei dir auch ab. Wieder so eine Eigenschaft, mit der man nicht glänzen kann. Aber einen runterzieht. Man weiss es, aber es tut weh. Also akzeptiere auch deinen Egoismus. Damit ist er erkannt und kann analysiert werden. Usw. Willkommen in meiner Welt.

Und all dies, diese Akzeptieren unserer negativen Gefühlen, hin zum Analysieren derselben geben dir früher oder später ein Selbstwertgefühl. Denn wo es Schatten gibt, ist auch Licht.

Mir tut es gut, einem schlechten Bauchgefühl einen Namen zu geben. Vorher liegt das wie ein schwarzer Schatten auf mir drauf. Ist es dann nur Neid, Zorn, Wut, Egoismus, Hilflosigkeit usw., hat der Schatten einen Namen. Und damit kann ich umgehen. Selbstreflektion und Selbstanalyse ist zu einer Grundeinstellung meines Lebens geworden. Denn sonst würden mich meine Ängste weiter um den Verstand bringen.

09.09.2017 13:44 • x 1 #22


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Meine Eltern "brauchen" mich nicht mehr,eigene Schuld

x 3


Schlaflose

Schlaflose
Mitglied

Beiträge:
40437
Themen:
7
Danke erhalten:
28501
Mitglied seit:
Zitat von Flame:
Nein,es ging eher darum,dass es doch MEINE Aufgabe ist,mich um meine Eltern zu kümmern und ich sah das auch als Sinn in meinem Leben an ( auch,wenn das die letzten 1,5 Jahre kaum ging,weil ich wegen der Panikstörung fast dauerhaft ausgeknockt war.)
Meine Mutter meinte,es wäre nicht meine Aufgabe,mich um sie zu kümmern,sie kämen alleine gut zurecht.


Deine Mutter hat völlig Recht. Es ist nicht die Aufgabe der Kinder, sich um die Eltern zu kümmern, solange sie nicht so alt und krank sind, dass sie es selbst nicht mehr schaffen. Und selbst dann müssen sie es nicht. Wenn meine Mutter nach ihrem Schlaganfall nicht nach ein paar Tagen gestorben und zum Pflegefall geworden wäre, hätte ich sie in ein Heim gegeben. Erstens bin ich berufstätig und zweitens hätte ich das psychisch und körperlich nicht leisten können.

Zitat von Flame:
Sabine hat 2 Kinder grossgezogen,die beide psychisch stabil sind und mitfühlende Menschen sind und mittem im Leben stehen.
Ihre Tochter (das dritte Kind) ist 9 Jahre alt ,auch ein liebes Kind.
Und sie hat erreicht,dass es meiner Mutter wieder gut geht,das hab ich nicht geschafft.


Das ist in meinen Augen alles keine Leistung. Wenn sie Karriere gemacht hätte und viel Geld verdienen würde, berühmt wäre oder so, das wäre eine Leistung.
Du bist krank, deswegen konntest du das nicht so erfüllen wie Sabine. Wenn du körperlich krank wärst, hättest du es auch nicht machen können.

09.09.2017 13:52 • x 1 #23


Zum Beitrag im Thema ↓


Icefalki
Flame, mist. Hör auf dich wie ein Kind zu fühlen, du bist erwachsen.
Zitat von Flame:
Mama sagt,darum ginge es auch nicht,ich sei die über alles geliebte Tochter.

Sowas hab ich in meinem ganzen Leben nie von meiner Mutter gehört.

Diese Satz ist doch wunderschön. Hör auf, mit dem was du selbst von dir denkst, deiner Mutter zu unterstellen. Mag sie ein wenig trampelig mit ihren Aussagen dir gegenüber sein, dieser Satz relativiert doch alles wieder.

x 4 #2


Schlaflose
Das hast du ja alles schon einmal vor einiger Zeit geschrieben.

Ich wäre extrem eifersüchtig in deiner Situation auf diese Nachbarin und deren Kinder, aber mit "brauchen" oder "nicht brauchen", würde ich das nicht verbinden. Du wohnst halt nicht direkt in der Nähe und deine Eltern haben sich "Ersatz" gesucht, denen sie ihre Zuneigung schenken können.

x 2 #3


F
an Icefalki:

meine Mutter fand mich immer toll.Toller als ich jemals war.
Ich war ihr Augapfel.

an Schlaflose: Ja,es ist immernoch Thema,bzw. mehr denn je.
Genau,sie haben sich Ersatz gesucht für etwas,das ich nicht leisten konnte.

#4


E
Ich würde das mit deiner Mutter nicht überbewerten , vielleicht reagierst du so auf Grund
deiner Krankheit.
Suche das Gespräch mit deiner Mutter , in aller Ruhe und sage ihr wie du dich fühlst.

Du bist ein sehr wertvoller Mensch und musst dich nicht so klein machen. Trost

x 1 #5


Icefalki
Also, bist du nur neidisch. Gestehe es dir doch ein. Schlaflose kann das problemlos zugeben. Ich kenn so eine Beziehung nicht, meine Eltern hatten Fotos von fremden Kindern in der Brieftasche, keine von meinen. Andere waren eh immer besser. Bei mir was das normal. Drum finde ich den Satz deiner Mutter so toll.

Siehst du, du hast deutlich mehr, als ich jemals gehabt habe. Aber so ist es eben. Man kann nie genug Liebe kriegen wollen.

Und evelinchen hat Recht. Liegt auch an unserer Krankheit, immer und immer wieder an die Grenzen zu kommen. Aber auch das ist zu lösen. Mensch Weib, deine Mama findet dich dich toll, du bist ihr Augapfel, ihr geliebtes Kind. Reicht doch.

x 1 #6


F
Natürlich bin ich neidisch!

Meine eigene Mutter hatte auch nie eine Mutter,von der sie Bestätigung oder gar Liebe bekam.
Die Mutter meiner Mutter starb an Krebs als meine Mutter 9 Jahre alt war.
Meine Mutter kam dann in ein Heim und später in eine Pflegefamilie in der sie missbraucht wurde.
Das hat sie oft erzählt.
Alle sind so stark und schaffen es ,nur ICH bin am jammern,obwohl ich alles habe.

#7


Schlaflose
Zitat von Flame:
Genau,sie haben sich Ersatz gesucht für etwas,das ich nicht leisten konnte.


Das hat doch nichts mit leisten zu tun. Du bist einfach räumlich nicht mehr da. Und anscheinend haben sie sonst keine Kinder oder nahe Verwandte, so dass die Nachbarin und ihre Kinder jetzt praktisch zur Familie gehören.

Meine Mutter hätte immer so gerne Enkel gehabt, die sie von mir nicht bekam. Als die Töchter meiner Cousine geboren wurden, waren sie für meine Mutter auch ein Ersatz. Ich war zwar auch eifersüchtig, aber andererseits froh, dass sie mich von da wegen Enkelkinder in Ruhe ließ. Und es beruhigte auch mein schlechtes Gewissen, dass ich ihr keine geschenkt habe.

#8


F
@Schlaflose

Mama meinte letztens ,sie würde sich nun doch keine Enkelkinder mehr wünschen.
Es sei doch sehr anstrengend,mehrere Stunden parat zu sein.
Andererseits ist halt oft die Tochter (9 Jahre alt) zu Besuch und da meint Mama,dass sie sie auf Trab hält.
Sie würden sonst einrosten und ich versteh das ja auch alles.
Ich bin ja froh,dass es meinen Eltern soweit gut geht.
Ich hab halt heute am Telefon zu Mama gesagt,dass sie mir immer sagen soll,wenn sie Hilfe brauchen.
Sie meinte dann,das sei gut zu wissen,sie würde es aber nur im Notfall in Anspruch nehmen.
Ein paar Sätze später erzählte sie dann,dass Sabine ihr gesagt hätte,sie würde immer alles machen,wenn meine Eltern was bräuchten.
Halt für sie kochen oder was auch immer.

#9


Icefalki
Ach Flamechen, ok, dann jammer eben ein bisschen und neidisch darf man auch mal sein. Aber hör damit auf, dass alle so toll und stark wären, stimmt nämlich gar nicht. Jeder Mensch hat seine Päckchen.

Hab's glaub ich geschrieben,im Moment stimmt es familiär bei uns auch nicht. Bzw. Im Umfeld. Gerade kam mein Mann und sagte, dass er total depressiv wäre, (gut, der weiss nicht, was depressiv in Wahrheit ist), aber selbst so einen gesunden Menschen zieht das richtig runter. Und wir, uns haut es manchmal die Füsse auch wegen Nichtigkeiten oder Befindlichkeiten weg. Das ist eben so.

Hör auf,dich mit gesunden Menschen vergleichen zu wollen, oder ES nicht haben zu wollen. Wir sind eben im psychischen Bereich angeschlagen. Und trotzdem liebe, wertvolle Menschen, die geliebt werden.

EDIT: Sabine hat gesagt, Sabine hat aber noch nicht gemacht. Abwarten, wenns richtig knallt, wirst du diejenige sein, an den sich deine Eltern wenden. Versprochen.

x 2 #10


F
Ach,da muss ich jetzt schmunzeln,mein Mann denkt,er hat eine Sozialphobie und das als Abteilungsleiter in einer Firma ,in der er permanent Kundenkontakte und Kontakte zu Mitarbeitern und Banken pflegen muss.
Er selbst ist aber überzeugt davon,eine Sozialphobie zu haben. Smile

Aber was ist denn mit Deinem Mann los?
Warum hat er Depressionen bzw. fühlt sich so,kommuniziert er das?

x 1 #11


F
Irgendwie hört es sich so an, als ob deine Eltern "überfürsorglich" waren. Vielleicht haben sie dir immer alles abgenommen und dadurch bist du dann unselbständig geworden. Wenn du ständig "Mama" schreibst, dann bekomm ich ein bisschen Gänsehaut.

#12


F
Meine Mama war tatsächlich immer sehr fürsorglich und ist es noch.
Ich bin allerdings mit 17 (freiwillig) ausgezogen und lebe seitdem selbstständig.

#13


Icefalki
Zitat von Flame:
Ach,da muss ich jetzt schmunzeln,mein Mann denkt,er hat eine Sozialphobie und das als Abteilungsleiter in einer Firma ,in der er permanent Kundenkontakte und Kontakte zu Mitarbeitern und Banken pflegen muss.
Er selbst ist aber überzeugt davon,eine Sozialphobie zu haben. Smile

Aber was ist denn mit Deinem Mann los?
Warum hat er Depressionen bzw. fühlt sich so,kommuniziert er das?


Klar, wir reden über alles. Mein Mann ist ein Macher und Denker und sehr vorausschauend. Nun, wenns in der Familie Menschen gibt, die einem am Herzen liegen und nur Mist bauen, und evtl. anschliessend vor dem Scherbenhaufen sitzen könnten, und jetzt erst mit der Sprache rausrücken, sind das Sorgen, die uns auch belasten. Kennt man ja. Das macht Bauch- und Herzschmerzen. Und grübeln. Ich bin das ja gewohnt, und kann besser damit umgehen, aber gerade zieht es ihn runter. Ist aber keine echte depri. Nur schei. Sorgen.

#14


F
Man kann eben nicht alles kontrollieren und manches wird verdrängt.
Der Partner von der tollen Sabine hatte vor ein paar Tagen den dritten Herzinfarkt und mehr Stents können nicht eingebaut werden.
Der Körper spricht eine klare Sprache aber daran kann man auch wieder sehen,dass ab einem gewissen Alter psychosomatische Beschwerden nicht selten sind.
Und jeder Partner auch irgendwie unter dem anderen leidet.
Und gerecht geht es eben nicht immer zu im Leben.

Sorgen sind Zukunftsängste.Wer hat die nicht.

#15


Icefalki
Mensch Flame, die tolle Sabine hat auch ihr Päckchen zu tragen. Kinder und Partner mit so einer Problematik. Ich denke, mit der wolltest du auch nicht tauschen. Sag ich doch, jeder hat seine Päckchen.

#16


F
Doch,ich würde mit ihr tauschen wollen.
Ihr Partner ist zwar sehr krank aber er liebt sie über alles und würde alles für sie tun.
Und sie hat meine Eltern und was erreicht im Leben.
Aber jetzt hör ich auch wirklich auf zu jammern! Embarassed

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

Schlaflose
Zitat von Flame:
Ich hab halt heute am Telefon zu Mama gesagt,dass sie mir immer sagen soll,wenn sie Hilfe brauchen.


Was hat denn das mit ihrem guten Verhältnis zur Nachbarin zu tun? Soweit ich es verstehe, ist deine Mutter momentan eine große Hilfe für die Nachbarin und nicht umgekehrt. Ich dachte, dein Problem ist, dass deine Eltern sich nicht mehr genug um dich kümmern.

Zitat von Flame:
Ein paar Sätze später erzählte sie dann,dass Sabine ihr gesagt hätte,sie würde immer alles machen,wenn meine Eltern was bräuchten.
Halt für sie kochen oder was auch immer.


Das sagt sich leicht, solange es nicht notwendig ist. Sie wird mit ihren Kindern und ihrem schwerkranken Mann genug zu tun haben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie dann auch noch Zeit und Energie haben wird, sich um deine Eltern zu kümmern.

Zitat von Flame:
Und sie hat meine Eltern und was erreicht im Leben.


Was hat sie denn im Leben erreicht, wo du nicht mithalten kannst?

#18


F
Nein,es ging eher darum,dass es doch MEINE Aufgabe ist,mich um meine Eltern zu kümmern und ich sah das auch als Sinn in meinem Leben an ( auch,wenn das die letzten 1,5 Jahre kaum ging,weil ich wegen der Panikstörung fast dauerhaft ausgeknockt war.)
Meine Mutter meinte,es wäre nicht meine Aufgabe,mich um sie zu kümmern,sie kämen alleine gut zurecht.
(Und ausserem hat Sabine ja jetzt gesagt,dass sie dann einspringt und sie bekocht oder was auch immer sie brauchen,wenn meine Eltern was brauchen).

Sabine hat 2 Kinder grossgezogen,die beide psychisch stabil sind und mitfühlende Menschen sind und mittem im Leben stehen.
Ihre Tochter (das dritte Kind) ist 9 Jahre alt ,auch ein liebes Kind.
Und sie hat erreicht,dass es meiner Mutter wieder gut geht,das hab ich nicht geschafft.

#19


Icefalki
Ach Flame, deren Mann ist ein Hochrisikopatient und die haben noch ein 9 jähriges Kind. Dort ist gar nix gut. Gut sieht anders aus.

Und im Prinzip läuft dort ein Deal. Deine Mutter passt mal auf die Kleine auf, und Sabine verspricht, dass sie sich kümmert, wenn sie mal gebraucht wird.

Wenns hart auf hart geht, wirst du diejenige sein, die sich kümmert. Weil die Sabine das nicht leisten kann und auch nicht leisten wird. Nicht auf Dauer gesehen.
Und eins sag ich dir. Das ist kein Zuckerschlecken, wie mal bissle was zu kochen. Das ist harte Arbeit. Alles findet doch in unseren Köpfen statt. Also, programmiere den jetzt mal um. Gönn deinen Eltern die nette Abwechslung und wenn's drauf ankommt, dann bist du zur Stelle und wirst mehr als genug gebraucht. Und ich wünsche euch allen, dass das noch lange nicht der Fall sein wird.

#20


A


x 4


Pfeil rechts


App im Playstore