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Gedeon
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Weltschmerz bezeichnet eine tiefe Traurigkeit, Schwermut und schmerzhafte Melancholie, die man angesichts der Unzulänglichkeit der Welt und des Zustands der Realität empfindet

Klimawandel, Kriege und Armut – die Welt leidet und mit ihr oft auch wir.
Die Stimmung ist getrübt, wir fühlen uns machtlos und ein beklemmendes Gefühl macht sich in unserer Brust breit.

Die allermeisten streben vor allem nach Sicherheit, Frieden und liebevollen Verbindungen.
Umweltkatastrophen, politische Krisen und Gewalt stehen unserem Wunsch nach Freiheit und Harmonie bewaffnet gegenüber.
Wir fühlen uns ohnmächtig, betäubt von dem Gefühl, diese Kluft mit keinem Mittel überwinden zu können.
Schon sind wir mittendrin: gefangen im Weltschmerz.

20.09.2026 x 1 #1


2 Antworten ↓

A
Teilweise, mir geht die Krawattennadel ab, wenn ich sehe, wie Kinder verhungern oder leiden. Außerdem überkommt mich Zukunftsangst, wenn ich die unsagbare Verschmutzung und den Klimawandel betrachte. Auf Teufel komm raus, was kostet die Welt und nach mir die Sintflut. Es ist einfach nur tieftraurig.

#2


Chingachgook
Die Welt ist so voller Leid, wie die Ozeane voller Wellen sind.
"Weltschmerz" ist nicht nur ein deutsches Wort, sondern auch eine typisch deutsche Gestimmtheit. Andere Nationen verstehen das kaum.

Ich habe gelernt, meinen latenten Weltschmerz auszuklammern und mich auf die Dinge zu konzentrieren, die ich beeinflussen kann.
Nützt ja nix.

#3





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